Konsolen-World: Onlinemagazin für Konsolen- und PC-Spiele

 
- Spiele-Charts
- Wertungen
          Onlinecounter:
   Home / Startseite                                                                                                     Favoriten hinzufügenStartseite machen

Aktuell:
- Aktuelle News







Nexagon: Deathmatch - Review (PC)

Wertung:
77 %

Einleitung:

Gute Strategiespiele gibt es viele auf dem PC. Für die meisten muss man viel Zeit mitbringen. Das erkannte wohl auch Strategy First und so entwickelten sie ein neues Game. Es handelt sich dabei um das Spiel Nexagon: Deathmatch, dass über Modern Games auf den Markt kommt. Hier kann man auch mal eine Schlacht in wenigen Minuten spielen. Wir konnten die fertige PC-Version jetzt testen. Ob sich das Spiel lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Am Anfang macht Nexagon: Deathmatch eher einen bescheidenen Eindruck. Doch schon nach kurzer Zeit merkt man, dass mehr hinter diesem Spiel steckt. Das Spiel ist eine interessante Mischung aus Strategie und Actionspiel. Aber fangen wir erst einmal vorne an. Nachdem Nexagon gestartet wurde dürfen wir uns zur Einstimmung erst einmal ein nettes Intro ansehen. Anschließend müssen wir einen Teilnehmer erstellen. Neben unserem Namen soll auch eine Horde ausgewählt werden. Zur Wahl stehen die Tekhan, Ghandros, Strunar und Olfrun. Jeder dieser Horden hat andere Vor- aber auch Nachteile. Nexagon unterstützt zwei Arten von Spielteams. Einmal für die Kampagne und dann noch für den Instant Battle. Ein Kampagne-Spielteam startet mit einer bescheidenen Anzahl Credits, und es sind viele Features des Spiels nicht frei geschaltet. Erst wenn man in der Kampagne weiter kommt werden weitere Spielfunktionen frei. Ein Instant-Battle-Team bekommt mehr Geld und alle Einheiten sind vorhanden. Hinzu kommen alle Karten und Gegenstände. Anfänger die das Spiel erst einmal kennen lernen wollen, sollten sich auf die Kampagne stürzen. So erlernen sie jedes Detail des Spiels. Nachdem wir das Anfangsprozedere hinter uns gebracht haben sind wir endlich bereit für die Arena. Wir dürfen uns nun zwischen einem Geplänkel und den nächsten Abschnitt in der Kampagne entscheiden. Geplänkel kann der Spieler immer wieder zwischen den Kampagnenabschnitten annehmen. Dadurch erhalten wir mehr Credits. Hier dürfen wir die Gegner und die Arena selber bestimmen. Zur Verfügung stehen die Gegner die wir vorher besiegt haben. Ebenso sind nur die Arenen frei, die wir erfolgreich bestritten haben. Nehmen wir das nächste Level bei Kampagne, so wird der Gegner und die Arena vorgegeben. Vor einem Match und während den Unterbrechungen (zwischen den Spielzeiten) kann der Spieler bis zu 6 Sklaven (Spielfiguren) aussuchen und diese in seinem Sanctum (Basis) platzieren. Dabei sollten wir beachten das verletzte Einheiten nicht mitspielen. Ruhen sie Figuren aus, so werden die Verletzungen geheilt. Das bedeutet natürlich auch, dass wir genügend Einheiten besitzen müssen - um verletzte Figuren auszutauschen. Verletzungen erhalten wir übrigens in den Matches und sie wirken sich direkt auf die Leistung unserer Einheiten aus. Jedes Match hat eine bestimmte Kampfbörse die wir gewinnen können. Das Geld wird anschließend benötigt um neue Einheiten oder Objekte zu kaufen. Dazu aber gleich mehr. Der Spielablauf ist eigentlich immer der gleiche. Ihr agiert in einer komplett dreidimensionalen Umgebung, die völlig zerstörbar ist. Jede Partei hat ein eigenes Lager und dazwischen befindet sich eine Kampfarena.

