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Mechanic Master - Review (NDS)

Wertung:
78 %

Einleitung:

Bastelfreunde aufgepasst, denn Midway bringt ein neues Knobelspiel auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das NDS-Spiel Mechanic Master. Hier experimentiert Ihr mit diversen Maschinen herum um in den Levels außerirdischen Invasoren zu verjagen. Mit einer ordentlichen Portion Geschicklichkeit und kreativem Denken müssen verrückte technische Apparate konstruiert werden, um die Welt vom Bösen zu befreien. Wir konnten unser Gehirn die letzten Tage ordentlich malträtieren. Ob sich das Spiel nicht nur für Technikfüchse lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Das Ziel in jedem Level in Mechanic Master ist es, den Spielbereich von Aliens zu befreien und gefangene Menschen zu retten. Hierzu stehen uns verschiedene Werkzeuge zur Verfügung. Um das Level-Ziel zu erreichen, können wir im Rätselmodus unsere Werkzeuge mit vorhandenen Objekten im Spielbereich kombinieren, im Malmodus Linien und Portale zeichnen oder die Interaktion eines Objekts mit den Werkzeugen herbeiführen. Das geschieht z.B. in dem wir den Alien durch einen Panzer abschießen lassen. Jedes Werkzeug kann mit jedem Objekt im Spielbereich interagieren. So blasen z.B. Ventilatoren andere Objekte weg, Feuerzeuge zünden entflammbare Objekte an oder Springfedern schnellen Gegenstände in die Luft. Durch Lernerfolge und durch das ständige experimentieren lernen wir die Werkzeuge immer besser kennen und so kommen wir unserem Ziel näher, die Levels in möglichst kurzer Zeit abzuschließen. Kommen wir noch einmal zurück zu den einzelnen Spielmodis. Die interessanteste Spielart dürfte der Rätselmodus sein. Hier verfügt der Spieler über eine bestimmte Anzahl von Werkzeugen, um sein Ziel zu erreichen, die gefangenen Menschen zu befreien und die Aliens aus dem Weg zu schaffen. Im unteren Bereich sehen wir die Werkzeuge, die uns zur Verfügung stehen. Wir kombinieren nun diese durch Ziehen und Ablegen mit den vorhandenen Objekten. Dazu berühren wir mit dem Touchpen ein Objekt/Werkzeug. Zeitgleich wird auf dem Topscreen eine Erklärung zu dessen Funktionsweise angezeigt. Hierdurch wissen wir recht schnell, was wir mit dem Teil anfangen können. Im oberen Screen sehen wir außerdem eine Karte der gesamten Umgebung. Im unteren Bildschirm wird dann ein Ausschnitt gezeigt, den wir selbstverständlich verschieben können.

Jetzt setzen wir die Werkzeuge in das untere Bild ein, ändern gegebenenfalls die Wirkungsrichtung und verbinden drehbare Objekte mit Bändern. Um zu sehen, ob unsere Konstruktion funktioniert, lassen wir den Apparat nun anlaufen. Meistens funktioniert noch etwas nicht. Also suchen wir den Fehler und experimentieren solange herum, bis der Alien von uns verjagt ist. Im Anschluss darf man sich auf den nächsten Levelabschnitt stürzen. Übrigens gibt es gut 100 Level in dem Spiel. Sehr interessant ist auch der Malmodus. Hier kann der Spieler im Spielbereich Linien und Formen zeichnen, um mit den vorhandenen Objekten zu interagieren. Linien dürfen überall gezeichnet werden, solange sie sich nicht mit einem anderen Objekt überschneiden. Das Zeichenwerkzeug verfügt nur über eine begrenzte Menge Energie, die auf dem Topscreen angezeigt wird. Setzt also Eure Energie sparsam ein. In manchen Leveln kann der Spieler durch zeichnen eines kreisförmigen Objekts zwei Portale erstellen, einen grünen Eingang und einen blauen Ausgang. Jedes Objekt, das das grüne Portal passiert, wird zum blauen Portal teleportiert, wobei es seinen Schwung beibehält. Falls wir uns mal vermalt haben, darf man seinen Fehler mit einem Radiergummi wieder gut machen. Sind wir auch hier mit unserer Konstruktion fertig, kann man sich das Ergebnis ansehen. Klappt etwas nicht, so ändert man seine Zeichnungen so ab, bis das Ziel erreicht wird. Wer davon genug hat, der sollte auch mal in den benutzerdefinierten Modus gehen. Hier kann der Spieler unter Verwendung eines Leveleditors seine eigenen Rätsel- oder Zeichenlevel erstellen. Es stehen 120 leere Levels zur Bearbeitung zur Verfügung, die dann von anderen Profilen gespielt oder über die drahtlose DS-Datenübertragung mit anderen Mechanic Master-Spielern geteilt werden kann. So lösen wir nun ein Level nach dem anderen, experimentieren mit den Werkzeugen herum und verjagen die bösen Eindringlinge.

