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Naruto: Uzumaki Chronicles - Review (PS2)

Wertung:
71 %

Einleitung:  

Naruto, der bekannte Ninja-Held aus der erfolgreichen TV- und Anime-Serie, startet in sein neustes Abenteuer. Fans des kleinen Kämpfers können nach Naruto: Ultimate Ninja und Naruto 2 ein weiteres Mal spannende Ninja-Missionen bestreiten. Erstmals erschienen ist das Bandai-Namco-Spiel Naruto: Uzumaki Chronicles übrigens vor gut zwei Jahren in Japan. Nach einer langen Wartezeit bringt nun Atari das actionreiche Game auf den deutschen Markt. Wir konnten uns das 3-D-Action-Adventure jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Manga-Fans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie bei solchen Spielen üblich kommt auch Naruto: Uzumaki Chronicles nicht ohne eine Story aus. Es ist nur ein weiterer routinemäßiger Trainingstag - zumindest denkt Naruto das, bis er und die anderen Ge-Nin in Hokages Raum gerufen werden. "Wie ihr vielleicht wisst", so beginnt der alte Mann, dessen Stirn sich vor Sorge runzelt, "wurde unsere Heimat, das Feuerreich, in den vergangenen Monaten von beunruhigenden Ereignissen geplagt. Selbstverständlich haben wir Konoha-Ninja die Herausforderung auf beispielhafte Weise angenommen, doch selbst unsere Kräfte haben ihre Grenzen, und unsere anderen bedeutenden Pflichten beginnen, darunter zu leiden. Und deshalb werdet Ihr Ge-Nin vorübergehend dazu berufen, bei Missionen auszuhelfen, die sonst Fortgeschritteneren vorbehalten sind." Der Raum füllt sich mit aufgeregtem Murmeln. Naruto kann seine Aufregung kaum im Zaum halten. Werden es B-Rang-Missionen sein? Oder vielleicht A-Rang-Missionen? Endlich Arbeit für echte Ninja! Das ist unsere Chance, sich zu beweisen! Bevor wir allerdings in die erste Mission starten, wollten wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Wie immer erblickt der Spieler nach dem Spielstart das obligatorische Hauptmenü. Hier finden wir die Punkte "Start", "Weiter", "Training" und "Optionen". Spielrelevante Einstellungen wie Tastenkonfiguration, Sound oder allgemeine Spieleinstellungen darf man unter zu letzt genannten Punkt anpassen. Am Anfang sollte allerdings jeder erst einmal den Trainingsbereich absolvieren. Schließlich muss man sich mit dem Spielprinzip und der Steuerung vertraut machen. Hat der Akteur die Grundlagen und Techniken erlernt, kann er ohne weiteres in den Storymodus wechseln. Hier angekommen dürft Ihr noch einmal wahlweise den Übungsbereich durchspielen. Im Anschluss erblicken wir den Konohagakure-Tor-Bildschirm. In einem Menü könnt Ihr den Hokages Raum betreten, um neue Missionen zu bekommen, das Dorf verlassen, um eine neue Mission zu starten, das Spiel speichern oder im Geschäft neue Items kaufen. Das ganze wird leider etwas steril in Szene gesetzt. Bis auf ein paar Bilder werden wir nichts anderes zu sehen bekommen. Nicht viel besser ist die anschließende Karte aufgebaut. Mit dem Cursor bewegen wir uns über eine Skizze und bestimmen so, wohin wir gehen. Mit der X-Taste bestätigen wir unsere Wahl und sobald wir an dem Zielort ankommen oder ein Ereignis stattfindet wird in den Kampfbildschirm gewechselt. Besiegen wir nun die Gegner, gelangen wir automatisch wieder zu dieser Karte und können dann unsere Reise fortsetzen. Die ganzen Ereignisse werden selbstverständlich durch kleine Ingamefilme inkl. englischer Sprachausgabe und deutschem Untertitel passend eingeleitet und so werden wir niemals grundlos kämpfen.

