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Einleitung:
Bastelfreunde aufgepasst, denn Midway bringt
ein neues Knobelspiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das
NDS-Spiel Mechanic Master. Hier experimentiert Ihr mit diversen Maschinen
herum um in den Levels außerirdischen Invasoren zu verjagen. Mit einer
ordentlichen Portion Geschicklichkeit und kreativem Denken müssen verrückte
technische Apparate konstruiert werden, um die Welt vom Bösen zu befreien.
Wir konnten unser Gehirn die letzten Tage ordentlich malträtieren. Ob sich
das Spiel nicht nur für Technikfüchse lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.
Zum Spiel:
Das Ziel in jedem Level in Mechanic Master ist es, den Spielbereich von
Aliens zu befreien und gefangene Menschen zu retten. Hierzu stehen uns
verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Um das Level-Ziel zu erreichen, können
wir im Rätselmodus unsere Werkzeuge mit vorhandenen Objekten im Spielbereich
kombinieren, im Malmodus Linien und Portale zeichnen oder die Interaktion
eines Objekts mit den Werkzeugen herbeiführen. Das geschieht z.B. in dem wir
den Alien durch einen Panzer abschießen lassen. Jedes Werkzeug kann mit
jedem Objekt im Spielbereich interagieren. So blasen z.B. Ventilatoren
andere Objekte weg, Feuerzeuge zünden entflammbare Objekte an oder
Springfedern schnellen Gegenstände in die Luft. Durch Lernerfolge und durch
das ständige experimentieren lernen wir die Werkzeuge immer besser kennen
und so kommen wir unserem Ziel näher, die Levels in möglichst kurzer Zeit
abzuschließen. Kommen wir noch einmal zurück zu den einzelnen Spielmodis.
Die interessanteste Spielart dürfte der Rätselmodus sein. Hier verfügt der
Spieler über eine bestimmte Anzahl von Werkzeugen, um sein Ziel zu
erreichen, die gefangenen Menschen zu befreien und die Aliens aus dem Weg zu
schaffen. Im unteren Bereich sehen wir die Werkzeuge, die uns zur Verfügung
stehen. Wir kombinieren nun diese durch Ziehen und Ablegen mit den
vorhandenen Objekten. Dazu berühren wir mit dem Touchpen ein
Objekt/Werkzeug. Zeitgleich wird auf dem Topscreen eine Erklärung zu dessen
Funktionsweise angezeigt. Hierdurch wissen wir recht schnell, was wir mit
dem Teil anfangen können. Im oberen Screen sehen wir außerdem eine Karte der
gesamten Umgebung. Im unteren Bildschirm wird dann ein Ausschnitt gezeigt,
den wir selbstverständlich verschieben können.
Jetzt setzen wir die Werkzeuge in das untere Bild ein, ändern gegebenenfalls
die Wirkungsrichtung und verbinden drehbare Objekte mit Bändern. Um zu
sehen, ob unsere Konstruktion funktioniert, lassen wir den Apparat nun
anlaufen. Meistens funktioniert noch etwas nicht. Also suchen wir den Fehler
und experimentieren solange herum, bis der Alien von uns verjagt ist. Im
Anschluss darf man sich auf den nächsten Levelabschnitt stürzen. Übrigens
gibt es gut 100 Level in dem Spiel. Sehr interessant ist auch der Malmodus.
Hier kann der Spieler im Spielbereich Linien und Formen zeichnen, um mit den
vorhandenen Objekten zu interagieren. Linien dürfen überall gezeichnet
werden, solange sie sich nicht mit einem anderen Objekt überschneiden. Das
Zeichenwerkzeug verfügt nur über eine begrenzte Menge Energie, die auf dem
Topscreen angezeigt wird. Setzt also Eure Energie sparsam ein. In manchen
Leveln kann der Spieler durch zeichnen eines kreisförmigen Objekts zwei
Portale erstellen, einen grünen Eingang und einen blauen Ausgang. Jedes
Objekt, das das grüne Portal passiert, wird zum blauen Portal teleportiert,
wobei es seinen Schwung beibehält. Falls wir uns mal vermalt haben, darf man
seinen Fehler mit einem Radiergummi wieder gut machen. Sind wir auch hier
mit unserer Konstruktion fertig, kann man sich das Ergebnis ansehen. Klappt
etwas nicht, so ändert man seine Zeichnungen so ab, bis das Ziel erreicht
wird. Wer davon genug hat, der sollte auch mal in den benutzerdefinierten
Modus gehen. Hier kann der Spieler unter Verwendung eines Leveleditors seine
eigenen Rätsel- oder Zeichenlevel erstellen. Es stehen 120 leere Levels zur
Bearbeitung zur Verfügung, die dann von anderen Profilen gespielt oder über
die drahtlose DS-Datenübertragung mit anderen Mechanic Master-Spielern
geteilt werden kann. So lösen wir nun ein Level nach dem anderen,
experimentieren mit den Werkzeugen herum und verjagen die bösen
Eindringlinge.
