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Einleitung:
Das Denk- und Geschicklichkeitsgenre
gehört schon seid Jahren zu den Bereichen die immer wieder
Suchtspiele auf den Markt bringen. Allerdings spalten diese Spiele
oft die Spielergemeinde. Nun kommt über Dreamcatcher ein neues Spiel
auf den Markt. Es handelt sich dabei um das Spiel Mojo!. Dieses Game
erscheint für Playstation 2 und Xbox. Wir konnten jetzt die fertige
Playstation 2-Version testen. Ob sich dieses Geschicklichkeitsspiel
für Fans des Genres lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Mojo ist ein Geschicklichkeitsspiel, wo der Spieler eine Murmel lenken muss.
Mit dieser kugelt Ihr in gut 100 unterschiedlichen Levels und zerstört durch
Kollision Blöcke. Diese werden allerdings nur zerstört, wenn die eigene
Kugel die richtige Farbe hat. Einen Farbwechsel erreicht der Spieler, indem
er leuchtende Elemente durchfährt. Dadurch erhält die eigene Kugel eine
bestimmte Farbe. Ein Spiel ist erst dann beendet, wenn alle Quader zerstört
werden. Da eine Zeit abläuft wird dieses nicht immer gelingen. Zur
Zeitpufferung nimmt man eine Mojoleiste aus den anderen Levels mit, die man
dann zusätzlich verbrauchen kann. Diese wird dann bei speziellen Quadern
wieder aufgebaut. Die Zeit die Ihr für einen Abschnitt benötigt wird
ebenfalls festgehalten und so könnt Ihr später diese nochmals verbessern.
Damit der Spieler auch gefordert wird stehen so einige Hindernisse im Weg.
Nicht nur das die Quader immer anderes angeordnet sind macht Euch zu
schaffen. Die Umgebung bietet dann ebenfalls einige Stellen die erst einmal
bewältigt werden müssen. So sind Gefälle und Abgründe genauso vorhanden wie
z.B. Magnete die Eure Laufbahn beeinflussen. Um trotzdem auf der Bahn zu
bleiben müssen Turbos eingesetzt werden. Außerdem gibt es auch noch Boxen
die verschlossen sind. Diese könnt Ihr mit einem Schlüssel öffnen, der
natürlich nicht neben der verschlossenen Box liegt. Viele weitere nützliche
aber auch gefährlichere Objekte befinden sich dann auch noch in dem Spiel.
So dürft Ihr nun die vielen unterschiedlichen Levels im Einzelspielermodus
bewältigen.
Natürlich bietet das Spiel auch noch einen Mehrspieler-Modus. So dürft Ihr
mit bis zu drei Freunden zusammenspielen. Dabei sind Spielarten wie
Kooperation genauso vorhanden wie Spielarten, wo alle gegeneinander agieren.
Die Spielregeln sind recht einfach. Der mit den meisten zerstörten Quader
gewinnt. Einzige Ausnahme ist nur der Moment, wenn alle aus dem Spiel
ausscheiden und nur ein Spieler übrig bleibt. Dieses geschieht wenn man
andere Kugeln vom Spielfeld drängt. Außerdem dürft Ihr auch noch einen
Minigolf-Parcours freischalten. Wer dann genug von den vorhandenen Levels
hat darf sich auch dem Editor zuwenden. Mit wenigen Handgriffen entstehen
hier ganz eigene Spielflächen. Rundum bietet das Spiel viele
unterschiedliche Spielarten die langen Spielspaß versprechen.
Technik:
Wie immer glänzen Geschicklichkeitsspiele nicht mit optischen Highlights. So
werden Spieler auch nicht viel mehr zu sehen bekommen wie eine Spielfläche
auf der sich Würfel und Kugeln befinden. Da aber bei solchen Spielen die
Optik eine zweitrangige Rolle spielt kann man mit der gebotenen Grafik noch
leben. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Viel wird man nicht
zu hören bekommen was aber nichts am Gameplay ändert. Punkten kann das Spiel
vor allem bei der Vielfalt und den gestellten Aufgaben. Hier wird so einiges
geboten. Über 100 unterschiedliche Levels werden Euch lange an das Spiel
binden. Ein wenig problematisch ist nur die Steuerung. Diese ist recht träge
- was aber auch an der Spielart selber liegt. Ein Magnet zieht nun mal eine
Kugel stark an und man benötigt einiges an Schwung um von ihm wegzukommen.
Das gleiche gilt für ein Gefälle, das ebenfalls mit viel Schub bewältigt
werden muss. Hat man sich dann erst einmal an diese Steuerung gewöhnt kann
man sich immer mehr auf die gestellten Aufgaben konzentrieren und diese
haben es in sich. So darf man auch den Schwierigkeitsgrad bei mittelschwer
einordnen. Er ist zumindest so hoch, dass Anfänger einige Probleme bekommen
werden. Fasst man nun alles zusammen, so kann das Spiel technisch nur im
Mittelfeld landen. Das ist bei Spielen aus diesem Genre aber schon fast
normal. Fazit:
Natürlich muss man dazu sagen das Mojo nur was für Knobelfans ist. Leute die
damit nichts anfangen können sollten die Finger von dem Spiel lassen. Allen
anderen wird ein recht üppiges Spiel geboten was wirklich fordernd ist. Die
Aufgaben sind oft sehr hart und so wird es auch mal zu Frustmomente kommen,
wenn man z.B. von der Spielfläche fällt. Trotz mittelmäßiger Technik kann
das Spiel beim Gameplay punkten. Es macht tierischen Spaß die gestellten
Aufgaben zu lösen. Genau soviel Freude macht Mojo wenn man es mit Freunden
spielt. Selbst agieren mit vier Leuten kann sich sehen lassen, auch wenn es
hier ein kleines Problem mit der Kamera gibt. Diese ist zu weit weg und so
erkennt man kaum die Symbole in den Quadern. Wer mit den kleinen Fehlern
leben kann darf ruhig zu dem Spiel greifen, das übrigens zu einem
kundenfreundlichen Preis auf den Markt kommt. Fans von solchen Spielen
werden sich sehr lange mit dem Spiel beschäftigen können und somit hat Mojo!
auch noch ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis.
Features:
o über 100 Level
o acht verschiedenen Welten, aufgeteilt in je zehn Stufen und einem
Bonuslevel
o Bis zu vier Spieler arbeiten im Multiplayer-Modus mit- der gegeneinander.
o Hürden wie Rutschen, beweglichen Plattformen, falschen Grenzen oder
Fallgruben
o Magnetfelder, die Kugeln in Abgründe ziehen oder andere Kugeln, die bei
Kollision die eigene zerschmettern
o Power-Ups wie Blutsauger, Stahlbälle oder Schutzschilder im
Multiplayers-Modus
o Individuelle Gestaltung der Level mit dem Level-Creator. Ein Spiel mit
höchstem Suchtfaktor |