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Einleitung:
Es ist mal wieder soweit, ein neues
Hack´n´Slay-RPG kommt in den Handel. Es handelt sich dabei um das
Deep Silver-Game Mage Knight: Apokalypse. Entwickelt wurde das Spiel
übrigens von Bandai Namco Games. Wieder einmal taucht der Spieler in
eine fantastische Welt ein und erlebt diverse Abenteuer. Wir konnten
uns jetzt das actionreiche Rollenspiel ausgiebig ansehen. Ob sich
eine Anschaffung für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Das Spiel kommt natürlich nicht ohne eine Story aus. In Mage Knight:
Apokalypse
übernehmen die Spieler die Rolle eines von fünf Wächtern: Krieger, die
geschworen haben, ins Zentrum des Bösen vorzudringen, das sich über das Land
ausbreitet, und es um jeden Preis aufzuhalten. Unter der Anleitung der Solvani, einer magischen und geheimnisvollen Rasse, begeben die Wächter sich
auf eine epische Reise, um ihre Welt aus dem Griff einer Armee des absolut
Bösen zu befreien. Diese ist fest entschlossen, die Apokalypse
herbeizuführen. Während die Mächte des Chaos sich erheben, wird eine Kreatur
unvorstellbarer Stärke und Vernichtungskraft geboren, um den Feind
anzuführen: der Drache der Apokalypse, ein scheinbar unaufhaltsames
fünfköpfiges Monster. Im Angesicht dieser Gefahr können die Spieler nicht
allein gewinnen, sie müssen aus allen Teilen des Landes Verstärkung einholen
und tapfere Helden auf den Kampf für ihre Sache einschwören. Die Zukunft
ruht auf den Schultern dieser edlen Abenteurer, und die Schlacht, die allen
Schlachten ein Ende setzen soll, steht bevor. Bevor wir in das Abenteuer
starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel
installiert und gestartet wurde, erscheint ein kleines Intro inkl. deutscher
Sprachausgabe. Dieses leitet das Spiel passend ein. Im Anschluss gelangen
wir in das Hauptmenü mit den Punkten Einzelspieler, Multiplayer, Intro
abspielen und Optionen. Unter zu letzt genannten Menüpunkt darf der Akteur
alle spielrelevanten Einstellungen wie Grafik, Ton, Steuerung oder
Spielhandhabung vornehmen und unter Intro abspielen den einführenden Film
noch einmal betrachten. Bevor Ihr Euch in den Mehrspielermodus stürzt,
sollte man den Einzelspielerbereich durchspielen. Hier kann man in aller
Ruhe das Spiel kennen lernen. Dort angekommen dürft Ihr einen bestehenden
Spielstand laden oder ein neues Spiel beginnen. Am Anfang bleibt Euch
selbstverständlich nichts anders übrig, wie ein neues Abenteuer zu starten.
Bevor es allerdings losgeht, sucht sich der Akteur einen der fünf zur
Verfügung stehenden Helden (Zwerg, Amazone, Vampirin, Feuermagier und
Elfengardisten) als Spielfigur aus. Dabei verfügt jeder Charakter über
eigene Skills und Disziplinen. Haben wir uns für einen Helden entschieden,
müssen noch die Attribute wie Gesicht oder Haarfarbe angepasst werden.
Haben wir alle Einstellungen beendet, starten wir endlich in das
obligatorische Tutorial. Dieses bringt uns das Spiel und die Steuerung in
kleinen Schritten bei. Hat der Akteur den Übungsbereich durchlaufen, kann
das Abenteuer direkt beginnen. Wir sollen in dem Spiel natürlich gegen eine
Vielzahl von Gegnern antreten. Von Orks bis hin zu diversen Monstern ist
alles vorhanden. Dazu stehen uns unzählige Waffen zur Verfügung, die wir mit
der Zeit erhalten. Dabei gibt es viele unterschiedliche Nah- aber auch
Fernwaffen. Das ist natürlich nicht das einzige, was wir aufnehmen.
Daneben gibt es tausende von Gegenständen die wir aufsammeln, kombinieren
und weiterverarbeiten können. Diese findet der Spieler nach der Aufnahme im
Rucksack. Daneben gibt es übrigens auch ein Tagebuch, das alle Missionen
auflistet. Ihr werdet also immer eine Hilfe bekommen, um zu entscheiden, was
Ihr als nächstes tun wollt. Das Handeln mit Objekten wird ebenfalls groß geschrieben. In
Städten kann unser Held gefundene Items verkaufen und nützliche Waffen,
Ausrüstungen oder andere Gegenstände erwerben. Durch die diversen Kämpfe
erhalten wir genretypische Erfahrungspunkte die unsere Fähigkeiten
verbessern. Hierdurch können wir den Charakter in unterschiedliche
Richtungen weiterentwickeln. Dabei gilt, dass unser Held durch häufiges
benutzten sein Können immer mehr perfektioniert. Das gleiche gilt natürlich
auch für Zaubersprüche, die ebenfalls wirkungsvoller werden, wenn wir diese
häufig aussprechen. Allerdings müssen wir darauf achten, dass ein Gegner
nicht resistent gegen ein Element ist. Im Spiel selber treffen wir außerdem
diverse Charaktere, die immer wieder Aufgaben für uns haben. Erfüllen wir
diese, so warten nette Belohnungen auf uns. Alleine soll unser Held übrigens
nicht gegen die diversen Kreaturen kämpfen. Storybedingt streiten diverse
Kumpane mit unserem Helden. Diesen dürfen wir natürlich auch Anweisungen geben.