Technik:
Erwartet bei der Grafik nicht zu viel. Schließlich sehen wir immer nur
kleine Levels, die mit unzähligen Objekten gelöst werden sollen. Ein paar
imposantere Hintergrundbilder wären hier echt nett gewesen. Allerdings stört
das nur wenig, denn man konzentriert sich viel zu sehr auf die bevorstehende
Aufgabe. Da die Werkzeuge und Objekte nett modelliert wurden, macht das
herumexperimentieren sehr viel Spaß. Vor allem durch die netten Animationen
sieht man seinem Meisterwerk sehr gerne zu. Auf einem ähnlichen Niveau
bewegt sich der Sound. Bis auf eine monotone Musik und kleineren Ingamegeräuschen werden wir leider kaum etwas anderes zu hören bekommen.
Zufrieden kann man allerdings mit der Steuerung sein. Alles wird mit dem
Touchpen gemacht und das klappt auch recht gut. Die Objekte lassen sich
sicher verschieben und selbst mit den Buttons und Menüs kommt man sehr gut
klar. Etwas nervig war eigentlich nur, dass die Menüs nicht beschriftet
wurden. Es werden leider nur nichtssagende Bilder gezeigt. Da wir
allerdings kaum Auswahlmöglichkeiten haben, gewöhnt man sich sehr schnell an
diesen minimalistischen Stil. Der Schwierigkeitsgrad ist natürlich
ordentlich. Schließlich handelt es sich bei dem Game um ein Geschicklichkeits-
bzw. Denkspiel. Da man allerdings am Anfang sehr einfache Levels vorgesetzt
bekommt, lernt man das
Spielprinzip spielend leicht kennen. Die Abschnitte
werden dann mit der Zeit immer schwieriger. Am
Ende werden dann nur echte Knobelexperten die Rätsel lösen. Fasst man
nun alles zusammen, so kann man mit der soliden Technik zufrieden sein.
Fazit:
Mechanic Master ist ein wirklich interessantes Knobelspiel. Hat man erst
einmal die ersten Levels überstanden, packt einen förmlich das
Experimentierfieber. Man will immer wieder neuen Herausforderungen
entgegentreten und diese auf seine individuelle Art und Weise lösen. Über
100 Spielabschnitte gönnt man uns und wer dann immer noch nicht genug hat, der darf
zusätzlich noch weitere selber erstellen. Interessant ist außerdem die
unterschiedliche Spielweise bei den Modis. Mal lösen wir Probleme mit
vorgegebenen Werkzeugen und bei der anderen Spielart sollen wir die
Herausforderungen mit unseren zeichnerischen Fähigkeiten aus der Welt
schaffen. Erwähnen müssen wir auch noch, dass das Game für unter
30 Euro in den Handel kommt. Für das Geld kann man das Spiel nicht liegen
lassen. Uns hat Mechanic Master sehr gut gefallen und daher können wir
eine Kaufempfehlung aussprechen.
Features:
- Über 100 Level
- Klassischer Modus: Bewegen , drücken, malen, ballern und sprengen Sie sich
durch die Welt von Mechanic Master
- Malmodus: Mit dem Nintendo DS-Touchpen können Sie ihre eigenen Lösungen
aufmalen und dabei Plattformen, Mauern, Portale, und vieles mehr bauen
- Leveleditor: Konzipieren und erstellen Sie ihre eigenen Kniffeleien und
zeigen Sie sie Ihren Freunden, damit alle wissen, das Sie der größte
Mechanic Master sind!
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