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Einleitung:
Fans
von Strategiespielen warten schon lange auf einen Nachfolger der Master of
Orion Serie, die bis jetzt sehr erfolgreich verkauft wurde. Nun ist es
endlich soweit, Infogrames wird einen neuen Teil mit dem Titel Master of
Orion 3 auf den Markt bringen. Dieses Spiel steht vor allem im Interesse der
Spieler, da es kaum gute Strategiespiele gibt, die im Weltraum angesiedelt
sind. Bis jetzt war die Serie gleichbedeutend mit packendem Gameplay und
einem immens hohen Suchtfaktor. Eigentlich sollte Master of Orion 3 schon
letztes Jahr veröffentlicht werden, doch die Beta-Test-Phase zog sich
extrem in die Länge. Das warten hat ein Ende denn nun darf jeder in die
Rolle des Imperator schlüpfen, der ein riesiges, viele Galaxien umfassendes
Reich verwalten, erweitern, aber auch verteidigen muss. Das Spielprinzip ist
weder neu noch sonderlich innovativ. Der Spieler sucht sich aus einer Reihe
von Alienrassen seinen Favoriten heraus um dann diese in der ganzen Galaxis
zum Erfolg zu führen. Das dieses Prinzip nicht neu ist dürfte jedem klar
sein aber trotzdem - oder gerade deswegen - hat das Spiel das gewisse Extra,
was einen immer wieder in den Bann zieht. Nicht ohne Grund wurden die Vorgängerteile
immer wieder als Referenztitel herangezogen um sie mit anderen Spielen zu
vergleichen.
Zum
Spiel:
Fans
des Managements können schon einmal freudig in die Luft springen, denn die
auffälligsten neuen Features des Spiels findet man in der Verwaltung des
Imperiums. Eine riesige Optionsvielfalt warten auf den Spieler - die kaum
beschrieben werden können, weil sie extrem Komplex sind. Die Anzahl der Menüs
und Untermenüs und der miteinander verbundenen Checkboxen und Schiebebalken
nehmen gigantische Ausmaße an. Die Ziele des Spiels sind eigentlich wie
immer: Gegner müssen militärisch besiegt werden, der Imperator soll zum Präsidenten
des Senats von Orion aufsteigen, oder die fünf Artefakte - die von den
antiken Antaranern über die komplette Galaxie verteilt wurden - müssen
gefunden werden.
Bevor
sich der angehende Imperator in das Abenteuer der Diplomatie, Wirtschaft und
Kolonisation stürzen kann, muss er erst einmal entscheiden, welches Volk er
führen möchte. Insgesamt 16 Rassen stehen hier zur Auswahl und diese
Palette an unterschiedlichen Lebensformen ist vielschichtig. Sie reichen von
gewöhnlichen Humanoiden über Echsenartige Lebensformen bis hin zu
Lebewesen die im Wasser hausen. Jede Zivilisation hat dabei eine
unterschiedliche Lebensweise, Kultur und Fähigkeit. Die Menschen sind z.B.
besonders einfallsreich, während sich Insektoiden auf den Gemeinschaftssinn
verlassen. Diese große Unterscheidung findet sich auch in den Planeten
wieder. Vom erdähnlichen Planeten mit großen Sauerstoff- und Wasservorräten
über trockene Wüstenplaneten, auf denen Sandstürme zur Tagesordnung gehören,
zu reinen Gasplaneten, die vorwiegend den gasförmigen Lebewesen als Heimat
dienen, erstreckt sich die Vielfalt der einzelnen Planeten. Die vielen
Galaxien sind in Sektoren unterteilt. Diese setzen sich wieder aus 256
Systemen zusammen, die Planeten, Monde und Asteroidengürtel beinhalten.
Alle können übrigens besiedelt werden so das genügend Platz vorhanden ist
um ein Imperium zu vergrößern.