Der Kampfbildschirm selber ist genretypisch sehr übersichtlich aufgebaut. Wir sehen z.B. eine Energie-Anzeige für unsere Lebensenergie. Ist diese auf Null, so ist das Spiel zu Ende. Daneben gibt es noch eine Konditionsanzeige. Der Balken sinkt, wenn unsere Spielfigur Chakra produziert bzw. Nin-Jutsu verwendet. Kämpfen wir in einem Team, so sollten wir auch auf die Freund-Konditionsanzeige achten. Wenn unser Partner eine voll Leiste hat, darf der Spieler mit der L2-Taste diesen einsetzen. Außerdem sollen wir in dem Spiel unsere Chakraanzeige steigern, indem wir die R1- oder R2-Taste drücken. Hierdurch dürfen wir Nin-Jutsu einsetzen. Daneben kann unsere Figur auch noch die "Neunschwänzige Power" nutzen. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Ein Radar zeigt uns immer an, wo sich noch Gegner aufhalten und über die Gegnerenergieanzeige sehen wir, wie viel Leben diese noch haben. Eine Itemsanzeige gibt außerdem Aufschluss darüber, welches und wie viel Items wir aktuell angelegt bzw. noch zur Verfügung haben. Diese werden übrigens unterschieden in heilende Items, Event-Items, Angriffs-Items und fallengelassene Items. Heilende Items verbessern unsere Energie oder Kondition, während Angriffs-Items im Kampf gegen Feinde eingesetzt werden. Fallengelassene Items soll unsere Spielfigur im Spiel natürlich ebenfalls aufsammeln. Das gleiche gilt für die Event-Items. Daneben muss der Spieler auch noch Chips in seine Skill-Felder einsetzen, um Narutos Fähigkeiten zu verbessern oder Ihm neue Aktionen zu ermöglichen. Diese Skill-Chips erhält man, wenn unser Held eine Mission erfüllt oder indem wir Tugend dafür einsetzen. Wir nehmen nun eine Mission nach der anderen an und versuchen diese zu erledigen. Dabei werden die Aufgaben in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade bzw. Ränge unterteilt. Schaffen wir diese erhalten wir Tugend oder andere Belohnungen. Schlägt dagegen eine Mission fehl, so kann das ganze Spiel verloren gehen. Die Missionen wurden übrigens recht breit gefächert. Von Ware abliefern bis hin zu Verbrecher jagen ist alles vorhanden und so gibt es immer etwas anderes für uns zu tun. Die Aufgaben sollen wir natürlich nicht immer alleine bestreiten. In einigen Missionen könnt Ihr auch Freunde auswählen, die uns als Team begleiten. Wir treffen natürlich immer wieder auf unterschiedliche Gegner, die wir mit unserer Spielfigur genretypisch bekämpfen. Dazu setzen wir neben schwachen und starken Angriffen auch Items ein. Hinzu kommen diverse Combos, Sprungangriffe und Spezialattacken. Damit wir die Gegner im Blick behalten, kann der Akteur die Kamera frei drehen und sogar Gegner mit dieser erfassen. So übernehmen wir nun eine Mission nach der anderen und prügeln uns gegen eine Vielzahl von CPU-Gegnern.

 

Technik:

Naruto: Uzumaki Chronicles hat eine eher durchschnittliche Technik. Da wäre zum einen die Grafik. Für Playstation 2-Verhältnisse wird eine etwas veraltete Optik angeboten. Die Kampfarenen haben nur wenige Details und selbst die matschigen Texturen können kaum überzeugen. Zumindest wurden die Figuren nett modelliert und animiert. Bei den Auseinandersetzungen zeigen die Fighter ordentliche Moves und so kann man den Kämpfen gut zusehen. Hinzu kommen dann noch kleinere Effekte. Gefallen können auch die eingespielten Sequenzen. Hier wird mit englischen Sprechern und deutschem Untertitel die Story recht gut wiedergegeben. Allerdings wurde die Sprachausgabe schlecht abgemischt. Alles klingt ein wenig blechern, was in der heutigen Zeit eigentlich nicht mehr passieren dürfte. Daneben werden wir diverse Ingamegeräusche und Kampfeffekte zu hören bekommen. Lauschen dürft Ihr dann noch einer typisch japanischen Hintergrundmusik. Ob einem das gefällt, ist wohl reine Geschmacksache. Mit der Kamera kann man gut Leben. Diese darf in den Arealen frei gedreht werden und so ist der Spieler immer selber für einen guten Blickwinkel zuständig. Recht einfach ist auch die Steuerung. Die Tastenbelegung wurde passend gewählt und so kann man sehr schnell in das Spielgeschehen einsteigen. Allerdings reagiert die Figur ein wenig verzögert auf unsere Anweisung. Hierdurch laufen die Fights wenig dynamisch ab. Der Schwierigkeitsgrad ist dann noch relativ hoch. Das liegt jetzt nicht an der guten KI der Gegner. Sie stehen oftmals nur in der Gegend herum und warten darauf, von uns verdroschen zu werden. Wirklich schwer wird das Spiel eigentlich nur durch das hohe Feindaufkommen. Oftmals muss sich unser kleiner Held gegen wahre Horden durchsetzen. Nur wer hier seine Fähigkeiten gekonnt einsetzt, wird die Fights erfolgreich abschließen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite nur bedingt überzeugen.

