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Einleitung:
Die Looney Tunes begeistern
seit vielen Jahren Jung und Alt auf der ganzen Welt. Neben Trickfilmen,
Comic-Heften und Kurzfilmen kommen auch immer wieder Spiele auf den
deutschen Markt. Jetzt ist es mal wieder soweit, denn Warner Bros.
Interactive Entertainment bringt das Redtribe-Spiel Looney Tunes: Acme
Arsenal in den Handel. Das Action-Adventure wird übrigens für Nintendo Wii,
Microsoft Xbox 360 sowie PlayStation 2 erscheinen. Wir konnten uns die
fertige Xbox 360-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich nicht nur
Comicfans mit dem Spiel beschäftigen sollten, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Im Mittelpunkt dieses Spiel stehen natürlich die liebenswerten und
unvergesslichen Charaktere Bugs Bunny, Daffy Duck, der Tasmanische Teufel,
Marvin der Marsianer, Foghorn Leghorn, Gossamer sowie ein geheimnisvoller
siebter Held. Bevor wir allerdings in die Rollen der Cartoonfiguren
schlüpfen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel
gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier findet Ihr die
Punkte Story Modus, Kampf Modus, Optionen, Xbox Live, Einführung, Cheats,
Trophäenraum und Mitwirkende. Unter zu letzt genannten Punkt, wird nicht nur
der Abspann mit den Mitwirkenden gezeigt, sondern Ihr könnt Euch auch noch
einen netten Film mit den Figuren ansehen. Noch mehr zu betrachten gibt es
dann im Trophäenraum, wo Eure Erfolge gut sichtbar aufgestellt werden. Wer
mag, kann dann noch unter Cheats selbige eingeben oder unter Optionen alle
spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Xbox Live wird uns außerdem
ein Spiel im kooperativen Zweispielermodus ermöglicht. Bevor Ihr allerdings
daran denkt, dieses zu machen, sollte jeder zu Beginn in den
Einführungsbereich wechseln. In einem Tutorial wird uns in kleinen Schritten
die Steuerung näher gebracht. Habt Ihr Euch an die Lenkung gewöhnt, so dürft
Ihr auch mit einem Freund in den Kampfmodus gehen. Hier könnt Ihr eine
freigewordene Karte auswählen, den Modus bestimmen und das Limit festlegen.
Mit bis zu vier Figuren soll man nun Spielarten wie rasante Kämpfe,
spannende Rätselaufgaben oder waghalsige Autorennen bestreiten. Das
Herzstück des Spiels ist allerdings der Story-Modus. Nachdem Ihr diesen
ausgewählt habt, darf man wahlweise das Tutorial durchspielen und einen von
drei Schwierigkeitsgraden bestimmen. Es folgt ein Levelauswahlbildschirm. Am
Anfang steht nur ein Spielabschnitt zur Verfügung. Haben wir dieses
geschafft, so werden weitere freigeschaltet. In dem Bildschirm darf man nun
entweder ein schon gespieltes Level erneut angehen oder in ein gerade
freigewordenes starten. Übrigens ist auch ein Co-op-Modus vorhanden. Der
zweite Spieler klingt sich als spielbare Figur einfach in das Spiel ein und
so steht einem kooperativem Spiel nichts mehr im Wege. Das Abenteuer wird
nun durch einen gut gemachten Film passend eingeleitet. Damit auch
sprachunkundige und vor allem jüngere Spieler alles verstehen, hat uns der
Hersteller eine komplette Lokalisierung gegönnt.
In dem Spiel sollt Ihr nun einen teuflischen Wissenschaftler überlisten, der
die Looney Tunes auslöschen will. Gespielt wird aus der
Third-Person-Perspektive. Agiert Ihr alleine, so könnt Ihr zwischen den
beiden verfügbaren Figuren wechseln. Da jeder andere Fähigkeiten besitzt,
macht dieses auch Sinn. Das Gameplay ist dann relativ simpel. Mit unserer
Figur sollen wir zum einen diverse Jump & Run-Aufgabe erledigen. Dabei
laufen die Levels sehr linear ab und so weiß der Spieler immer, wohin er als
nächstes soll. Drehende und kippende Flächen sind genauso vorhanden, wie
diverse Mechanismen - die wir erst aktivieren müssen. Meistens geschieht
dieses, wenn wir alle Gegner in einem Areal besiegen oder einen Schalter
drücken. Von den Gegenspielern gibt es übrigens viele. Alle paar Meter
erwarten uns Heerscharen von Feinden, die uns an den Kragen wollen. Treffen
wir auf die bösen Jungs, so setzt es ordentlich Prügel. Unsere Helden feuern
dabei ein wahres Schlagfeuerwerk ab. Wenn die einzelnen Attacken zu Kombos
verknüpft werden, bleibt kein Auge trocken. Daneben gibt es noch viele
Waffen, die wir mit der Zeit bekommen. 15 ACME-Waffen erfreuen unser Herz
genauso, wie eine ganze Reihe ausrüstbarer Nahkampfwaffen. Hinzu kommen
viele nützliche Items, die wahllos in der Gegend herumliegen, von den
Gegnern fallen gelassen werden oder sich in Kisten, Fässern oder anderen
Gegenständen befinden. Daher sucht alles gründlich ab und zerstört alle
Gegenstände, die Euch vor die Fäuste kommen. Das war natürlich noch nicht
alles. Neben den genretypischen Handlungen sollen wir noch diverse
Rätselaufgaben losen oder waghalsigen Autorennen bestreiten. In dem
Abenteuer wird der Akteur außerdem viele abwechslungsreiche Settings wie
Schloss Camelot, das Alte Ägypten, der Mars, der Wilde Westen und der Zweite
Weltkrieg besuchen. Das ganze wird durch viele kleine Filme passend
abgerundet. Ist dann ein Level zu Ende, erscheint eine kleine Statistik.
