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Military Fighters - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Mit Military Fighters kommt ein weiteres Add-on für den Microsoft Flight Simulator 2004 auf den deutschen Markt. Entwickelt wurde das Spiel übrigens von Lago, die der Szene sehr bekannt sind. Durch das Spiel habt Ihr nun die Gelegenheit, mehrere berühmte Kampfflugzeuge zu fliegen. Wir konnten die Erweiterung jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung für ambitionierte Jetpiloten lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Was erwartet Euch nun in diesem Add-on. Military Fighters bietet Euch gleich drei äußerst realistisch gestaltete und vor allem berühmte Kampfflugzeuge. Zum einen wäre es die MIG-21. Dieser Kampfjet ist mit schätzungsweise 11.000 Exemplaren das bis heute meist gebaute Kampfflugzeug der Welt. Entwickelt und gebaut in den Fünfzigern, war das legendäre Flugzeug das erste einer neuen Generation sowjetische Kampfjets. Das Modell wurde anhand von genauen Querschnitts-Plänen aus der technischen Dokumentation der MIG erstellt. Alle beweglichen Teile des Flugzeugs wie Höhenruder, Quer- und Seitenruder und Landeklappen, sowie die Bewegungen des Piloten, sind animiert. Die MIG-21 ist in drei verschiedenen Ausführungen vorhanden. Hinzu kommen 13 unterschiedliche Lackierungen einschließlich der russischen, kroatischen, indischen, slowakischen, chinesischen und US-Ausführung. Kommen wir nun zur Fiat G91. Die G91 war ein vielseitiges Kampfflugzeug, das seit 1955 in verschiedenen Versionen vor allem in Deutschland und Italien eingesetzt wurde. Sie wurde 1953 auf Initiative der Nato konzipiert. Es sollte für Trainingszwecke ein leichter Kampfjet mit einer Leistungsfähigkeit von 0,9 Mach entwickelt werden. Daraus erwuchs eines der ersten multinationalen Rüstungsobjekte in Europa nach dem Krieg. Die G91-R ging in Serienproduktion und wurde in den frühen 60iger-Jahren an die italienische und deutsche, sowie 1965 an die portugiesische Luftwaffe geliefert. Die Trainings-Version wurde auch in Deutschland unter Lizenz gebaut. Die G91 hatte ein gradliniges Design und Piloten meinten, dass Sie in der Luft sehr einfach zu fliegen sei. Aus diesem Grund setzte auch das italienische Kunstflug-Team Frecco Tricolori bis 1983 die G91 als Jet ein. Als letztes die Aermacchi MB339 PAN. Die MB 339 ist das wahre Flugzeug der berühmten italienischen Kunstflugstaffel Frecco Tricolori. Sie ist ein strahlgetriebenes Erdkampfflugzeug, das in erster Linie für Trainingszwecke verwendet wird. Ein spezielles Modul erlaubt es dem Benutzer, einfache und fortgeschrittene Manöver der Staffel zu erlernen und auszuführen. Am Ende des Trainings kann der Spieler in einer Formation von 10 Flugzeugen mit Freunden über den FS Multiplayer-Modus fliegen. Enthalten ist die Aermacchi MB339 PAN, das Kunstflug-Modell, sowie die Udine-Rivolto-Szenerie, der Heimat der Frecco Tricolori. Bevor wir mit den Jets den Himmel erobern, sollten wir erst einmal das Handbuch durchlesen. Dieses finden wir übrigens nach der Installation auf der Festplatte im Installations-Ordner unseres Spiels wieder. Erreichen kann man das Handbuch auch über das Starmenü/Lago. Allerdings ist die Hilfe englischsprachig und so solltet Ihr schon einige Englischkenntnisse mitbringen. So nun dürfen wir in die Cockpits der unterschiedlichen Kampfjets einsteigen. Dabei wurde nicht nur das äußere Flugzeug den Originalen nachempfunden. Ihr dürft auch in interaktive 3D-Cockpits einsteigen. Die Bedienelemente sind natürlich funktionstüchtig und so steht einem realistischen Flug nichts mehr im Wege. Mit den unterschiedlichen Versionen der Jets geht es nun in die Luft, wo Ihr die Grenzen bei Mach 2 austestet. Der Hersteller hat darauf geachtet, dass die Flugeigenschaften sehr real sind. Hierdurch wird es sogar möglich, komplizierte Kunstflugmanöver auszuführen. Ambitionierte Luftakrobaten dürfen diesmal sogar den Luftstützpunkt Udine-Rivolto unsicher machen. Ein Heidenspaß den man sich nicht entgehen lassen sollte.

