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PDC World Championship Darts 2008 - Review (PS2/PC)

Wertung:
68/69 %

Einleitung:

Fans von Randsportarten dürfen sich freuen, denn Oxygen Games bringt mit PDC World Championship Darts 2008 eine Darts-Simulation auf den deutschen Markt. Diese beschäftigt sich ausschließlich mit dem beliebten Kneipensport. Schon beim Kauf kommt bei Präzisionssportschützen das erste Glücksgefühl auf, denn das Game kostet noch nicht einmal 30 Euro. Erscheinen wird das Spiel übrigens für Playstation 2 und PC. Später soll dann noch ein Ableger für Nintendos Wii folgen. Wir konnten jetzt die beiden fertigen Versionen ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir die ersten Dartspfeile auf die Scheibe abfeuern, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint nach einem kleinen einführenden Intro und der Sprachauswahl das Hauptmenü mit den Punkten Schaukampf, Turnier, Karriere, Partyspiele und Optionen. Wie nicht anders zu erwarten war, kann man unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. Unter Schaukampf darf ein Spieler dann gegen einen Freund oder CPU-Spieler eine einzelne Runde Darts spielen. Dazu bestimmen wir im Vorfeld den Veranstaltungsort für das Match und wählen die gewünschten Spielregeln aus. Nachdem wir einen Sportler bzw. unseren Gegner ausgesucht und den Schwierigkeitsgrad festgelegt haben, kann das Match endlich beginnen. Viel interessanter sind die anderen Spielarten. Einer der wichtigste Modis ist das Turnier. Hier kann man seine eigene Veranstaltung gestalten oder an einem großen vorgegebenen Turnier teilnehmen. Bis zu acht menschliche Spieler oder wahlweise auch Computergegner kämpfen hier um die Krone des Sports. Vom World Championship über die UK Open bis hin zu den Las Vegas Desert Classics ist alles vorhanden und so darf man an den weltwichtigsten Veranstaltungen teilnehmen. Daneben darf man auch noch eine komplett individuell gestaltete Liga für 4 bis 16 Spieler aufbauen. Wer das nicht möchte, der sollte in den Karrieremodus gehen. Ihr dürft in diesem Modus einen eigenen Profi gestalten oder einen bekannten Sportler bestimmen, mit dem Ihr dann die Karriereleiter hinaufsteigt. Ein Veranstaltungskalender gibt uns vor, ob wir an einem Turnier oder an Schaukampf-Matches teilnehmen. Hier kann man dann nicht nur nette Pokale, sondern auch jede Menge Geld gewinnen. Wer dagegen erst einmal üben möchte, darf dieses zwischen den Veranstaltungen im Übungsmodus machen. Hier kann man seine Wurftechnik immer weiter verfeinern. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Interessant ist auch der Modus Partyspiele. Vier Teilnehmer dürfen hier an Varianten wie Around the Clock, fives oder Odd Man In teilnehmen. Egal welche Spielvariante Ihr nun wählt, irgendwann nehmen wir endlich die Pfeile in die Hand und ein Match kann beginnen. Diese werden nun mit kleinen Filmen passend eingeleitet, wodurch die Protagonisten standesgemäß vorgestellt werden. Gespielt wird nach den bekannten Regeln. Der vorher gewählte Schwierigkeitsgrad gibt übrigens vor, ob wir mit einer Zielhilfe werfen. Die Steuerung selber ist sehr simpel. Bei der PS2-Version wird mit dem linken Analogstick gezielt. Mit dem rechten dagegen wird die Stärke eingestellt. Wahlweise kann man dann noch mit L1 weg- oder mit R1 heranzoomen. Nachdem wir die Richtung bestimmt haben, zieht man den rechten Stick behutsam zurück und drückt dann den Hebel im richtigen Moment nach vorne, damit der Wurf ausgeführt wird. Haben wir alles richtig gemacht, so landet der Pfeil genau dort, wo wir ihn haben wollen. Bei der PC-Version darf man dagegen mit der Maus oder wahlweise mit einem Gamepad steuern. Sind wir mit unseren Würfen dann fertig, ist unser Gegner an der Reihe. Das war es dann auch schon. Nun wird so lange geworfen, bis ein Gewinner fest steht.