 

Fazit:

Naruto: Uzumaki Chronicles hätte ein wirklich gutes Spiel werden können. Grundlegend macht das actionreiche Game vieles richtig. Unzählige Missionen sollen von uns erfolgreich erledigt werden. Dazu müssen wir mit unserer Figur oder wahlweise im Team gegen eine Vielzahl von Gegnern antreten. Allerdings klappt das nicht immer reibungslos, denn die Fights laufen oftmals unfair ab. Viel zu viele Gegner wurden platziert und so ist es nicht immer einfach diese zu schlagen. Etwas dürftig ist dann noch die komplette Präsentation. Ihr werdet zwar immer wieder kleine Filme zu sehen bekommen, allerdings sind diese wegen der schlechten Sprachausgabe eher nervig. Hinzu kommt, dass wir nur einfache Bildschirme bzw. eine dürftige Karte erblicken. So macht das Reisen in der virtuellen Welt nur wenig Freude. Zumindest wird der Manga-Look viele Gamer ansprechen. Nett ist auch, dass der Spieler vieles einsammeln und seine Figur aufbauen muss. Dafür absolvieren wir allerdings eher unspektakuläre Kämpfe, die einen nur wenig motivieren weiter zu spielen. Schade ist dann noch, dass es keinen Mehrspielermodus gibt. Gerade so ein Spiel würde sich dafür sehr gut anbieten. Wer also etwas eintönig ausgefallene Missionen mag, unfaire Kämpfe bevorzugt und Fan der Zeichentrickvorlage ist, der darf bei diesem Titel ruhig zuschlagen. Für alle anderen ist Naruto: Uzumaki Chronicles kein Pflichtkauf.

 

Features:

- Originelle Storyline - Das Spiel geht über die bekannte Naruto-Welt hinaus und bietet eine originelle Handlung mit 3-D-Action, die die Ninja-Fähigkeiten des Spielers auf die Probe stellen wird, wenn er versucht, der beste Hokage zu werden.
- Strategische Charakteranpassung - Der Spieler kann besondere Sammelchips und -plaketten erlangen, mit denen er das Geschick von Naruto individuell anpassen kann, wie beispielsweise Schnelligkeit, Stärke, Ausdauer und sogar Spezialmoves. Die Kombinationen sind hierbei nahezu grenzenlos und jede hält neue Fähigkeiten für Naruto bereit, die im Kampf über Sieg und Niederlage entscheiden können.
- Handlungsbezogene Missionen - Man erlebt das Leben eines Ninja mit hartem Training und erbitterten Herausforderungen, die einem dabei helfen, der größte Hokage von allen zu werden.
- Tödliche Angriffe und Kombinationen - Der Spieler kann sich u. a. die Macht der Ninjutsu, des neunschwänzigen Fuchsdämons und andere Moves aus der Serie zunutze machen! Er kann sein Chakra entfesseln, um tödliche Angriffe zu starten oder Angriffe kombinieren, um neue Moves zu schaffen.
- Zahlreiche Kampfmethoden - Gegen mehrere Gegner können Nahkampf-Ninja-Fähigkeiten oder Fernwaffen eingesetzt werden. Dem Spieler steht eine große Auswahl davon zur Verfügung, z. B. Shuriken und explosive Karten.
- Einzigartiges Teamwork - Wie bei den Blatt-Ninja üblich, arbeitet der Spieler mit seinen Verbündeten zusammen, z. B. mit Shikamaru, Neji, Sasuke und Choji. Sie helfen ihm, die Missionen zu erfüllen. Mit dem richtigen Timing können sogar deren einzigartige Moves erlernt werden.
- Minispiele und vieles mehr! - Übung macht den Meister. Deshalb kann man mithilfe zahlreicher Minispiele eifrig trainieren und sein Geschick verbessern. Neue Waffen, freischaltbare Moves und unzählige Anpassungsoptionen, mit denen man Narutos Fähigkeiten kontrollieren kann, erhöhen den Wiederspielwert.

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Naruto: Uzumaki Chronicles (PS2)

 
 Naruto Uzumaki Chronicles
EUR 52,99
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Grafik: 72 %  
Sound: 67 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  71 %  



 

 

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