Das
eigene Imperium besteht aus mehreren Planeten um die man sich individuell kümmern
muß. Steuern, Terraforming, Bauvorhaben, regionale Zonen,
Rohstoffgewinnung, Entwicklung der wirtschaftlichen Infrastruktur, militärische
und zivile Haushaltsplanung und so weiter müssen im Blick des Spielers
bleiben. Keines dieser Punkte sollte vernachlässigt werden, denn sie wirken
sich auf verschiedene Statistiken wie z.B. Unruhe aus. Eines der wichtigsten
Punkte stellt die Wirtschaft da, ohne dessen Hilfe selbst ein militärisch
starkes Imperium nicht lange bestehen kann. Es gibt vier grundlegende
Wirtschaftsbereiche - Bergbau, Landwirtschaft, Forschung und Industrie.
Spezielle Planetenfelder werden dann mit verschiedensten Industrie-, Farm-
oder militärischen Anlagen bestückt. Für die Grundlage sorgt der Bergbau
der dann die Rohstoffe an die Industrie liefert. Diese kann nun Raumschiffe
und Gebäude produzieren. Die Landwirtschaft sorgt währenddessen für die
Ernährung der Bevölkerung. Die Forschung ist verantwortlich das die eigene
Armee immer mit neuster Technologie versorgt wird. Die Wissenschaft ist ein
komplexes Feld die sich immer stärker mit Errungenschaften beschäftigt.
Sei unterteilen sind dabei in sechs Bereiche: Biologisches, Mathematisches
und Computerwissenschaften, Makrowissenschaften, Mirkrowissenschaften,
soziale Künste und Wirtschaft.
Eine
weitere Neuerungen in dem Spiel ist der "Vizekönig" der auf jedem
Planeten eingesetzt werden darf. Dieser ist dann zuständig für
Routinearbeiten die nach Vorgaben ausgeführt werden. Allerdings darf man
nicht davon ausgehen das die Vertreter immer richtig handeln. Neben der
Kontrolle der Planeten stehen weitere Aufgaben an: Forschungsüberwachung,
Entwicklung, militärische Einsätze, Budgetverwaltung, diplomatische
Beziehungen und Spionage gehören ebenfalls zum Tagesgeschäft. Man sieht
schon das der Spieler einiges zu tun hat, bevor die Ziele erreicht sind.
Zusätzlich
gibt es die Aufgabe Einfluss auf den Senat zu nehmen. In Master of Orion 3
darf der Spieler nun auch Mitglied in dem Senat werden um dann gegen andere
Alienrassen u.a. Sanktionen zu verhängen bzw. darüber mit abzustimmen. Das
Ziel einmal Präsident dieses Senats zu werden darf allerdings nie aus den
Augen verloren werden. Wie in der Realität führen diplomatische Bemühungen
nicht immer zum Ziel und so verwundert es nicht das früher oder später
Kriege ausbrechen. Diese werden dann im Weltraum und auf den Planeten
ausgetragen. Der Spieler hat dabei die Aufgabe Einheiten einzuteilen die in
unterschiedliche Missionen eingesetzt werden. Ebenso verhält sich das mit
den Bodeneinheiten die in Gruppen eingeteilt an den Schlachten teilnehmen.
Wenn ein Kampf beginnt hat der Akteur die Wahl zwischen ausruhen und den
Kampf beobachten und selber eingreifen und die Truppen leiten. Wer keine
Lust auf das Geplänkel hat kann diese Auseinandersetzungen komplett überspringen.
Der Ausgang wird dann lediglich dargestellt.
Neben
dem Singleplay-Modus kann jeder die Multiplayerfunktion nutzen. So darf der
Spieler dann über Gamespy oder direkt über eine IP-Adresse gegen den Rest
der Welt spielen. Großartig unterscheidet sich der Multiplayer- vom
Singleplayermodus nicht. Die wichtigste Änderung betrifft wohl die
Optionen, da ein Zeitlimit für einzelne Runden festgelegt werden kann und
finanzielle Prämien für das schnelle Abschließen eines Zugs vergeben
werden können. Dieses ist auch notwenig geworden da die langen Wartezeiten
der Vorgänger wirklich nervenzerreißend war.
