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Mission Impossible: Operation Surma - Review (PS2/Xbox)

Wertung:
84 %/84 %

Einleitung:

Die Filme der Mission Impossible Reihe dürften wohl viele kennen. Erstmal erschien die Serie 1966. Anschließend folgte Ende der 80er Jahre eine weitere Serie mit dem Titel "In geheimer Mission". Der absolute Höhepunkt waren dann die beiden Kinofilme. Aktuell ist ein dritter Film in Planung der 2005 in die Kinos kommen soll. Damit wir die Zeit ein wenig überbrücken können dürfen wir nun zum aktuellen Spiel von Atari mit dem Titel Mission Impossible: Operation Surma greifen. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2 und Xbox Version testen. Ob sich das Spiel lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt des Spiels steht natürlich Ethan Hunt. Eigentlich wollte der Held nur mal entspannen, doch daraus wird mal wieder nichts. Bei einem Tauchgang bekommt er seinen neuen Auftrag zugestellt. Natürlich so wie man es bei Mission Impossible kennt. Nachdem wir die zugestellte Nachricht vernommen haben zerstört sich die Nachricht wie gewohnt nach 5 Sekunden selbst. Unsere Aufgabe ist diesmal, den bösen Simon Algo auszuschalten und dessen Organisation mit dem Namen SURMA zu zerschlagen. Das ganze wird in einem eindrucksvollen Intro gezeigt das uns auf das Spiel einstimmen soll. Anschließend folgt das Hauptmenü, indem wir ein neues Spiel starten. Bei dem Spiel handelt es sich um ein Stealth-Action-Game das sehr stark an Spiele wie Splinter Cell erinnert. Der Spieler übernimmt hier natürlich die Rolle von Ethan Hunt der sich nun in sechs unterschiedlichen Umgebungen beweisen muss.

Damit der Einstieg erleichtert wird beginnt das Spiel mit einem Einführungslevel, indem die Steuerung mit gestellten Aufgaben erklärt wird. Allerdings findet alles in einem Level statt was nicht als reines Übungslevel angesehen werden kann. Hier können wir genauso sterben wie im späteren Spielverlauf. Grundlegend läuft die Hilfe so ab, dass wir mit deutscher Sprache und Text auf bestehende Aktionen aufmerksam gemacht werden. Hinzu kommt das die dazu gehörige Steuerung mit erklärt wird. So wird der Spieler immer weiter an die vielen Handlungsmöglichkeiten des Helden herangeführt. Wir bewegen den Helden mit dem linken Analogstick. Mit dem rechten wird die Kamera eingestellt. Diese zeigt schnell leichte Schwächen, da nicht immer alles optimal zu sehen ist. Hinzu kommt das sie nicht leicht zu bedienen ist. Mit der Zeit kommt aber jeder damit zurecht. Alle anderen Funktionen wie die Objektauswahl und die diversen Handlungsmöglichkeiten werden mit den anderen Knöpfen aktiviert.

Ihr könnt natürlich mit der Spielfigur viele unterschiedliche Bewegungen ausführen. Schleichen, Klettern und Kämpfen sind natürlich ebenso vorhanden wie Hangeln oder Springen. Außerdem darf die Spielfigur sich an Wände anlehnen und um Ecken schauen. Ist dann eine dunkle Ecke vorhanden dürfen wir diese nutzen um uns zu verstecken. Hier werden wir unsichtbar was zusätzlich über eine Anzeige deutlich gemacht wird. Aus der Dunkelheit darf der Held dann gegen die vielen Feinde vorgehen. Das überrumpeln von Wachen gehört hierbei schon zum Tagesgeschäft. Nachdem der Held eine Figur niedergestreckt hat muss er natürlich dafür sorgen, dass diese nicht durch andere Wachen entdeckt wird. Dazu schultert die Spielfigur den Körper und bringt diesen in eine dunkle Ecke. Wird der niedergeschlagene Gegner doch entdeckt so schlagen die Wachen Alarm. Ein Kampf lässt sich dann kaum vermeiden. Da wir aber auch Kämpfen können nutzen wir unsere vielen Schlag- und Trittkombinationen um die Gegner niederzustrecken. Ist dann noch eine Mauer im Weg so erklimmen wir diese. Abgründe werden genauso sportlich durch Hangeln an Rohren überwunden. So sind alle Aktionsmöglichkeiten vorhanden die ein anständiger Agent drauf haben muss.

Ein echter Agent braucht natürlich viele nützliche Gegenstände. Zum einen wären es Waffen die von Handfeuerwaffen bis hin zur Sniper reichen. Daneben verwenden wir noch einen Haken mit dem wir uns nach oben ziehen können. Mit einer speziellen Brille darf der Held dann auch durch Türen sehen oder mit einer anderen die Nacht zum Tag machen. Bei verschlossenen Türen wird mal eben ein Minicomputer genutzt mit dem wir verschlossene Türen knacken können. Interessant ist auch die Wespe. Hierbei handelt es sich um ein ferngesteuertes Fluggerät mit dem man neben einer kleinen Kamera auch noch Geschosse abfeuern kann. Insgesamt haben wir alles dabei was ein echter Agent benötigt und so dürfen wir uns nun unseren Aufgaben stellen. An unserer Seite arbeitet das bekannte IMF-Team, das uns wichtige Informationen zuschanzt. Die Aufgaben befinden sich dann in vielen unterschiedlichen Missionen die alle abwechslungsreich gestaltet worden sind. So haben wir mal das Ziel bestimmte Personen zu finden oder wir sollen auch mal Fotos von wichtigen Objekten schießen die anschließend ausgewertet werden. Um das zu schaffen müssen wir unentdeckt bleiben. Mit der EMP-Pistole schalten wir dann noch Überwachungskameras aus. Werden wir dann doch entdeckt ertönt ein Alarm den wir erfreulicherweise selber ausschalten können.

