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Einleitung:
Nintendo DS-Besitzer dürfen sich
freuen, denn ein neues Strategiespiel kommt auf den deutschen Markt.
Es handelt sich dabei um das Town Defense-Game Ninjatown.
Einfallende Horden sollen mit niedlichen Ninjas abgewehrt werden.
Die kleinen Killer stammen übrigens aus der Feder von
Shawnimals-Designer Shawn Smith. Wir konnten das lustige
Handheld-Spiel von SouthPeak Games in den letzten Tagen ausgiebig
testen. In unserem Review erfahrt Ihr, ob sich eine Anschaffung für
alle Strategiefans lohnt.
Zum Spiel:
Ihr werdet bei Ninjatown nicht ohne Grund gegen die fiesen Widersacher
kämpfen. Ninjatown ist ein lebhaftes, aber friedliches Städtchen. Nach einer
mysteriösen Eruption des nahen Vulkans, wird die Stadt jedoch von Horden
finsterer Feinde angegriffen. Ihr Anführer ist der Herr Dämon, der mit
seinen Wee Devils scheinbar ohne Grund in das kleine Ninjadorf einfallen
will. Zum Glück gibt es aber die Ninja, die nun zum Einsatz kommen um die
Feinde abzuwehren. Bevor wir nun gegen die bösen Jungs antreten, wollen wir
erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde,
stehen wir vor der Wahl, in den Storymodus oder in den Mehrspielerbereich zu
wechseln. Letzter Punkt ermöglicht uns gegen einen Freund in einem
Wettstreit anzutreten. Dazu stehen dann Einzelkarten- und Multikarten-Spiele
zur Auswahl. Bevor Ihr Euch hier so richtig auslasst, sollte jeder zu Beginn
den Einzelspielerbereich ausgiebig durchspielen. Schließlich muss man das
Spiel und die Steuerung kennen lernen. Beim Storymodus wird genretypisch
jedes Level durch eine Erzählsequenz eingeleitet. Damit der Einstieg schnell
vonstatten geht, gönnt uns der Hersteller außerdem viele Erklärungen, die
uns das Spiel und die Steuerung näher bringt. Kommen wir nun zum Gameplay.
Selbstverständlich wurden beide Bildschirme mit in das Spiel eingebunden.
Auf dem oberen Display sehen wir eine Übersichtskarte, die nicht nur unsere
Positionen, sondern vor allem die der einfallenden Gegner zeigt. Außerdem
sehen wir, welche Feinde als nächstes auf uns zu kommen. Unten wird dann
jeweils ein kleiner Ausschnitt dargestellt. Diese kann der Spieler spielend
leicht mit dem digitalen Steuerkreuz bewegen und so hat man eigentlich alles
gut im Blick. Auf der Spielkarte befinden sind nun mehrere leere Bauplätze,
entlang der zu beschützenden Strecke. Auf diese soll der Spieler diverse
Gebäude errichten, die dann jeweils Kampfeinheiten ausspucken. Das kostet
natürlich Geld, welches wir durch erledigte Feinde wieder reinholen. Mit dem
Geld könnt Ihr noch mehr machen. Die Häuser müssen nämlich auch aufgelevelt
werden. Hierdurch werden unsere Jungs noch stärker und widerstandsfähiger.
