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Einleitung:
Schon seid der PSOne sind
Horror-Spiele sehr beliebt. Gute Bewertungen sind nicht selten. Auch die
Verkaufszahlen stimmen und daher verwundert es auch keinen mehr, wenn neue
Spiele für dieses Genre angekündigt werden. Nun ist es wieder soweit. Ein
neues Survival-Horror-Spiel erscheint über Atari in Deutschland. Es handelt
sich dabei um das Playstation 2 Spiel Obscure. Wir konnten das Spiel jetzt
testen. Ob es gegen die starke Konkurrenz bestehen kann erfahrt Ihr in
unserem Review.
Zum Spiel:
Natürlich darf bei so einem Spiel eine Story nicht fehlen. An einer
amerikanischen High-School erleben fünf Schüler den Alptraum ihres Lebens.
Alles begann vor einigen Jahren als seltsame Dinge sich in einer High School
ereigneten. Man erzählt sich, dass Schüler fürchterliche Schreie hören und
es gibt Gerüchte das Personen auf mysteriöse Weise verschwinden. Eine Gruppe
von Schülern will diesen Vorkommnissen auf den Grund gehen. Durch einen
Zufall werden die Jugendlichen heimlich in der Schule eingeschlossen. Nun
soll das Geheimnis gelüftet werden. Im Mittelpunkt stehen die Schüler
Shannon, Kenny, Ashley, Stan und Josh. Sie untersuchen die Schule und mit
der Zeit verstehen sie welch schreckliches Grauen für den Horror in der
Schule verantwortlich ist. In dem Spiel agieren wir mit den fünf
Charakteren. Jede Figur hat spezielle Fähigkeiten die wir nutzen müssen. Wir
agieren nun mit zwei Figuren. Eine lenken wir direkt und die andere
befehligen wir durch Kommandos. So soll der andere Charakter mal warten oder
uns folgen und in bestimmten Situationen helfen. Der Spieler darf zwischen
den Figuren hin und her schalten. An Sammelplätzen - wie den Schulhof -
trifft sich die Gruppe und hier werden auch die zu spielenden Charaktere
ausgewählt. Der Spieler sollte darauf achten das die speziellen Fähigkeiten
der Figur zu aktuellen Aufgabe passt. Ihr müsst aber nicht lange herumlaufen
um eine Figur auszutauschen. Mit einem Tastendruck seid Ihr schnell beim
Sammelplatz. Wer mit einem Freund spielen möchte kann das ohne Probleme
machen. Zu jeder Zeit kann die zweite Figur von einem Mitspieler übernommen
werden. Durch ein gutes Kamerasystem wird eine Figur fixiert und so agieren
nun beide Spieler durch die großen Areale. Wechseln wir den Raum so wird der
andere Charakter automatisch mitgenommen. Ihr werdet also immer
zusammenbleiben. Wird das zweite Pad wieder entfernt übernimmt die CPU den
Charakter und wir dürfen wieder Befehle erteilen.
Wie in solchen Spielen üblich sammeln wir viele unterschiedliche
Gegenstände. Unser Inventar wird unterteilt in die Bereiche Waffen und
allgemeine Gegenstände. Alle Spielfiguren teilen sich diese Items. Eine
wirklich praktische Sache wodurch man nicht großartig sortieren muss. Somit
werden Waffen einfach zwischen den Figuren getauscht. Diese lassen sich dann
auch noch aufrüsten. So kann man z.B. mit einem Klebeband eine Taschenlampe
an die Waffe binden. Damit wir die Orientierung nicht verlieren dürfen wir
eine Übersichtskarte nutzen. Diese ist auch notwenig denn die Schule ist
riesig. Allerdings müssen wir die Kartenstücke erst finden, was aber kein
großes Problem darstellt. Dabei wird die Karte unterteilt in die Bereiche
Übersichtskarte und einzelne Gebäudekarten. Diese weisen dann noch
unterschiedliche Stockwerke auf. Auf diesen Karten sehen wir genau welche
Räume wir schon durchsucht und welche Türen wir geöffnet haben. Dadurch
erkennt jeder schnell wo noch was zu erledigen ist. So findet sich auch
jeder Spieler gut zurecht und langes absuchen wird verhindert. Nett ist auch
das wir sofort sehen wo sich unsere Charaktere aufhalten. Zu jeder Zeit darf
der Spieler speichern. Dafür wird allerdings eine CD benötigt. Unendliches
abspeichern ist also nicht möglich. Aber das kennt man ja aus solchen
Spielen. Kämpfe spielen bei Obscure eine geringere Rolle wie die Rätsel. Die
Monster werden eigentlich nur eingesetzt um die Spieler zu schocken. Wir
müssen vor allem die Umgebung erkunden und viele Informationen sammeln.