Hier werden unsere Leistungen noch einmal aufgeführt. Im Anschluss kann man
nun das Level noch einmal spielen oder in den nächsten Spielabschnitt
starten. So erkunden wir nun die diversen Umgebungen, sammeln viele Objekte
und Waffen auf, erledigen unzählige Feinde, lösen unterschiedliche Aufgaben
und folgen der Story.
Technik:
Mit der technischen Seite kann man - trotz kleinerer Kritikpunkte - ganz zufrieden sein. Da wäre zum einen
die Grafik, die einen leider nicht vom Hocker haut. Wirklich Next-Gen ist
diese nicht, dennoch bringt sie den netten Cartoonstil gut rüber. Vor
allem die Figuren können überzeugen. Sie wurden nicht nur detailliert
modelliert, sondern auch ansprechend animiert. Es sieht schon cool aus, wenn
sie ihre Bewegungen ausführen. Etwas
magerer sehen die Levels aus. Die Umgebungen haben zwar viele Objekte, diese
wurden allerdings recht grob gestaltet. Hinzu kommen matschige Texturen. Ein paar
kleinere Animationen und Effekte trösten uns dann auch darüber hinweg, dass
wir uns in sehr geradlinigen Abschnitten aufhalten. Ansonsten ist alles so,
wie man es von solchen Spielen kennt. Der Sound hat uns ein wenig besser
gefallen. Zum einen werden viele Ingamegeräusche passend eingespielt.
Außerdem lauschen wir einer stimmungsvollen Musik. Selbst nach Stunden
klingt diese nicht nervig. Hinzu kommen gute deutsche Stimmen. Die
Synchronsprecher machen ihre Arbeit wirklich gut und so hauchen sie den
Figuren ordentlich Leben ein. Mit der Steuerung kommt man sofort klar. Das liegt zum einen am anfänglichen Tutorial. Außerdem wurden die
einzelnen Aktionen gut auf das Pad gelegt. Die Spielfigur reagiert dann auch
noch direkt auf unsere Anweisungen und selbst etwas komplizierte Sprungpassagen
klappen auf Anhieb. Die Kamera hat ebenfalls alles im Blick. Diese
darf der Spieler zu jeder Zeit ausrichten und so ist er selber für einen
optimalen Blickwinkel zuständig. Einzig, wenn es etwas hektisch wird, kommt
es zu kleineren Problemen. Die KI der Gegner ist wie immer mager. Sie
stürmen einfach auf uns zu und so sind die Kämpfe keine große
Herausforderung. Fasst man alles zusammen, so kann man die Technik als
solide aber auch unspektakulär bezeichnen.
Fazit:
Looney Tunes: Acme Arsenal erfindet das Genre natürlich nicht neu.
Eigentlich müssen wir in dem Spiel genau das gleiche machen, wie in Hunderten
anderen Spielen auch. Diverse Jump & Run-Aufgaben gibt es genauso, wie
kleinere Rätsel oder Kämpfe. Diese laufen allerdings sehr monoton ab. Die
Gegner zeigen kaum intelligentes Verhalten und so braucht man nur auf die
Knöpfe hämmern, um diese zu besiegen. Einzig die Waffenauswahl bringt ein
wenig Spannung in die Fights. Nett ist auch noch, dass wir mit einem Freund
spielen können. Hierdurch wird man noch besser motiviert, sich durch die
Spielabschnitte zu ackern. Auch bei der Grafik hätte man vieles besser
machen können. Leider gönnt man uns hier genauso mittelmäßige Kost, wie bei Gameplay. Allerdings wird das Spiel jüngeren Spielern trotzdem gefallen. Die
Aufgaben sind kindgerecht, die Levels abwechslungsreich und dank vieler
bekannter Figuren bzw. Filme werden Fans ausreichend angespornt, immer weiter
zu spielen. Wer also einfache Actionspiele genauso mag, wie die bekannten
Cartoonfiguren, der darf gerne bei Looney Tunes: Acme Arsenal zuschlagen.
Erwartet Ihr nicht zu viel von dem Spiel, so werdet Ihr für ein paar Stunden
gut unterhalten. Ein wirklicher Pflichtkauf ist das Spiel allerdings nicht.
Features:
- Spiele Bugs Bunny, Daffy Duck, Taz, Marvin und andere
- Über 15 ACME-Waffen und eine ganze Reihe aufrüstbarer Nahkampfwaffen
- Leg dich im Einzelspieler-Modus oder zu zweit im Koop-Modus mit dem bösen
Wissenschaftler an.
- Kämpfe gegen deine Freunde im Looney-Arena-Gefechtsmodus
- Nur im 60Hz-Modus spielbar.
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