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Einleitung:
Micky Maus feierte am 18.
November Geburtstag und zu diesem Anlass bringt Disney Interactive ein neues
Spiel auf dem Markt. Es handelt sich hierbei um die Lernsoftware Micky im
Geisterhaus. Das Spiel soll vor allem Kinder zwischen 5 und 8 Jahre
ansprechen. Wir konnten jetzt die PC-Version des Spiels testen. Ob sich das
Spiel für die kleinen Racker lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
In einem verzauberten Haus warten auf alle Freunde von Micky, Pluto und Co.
Spannende Rätsel. Das Spiel gehört zu der Reihe von Lernspielen aus dem
Hause Disney Interactive, die auf Grundlage der individuellen Fähigkeiten
die intellektuelle und soziale Entwicklung des Kindes fördern sollen. Kinder
werden dazu angeregt ihre Umgebung zu erkunden und zu erforschen und
eigenständig Problemlösungen zu entwickeln. Eltern sind aufgefordert hierbei
mitzumachen. So zumindest der Hersteller. Worum geht es in dem Spiel? Micky
Maus und seine Freunde sind in einem verzauberten Haus eingesperrt, das von
den drei Geistern Shakey, Quakey und Clyde bewohnt wird. Diese Geister
spielen Besuchern nur zu gerne kleine Streiche. Der Spieler soll nun sechs
geheime Schlüssel finden, damit Micky und seine Freunde befreit werden
können. Bevor der Spieler diese aber findet muss er in den Themengebieten
Lesen, Rechnen, kreatives und logisches Denken seine Fähigkeiten unter
Beweis stellen. Der Anwender darf sich hierbei intuitiv durch das Haus
bewegen. Um die Sache ein wenig einfacher zu machen bietet das Spiel diverse
Tutorials an.
Bevor es los geht dürfen wir erst einmal unseren Namen eingeben.
Anschließend beginnt das Spiel. Nach einem Einführungsvideo sehen wir den
ersten Raum mit Micky und seinen Freunden. Egal wo wir uns anschließend
befinden immer wieder läuft der eine oder andere durchs Bild, so dass es nie
langweilig wird. In den einzelnen Räumen befinden sich nun die Aufgaben die
ebenfalls durch eine kleine Animation eingeleitet werden. Nun dürfen wir uns
den Lernprogrammen zuwenden. Die Aktivitäten sind recht weit greifend. So
muss der Anwender zum Beispiel Buchstaben- und Wortkombinationen bilden. Im
Haus befinden sich Gemälde die durcheinander hängen. Der Spieler soll nun
die Buchstaben und Wörter den Bildern richtig zuordnen. Dann ist auch noch
die Uhr des Großvaters defekt. Ihr müsst hier Zahnräder einsortieren. Zahlen
spielen ebenfalls eine Rolle. So sollen einfache Additionen und
Subtraktionen durchgeführt werden um Rüstungen wieder zusammenzusetzen. Dann
gibt es noch eine Rohrleitung im Keller, die undicht ist. Diese muss nun
repariert werden. Mit vorhandenen Rohrstücken darf der Spieler diese Aufgabe
bewältigen. In der Bibliothek sind auch die Bücher in Unordnung geraten. Nun
sollen diese wieder in der richtigen Reihenfolge sortiert werden. Als
letztes kommt der Bereich Noten und Tonerkennung. Hier soll der Spieler mit
einer Orgel experimentieren. Jede Aktivität wird übrigens in drei
Schwierigkeitsgraden angeboten. Eltern können die Erfolge dann in einen
Fortschrittsbericht nachlesen.
