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Looney Tunes: Acme Arsenal - Review (Xbox 360)

Wertung:
72 %

Einleitung:

Die Looney Tunes begeistern seit vielen Jahren Jung und Alt auf der ganzen Welt. Neben Trickfilmen, Comic-Heften und Kurzfilmen kommen auch immer wieder Spiele auf den deutschen Markt. Jetzt ist es mal wieder soweit, denn Warner Bros. Interactive Entertainment bringt das Redtribe-Spiel Looney Tunes: Acme Arsenal in den Handel. Das Action-Adventure wird übrigens für Nintendo Wii, Microsoft Xbox 360 sowie PlayStation 2 erscheinen. Wir konnten uns die fertige Xbox 360-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich nicht nur Comicfans mit dem Spiel beschäftigen sollten, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Im Mittelpunkt dieses Spiel stehen natürlich die liebenswerten und unvergesslichen Charaktere Bugs Bunny, Daffy Duck, der Tasmanische Teufel, Marvin der Marsianer, Foghorn Leghorn, Gossamer sowie ein geheimnisvoller siebter Held. Bevor wir allerdings in die Rollen der Cartoonfiguren schlüpfen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte Story Modus, Kampf Modus, Optionen, Xbox Live, Einführung, Cheats, Trophäenraum und Mitwirkende. Unter zu letzt genannten Punkt, wird nicht nur der Abspann mit den Mitwirkenden gezeigt, sondern Ihr könnt Euch auch noch einen netten Film mit den Figuren ansehen. Noch mehr zu betrachten gibt es dann im Trophäenraum, wo Eure Erfolge gut sichtbar aufgestellt werden. Wer mag, kann dann noch unter Cheats selbige eingeben oder unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter Xbox Live wird uns außerdem ein Spiel im kooperativen Zweispielermodus ermöglicht. Bevor Ihr allerdings daran denkt, dieses zu machen, sollte jeder zu Beginn in den Einführungsbereich wechseln. In einem Tutorial wird uns in kleinen Schritten die Steuerung näher gebracht. Habt Ihr Euch an die Lenkung gewöhnt, so dürft Ihr auch mit einem Freund in den Kampfmodus gehen. Hier könnt Ihr eine freigewordene Karte auswählen, den Modus bestimmen und das Limit festlegen. Mit bis zu vier Figuren soll man nun Spielarten wie rasante Kämpfe, spannende Rätselaufgaben oder waghalsige Autorennen bestreiten. Das Herzstück des Spiels ist allerdings der Story-Modus. Nachdem Ihr diesen ausgewählt habt, darf man wahlweise das Tutorial durchspielen und einen von drei Schwierigkeitsgraden bestimmen. Es folgt ein Levelauswahlbildschirm. Am Anfang steht nur ein Spielabschnitt zur Verfügung. Haben wir dieses geschafft, so werden weitere freigeschaltet. In dem Bildschirm darf man nun entweder ein schon gespieltes Level erneut angehen oder in ein gerade freigewordenes starten. Übrigens ist auch ein Co-op-Modus vorhanden. Der zweite Spieler klingt sich als spielbare Figur einfach in das Spiel ein und so steht einem kooperativem Spiel nichts mehr im Wege. Das Abenteuer wird nun durch einen gut gemachten Film passend eingeleitet. Damit auch sprachunkundige und vor allem jüngere Spieler alles verstehen, hat uns der Hersteller eine komplette Lokalisierung gegönnt.