In den Arenen sind Gefahren und Belohnungen versteckt. Ihr müsst die Belohnungen vor dem Gegner einsammeln. Allerdings sind oft Fallen vorhanden die Euch hart bestrafen. Viele Bonis sind hinter Mauern versteckt, die der Spieler durch Schalter öffnet. Aber auch unscheinbare Blöcke beinhalten nette Belohnungen. Also ruhig mal etwas zerstören. Neben den Belohnungen und der Kampfbörse kann der Spieler noch weiteres Extra-Geld verdienen. So erhaltet Ihr zusätzliches Geld wenn Ihr Grabsteine entweiht bzw. zerstört. Um ein Match zu gewinnen könnt Ihr z.B. in das feindliche Lager gehen und die Nexussphäre zerstören. Dieses ist relativ schwierig, da dieser Punkt extrem verteidigt wird. Es gibt aber weitere Möglichkeiten. Für getötete Feinde erhaltet Ihr Punkte genauso wie für eroberte Werbetafeln. Das sind Punkte die erobert und verteidigt werden müssen. Am Ende der abgelaufenen Zeit werden alle Punkte zusammengezählt und wer die meisten hat gewinnt. Anschließend folgt eine Statistik die alle Geldbeträge auflistet. Das gewonnene Geld wird nun auf Euer Konto gutgeschrieben. Wir agieren in dem Spiel mit Sklaven. Pro Match dürfen wir 6 davon aussuchen und lenken. Je nach Fähigkeit müssen wir diese nun taktisch klug einsetzen. Dabei können manche Nah und/oder Fernangriffe ausführen. Starke Einheiten sind eher langsam, während schwächere Figuren sich schneller bewegen. Jede Figur kann 5 Funktionen wie bewegen, Objekte benutzen, angreifen, verteidigen oder konfrontieren ausführen. So können wir Figuren oder Objekte attackieren, Orte verteidigen, Bomben platzieren, Sklaven heilen, Mörser nachladen und so weiter. Es gibt aber noch viel mehr in dem Spiel wie Waffen, Spender und Mörserkanonen. Kommt es zu einem Konflikt so nehmen wir natürlich auch Schaden. Stirbt unsere Figur so wird diese aus dem Spiel genommen und in unserer Basis neu platziert. Ist ein Sklave nur verletzt so können wir ihn natürlich heilen. Mit unseren Möglichkeiten müssen wir nun versuchen das Spiel zu gewinnen. Das Match ist in Zeitzonen aufgeteilt. Nach einer bestimmten Zeit wird eine Pause eingelegt und wir können unsere Truppe neu zusammenstellen. Anschließend geht das Spiel weiter und wir starten wieder in unserer Basis. Zwischen den Herausforderungen darf der Spieler seine Basis immer weiter ausbauen. Eine Reihe von Objekten steht hier zur Auswahl. Rundum wird eine Menge geboten. Ihr müsst taktisch klug vorgehen um stärkere Gegner zu schlagen. Neben dem Einzelspielermodus könnt Ihr auch noch im Mehrspielermodus loslegen. Hier machen die Matches noch mehr Spaß. Schließlich agieren menschliche Spieler doch ein wenig anders wie CPU-Gegner.

 

Technik:

Nexagon: Deathmatch hat gut aufgebaute Menüs. Diese sehen allerdings nicht sonderlich gut aus. Trotzdem kommt man schnell damit zurecht. Die Matches selber werden auf einer überschaubaren Spielfläche ausgetragen. Hier kann der Spieler die Kamera frei einstellen. Diese darf genauso gezoomt, wie in alle möglichen Richtungen gedreht werden. Über Doppelklick, auf die einzelnen Figurensymbole, wird schnell auf ein Sklave geschwenkt. Der Überblick geht also nicht verloren. Die Spielfläche selber hätte ruhig ein wenig opulenter ausfallen könne. Vor allem wirkt alles ein wenig trist. Auch die verwendeten Texturen könnten schöner und detailreicher sein. Die Figuren wirken zusätzlich etwas klobig und so bewegen sie sich dann leider auch. Allerdings ist das alles nicht so schlimm, denn das Gameplay geht hierdurch nicht verloren. Kleinere Effekte wie Explosionen werden wir dann auch noch zu sehen bekommen. Mit der Optik kann man also insgesamt zufrieden sein - auch wenn diese nur mittelmäßig ist. Auf die Grafik kommt es aber nicht ganz so an, denn andere Aspekte wie Taktik und Action stehen bei Nexagon: Deathmatch im Vordergrund. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Er ist aber so gut, dass ein nettes Ambiente entsteht. Gefallen kann vor allem die deutsche Sprachausgabe. Immer wieder werden witzige Sprüche eingespielt. Hinzu kommt eine Musik die zum Spiel passt. Selbst nach Stunden klingt diese nicht nervig. Auch die Ingame-Geräusche passen zum Geschehen. Der stetig ansteigende Schwierigkeitsgrad ist so gestaltet, das Anfänger aber auch Profis einiges zu tun bekommen. Leider verhalten sich die CPU Figuren nicht sonderlich intelligent. Immer wieder kommen sie z.B. an engen Stellen angerannt, obwohl sie dort gnadenlos vernichtet werden. Trotzdem überraschen sie auch mal mit unvorsehbaren Aktionen. Die Steuerung geht schnell ins Blut über. Sie ist einfach erlernt und alle Aktionen lassen sich sicher ausführen. Fasst man alles zusammen, so kann man trotz kleinerer Schwächen mit der Technik zufrieden sein. Diese ist sehr solide und dank gutem Gameplay wird man gerne über manche Macken hinwegsehen.