Hierdurch erhalten wir die nötigen Informationen um die Rätsel zu lösen.
Diese sind sehr logisch aufgebaut. Wie in diesen Spielen üblich rennt Ihr
von einem Raum in den nächsten. Ihr holt ein Objekt um ihn woanders
einzusetzen oder zu gebrauchen. So agieren wir nun in den sehr düsteren
Abschnitten und versuchen das Geheimnis zu lösen.
Technik:
Optisch kann das Spiel gut mit anderen Titeln aus diesem Genre mithalten.
Vor allem können die Animationen der Charaktere überzeugen. Sie bewegen sich
realistisch durch die düsteren Räume. Die Umgebung haben dann auch noch sehr
viele Details. Licht- und Schatteneffekte bringt dann auch noch viel
Stimmung in das Spiel. Nur die Monster sehen ein wenig mager aus. Hier hätte
der Hersteller ein wenig mehr machen können. Mit den Texturen kann ein
Spieler dann auch noch gut leben. Der Sound überzeugt ebenfalls. Die
Schreie, knarrende Dielen und Effekte lassen einen immer wieder
zusammenzucken. Hinzu kommen tolle Soundtracks die ideal das Spielgeschehen
unterstützen. Auch die deutschen Synchronstimmen passen zu den Charakteren.
Die gezeigten Intos vermitteln die Story gut und so wird insgesamt ein
tolles Ambiente erschaffen. Wer Spiele wie Resident Evil kennt wird sofort
mit der Steuerung klar kommen. Schnell ist diese erlernt und alle Aktionen
lassen sich sicher ausführen. Mit der Kamera wird dann auch jeder zufrieden
sein. Situationen in denen man nicht erkennt was gerade geschieht hat man
hier nicht. Die KI der Gegner ist gewohnt schwach. Naja es sind halt nur
Monster die zum sterben verdammt sind. Fasst man alles zusammen so ist das
Spiel technisch ausgereift.
Fazit:
Das Spiel bietet zwar nur wenig Neues aber zumindest wird Gänsehaut
garantiert. Die Stimmung kann genauso überzeugen wie die ausgereifte
Technik. Zwar ist nicht alles Perfekt aber die kleinen Fehler stören nicht
das Gameplay. Dank einer übersichtlichen Karte wird sich ein Spieler in den
großen Levels nicht verlaufen und durch das gute Coop-Feature wird sogar was
für einen zweiten Mitspieler geboten. Ein Feature das sehr viel Spaß macht.
Gemeinsam lässt sich so ein Spiel halt besser durchstehen. Hinzu kommen eine
erstklassige musikalische Untermalung und ein toller Sound der für viele
Schockmomente sogt. Mit der Grafik kann man ebenfalls gut leben. Fasst man
alles zusammen so darf man das Spiel als ein gelungenes Horror-Adventure
bezeichnen. Selbst die gewohnheitsbedürftige Story kann mit der Zeit
überzeugen. Egal ob Ihr nun alleine oder zu zweit durch die düsteren Levels
lauft, die Angst wird Euch im Nacken sitzen. Zwar stehen die Rätsel mehr im
Vordergrund wie die Kämpfe aber auch hier werdet Ihr einiges zu tun
bekommen. Wer also aktuell ein schaurig schönes Survival-Horror-Spiel sucht
darf bei Obscure sofort zugreifen.
Features:
- Survival-Horror der nächsten Generation: decken Sie die rätselhaften
Schrecken an einer amerikanischen High School auf!
- Sie wählen und wechseln zwischen 5 Charakteren, um die verschiedenen
Aufgaben und Passagen von Obscure zu meistern, wer wird überleben?
- Jeder Charakter besitzt unterschiedliche Eigenschaften und individuelle
Fähigkeiten
- Gänsehaut und Adrenalinschübe sind dank des neuen Black Aura-Effektes
garantiert - Objekte und Wesen verwandeln sich in Echtzeit!
- Im Zweier-Team durch's Abenteuer: neben dem Einspieler-Modus können Sie
das Abenteuer auch gemeinsam mit einem Freund bestreiten
- Atmosphärische Licht- und Schatteneffekte sorgen für actiongeladenen
Nervenkitzel.
- Um Ihre Überlebenschancen zu erhöhen, lassen sich bestimmte Waffen und
Gegenstände kombinieren
- Zahlreiche anspruchsvolle Rätsel sorgen für Abwechslung beim Meistern des
Abenteuer.
- Sprache/Text im Spiel: Multilingual
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