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Einleitung:
Der Film Madagascar gehört
weltweit zu den aktuellen Blockbuster-Filmen. Auch bei uns dürfte der Film
viele Animationsfans in die Kinos locken. Passend dazu kommt über Activision
das gleichnamige Spiel auf den deutschen Markt. Entwickelt wurde Madagascar
übrigens von Vicarious Visions. Activision veröffentlicht das Spiel nicht nur für
die Playstation 2, Xbox, Gamecube und PC, auch die aktuellen Handhelden NDS und GBA werden unterstützt. Wir konnten jetzt die fertige
Gameboy-Advance-Version testen. Ob sich das Actionspiel nicht nur für Fans
des Films lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Marty das Zebra feiert im Zoo seinen 10. Geburtstag. Wirklich glücklich ist
er aber nicht. Marty hat es satt, Tag für Tag immer dasselbe zu tun. Er
sehnt sich nach der Freiheit der großen Welt - sprich: der Wildnis. Als es
Marty dann mit Hilfe einer gerissenen Pinguin-Bande tatsächlich gelingt, aus
dem Zoo auszubrechen, folgen ihm seine besten Freunde - Alex der Löwe,
Melman die Giraffe und die Nilpferddame Gloria. Der Spieler macht sich nun
auf eine wilde Reise über den Ozean, von den Straßen New York Citys bis zur
Insel Madagaskar. Um in der Wildnis zu überleben, müssen die vier Freunde
ihre angeborenen Fähigkeiten entdecken und Herr ihrer Instinkte werden. Zum
Glück sind die Eingeborenen der Insel - eine Bande partybesessener Lemuren -
äußerst hilfsbereit. Und nur zu oft sind es die Limuren, die Hilfe brauchen,
denn überall auf der Insel lauern Madagaskars gefährliche Raubkatzen - die
Fossas. Bei dem Spiel werden wir mit unterschiedlichen Figuren spielen.
Jeder hat eine Persönlichkeit und ganz eigene Fähigkeiten. Zum einen wäre da
Alex. Der Löwe liebt das Leben im Zoo und er kann nicht verstehen, warum man
jemals den Zoo verlassen sollte. Er genießt ein verwöhntes Dasein als König
von New York und isst gerne saftige Porterhouse Steaks. Neben Springen und
einem Doppelsprung kann der Löwe auch noch brüllen und klettern. Daneben
gibt es noch Marty. Das Zebra glaubt fest daran, dass es im Leben mehr geben
muss als den Zoo. Er träumt davon, eines Tages in die Wildnis zu fliehen.
Seine Fähigkeiten sind der Sprung, Tritt, Kriechen und Verstecken. Melman
die Giraffe ist ein liebenswürdiger Hypochonder. Er hat vor fast allem
Angst, aber für seine Freunde geht er durch dick und dünn. Dazu nutzt er
seine Fähigkeiten Springen, Doppelsprung, Niesen und Verstecken. Die
Nilpferddame Gloria ist die letzte Hauptfigur. Sie lässt sich von niemandem
auf den Arm nehmen. Sie ist clever und steht fest auf den eigenen Beinen -
sie ist diejenige, die das Team zusammenhält. Ihre Fähigkeiten sind das
Springen, der Poklatscher, Schwimmen und Tauchen. Später dürft Ihr Euch noch
auf die abgedrehten Pinguine freuen. Sie können nicht nur springen und
schleichen, sondern auch noch Karatehiebe ausführen. Im Spiel kann der
Spieler nun zwischen den verfügbaren Charakteren wechseln. Das ist vor allem
notwenig um die vielen Bonis einzusammeln. Wer fleißig ist darf sich auf
nette Extras freuen. Die Fähigkeiten sind ein wichtiger Punkt bei dem Spiel.
Marty, Alex, Melman und Gloria haben viele unbekannte tierische Tricks auf
Lager. Da sie ihr Leben im Zoo verbracht haben, müssen sie erst lernen, ihre
angeborenen Fähigkeiten zu nutzen, um in der Wildnis zurechtzukommen. Im
Laufe des Spiels kann der Spieler neue Fähigkeiten erlernen, indem er mit
den Pinguinen spricht. Die Pinguine haben auch noch wertvolle Tipps auf
Lager. Es lohnt sich also immer mit ihnen zu reden. Je mehr Fähigkeiten wir
haben, desto unterschiedlicher wird das Gameplay. Mal müssen wir
Sprungpassagen absolvieren, dann mal wieder Schleichlevel schaffen. Das
Gameplay fällt hierdurch immer wieder anders aus. Nehmen wir mal Schaden so
können wir unsere Energieleiste mit Lebensblumen auffüllen. So agieren wir
nun mit unseren lustigen Spielfiguren und lösen eine Aufgabe nach der
anderen.
Technik:
Optisch sieht das Spiel ganz ansprechend aus. Vor allem die Figuren können
durch gute Animationen überzeugen. Die Levels selber sehen weniger gut aus.
Zwar hat der Hersteller darauf geachtet, dass wir in unterschiedlichen und
farbenfrohen Umgebungen agieren, allerdings hätten ein paar Details mehr
nicht geschadet. Die Musik hätte ebenfalls etwas stimmungsvoller sein
können. Mit den restlichen Tönen kann man allerdings leben. Die Kamera hat
eigentlich alles im Blick - auch wenn man öfters mal ein paar Blindsprünge
ausführen muss. Mit der Steuerung kommt man sofort klar. Alle Figuren lassen
sich recht sicher lenken. Ebenso komfortabel ist das Menü. Alles ist
übersichtlich und gut angeordnet. Spaß machen vor allem die
unterschiedlichen Eigenschaften der Figuren. Hierdurch wird das Spiel sehr
abwechslungsreich. Hinzu kommen die netten Bonusmissionen - die man freispielen kann. Leider ist die Spieldauer ein wenig kurz ausgefallen.
Geübte Spieler werden das Spiel sehr schnell beenden. Vor allem da der
Schwierigkeitsgrad recht einfach ausgefallen ist, werden Genrekenner kaum
Probleme bekommen. Fasst man alles zusammen, so wird eine einfache aber gute
Technik angeboten.
Fazit:
Madagascar spricht ganz klar das jüngere Publikum an. Diese werden mit dem
Spiel viel Spaß haben. Leider endet das Vergnügen aber recht schnell, denn
nach ein paar Stunden habt Ihr alle Aufgaben erledigt. Nett ist zumindest,
dass wir mit unseren Spielfiguren nicht nur hüpfen und rennen können. Dank der
unterschiedlichen Fähigkeiten müssen wir Aufgaben auch mal schleichend oder
kämpfend erledigen. Auch das agieren mit den grundverschiedenen Charakteren
sorgt für viel Abwechslung. Jüngere oder unerfahrene Spieler brauchen davor
keine Angst zu haben. Das Spiel und die Bedienung sind sehr unkompliziert.
Die Steuerung ist so einfach ausgefallen, dass jeder sofort damit klar
kommt. Schade ist nur, dass der Hersteller das Leveldesign nicht etwas
spannender gemacht hat. Es wird einfach nur bekannte Kost angeboten, die man
aus anderen Spielen schon kennt. Wer also einfache Spiele und den
Animationsfilm mag,
kann sich Madagascar ruhig zulegen.
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