 

Fazit:

Auch wenn das Spiel nicht neue Maßstäbe setzt, macht es für eine bestimmte Zeit sehr viel Spaß. Der Spieler kann intensiv seine Truppe aufbauen und so eine schlagkräftige Armee zusammenstellen. Das ist auch notwenig, denn die virtuelle Kampfsportveranstaltung wird mit der Zeit anspruchsvoll. Es ist nicht leicht eine perfekte Truppe zusammen zu stellen. Nur mit der richtigen Mischung ist Euch der Erfolg sicher. Nett ist auch das wir unser Lager kontinuierlich aufrüsten dürfen. Der Spieler wird dadurch immer wieder gezwungen neue Herausforderungen anzunehmen. Schließlich kostet in dem Spiel alles Geld und dieses muss erst einmal verdient werden. Trotz vieler Herausforderungen hätte ein wenig mehr Abwechslung nicht geschadet. Nach einigen Spielen wird man merken, dass eigentlich immer das gleiche passiert. Interessant ist auch noch das unsere Spielfiguren immer erfahrener werden. Der Einstieg wird relativ leicht gemacht. Eine gute Anleitung erklärt alles sehr detailliert und selbst im Spiel bekommt der Akteur ausreichend Hilfe angeboten. Die Grafik hätte aber ruhig besser sein können. Die Arenen und Figuren wirken leider nicht mehr zeitgemäß. Die Spielfläche ist dann auch noch etwas klein ausgefallen. Trotzdem wird das Gameplay dadurch nicht wirklich gestört. Mit der Präsentation kann man zufrieden sein. Der deutsche Sprecher sorgt mit seinen Sprüchen immer wieder für Unterhaltung. Neben einem guten Einzelspielermodus darf man sich zusätzlich in den Mehrspielerbereich stürzen. Hier macht das spielen sogar noch mehr Spaß. Dank einer guten Mischung aus Action und Strategie kann das Spiel einige Stunden unterhalten. Ebenso überzeugt das Preis-/Leistungsverhältnis. Wer also aktuell ein etwas anderen Strategiespiel sucht, darf bei Nexagon zugreifen. Erwartet aber nicht zu viel.

 

Features:

- Der Spieler agiert in einer komplett dreidimensionale Umgebung, die vollständig zerstörbar ist
- Ein Festungs-Editor erlaubt es komplizierte Festungen und hinterlistige Fallen zu bauen
- Mit jedem Erfolg steigern die Team-Mitglieder ihre Fähigkeiten
- Kauft neue Team-Mitglieder ein um noch schlagkräftiger zu sein
- Multiple Arenen als Schauplätze für spannende Kämpfe
- Leichter Einstieg und angemessene Spieltiefe

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Nexagon: Deathmatch (PC)

 
 Nexagon
EUR 34,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 73 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 78 %  
Spielspaß: 81 %  
Gesamtwertung:  77 %  

Systemvoraussetzungen:

- Windows 98/2000/XP
- Pentium II 500 MHz
- 64 MB RAM
- 400 MB Festplattenspeicher
- DirectX 8.1
- 16-bit Soundkarte
- CD-ROM Laufwerk (4x)
- 16 MB Grafikkarte
- aktuelle Open GL Treiber.

 


 

 

Copyright © 1999 - 2017 Konsolen-World.de - Disclaimer / Impressum / Kontakt