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Meine Tierpension - Review (Wii)

Wertung:
77 %

Einleitung:

Eine der erfolgreichsten Kinderspiele in Deutschland ist die Reihe "Meine Tierpension". Auf dem GBA, PC und NDS konnte das Simulationsspiel viele Spieler begeistern. Jetzt bringt dtp young bzw. Anikids eine Version für Nintendos Wii-Konsole auf den deutschen Markt. Wieder einmal stehen viele niedliche Tiere im Mittelpunkt. Wir konnten uns das fertige Spiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für eisenharte Tierliebhaber lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Am Anfang haben wir die Wahl, ob wir das Hauptspiel oder lieber ein Rennen absolvieren möchten. Bei dem Reitrennen, darf man direkt auf den Rücken eines Pferdes steigen und wahlweise gegen einen Freund antreten. Dabei sollen die Akteure Hindernisse überwinden oder Objekte einsammeln. Ein nette Zugabe, die allerdings nicht lange am Bildschirm bindet. Viel interessanter ist das Hauptspiel. Bevor es hier losgeht, muss der Spieler erst einmal eine Figur auswählen. Ihr dürft in Meine Tierpension in die Rolle eines Jungen oder Mädchen schlüpfen. Nachdem wir dann noch einen Namen vergeben haben, kann das Spiel endlich beginnen. Wie der Titel der Simulation es schon verrät, sollt Ihr in dem Wii-Spiel eine Tierpension betreuen. Direkt am Anfang wird uns natürlich alles durch eine Spieleinführung erklärt. Jetzt soll der Akteur sich um einige der beliebtesten Haustiere der Welt kümmern. Welpen sind genauso vorhanden wie Katzen, Vögel, Pferde und Nager. Insgesamt gönnt man uns 17 verschiedene Arten und Rassen. Der Spieler soll dafür sorgen, dass es den Tieren an nichts mangelt. Daher ist es unsere Aufgabe diese zu füttern, putzen und zu verwöhnen. Unsere tägliche Arbeit besteht auch darin, die Gehege sauber zu halten, Einkäufe zu tätigen und die Aufgaben zu erfüllen, die die Bürgermeisterin uns stellt. Durch unsere Leistungen verdienen wir Knete, die wir dann für Nahrung, Spielzeug, Schmuck oder Leckerlis ausgeben können. Dazu besucht man die Stadt, wo Ihr diverse Anlaufstellen wie Geschäfte oder einen Kiosk findet. Mit den erworbenen Gegenständen soll man das Gehege mit tollen Spielsachen und komfortablen Möbeln einrichten. Je mehr Aufgaben wir meistern, desto mehr Tierbesitzer werden uns ihre Tiere anvertrauen. Neben den Kunden gibt es auch noch die Bürgermeisterin. Sie gibt uns nicht nur neue Aufgaben, sondern sie steht uns auch mit Rat und Tat zur Seite. Als letztes kommt hin und wieder ein Tierarzt vorbei. Er versorgt kranke Tiere, falls wir diese mit eigenen Medikamenten nicht wieder gesund bekommen. Geht die Gesundheit der Tiere immer weiter runter, so kann es auch passieren, dass diese dem Tierschutzbund übergeben werden. Das ist natürlich nicht gut für unseren Ruf. Daher achtet immer gut darauf, dass es Euren Schützlingen gut geht.