 

Technik:

Vor allem die Kamera fällt negativ auf. Mit dieser hat der Spieler vom ersten Augenblick an zu kämpfen. Das große Problem ist nämlich das diese immer vom Spieler selber eingestellt werden muss. Wird es mal hektisch so bekommen wir schnell Probleme. Selbst wenn wir mit Ethan rennen dreht sich die Kamera nicht mit der Laufrichtung. Mit viel Übung ist das Problem aber behebbar und so stellt es später kein größeres Problem mehr da. Die KI der Gegner lässt dann auch ein wenig zu wünschen übrig. Optisch gibt es positives wie negatives zu berichten. Die Figur selber ist sehr gut gestaltet worden. Hinzu kommen tolle Animationen die wirklich realistisch aussehen. Dann erblicken wir noch viele nette Licht und Schatteneffekte. Die Umgebung dagegen kann nicht ganz mit dem Niveau der Figuren mithalten. Hier wurden leider keine guten Texturen verwendet. Besser kommen der Sound und die Sprachausgabe rüber. Hier erwarten uns passende deutsche Stimmen die motiviert die Gespräche wieder geben. Umgebungs- und Aktionsgeräusche klingen dann auch noch so wie man es erwartet. Hier kann man nichts aussetzen. Außerdem begleitet uns eine Musik die selbst nach Stunden noch gut klingt. So entsteht insgesamt eine gute Atmosphäre. Auch bei der Steuerung kann man nicht meckern, da alle Aktionen sehr leicht von der Hand gehen. So ist das Spiel insgesamt technisch gut gelungen. Bei den beiden Versionen für Xbox und Playstation 2 gibt es dann auch kaum unterschiede, so dass sie technisch aber auch spielerisch gleich gut sind.

 

Fazit:

Schnell fällt auf das Mission Impossible: Operation Surma sich an Spiele wie Splinter Cell anlehnt. Das schadet aber dem Spiel und dem Gameplay nicht, denn es macht ähnlich viel Spaß. Vor allem kommt das durch die guten Missionen und die abwechslungsreichen Lokalitäten zustande. Begleitet wird das Spiel durch eine passende Story die den Spieler immer wieder motiviert weiterzumachen. Nette Intros und gute Gespräche fördern dieses ebenfalls. So wird insgesamt ein gutes Ambiente geschaffen. Leider gibt es bei dem Spiel auch negative Punkte die den Spielspaß ein wenig trüben. Zum einen liegt es an der Kamera und zum anderen an der etwas öden Optik mit den verwaschenen Texturen. Dafür stimmt das Leveldesign und dank der guten Animationen und Figuren kann man gut über die kleinen Macken hinwegsehen. Insgesamt darf man das Spiel Mission Impossible: Operation Surma als ein gutes Spiel bezeichnen, das vor allem wegen den spannenden Missionen überzeugen kann. Zwar kommt das Action-Adventure nicht an das Topspiel aus diesem Genre heran aber verstecken muss es sich auch wieder nicht. Da die Playstation 2 und Xbox-Version für die jeweiligen Konsolen gleich gut sind können wir auch ohne Probleme beide Versionen zum Kauf empfehlen. Fans von Ethan Hunt werden sich sowieso nicht zurück halten können. So dürft Ihr Euch auf die gut 25 Level freuen die viel Abwechslung und Spannung garantieren.

 

Features

- Packendes Agenten-Epos in 3D: Sie spielen den bekannten MIF-Agenten Ethan Hunt in einem neuen und innovativen Action-Adventure.
- Einmal um die ganze Welt: meistern Sie sechs umfangreiche Spielabschnitte, unterteilt in 25 abwechslungsreiche Levels!
- Im Team unschlagbar. Neben Ethan Hunt wartet das Spiel mit acht weiteren Hauptfiguren auf: z.B. größenwahnsinnige Superschurken, erfahrene Hacker, eiskalte Schleich- und Militär-Experten.
- Rätsel, Masken und Verkleidung: greifen Sie in die Agenten-Trickkiste, um jede Situation souverän zu meistern.
- Schleichen statt schießen: zwar haben Sie reichlich Waffen und technisches Spielzeug im Gepäck, jedoch lohnt sich ein Anschleichen in dem Spiel

 

 

 


Wertungsbox:

Mission Impossible: Operation Surma (PS2)

 
 Mission: Impossible - Operation Surma
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Wertungsbox:

Mission Impossible: Operation Surma (Xbox)

 
 Mission: Impossible - Operation Surma
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 83 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  84 %  




 

 

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