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Pariah - Review (PC)

Wertung:
82 %

Einleitung:

Ego-Shooterfans dürfen sich auf ein neues Spiel freuen, denn Hip Interactive und Flashpoint veröffentlichen das Spiel Pariah in Deutschland. Das Spiel erscheint übrigens für Playstation 2, Xbox und PC. Allerdings müssen Besitzer von Sony´s Konsole ein wenig länger auf die Umsetzung warten. Das Game wird für die PS2 erst im September 2005 auf den Markt kommen. Wir konnten jetzt die fertige PC-Version testen. Ob sich das Spiel für Fans der schnellen Action lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel gestartet wurde, gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte Einzelspieler, Mehrspieler, Karteneditor, Einstellungen und Profile. Wie der Name schon sagt, kann jeder Spieler unter Profile sein eigenes Spielerprofil erstellen. Die spielrelevanten Optionen werden wie gewohnt unter dem Punkt Einstellungen geändert. Wer ein wenig basteln möchte, kann dieses mit dem Karteneditor machen. Hier dürft Ihr eigene Maps erstellen oder bestehende verändern. Dieses geschieht durch ein einfaches Drag´n´Drop System. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Das Spiel verfügt über einen Einzel- und einen Mehrspielerbereich. Im Multiplayermodus dürft Ihr ein Spiel über das Internet oder über ein lokales Netzwerk wagen. Zur Auswahl stehen hier die Spielarten Deathmatch, Team-Deathmatch, Flagge erobern und Frontalangriff. Nachdem die Karte und der Bots-Schwierigkeitsgrad bestimmt wurde, muss nur noch die Basisbewaffnung ausgewählt werden. Anschließend steht der zünftigen Mehrspieler-Unterhaltung nichts mehr im Wege. Am Anfang bietet sich erst einmal der Singleplayermodus an. Natürlich werdet Ihr nicht grundlos in das Ego-Shooter-Spiel geschmissen. Eine Story begleitet uns in den unterschiedlichen Missionen: Doktor Mason soll einen dringenden Krankentransport begleiten. Sicherheitsstufe und strenge Quarantäne machen den Doktor stutzig. Kein Wunder denn die Patientin Karina J. birgt einen mysteriösen Virus in sich. Kurz nach dem Start werden wir beschossen. Der Schaden ist so groß, dass wir über den Gefängnis-Sektoren eines Ödlands namens Erde abstürzen. Die Besatzung wird dabei fast vollständig ausgelöscht und wir befinden uns mit Karina inmitten meuternder Gefangener. Zum ersten Mal in unserem Leben müssen wir eine Waffe ergreifen.