In dem Spiel sollt Ihr nun einen teuflischen Wissenschaftler überlisten, der die Looney Tunes auslöschen will. Gespielt wird aus der Third-Person-Perspektive. Agiert Ihr alleine, so könnt Ihr zwischen den beiden verfügbaren Figuren wechseln. Da jeder andere Fähigkeiten besitzt, macht dieses auch Sinn. Das Gameplay ist dann relativ simpel. Mit unserer Figur sollen wir zum einen diverse Jump & Run-Aufgabe erledigen. Dabei laufen die Levels sehr linear ab und so weiß der Spieler immer, wohin er als nächstes soll. Drehende und kippende Flächen sind genauso vorhanden, wie diverse Mechanismen - die wir erst aktivieren müssen. Meistens geschieht dieses, wenn wir alle Gegner in einem Areal besiegen oder einen Schalter drücken. Von den Gegenspielern gibt es übrigens viele. Alle paar Meter erwarten uns Heerscharen von Feinden, die uns an den Kragen wollen. Treffen wir auf die bösen Jungs, so setzt es ordentlich Prügel. Unsere Helden feuern dabei ein wahres Schlagfeuerwerk ab. Wenn die einzelnen Attacken zu Kombos verknüpft werden, bleibt kein Auge trocken. Daneben gibt es noch viele Waffen, die wir mit der Zeit bekommen. 15 ACME-Waffen erfreuen unser Herz genauso, wie eine ganze Reihe ausrüstbarer Nahkampfwaffen. Hinzu kommen viele nützliche Items, die wahllos in der Gegend herumliegen, von den Gegnern fallen gelassen werden oder sich in Kisten, Fässern oder anderen Gegenständen befinden. Daher sucht alles gründlich ab und zerstört alle Gegenstände, die Euch vor die Fäuste kommen. Das war natürlich noch nicht alles. Neben den genretypischen Handlungen sollen wir noch diverse Rätselaufgaben losen oder waghalsigen Autorennen bestreiten. In dem Abenteuer wird der Akteur außerdem viele abwechslungsreiche Settings wie Schloss Camelot, das Alte Ägypten, der Mars, der Wilde Westen und der Zweite Weltkrieg besuchen. Das ganze wird durch viele kleine Filme passend abgerundet. Ist dann ein Level zu Ende, erscheint eine kleine Statistik. Hier werden unsere Leistungen noch einmal aufgeführt. Im Anschluss kann man nun das Level noch einmal spielen oder in den nächsten Spielabschnitt starten. So erkunden wir nun die diversen Umgebungen, sammeln viele Objekte und Waffen auf, erledigen unzählige Feinde, lösen unterschiedliche Aufgaben und folgen der Story.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man - trotz kleinerer Kritikpunkte - ganz zufrieden sein. Da wäre zum einen die Grafik, die einen leider nicht vom Hocker haut. Wirklich Next-Gen ist diese nicht, dennoch bringt sie den netten Cartoonstil gut rüber. Vor allem die Figuren können überzeugen. Sie wurden nicht nur detailliert modelliert, sondern auch ansprechend animiert. Es sieht schon cool aus, wenn sie ihre Bewegungen ausführen. Etwas magerer sehen die Levels aus. Die Umgebungen haben zwar viele Objekte, diese wurden allerdings recht grob gestaltet. Hinzu kommen matschige Texturen. Ein paar kleinere Animationen und Effekte trösten uns dann auch darüber hinweg, dass wir uns in sehr geradlinigen Abschnitten aufhalten. Ansonsten ist alles so, wie man es von solchen Spielen kennt. Der Sound hat uns ein wenig besser gefallen. Zum einen werden viele Ingamegeräusche passend eingespielt. Außerdem lauschen wir einer stimmungsvollen Musik. Selbst nach Stunden klingt diese nicht nervig. Hinzu kommen gute deutsche Stimmen. Die Synchronsprecher machen ihre Arbeit wirklich gut und so hauchen sie den Figuren ordentlich Leben ein. Mit der Steuerung kommt man sofort klar. Das liegt zum einen am anfänglichen Tutorial. Außerdem wurden die einzelnen Aktionen gut auf das Pad gelegt. Die Spielfigur reagiert dann auch noch direkt auf unsere Anweisungen und selbst etwas komplizierte Sprungpassagen klappen auf Anhieb. Die Kamera hat ebenfalls alles im Blick. Diese darf der Spieler zu jeder Zeit ausrichten und so ist er selber für einen optimalen Blickwinkel zuständig. Einzig, wenn es etwas hektisch wird, kommt es zu kleineren Problemen. Die KI der Gegner ist wie immer mager. Sie stürmen einfach auf uns zu und so sind die Kämpfe keine große Herausforderung. Fasst man alles zusammen, so kann man die Technik als solide aber auch unspektakulär bezeichnen.

 

Fazit:

Looney Tunes: Acme Arsenal erfindet das Genre natürlich nicht neu. Eigentlich müssen wir in dem Spiel genau das gleiche machen, wie in Hunderten anderen Spielen auch. Diverse Jump & Run-Aufgaben gibt es genauso, wie kleinere Rätsel oder Kämpfe. Diese laufen allerdings sehr monoton ab. Die Gegner zeigen kaum intelligentes Verhalten und so braucht man nur auf die Knöpfe hämmern, um diese zu besiegen. Einzig die Waffenauswahl bringt ein wenig Spannung in die Fights. Nett ist auch noch, dass wir mit einem Freund spielen können. Hierdurch wird man noch besser motiviert, sich durch die Spielabschnitte zu ackern. Auch bei der Grafik hätte man vieles besser machen können. Leider gönnt man uns hier genauso mittelmäßige Kost, wie bei Gameplay. Allerdings wird das Spiel jüngeren Spielern trotzdem gefallen. Die Aufgaben sind kindgerecht, die Levels abwechslungsreich und dank vieler bekannter Figuren bzw. Filme werden Fans ausreichend angespornt, immer weiter zu spielen. Wer also einfache Actionspiele genauso mag, wie die bekannten Cartoonfiguren, der darf gerne bei Looney Tunes: Acme Arsenal zuschlagen. Erwartet Ihr nicht zu viel von dem Spiel, so werdet Ihr für ein paar Stunden gut unterhalten. Ein wirklicher Pflichtkauf ist das Spiel allerdings nicht.

 

Features:

- Spiele Bugs Bunny, Daffy Duck, Taz, Marvin und andere
- Über 15 ACME-Waffen und eine ganze Reihe aufrüstbarer Nahkampfwaffen
- Leg dich im Einzelspieler-Modus oder zu zweit im Koop-Modus mit dem bösen Wissenschaftler an.
- Kämpfe gegen deine Freunde im Looney-Arena-Gefechtsmodus
- Nur im 60Hz-Modus spielbar.

 

 

 

Screenshots:
 

Wertungsbox:

Looney Tunes: Acme Arsenal (Xbox 360)

 
 Looney Tunes: Acme Arsenal
EUR 47,97
Bei Amazon bestellen

Grafik: 70 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 68 %  
Multiplayer: 72 %  
Spielspaß: 66 %  
Gesamtwertung:  72 %  


 

 

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