So erkunden wir nun die Gegend, erfüllen eine Mission nach der anderen und
bauen unseren Charakter und seine Fähigkeiten immer weiter auf. Wer genug
vom Einzelspielermodus hat, darf übrigens auch mit Freunden auf
Monsterjagd gehen. Bis zu 5 Spieler können sich im Mehrspielerbereich so richtig auslassen.
Technik:
Die Technik haut einen leider nicht wirklich um. Wir werden immer wieder
sehr lineare und etwas begrenzte Umgebungen zu sehen bekommen, die dann noch
ziemlich gleich aussehen. Zumindest weisen die Abschnitte viele Details auf.
Eine wirkliche Topgrafik werden wir zwar nicht erblicken, dennoch wird eine
nette Spielwelt gezeigt, in der man sich gut aufhalten kann. Ganz nett sind
auch die spielbaren Charaktere. Sie wurden ansprechend animiert
und individuell modelliert. Hinzu kommen kleinere Licht- und
Schatteneffekte. Ein kleines Grafikfeuerwerk wird dann noch bei den Kämpfen
abgefeuert. Nett sind auch die eingespielten Filme, die immer wieder die
Story vorantreiben. Diese verdient zwar keinen Oscar, dennoch wird man
ordentlich motiviert weiter zu spielen. Der Sound bewegt sich auf einem
ähnlichen Niveau. Neben diversen Ingame- werden wir auch kraftvolle
Kampfgeräusche zu hören bekommen. Daneben dürfen wir noch einer eher
langweiligen Musik lauschen. Wirklich erstklassig sind dagegen die deutschen
Synchronsprecher. Diese machen ihre Arbeit wirklich gut. Insgesamt wird also
ein nettes Ambiente erschaffen. Die Steuerung ist kinderleicht. Spielt Ihr
das Tutorial, so werdet Ihr direkt mit der Lenkung klar kommen. Diese
orientiert sich übrigens am Genre und so werden erfahrene Spieler direkt in
das Spiel einsteigen können. Die Menüs und Schaltflächen wurden ebenfalls
übersichtlich angeordnet. Schon nach wenigen Minuten kommt man mit diesen
klar. Die Kamera hat grundlegend alles im Blick. Da wir diese frei drehen und zoomen dürfen, ist der Spieler
immer selber für einen optimalen Blickwinkel zuständig. Echt schwach ist
allerdings die KI der Gegner. Sie handeln eigentlich nur selten intelligent.
Meistens stürmen sie einfach auf uns zu. Das heißt allerdings noch lange
nicht, dass Mage Knight: Apokalypse leicht ist. Oftmals müssen wir mehrmals
gegen einen Gegner kämpfen, da dieser viel zu stark für uns ist. Fasst man
nun alles zusammen, so kann man - trotz diverser Kritikpunkte - grundlegend
mit der technischen Seite zufrieden sein.
Fazit:
Mage Knight: Apokalypse erfindet das Genre nicht neu. Alles was hier gezeigt
wird, hat man in anderen Spielen schon einmal gesehen. Dennoch kann man das
Game recht gut spielen, denn es bietet eigentlich alles, was Genrefans
wollen. Ein Aufbau- und Charakterentwicklungssystem ist genauso vorhanden,
wie viele Missionen und unzählige Items, Waffen und Rüstungen. Nett ist
auch, dass sich unser Held nach unserer Spielweise weiterentwickelt.
Hierdurch können wir sehr frei bestimmen, wohin unser Weg führt. Etwas
schade ist natürlich, dass wir keine zeitgemäße Grafik erblicken. Auch hier
reist das Game keine Bäume aus. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein
wenig mehr von so einem Spiel. Zumindest werden wir durch einen
ansprechenden Sound und tolle deutsche Synchronsprecher ein wenig
entschädigt. Ansprechend ist auch, dass der Einstieg recht einfach ausgefallen ist.
Hinzu kommt die Tatsache, dass Mage Knight: Apokalypse sich sehr
unkompliziert spielt. Wer also gerne gut zugängliche Action-Rollenspiele mag und
mit einer eher mittelmäßigen Grafik
leben kann, der darf gerne bei diesem Spiel zugreifen. Obwohl es einige
Kritikpunkte gibt, hat uns das Spiel für ein paar Stunden am Bildschirm
gefesselt und so können wir das neuste Hack´n´Slay-Game zum Kauf empfehlen.
Features:
- Schockierende Feinde! Kämpfen Sie gegen die feindlichen Horden und treffen
Sie auf einige der bösartigsten und mächtigsten Kreaturen
- Epische Tiefe und Abwechslung! 5 individuelle Charakterklassen, Hunderte
verschiedner Fähigkeiten und Tausende Waffen und Objekte stehen zur Auswahl
- Spannende Story! In der atemberaubenden 3D-Welt des Mage Knight-Universums
entfaltet sich eine komplexe Story
- Unendlicher Multiplayer-Spielspaß! Kooperativer Merhspieler-Modus für bis
zu 5 Spieler bieten eine einzigartige Action-RPG-Erfahrung
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