Zur
Technik:
Viel
Freiheit hat der Spieler dank der Menüs die übersichtlich und gut geordnet
das agieren leicht machen. Das Managen der vielen Aktionsmöglichkeiten wird
dank der gut ausgedachten Steuerung nicht sonderlich schwer gemacht.
Raumschiffe werden automatisch zusammengestellt, nachdem der Spieler
Parameter wie Schnelligkeit oder Bewaffnung festgelegt hat. Kommt es dann
zur Schlacht wird dieser Vorgang in 3D dargestellt. Eine gute Strategie ist
hier wichtiger wie schnelles Mausklicken. Auf Special-Effect-Orgien muß man
aber bei den Gefechten verzichten. Trotz der 3D-Engine wollten die
Entwickler ohne 3D-Karten-Unterstützung auskommen. Dafür glänzt das Spiel
mit detaillierte Modelle der Außerirdischen und schön gerenderte 3D
Raumschiffe. Ein wenig schlicht wirken die Menüs die eher an ein
Tabellenkalkulationsprogramm erinnern als an ein Strategiespiel. Trotzdem
verliert das Spiel nichts an Spannung. Dafür wird der Spieler mit schön
animierten Verwalter und Verhandlungspartnern belohnt, die ein wenig Leben
in das Spiel bringen. Die Optik und der atmosphärische Sound ist in einer
guten Qualität, die das Spielgeschehen optimal unterstützen. Rundum ist
das Spiel technisch gut gelungen.
Fazit:
Strategiefans
werden wohl bald ein Problem bekommen, denn sie werden kaum noch Zeit finden
etwas anderes zu spielen. Master of Orion 3 macht süchtig und das fesselnde
Gameplay sorgt dafür das man ohne Probleme Stunden vor dem Monitor verharrt
ohne an die Zeit zu denken. Der Tiefgang des Spiels ist einfach gigantisch
und eine Ende ist kaum abzusehen. Die Tiefe des Spiels entsteht nicht nur
durch die vorhandene Optionsvielfalt, sondern auch durch die interessanten
und vielseitigen Alienrassen, sowie durch den umfangreichen Technologiebaum.
Optisch hätte man zwar ein wenig mehr machen können aber trotzdem ist die
Aufmachung genau das Richtige für das Spiel. Ansprechende, intuitive Menü-Gestaltung
mit interessanten Handlungen vermischt mit spannenden Schlachten machen das
Spiel zu einem knallharten Strategiebrocken das wir jedem Strategiefan nur wärmstens
ans Herz legen können.
Features:
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Erkunden Sie bekannte Sternen-Systeme, mit schwarzen Löchern, gefährlichen
Monstern und feindlichen Alien-Rassen
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Die dynamische Entwicklung der Generationen stellt sicher, dass sich zwei
Spiele nie gleichen
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Wählen Sie eine von 16 einzigartigen Rassen
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Entscheiden Sie sich für einen Spielstil: benutzen Sie gewaltsame Kräfte,
um Ihre Feinde zu vernichten und ihr Volk zu unterwerfen oder benutzen Sie
raffinierte Verhandlungsstrategien auf dem Weg nach oben.
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Entwickeln und erforschen Sie exotische Schiffe und Waffen
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Galaktische Räte und Diplomatie erreichen eine nie vorher erreichte Qualität
und Tiefe
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Gigantische Raumschlachten in einer fantastischen Echtzeit-Darstellung
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Nutzen Sie die Möglichkeiten der Spionage, Desinformation, List, Verrat und
Mord, um Ihre Ziele zu erreichen
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Kriege haben nicht nur militärische und wirtschaftliche Auswirkungen,
sondern auch politische und soziale Konsequenzen.
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Ein intuitives Interface ermöglicht eine schnelle Navigation durch die
Menus, auch für Einsteiger
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Neben einem Multiplayer-Modus für 8 Spieler gibt es auch einen
Kampagnen-Modus
Sie
entscheiden, ob Ihre Zivilisation eine gewaltsame Tyrannei ist, eine freie
Republik oder eine vereinigte Theokratie.
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Spiel in englischer Sprache mit englischem Handbuch
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