 

Technik:

Mit der Grafik kann man grundlegend zufrieden sein. Das liegt vor allem daran, dass nicht allzu viel gezeigt wird. Es werden uns die gängigen Kamera-Perspektiven angeboten, die hauptsächlich die einzelnen Charaktere zeigen. Daneben werden wir noch die Dartsscheibe und die Pfeile erblicken. Das Beste an der Optik sind schon die Figuren, die recht gut getroffen wurden. Kein Wunder, denn das Spiel hat eine offizielle Lizenz und so wird man bekannte Sportgrößen wie Phil Taylor, John Part und Raymond Van Barneveld erblicken. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Neben einer stimmungsvollen Musik, werdet Ihr bei dem Spiel noch eine gute Atmosphäre zu hören bekommen. Auch an kleinere Ingamegeräusche und gute englische Sprecher hat man gedacht und so kommen die Matches wie bei einer Fernsehübertragung rüber. Die Steuerung selber ist bei beiden Versionen eigentlich sehr einfach, da man alles mit den Analogsticks bzw. mit der Maus macht. Allerdings wird die Art zu werfen nicht jedermanns Sache sein. Viel zu sensibel muss man mit dem Steuerungsgerät umgehen um zielsicher ins Schwarze zu treffen. Da das Werfen aber unsere einzige Aktivität in dem Spiel ist, gewöhnt man sich mit der Zeit an diese Art der Lenkung. Das heißt noch lange nicht, dass sich erste Erfolge schnell einstellen. Die CPU-Gegner sind hammerhart und so wird es einige Versuche brauchen, bis Ihr zum ersten Mal ein Match gewinnt. Fasst man nun alles zusammen, so kann die solide aber auch unspektakuläre technische Seite grundlegend überzeugen.

 

Fazit:

PDC World Championship Darts 2008 bietet genau das, was man sich von so einer Darts-Simulation wünscht. Viele Spielvarianten laden zu unzähligen Matches ein. Allerdings ist das Gameplay selber recht eintönig, denn wir müssen immer wieder die gleichen Aktionen ausführen. Das langweilt mit der Zeit. Hinzu kommt, dass die Steuerung ein wenig gewohnheitsbedürftig ist. Nicht jeder wird schnell mit dieser klar kommen. Wer es doch schafft, hat anschließend noch so einige Probleme mit den hammerharten Computergegnern. Diese verlangen wirklich alles von uns ab. Ansonsten kann man sich aber einige Stunden mit dem Spiel beschäftigen. Viel mehr, wie hier gezeigt wird, kann man auch nicht von so einem Game erwarten. Etwas mehr Fun kommt selbstverständlich auf, wenn Ihr gegen andere menschliche Spieler ein Duell bestreitet. Darts ist nun einmal ein Gesellschaftssport, der mit anderen Personen noch mehr Spaß macht. Wer also nicht viel von so einem Spiel erwartet und gerne auf seinem Bildschirm Darts spielen möchte, der darf gerne bei PDC World Championship Darts 2008 zuschlagen. Vor allem, weil der Anschaffungspreis auch noch recht moderat ist.

 

Features:

- Verschiedene Dartsvarianten wie 301/501/701, Around the Clock, Black and White, Cricket, Fives, Twenty-One, Killer, Knockout, Odd Man In und Shanghai
- Schnelles Spiel, Party-Spiele, Turnier und Karrieremodus Intuitive Wurfsteuerung via Analogstick (PS2) Authentische Austragungsorte in Großbritannien, Holland und den USA
- Charaktereditor für einen individuellen Look
- 16 der besten professionellen Darts-Spieler wie Phil "The Power" Taylor und Raymond "Barney" Barneveld der PDC (Professional Darts Corporation) in Aussehen und Spielverhalten nachempfunden Multiplayermodus für acht Spieler

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

PDC World Championship Darts 2008 (PS2)

 
 PDC World Championship Darts 2008
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 69 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 68 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer: 68 %  
Spielspaß: 67 %  
Gesamtwertung:  68 %  

Wertungsbox:

PDC World Championship Darts 2008 (PC)

 
 PDC World Championship Darts 2008
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 66 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 64 %  
Multiplayer: 68 %  
Spielspaß: 69 %  
Gesamtwertung:  69 %  



 

 

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