 

Technik:

Erwartet bei der Grafik nicht zu viel. Schließlich sehen wir immer nur kleine Levels, die mit unzähligen Objekten gelöst werden sollen. Ein paar imposantere Hintergrundbilder wären hier echt nett gewesen. Allerdings stört das nur wenig, denn man konzentriert sich viel zu sehr auf die bevorstehende Aufgabe. Da die Werkzeuge und Objekte nett modelliert wurden, macht das herumexperimentieren sehr viel Spaß. Vor allem durch die netten Animationen sieht man seinem Meisterwerk sehr gerne zu. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Bis auf eine monotone Musik und kleineren Ingamegeräuschen werden wir leider kaum etwas anderes zu hören bekommen. Zufrieden kann man allerdings mit der Steuerung sein. Alles wird mit dem Touchpen gemacht und das klappt auch recht gut. Die Objekte lassen sich sicher verschieben und selbst mit den Buttons und Menüs kommt man sehr gut klar. Etwas nervig war eigentlich nur, dass die Menüs nicht beschriftet wurden. Es werden leider nur nichtssagende Bilder gezeigt. Da wir allerdings kaum Auswahlmöglichkeiten haben, gewöhnt man sich sehr schnell an diesen minimalistischen Stil. Der Schwierigkeitsgrad ist natürlich ordentlich. Schließlich handelt es sich bei dem Game um ein Geschicklichkeits- bzw. Denkspiel. Da man allerdings am Anfang sehr einfache Levels vorgesetzt bekommt, lernt man
das Spielprinzip spielend leicht kennen. Die Abschnitte werden dann mit der Zeit immer schwieriger. Am Ende werden dann nur echte Knobelexperten die Rätsel lösen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der soliden Technik zufrieden sein.

 

Fazit:

Mechanic Master ist ein wirklich interessantes Knobelspiel. Hat man erst einmal die ersten Levels überstanden, packt einen förmlich das Experimentierfieber. Man will immer wieder neuen Herausforderungen entgegentreten und diese auf seine individuelle Art und Weise lösen. Über 100 Spielabschnitte gönnt man uns und wer dann immer noch nicht genug hat, der darf zusätzlich noch weitere selber erstellen. Interessant ist außerdem die unterschiedliche Spielweise bei den Modis. Mal lösen wir Probleme mit vorgegebenen Werkzeugen und bei der anderen Spielart sollen wir die Herausforderungen mit unseren zeichnerischen Fähigkeiten aus der Welt schaffen. Erwähnen müssen wir auch noch, dass das Game für unter 30 Euro in den Handel kommt. Für das Geld kann man das Spiel nicht liegen lassen. Uns hat Mechanic Master sehr gut gefallen und daher können wir eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Über 100 Level
- Klassischer Modus: Bewegen , drücken, malen, ballern und sprengen Sie sich durch die Welt von Mechanic Master
- Malmodus: Mit dem Nintendo DS-Touchpen können Sie ihre eigenen Lösungen aufmalen und dabei Plattformen, Mauern, Portale, und vieles mehr bauen
- Leveleditor: Konzipieren und erstellen Sie ihre eigenen Kniffeleien und zeigen Sie sie Ihren Freunden, damit alle wissen, das Sie der größte Mechanic Master sind!

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Mechanic Master (NDS)

 
 Mechanic Master
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 75 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  78 %  


 

 

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