Das ganze wird am Anfang mit deutschsprachigen Filmen eingeleitet. In regelmäßigen Abständen bekommen wir weitere Sequenzen zu sehen. So wird die Story vorangetrieben und der Spieler muss nicht grundlos auf die vielen Gegner schießen. Da der Doktor unerfahren mit Waffe ist, wird am Anfang erst einmal die Steuerung grundlegend erklärt. Diese Einführung ist allerdings schnell zu Ende und das Abenteuer kann endlich beginnen. Die Levels sind sehr linear und so werden wir nur vorgegebene Wege gehen können, wo ein Gegner nach dem anderen auf uns wartet. Hin und wieder sollen wir noch Schalter drücken um Brücken oder Tore zu aktivieren. Wie bei diesen Spielen üblich, können wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Maschinengewehre stehen genauso zur Verfügung wie Granatwerfer oder Schrotflinten. Ganz nett ist auch noch, dass die Waffen upgradefähig sind. Ein Maschinengewehr kann z.B. so modifiziert werden, dass es schneller feuert. Bei der nächsten Stufe schießt es genauer und am Ende kann es auch noch effektivere Munition nutzen. Das Aufrüsten der Waffen erfolgt durch Energieeinheiten, die erst einmal aufgetrieben werden müssen. Da wir permanent beschossen werden, erhalten wir immer wieder Schaden. Verletzungen kann der Spieler durch ein mitgeführtes Healthsystem regenerieren. Dieses finden wir übrigens - genauso wie Munition - bei getöteten Feinden. Hin und wieder lassen sie auch mal neue Waffen fallen. Nett ist auch noch, dass wir in dem Spiel Fahrzeuge nutzen können. Diese bringen uns nicht nur von einem Punkt zum anderen, sondern wir sollen damit auch diverse Missionen bestreiten. Eine Abwechslung die wir immer wieder gerne annehmen. So dürft Ihr Euch nun in diesem Ego-Shooter-Spiel voll auslassen und alles abknallen was sich bewegt.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel ganz nett aus, auch wenn es nicht mit Titeln wie Half-Life mithalten kann. Dennoch werdet Ihr dank Havok-Physik Engine einiges zu sehen bekommen. Nette Effekte wie Explosionen sorgen genauso für die richtige Stimmung, wie annehmbare Licht und Schatteneffekte. Leider sind die Texturen etwas schwammig ausgefallen. Zumindest hat sich der Hersteller bei den Figuren etwas mehr angestrengt. Diese sind gut modelliert und animiert worden. Mit dem Sound kann man gut leben. Die Geräusche hauen einen zwar nicht vom Hocker aber es wird zu jedem Zeitpunkt ein passender Ton eingespielt. Ganz passabel sprechen die deutschen Synchronsprecher und so wird die Story anständig rüber gebracht. Nette Sprüche im Spiel lockern das Geschehen ebenfalls auf. Die KI der CPU gesteuerten Figuren ist gewohnt mager. Aber das kennt man ja schon aus anderen Ego-Shooter-Spielen. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Vor allem wenn Ihr Spiele aus dem Genre kennt, werdet Ihr Euch bei
Pariah sofort wohl fühlen. Alle Bewegungen gehen gut von der Hand und so kann der Spielspaß sofort losgehen. Wer dann vom Singleplayermodus genug hat, darf sich auch im Mehrspielermodus auslassen. Dank unterschiedlicher Spielmodis wird man sich viele Stunden in diesem Bereich aufhalten können. Nett ist auch noch der gute Kateneditor. Mit diesem kann man sehr einfach neue Maps erstellen. Fasst man alles zusammen, so ist das Spiel technisch in Ordnung.

 

Fazit:

Spieler die solide Ego-Shooter-Spiele mögen werden Pariah sicherlich gut finden. Eine nette Story sorgt dafür, dass wir hoch motiviert den Singelplayermodus durchspielen. Hier stört allerdings die mäßige Intelligenz der CPU-Figuren. Trotzdem spielt man gerne weiter, denn durch die upgradefähigen Waffen und Fahrzeuge ist das Spiel sehr abwechslungsreich. Leider hat sich der Hersteller bei dem Leveldesign und den Missionen etwas weniger Mühe gegeben. Hier soll mal wieder das erledigt werden, was man schon aus unzähligen Spielen kennt. Zumindest werden wir das Spiel nach dem Singleplayermodus nicht in die Ecke legen, denn Pariah bietet noch mehr. Vor allem kann der Editor überzeugen. Selten war es so einfach, eine eigene Map zu erstellen. Hinzu kommt ein ansprechender Mehrspielermodus, der einige Stunden binden kann. Wer also Ego-Shooterspiele wie Unreal mag, darf bei diesem Spiel ruhig zugreifen. Auch wenn Pariah nicht den Genrethron erobern kann, wird es Euch gut unterhalten.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Pariah (PC)

 
 Pariah
EUR 54,99
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Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 78 %  
Multiplayer: 80 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  82 %  

Mindestanforderungen:

- Intel Pentium 4 1.4 GHz oder gleichwertiger AMD Athlon XP
- Windows 98SE/2000/XP (95/NT werden nicht unterstützt!)
- 256MB RAM
- 2 GB HD
- CD-Laufwerk: 4x
- 32MB Grafikkarte (GeForce MX Karten werden nicht unterstützt!)
- DirectX kompatible Soundkarte
- DirectX 9.0b oder höher

 

 

 

 

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