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Painkiller - Review (PC)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Ego-Shooterfans werden aktuell sehr verwöhnt, denn viele Games aus dem Genre sind in den letzten Wochen erschienen. Diese beschäftigen sich oftmals mit realen Kriegsschauplätzen oder fiktiven Zukunftsszenarien. Über DreamCatcher kommt nun ein neues Spiel auf den Markt, das im Horrorshooterbereich angesiedelt ist. Entwickelt wurde das Spiel vom Studio People Can Fly. Schon im Vorfeld wurde über Painkiller viel diskutiert. Nur knapp konnte es einer Indizierung entgehen. Nach einigem hin und her hat es aber den Sprung nach Deutschland geschafft und nun wird das Spiel für den PC und später auf der Xbox erscheinen. Wir konnten nun die geschnittene USK 18 Version testen. In dieser Version gibt es grünes Blut und die Gewaltdarstellung wurde etwas reduziert. Ob sich das Spiel gegen die breite Konkurrenz durchsetzen kann und ob es sich für Egoshooterfans lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt des Spiels steht der Held Daniel Garner. Er und seine Frau starben bei einem Autounfall. Im Gegensatz zu seiner Frau schafft Garner es nicht erlöst zu werden. Er ist gefangen in der Halbwelt zwischen Himmel und Hölle. Um aus dieser Welt zu entkommen muss der Held nun die Legionen der Hölle bekämpfen die aktuell einen Krieg führen. Ihr sollt nun als Painkiller in den 24 unterschiedlichen Levels gegen Zombies, Dämonen und anderen Gestalten antreten und diese erschießen, metzeln oder wegsprengen. Gut 40 verschiedene Gegnertypen werdet Ihr in laufe des Spiels treffen. Der Spieler agiert dabei in sehr abwechslungsreichen Szenarien. So seht Ihr Umgebungen wie Friedhöfe oder Dörfer. Neben Schauplätzen unter freiem Himmel sind auch Kämpfe in Gebäuden vorhanden. Jedes Level sieht komplett anders aus und so werdet Ihr immer wieder neue Umgebungen zu sehen bekommen. Hier müsst Ihr nun mit Eurem reichhaltigen Waffenarsenal gegen diverse Feinde vorgehen. Zur Auswahl stehen Waffen wie Shotgun, Minigun, Armbrust und andere tödliche Werkzeuge. Jede Waffe hat unterschiedliche Eigenschaften und somit muss der Spieler ständig die passende Waffe einsetzen um effektiv vorzugehen. Neben den Primärfunktionen könnt Ihr auch noch Sekundärfunktionen nutzen. Bei der Hauptwaffe ist das eine rotierende Klinge mit der Ihr Feinde niedermetzeln könnt. Andere Waffen schießen Granaten oder Raketen ab. Munition findet Ihr im Spiel genauso wie neue Knarren. Absuchen der Levels lohnt sich also und gelegentlich findet Ihr auch mal versteckte Abschnitte mit netten Extras.

Das Spiel besteht ausschließlich aus harter Action. Spielerische Einlagen wie Rätsel oder herumschleichen wird der Spieler nicht zu sehen bekommen. Einzig das eliminieren der Gegner steht im Mittelpunkt und so könnt Ihr Euch voll und ganz darauf konzentrieren. Natürlich verliert Ihr im Spiel auch Lebensenergie die immer wieder aufgefüllt werden muss. Dazu nutzt Ihr Seelen von toten Gegnern. Diese haben dann noch eine weitere Funktion. Habt Ihr 100 davon gesammelt verwandelt sich unser Held für kurze Zeit in ein unbesiegbares Wesen. Ihr merkt dieses, sobald sich die Ansicht ändert. Gegner stehen in Flammen und sobald sie angegangen werden sind sie erledigt. Am Ende eines Szenarios erwartet Euch ein obligatorischer Endgegner der um einiges mehr von Euch abverlangt wie ein normaler Feind. Optisch sehen diese ebenfalls imposant aus, denn was Ihr zu sehen bekommt sind riesige Monster. Noch beeindruckender sind diese Viecher, wenn sie mal eben Steinsäulen wegkloppen. Mit der richtigen Taktik und großem Waffeneinsatz kann aber jeder besiegt werden. So agiert ihr nun in den vielen unterschiedlichen Umgebungen und metzelt alles nieder was Euch vor die Flinte kommt. Bis auf kleine Sammelaktionen ist das auch Eure einzige Handlung. Wem das nichts ausmacht wird viel Spaß bekommen, denn das abknallen der vielen unterschiedlichen Gegner macht in der gruseligen Umgebung riesigen Spaß. Wem der Einzelspielermodus dann nicht mehr ausreicht darf sich auch in Mehrspielermatches stützen. Mit bis zu 32 anderen Spielern darf dann online weiter gekämpft werden.