Damit wir einen Überblick über deren Zustand bekommen, gönnt man uns Tierwerte wie Nahrung, Hygiene, Aktivität, Geselligkeit und Komfort. Diese bringen wir durch diverse Aktivitäten nach oben. Damit das ganze nicht zu trocken abläuft, müsst Ihr viele unterschiedliche Minispiele absolvieren. Nett animiert geben wir hier Futter, verteilen Streicheleinheiten, spielen mit ihnen, bürsten die Tiere, verteilen Leckerli, heilen, schmücken die Tiere, bringen ihnen Tricks bei, putzen das Gehege, mischen Futter zusammen oder absolvieren Reitrennen. Nette Menüs geben uns stets Aufschluss darüber, welche Tiere sich in unserer Obhut aufhalten, was sich in unserem Lager befindet, welche Zutaten wir für das Futter brauchen oder welche Aufgaben von uns erledigt werden müssen. Hinzu kommt eine Statistik, die unsere Erfolge auflistet. Wir werden also immer wissen, wie unser aktueller Status ist. Über das Pensionsgelände kommt man nicht nur zu den Gehegen oder zur Stadt. Außerdem kann man in ein Wohnhaus gehen, wo wir die Kunden antreffen und die Tiere aufnehmen. Hinzu kommt eine Speichermöglichkeit und die Funktion den Tag vorzeitig zu beenden. Nett ist auch, dass wir unsere Figur umziehen können. Wissenswertes wird dem Spieler ebenfalls vermittelt. Ein Lexikon gibt uns wertvolle Informationen zur Haltung und Pflege der Tiere. Außerdem erfahren wir viel über die Tierrassen. Ihr seht schon, dass man in dem Spiel nicht alleine gelassen wird. So kümmern wir uns nun um unsere Pension bzw. Tiere, pflegen oder spielen mit ihnen und sorgen dafür, dass wir gestellte Aufgaben zufrieden stellend lösen.

 

Technik:

Die Grafik ist in einem netten Comiclook gehalten. Da wäre zum einen die Umgebung. Erwartet jetzt nicht zu viel, denn wirklich üppige Details werden genauso wenig gezeigt, wie scharfe Texturen. Dennoch passt die gezeigt Welt zum Spiel und daher kann man sich gut in dieser aufhalten. Hinzu kommen etwas überzeichnete Figuren. Das wichtigste sind natürlich die Tiere und die wurden toll modelliert und animiert. Hier hat sich der Hersteller mehr angestrengt. Sie sehen wirklich niedlich aus und so kümmert man sich gerne um seine Schützlinge. Daneben werden wir noch kleinere Effekte und Animationen zu sehen bekommen, die allerdings keinen wirklich vom Hocker hauen. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Neben einer etwas monotonen Musik werden wir vor allem kleinere Ingamegeräusche und nette Tierlaute zu hören bekommen. Mit der Steuerung wird jeder sehr schnell klar kommen. Alle Aktionen kann man sicher ausführen und selbst mit den Menüs kommt man schnell klar. Das liegt zum Teil auch am anfänglichen Tutorial, das uns gut in das Spiel einführt. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr einfach. Gestellte Aufgaben löst man eigentlich immer. Da das Spiel allerdings für das jüngere Publikum gedacht ist, muss man damit wohl leben. Etwas nervig waren dann noch die übertriebenen Ladezeiten. Diese unterbrechen den Spielfluss doch extrem. Fasst man nun alles zusammen, so kann die solide Technik insgesamt überzeugen.

 

Fazit:

Meine Tierpension ist ein nettes Spiel, das vor allem jüngere Tierliebhaber anspricht. Sie können sich um viele unterschiedliche Tiere kümmern. Da alles mit kleinen Minispielen versehen wurde, machen diese Aktivitäten auch viel Spaß. Hinzu kommen die organisatorischen Aufgaben, um die sich der Spieler ebenfalls kümmern muss. Toll fanden wir auch, dass man in dem Spiel so einiges über die Tiere und deren Pflege erfährt. Gerade jüngeren Spielern wird durch diese Kombination gezeigt, dass Tiere nicht nur Spielobjekte sind. Es gehört schon mehr dazu um unsere Schützlinge glücklich zu machen. Wer also schon immer einmal eine Tierpension leiten wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Spielerisch machen wir zwar immer das gleiche, dennoch kann das Spiel - durch den netten Grafikstil und die niedlichen Tiere - einen lagen am Bildschirm binden. Uns hat Meine Tierpension recht gut gefallen und daher können wir das Simulationsspiel auch allen jüngeren Tierliebhabern zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Bewährtes Spielprinzip der Tierpension in neuem Cartoonstyle auf der Nintendo Wii
- eine neue Dimension von Interaktion und Kreativität für die ganze Familie
- 50 verschiedene Aufgaben & Missionen zum Freischalten von neuen Spielinhalten
- 17 witzige, interaktive Minigames, die mit Wii Remote und Nunchuk gespielt werden

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Meine Tierpension (Wii)

 
 Meine Tierpension
EUR 49,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer: 70 %  
Spielspaß: 80 %  
Gesamtwertung:  77 %  



 

 

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