Treten die Einheiten aus einem Gebäude, gehen sie an dem von uns bestimmten
Sammelpunkt. Kleinere Befehle, wie z.B. welche Einheiten als erstes
angegriffen werden sollen, darf man teilweise auch geben. Kommen nun Feinde
an, so werden unsere Ninja automatisch aktiviert, wenn diese in Reichweite
kommen. Wichtig ist vor allem, dass wir jeweils die richtigen Einheiten
gegen die ankommenden Angriffswellen schicken. Jeder Einheitentyp hat andere
Vor- aber auch Nachteile und so muss der Spieler gut überlegen, welche
Gebäude er errichtet. Die Positionierung ist ebenfalls wichtig. Schließlich
sollten Fernschützen nicht in der ersten Angriffsreihe stehen. Das war noch
nicht alles. Mit Trainingsdojos verbessern wir die Kampfkraft unserer Ninjas
und dank der Windtechnik des Meister Ninja darf man seine Feinde mitteln
DS-Mikrofon sogar von der Karte pusten. Hinzu kommen viele andere Features
und Einheiten, die wir mit der Zeit freischalten. Ein Level geht übrigens
über mehrere Angriffswellen. Jede Welle wird durch kurze Pausen
unterbrochen, was uns ausreichend Zeit gibt neue Gebäude zu bauen,
Sammelpunkte zu verlegen oder Upgrades durchzuführen. Sind dann alle Gegner
besiegt, bekommt man nette Belohnungen und darf in das nächste der 36 Levels
starten. Diese werden übrigens mit der Zeit immer schwieriger. Schließlich
kommen immer mehr und vor allem unterschiedliche Feinde an. Nur wer jetzt
taktisch klug agiert wird Ninjatown retten.
Technik:
Am Anfang schau man erst einmal ein wenig verdutzt, wenn man die Grafik
sieht. Wir agieren auf sehr spartanischen Karten, die nur wenige Details
zeigen. Auch die Figuren sehen nicht viel besser aus. Mit der Zeit lernt man
aber den Charme der Figuren und der virtuellen Welt schätzen. Es sieht
einfach nur knuffig aus, wenn unsere Jungs gegen die Feinde anstürmen. Der
Sound kann noch besser abschneiden. Neben einer stimmungsvollen Musik, gönnt
man uns auch noch diverse passend eingespielte Ingamegeräusche. Insgesamt
wird eine schöne Stimmung erzeugt. Sehr einfach ist auch die Bedienung. Die
Steuerung via Stylus funktioniert ohne Probleme. Die Menüs sind
selbsterklärend und weder überladen noch unübersichtlich. Jeder wird auf
Anhieb damit klar kommen. Dazu trägt auch die anfängliche Erklärung bei.
Hinzu kommen viele weitere Hinweise zum Spiel, die kaum Fragen aufkommen
lassen. Wir werden allmählich an das Spiel herangeführt und so merkt man
kaum, dass man spielend leicht alles erlernt. Das bringt uns auch schon zum
Schwierigkeitsgrad. Obwohl Ninjatown wie ein Kinderspiel aussieht, werden
vor allem ältere Gamer angesprochen. Spätere Levels werden nämlich sehr
anspruchsvoll und nur der Spieler wird als Sieger vom Platz gehen, der seine
Truppen und taktischen Möglichkeiten richtig einsetzt. Fasst man nun alles
zusammen, so kann das Spiel technisch voll überzeugen.
Fazit:
Ninjatown ist ein genial einfaches aber auch motivierendes Spiel. Der etwas
andere Look passt optimal zum Spielgeschehen und dank des strategischen
Tiefgangs, wird das Strategiespiel vor allem Genrefans lange am Bildschirm
binden. Dabei spielt sich das Game erfreulich einfach, obwohl man vieles
machen kann. Auch der Einstieg wird uns sehr einfach gemacht und so kommt
man schon nach wenigen Minuten kaum noch vom Handheld los. Es macht einfach
nur Spaß die ankommenden Horden von der Karte zu fegen. Wer also Town
Defense-Games mag, der muss bei diesem Spiel einfach zuschlagen. Ninjatown
ist ein Pflichtkauf für jeden Genrefan und daher können wir eine eindeutige
Kaufempfehlung aussprechen.
Features:
- Vom berühmten amerikanischen Designer der Shawnimals.
- Süchtig machendes Gameplay a la Tower Defense.
- Top-down Gameplay: Platzierung von Gebäuden und Erteilen von Befehlen
mittels Touchpen.
- Non-stop Gameplay durch gleichzeitige Kombination von Aufbau- und
Verteidigungsmodi.
- Witzige Stunts und Spezialattacken wie die des Ol Master Ninjas.
- Upgrading verstärkt die Defensive der Ninjas, um immer eine Naselänge vor
den Feinden zu bleiben.
- Aufbau von Trainingscentern verstärkt die Skills der Ninjas.
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