 

Technik:

Mit der gebotenen Grafik braucht sich Painkiller nicht hinter aktuellen Spielen zu verstecken. Neben hochauflösenden Texturen kann vor allen die Engine überzeugen. In den Levels lässt sich sehr viel zerstören. Dieses wird durch die Havok 2.0-Engine erreicht. Auch die Animationen können sich sehen lassen. Gegner bewegen sich sehr geschmeidig und real. Hinzu kommen tolle Licht- und Schatteneffekte und tolle Explosionen. Trotz der sehr düsteren Abschnitte sorgen die Effekte für viel Abwechslung. Verwendet wird hier die PAIN-3D Engine die in Levels bis zu 350.000 Polygone wiedergibt. Selbst Gegner haben noch 3 bis 4.000 und Endgegner schaffen es auf gut 8.000. So wirkt alles sehr realistisch. Neben der tollen Optik und Physik kann auch der Sound überzeugen. Die Musik passt sich dynamisch an dem Spielgeschehen an. Daneben werdet Ihr noch tolle Soundeffekte zu hören kriegen die um nichts der Grafik nach steht. Außerdem hat der Hersteller auf nette Extras geachtet. So werdet Ihr auch mal ein pfeifen im Ohr haben, wenn eine Explosion zu dicht war. Rundum wird ein tolles und vor allem gruseliges Ambiente geschaffen das ideal zum Spielgeschehen passt. Dank unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade werden Anfänger genauso gefordert werden wie Profis. So bietet das Spiel ein passendes Gameplay für jeden. Die Steuerung geht leicht von der Hand. Unsere Figur lässt sich sehr sicher und schnell lenken. Ebenso gut ist die Handhabung mit den Waffen gelungen. Neben dem ausgiebigen Singleplayermodus dürfen sich alle auch noch an einen Multiplayerpart wagen. Hier stehen fünf verschiedene Spielarten zur Auswahl. Die bekannten Spielarten wie Deathmatch sind natürlich ebenso vorhanden wie Team Deathmatch. Dank einer ausgereiften Technik ist das Spiel auch noch am Puls der Zeit. Insgesamt wir sehr viel geboten und so kann Painkiller auch mit anderen Spielen aus dem Genre gut mithalten.

 

Fazit:

Das Spiel kann auf seine ganz eigene Art überzeugen. Natürlich muss man solche Spiele mögen, denn bis auf heftige Metzelorgien wird ein Spieler kaum was anderes zu sehen bekommen. Habt Ihr nichts gegen diese simple Spielart so erhaltet Ihr ein Horrorshooter der wirklich Spaß macht. Ein wenig mehr Vielfalt wäre natürlich nicht schlecht gewesen aber dennoch vermisst man diese nicht. Dafür ist man viel zu sehr in das Geschehen eingebunden. Eine tolle Technik und ein schaurig schönes Ambiente sorgen dafür, dass man lange an dem Spiel hängen bleibt. Neben dem Einzel- kann auch der Mehrspielerbereich überzeugen. Da dann auch noch der Schwierigkeitsgrad gut anpassbar ist wird jeder mit den gebotenen Aufgaben klar kommen. Einzig Leute die keine puren Ballergames mögen wird dieses Spiel enttäuschen. Alle anderen erhalten ein tolles Ego-Shooter-Spiel. Wer aktuell so ein Ballergame sucht darf hier problemlos zuschlagen. Selten hat es so viel Spaß gemacht gegen Monster zu kämpfen. Wir können Painkiller dank der guten Technik und dem tollen Gameplay zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- 24 abwechslungsreiche Levels
- 3D-Grafikengine mit sehr vielen Polygonen
- realistische Darstellung von Licht, Schatten, Wasser, Glas, Feuer und Rauch!
- gute Physik, denn jedes Objekt verhält sich realistisch
- sehr viele Gegnerarten
- Multiplayer-Modi mit bis zu 32 Spielern

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Painkiller (PC)

 
 Painkiller
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 89 %  
Sound: 85 %  
Bedienung: 87 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer: 83 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  86 %  

Systemanforderungen:

- Windows­ 98 SE/ME/2000/XP
- Pentium/AMD 1.5 GHz
- 384 MB RAM
- Videocard 64MB DirectXT 8.1kompatibel
- Tastatur und Maus
- 8-fach CD ROM-Laufwerk
- DirectXT kompatible Soundcard
- 1,2 GB verfügbarer Festplattenspeicher

 


 

 

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