 

Technik:

Optisch sehen die Kampfjets einfach nur toll aus. Die äußere Erscheinung ist wirklich beeindruckend, da der Hersteller auf jedes Detail geachtet hat. Selbst bei den Texturen kann man nicht meckern. Vor allem da die unterschiedlichen Flugzeuge auch noch verschiedene Lackierungen aufweisen. Am besten hat mir dabei der Tigerlook der Fiat G.91 gefallen. Das gleiche gilt für den Innenbereich. Hier dürft Ihr Euch in dem detaillierten und vor allem interaktiven Cockpit so richtig auslassen. Natürlich dürfen passende Animationen nicht fehlen. Alles was sich bewegen soll, bewegt sich auch und so schaut der Möchtegernpilot immer wieder hin, wenn die Flügel bzw. Klappen unseren Kommandos folgen oder das Fahrwerk einfährt. Die Bedienung fällt einem dann auch recht leicht. Allerdings müsst Ihr dazu das Flugzeug erst einmal verstehen. Das klappt allerdings nur, wenn Ihr Euch mit dem Handbuch ausgiebig beschäftigt. Dank vielen technischen Hilfsmitteln wird einem zumindest beim Fliegen so manche Arbeit abgenommen. Trotzdem solltet Ihr mit den Maschinen vorsichtig umgehen. Ihr müsst z.B. beim Start ordentlich mit dem Seitenruder arbeiten, damit Ihr die Spur haltet. Das Fluggefühl ist ebenfalls so, wie man es sich vorstellt. Vor allem weil die Landschaft wunderbar an einem vorbeizieht. Die Jets verhalten sich auch so, wie man es erwartet und nach ein wenig Übung kann man schon die ersten Kunststücke am Himmel absolvieren. Allerdings muss der Spieler beim Fliegen ein wenig aufpassen. Gerade bei höheren Geschwindigkeiten sollte man die empfindlichen Flugzeuge nur sehr sanft lenken. Wildes herumreißen vom Steuer kann zu fatalen Abstürzen führen. Realistisch klingen die Jets natürlich auch. Vor allem die Triebwerke hören sich monströs an, wenn man mal so richtig Schub gibt. Angeblich sollen sogar original MIG Soundaufnahmen dabei sein. Da ich die Maschine leider noch nicht in natura gehört habe, kann ich das leider nicht bestätigen oder verneinen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der technischen Seite sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Wer schon immer einmal Kampfjets fliegen wollte, hat jetzt die Gelegenheit dazu. Bei Military Fighters könnt Ihr gleich in mehrere der bekanntesten Flugzeuge einsteigen. Dank unterschiedlicher Lackierungen wird auch optisch einiges gezeigt. Klasse ist auch das Flugverhalten. Hat man die Maschine erst einmal in die Luft bekommen, beginnt der eigentliche Spielspaß. Schade ist nur, dass kein deutschsprachiges Handbuch mitgeliefert wird. Wäre das der Fall, könnten Spieler ohne Englischkenntnisse noch mehr über die Maschinen herausfinden. Kunstflieger und Speedjunkies - die der Sprache mächtig sind - werden allerdings durch die Anleitung genug Infos bekommen, um auch das letzte aus den Maschinen raus zu holen. Uns hat Military Fighters gut gefallen und daher können wir das Add-on allen Gelegenheitskampfpiloten zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Drei berühmte Kampfflugzeuge in einem Paket, hochdetailliert und realistisch umgesetzt
- MiG-21 - mit schätzungsweise 11.000 Exemplaren das bis heute meistgebaute Kampfflugzeug der Welt
- Fiat G.91 - ein vielseitiges Kampfflugzeug, seit 1955 vor allem in Deutschland und Italien im Einsatz
- Aermacchi MB339 PAN - das Flugzeug der berühmten italienischen Kunstflugstaffel Frecce Tricolori

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Military Fighters (PC)

 
 Military Fighters
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 86 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer: 80 %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows 98/2000/ME/XP
- System/Plattform: Windows- CD-ROM
- Arbeitsspeicher: ab 256 MB RAM
- Festplattenspeicher: ab 550 MB frei
- Prozessor: 1,5 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- Soundkarte: DirectX - kompatibel
- Grafikkarte: 3D-Grafikkarte mit 64 MB
- Zusatz: Microsoft Flight Simulator 2004 muss installiert sein.

 


 

 

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