Technik:
Bevor man auf die Grafik eingeht muss man erwähnen, dass dieses Spiel auf
jeden Rechner laufen müsste. Gerade mal ein Pentium mit 233 MHz wird
benötigt. Trotzdem wird eine nette Grafik im Comicstil angeboten, die aber
mit einer hohen Auflösung dargestellt wird. Dieses schadet aber dem Spiel
nicht. Wir bewegen uns im Haus mit Klicks auf Treppen, Türen usw. die uns
ins nächste Bild führen. Die Anzahl der Räume ist sehr überschaubar. Gerade
mal sieben Räume dürfen wir durchstreifen. In diesen befinden sich einige
Objekte die wir durch anklicken animieren können. Da fast immer was passiert
wird der Spieler zum erforschen der Räume ermutigt. Nebenbei finden wir auch
so einige Abkürzungen heraus. Die Aufgaben werden dann automatisch
aktiviert, sobald wir auf bestimmte Objekte - wie eine Orgel oder eine Uhr -
klicken. Hinzu kommen Menüknöpfe die allerdings nicht beschriftet sind. So
muss man diese erst kennen lernen, bevor man weiß was sich dahinter
versteckt. Ansonsten ist die Steuerung sehr einfach, so dass niemand
Probleme bekommen sollte. Hinzu kommt das ausreichend Hilfestellung durch
die Geister gegeben wird. Diese werden wie sämtliche Gespräche mit gut
gemachten Stimmen vorgetragen, die wunderbar zu den Animationen passen.
Fazit:
Technisch ist das Spiel wirklich in Ordnung. Die Steuerung geht leicht von
der Hand, auch wenn manche Buttons nicht erklärt sind. Hinzu kommt eine
nette Präsentation, da wir ständig kleine Animationen und Gespräche
mitbekommen. Während den Aufgaben ermutigen uns die Geister weiterzumachen,
auch wenn mal was falsch läuft. Durch diese Ermutigungen fällt die
Motivation nie ab. Die Grafik ist ebenfalls sehr gut. Wie ein netter
Zeichentrickfilm läuft das Spiel ab - was vor allem die Kinder begeistern
wird. Sie werden immer wieder mit in das Geschehen einbezogen. Leider gibt
es auch ein paar negative Aspekte zu berichten. So ist die Farbabstimmung
bei der Orgel nicht gut gewählt. Vor allem bei ähnlichen Farbtönen ist
manchmal nicht klar zu erkennen welche Taste gerade gemeint ist. Trotzdem
erfüllt die Lernaufgabe ihren Sinn. Das größte Manko des Spiels ist aber die
Spielzeit. Insgesamt gibt es sechs unterschiedliche Aufgaben die alle für
sich auch sehr gut gelungen sind. Leider sind die gestellten Aufgaben nicht
gerade üppig ausgefallen, so dass man die ersehnten Schlüssel schon nach ein
paar gelösten Aufgaben bekommt. Hat man die Schlüssel zusammen endet das
Spiel. Man kann zwar noch einmal ins Spiel zurück und nochmals die Aufgaben
machen aber der große Reiz dürfte dann verflogen sein. So dauert das Spiel
leider auch nur knapp 2 Stunden bis es zu Ende ist. In dieser Zeit hat ein
geübtes Kind alle 6 Übungen mit den jeweiligen Aufgaben komplett gelöst.
Eigentlich viel zu wenig. Es ist zwar lobend das Kinder nicht stundenlang an
einem Spiel gefesselt werden, aber für den Kaufpreis erwartet man zumindest
mehr wie hier geboten wird. Trotzdem lohnt sich dieses Lernspiel für Kinder.
Sehr schön werden die unterschiedlichen Aufgaben präsentiert und durch die
netten Sprüche der Geister wird jedes Kind so stark motiviert das es nie
frustriert aufhören will. Wer also nichts gegen sehr kurze Lernspiele hat
darf hier sofort zugreifen.
Features:
- Zu den sechs Lernaktivitäten gehören:
* Problemlösungen finden
* Zahlen & Zählen
* Kategorisieren & Sortieren
* Buchstaben- und Wortkombinationen
* Noten & Tonerkennung.
- Drei Schwierigkeitsgrade in jeder Aktivität.
- Fortschrittsberichte liefern Eltern ein Feedback.
- Altersempfehlung: 5-8 Jahre.
Wertung:

(Hinweis: Da es sich hierbei um ein Lernspiel handelt greift unsere normales
Wertungssystem nicht. Daher vergeben wir unsere Sternwertung, die wir auch
bei den Hardwareberichten verwenden.)
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