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Meine Tierschule - Review (NDS) |
Wertung:
75 %
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Einleitung:
Wer
Tiere und Spiele liebt, der darf sich freuen. DTP Young
Entertainment bringt mit Meine Tierschule eine neue Tiersimulation auf den
deutschen Markt. Das Simulationsspiel wird übrigens für PC und Nintendos
neustem Handheld erscheinen. Wir konnten uns jetzt die fertige NDS-Version
ein wenig näher ansehen. Ob das Game nicht nur Tierfreunde aus dem Sessel
holt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
In dem Spiel Meine Tierschule kann der Spieler seine eigene Tierschule
aufbauen und diese zum Erfolg führen. Viele Leute kommen als Kunden zu uns, um
ihre Tiere bei uns trainieren zu lassen. Bevor wir allerdings in das
Spielgeschehen einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen.
Nachdem das Game gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit
den Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden", "Drahtloses Spiel" und
"Optionen". Wie gewohnt kann man unter zu letzt genannten Menüpunkt alle
spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter Spiel laden einen zu
letzt gesicherten Spielstand aktivieren. Wer mag, darf dann noch unter
"Drahtloses Spiel" ein Spiel mit einem Freund beginnen. Dabei werden drei
unterschiedliche Spielarten angeboten. Bei Auftrag soll z.B. jeder Akteur
die gleiche Aufgabe erledigen. Wer das als erster schafft, hat gewonnen.
Unter Kommando kann man außerdem als Trainer gegeneinander antreten.
Interessant ist auch die Spielart Spiel um Geld. Jeder Spieler erhält am
Anfang das gleiche Geld und den gleichen Auftrag. Wer den Auftrag am
schnellsten erfüllt, hat gewonnen und wird vom Verlierer bezahlt. Wer als
erstes kein Geld mehr hat, hat verloren. Bevor Ihr Euch allerdings gegen
einen Freund versucht, sollte jeder erst einmal den Einzelspielermodus
ausgiebig durchspielen. Nachdem Ihr ein neues Spiel unter gleichnamigen
Punkt gestartet habt, muss der Spieler entscheiden, ob er als Mädchen oder
Junge spielen möchte und wie seine Figur aussehen soll. Natürlich vergeben
wir auch einen Namen. Das war selbstverständlich noch nicht alles. Daneben
sollt Ihr noch eine Tierart bestimmen, mit welcher Ihr beginnt. Zur Wahl
stehen Kleintiere wie Mäuse oder Kaninchen, Katzen, Hunde oder Tierkinder
(Katzenbabys oder Welpen). Im Laufe des Spiels kann man natürlich seine
Tierschule ausbauen und noch weitere Tierarten wie z.B. Papageien oder
Pferde trainieren. Um den Einstieg zu erleichtern, gönnt uns der
Hersteller ein kleines Tutorial. Dieses bringt uns das Spiel und die
Steuerung in kleinen Schritten bei. Anschließend beginnt endlich das
eigentliche Spiel. Wir können in Meine Tierschule nun frei mit unserem
Avatar auf dem Areal unserer Tierschule herumlaufen oder uns zur Stadt
bewegen. Das war noch nicht alles. Die vorhandenen Tiere darf der Akteur
einzeln anklicken. Im Anschluss erhalten wir eine aufschlussreiche
Anzeige. Viele Objekte in der Schule haben ebenfalls eine Funktion. Da
wäre z.B. der Computer in unserem Büro. Hier erhalten wir Aufträge bzw.
neue Angebote. Dabei gibt: Je höher unser Bekanntheitsgrad, desto mehr
Kunden melden sich und die Aufträge werden umfangreicher bzw. lukrativer.
Den Bekanntheitsgrad steigern wir übrigens durch das absolvieren von
Aufgaben oder durch Werbung.
Das Spiel bietet auch viele Statistiken, die uns helfen die Tierschule
zu leiten. Um die Tiere besser trainieren zu können, muss der Spieler auch
an Fortbildungen teilnehmen. Im Anschluss folgt ein Test, der unser Wissen
auf Herz und Niere prüft. Haben wir dann den Meistertitel in der Tasche,
werden wir zum Besten Tiertrainer der Welt gekürt. Unsere Schule soll
außerdem noch, je nach finanziellen Möglichkeiten, ausgebaut werden. So
bauen wir beispielsweise neue Unterkünfte für weitere Tierarten oder
vergrößern vorhandene. Hierdurch kann man neue Tierarten trainieren und
weitere Tiere unterbringen. Einen Blick solltet Ihr auch immer auf das
Lager werfen. In diesem befinden sich unsere Vorräte, die nie zu Ende
gehen sollen. Gehen wir dagegen in den Stall, so öffnet sich automatisch
das Pflegemenü. Dort kann der angehende Meistertrainer seinen Tieren
Futter geben, diese streicheln oder bürsten und die Stallungen reinigen.
Wie der Titel des Spiels es schon verrät, müsst Ihr auch jedes Tier
ausgiebig trainieren. Dazu gibt es eine Trainingsansicht. Grundsätzlich
kann man allen Tieren beibringen, bestimmte Dinge oder Befehle
auszuführen, indem man sie beobachtet und das gewünschte Verhalten
belohnt. Durch einfache Befehle erlernen die kleinen Racker dann sich Tot
zu stellen, Pfote zu geben oder zu springen. Jedes Tier wird natürlich
etwas anders trainiert. Damit wir die Schützlinge immer passend beurteilen
können, kann der Spieler diverse Werte der Tiere betrachten. Diese werden
unterschieden in Lernfortschritte, Konzentration/Energie, Vertrauen,
Hunger und Hygiene. Wir müssen dabei immer beachten, dass alle
Bedürfnisse ausreichend erfüllt werden. Haben wir dann einen Auftrag
erledigt, holt der glückliche Besitzer seinen tierischen Freund wieder ab
und wir können uns um das nächste Tier kümmern bzw. den nächsten Auftrag
erfüllen. Hin und wieder solltet Ihr auch mal die Stadt besuchen. An
diesem Ort gibt es diverse Geschäfte. Bei den Händlern bekommen wir neben
Futter auch Trainingsutensilien. Eine Bank für kleine Kredite gibt es
selbstverständlich auch. Wer genügend Geld hat, darf dieses auch in
Werbung stecken oder seine Tierschule ausbauen. Ihr sehr schon das es nicht
nur um das Trainieren von Tieren geht. Ein kleiner Wirtschaftsbereich ist
auch vorhanden.
Technik:
Mit der optischen Seite kann man eigentlich ganz gut leben. Für eine
Simulation wird eine ansprechende und vor allem zweckmäßige Grafik
gezeigt. Wir werden viele Orte zu sehen bekommen, die einige Details
aufweisen. Dabei sehen die Innenansichten genauso gut aus, wie die
Außenbereiche. Wirklich angenehm kommen dann noch die Tiere rüber, die
nicht nur nett modelliert, sondern auch ansprechend animiert wurden. Hinzu
kommen die Figuren, die sich leider etwas hölzern bewegen. Die meiste Zeit
werdet Ihr Euch dann noch mit den vielen Menüs und Schaltflächen
auseinandersetzen. Diese sind weder überladen noch unübersichtlich und so
kommt man schnell mit der Bedienung klar. Das bringt uns auch schon zur
Steuerung. Die Lenkung wurde natürlich auf Nintendos Handheld angepasst.
So agieren wir nicht nur mit den Tasten, sondern auch mit den Touchpen.
Durch einfache Gesten kann man schnell Befehle ausführen, die vom Tier
erkannt werden. Interessant ist auch die Möglichkeit Befehle per
Spracheingabe über das Mikrophon zu geben. Über 40 Befehle warten nur
darauf ausgesprochen zu werden. Der Sound ist ebenfalls in Ordnung. Neben
kleinen Ingamegeräuschen werden wir auch einer passenden Musik lauschen.
Wirklich umhauen werden uns die Töne zwar nicht, dennoch wird das Gezeigte
gut untermalt. Der Schwierigkeitsgrad ist relativ einfach. Eigentlich gibt
es kaum Aufgaben die uns wirklich zum Schwitzen bringen.
Fazit:
Das Spiel Meine Tierschule revolutioniert natürlich nicht das Genre.
Dennoch wird es vor allem jüngere Spieler ansprechen. Das liegt vor allem
an der sehr einfach Bedienung und dem ansprechenden Gameplay. Ihr sollt
Euch nicht nur ausgiebig um Tiere kümmern, denen nette Kunststücke
beibringen, sondern Ihr müsst auch Eure Schule im Auge behalten. Nur wer
gut wirtschaftet wird die nötigen Gelder erhalten, um die Schule nach
vorne zu bringen. Schließlich kostet alles in dem Spiel Geld und das muss
erst einmal verdient werden. So seid Ihr auch permanent damit beschäftigt
etwas zu erledigen. Hierdurch übersieht man fast, dass man eigentlich
immer dasselbe macht. Wer allerdings nichts gegen einfach gestrickte Spiele
hat, sich gerne um Tiere kümmert und schon immer einmal eine Tierschule
leiten wollte, der wird mit dem Spiel viele Stunden verbringen können.
Auch wenn nicht alles Perfekt ist und das Spiel sich eher an das jüngere
Publikum richtet, hat uns das Game recht gut gefallen und daher können wir
auch eine Kaufempfehlung aussprechen.
Features:
- Training der Tiere per Sprachbefehl
- Gestenerkennung mit dem Touchpen
- Wettbewerb der Trainer im Multiplayermodus
- Zoomfunktion in den Gehegen zur größeren Darstellung der Interaktionen
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| Screenshots: |
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