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Einleitung:
Denksportbegeisterte
DS-Besitzer dürfen sich freuen, denn ein neuer Genrevertreter kommt auf den
deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das exklusive NDS-Spiel Logic
Machines. Entwickelt wurde das Game übrigens von City Interactive Germany.
Schon beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das Spiel kostet
keine 20 Euro. Als Gegenleistung erhaltet Ihr ordentliche und vor allem
viele Herausforderungen. Wir konnten das Spiel in den letzten Tagen
ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Rätselfanatiker lohnt,
erfahrt Ihr in unserem Test.
Zum Spiel:
Bevor wir unser Gehirn anschmeißen um die diversen Aufgaben zu lösen, wollen
wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem wir das Spiel gestartet
haben, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit den Punkten Abenteuer,
Herausforderung, Erfolge und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt könnt
Ihr wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. In dem Bereich
Erfolge kann man dagegen sehen, welche Aufgaben man geschafft hat. Über
goldene Hieroglyphen wird uns angezeigt, welche Herausforderungen man noch
erledigen muss. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum
einen der Modus Abenteuer. Hier führt uns ein Fremdenführer durch das alte
Ägypten, stellt knackige Rätsel in diversen Szenarien und gibt ganz nebenbei
sein umfangreiches Wissen über das antike Ägypten preis. Eine sengende
Wüste, ein mächtiger Dschungel, ein antiker Tempel und vieles mehr erwartet
uns auf unserem Weg. Ihr müsst nun in dem Spiel viele unterschiedliche
Rätsel lösen um Eure Reise im Anschluss fortzusetzen. Schaffen wir eine
Aufgabe, so gibt es Punkte und der nächste Wegpunkt steht zur Verfügung.
Übrigens dürfen wir einzelne Levels auch überspringen. Damit der Einstieg recht leicht fällt, durchlaufen wir zu Beginn ein Tutorial, dass uns ausreichend das Spiel und die Steuerung erklärt. Daneben
dürft ihr Euch auch noch bei den Götterherausforderungen versuchen. Vier
mächtige Gottheiten fordern uns hier heraus. Allerdings müssen diese
Herausforderungen durch den Abenteuermodus freigespielt werden. Kommen wir
nun zum Gameplay. Sämtliche Aktionen im Spiel lassen sich mit dem Nintendo
DS-Touchpen auf dem Touchscreen steuern. Wir können auch die Knöpfe und
Tasten des DS verwenden, um in den Menüs zu navigieren. Im oberen Bildschirm
wird uns die Aufgabe in einem festen Bild präsentiert. Im unteren Screen
wird dagegen ein vergrößerter Bildausschnitt gezeigt, den wir frei
verschieben können. Bei Logic Machines sollen nun über 85 knifflige Rätsel
im Setting des alten Ägyptens durch logisches Denken und unter
Berücksichtigung physikalischer Gesetze gelöst werden. Das heißt, dass
meistens Kugeln durch ein Bild gebracht werden müssen. Vordefinierte
Gegenstände wie Bretter, weitere Kugeln, Schleudern, Bomben, Zahnräder,
Treibriemen, Beamfelder usw. sollen so ausgenutzt werden, dass nach einer
physikalischen Abfolge das Ziel erreicht wird. Damit wir ein Problem lösen
können, gönnt man uns ein Inventar, das die unterschiedlichen Hilfsobjekte beinhaltet. Insgesamt gibt es
gut 30 verschiedene Gegenstände, die alle ihre eigenen Eigenschaften haben.
Jeder dieser Objekte wird natürlich ausgiebig erklärt und so kann man gut
einschätzen, wozu man diese braucht. Der Gamer baut nun die Gegenstände in
das Rätselbild ein um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Wollen wir ein
Hilfsmittel
verwenden, so berühren wir das Objekt und ziehen es auf den Bildschirm. Nun
können wir den Gegenstand (z.B. Brett oder Seil) platzieren und
gegebenenfalls ausrichten. Meinen wir dann, dass alles stimmt, so wird die
Mechanik aktiviert und wir können uns in aller Ruhe ansehen was passiert.
Funktioniert etwas nicht oder haben wir uns total verschätzt, so halten wir
die Vorschau an und überdenken unsere Lösung. Nachdem wir die Objekte neu
platziert haben, wird der nächste Versuch gestartet. Das machen wir dann
solange, bis die Aufgabe gelöst ist. Ihr seht schon, dass das bekannte
Versuch und Irrtum-Prinzip hauptsächlich zum tragen kommt. So stellen wir
uns den herausfordernden Aufgaben, nutzen die vielen Objekte um individuell
auf unsere Lösung zu kommen.
Technik:
Erwartet bei der Grafik nicht zu viel von Logic Machines. Wir werden
meistens karge Bilder zu sehen bekommen, die nur wenige Objekte beinhalten.
Allerdings ist das bei solchen Spielen normal. Man gönnt uns zumindest im
unteren Screen etwas detailliertere Gegenstände und auch beim betrachten der
Objekte kommt ein kleiner 3D-Effekt recht gut rüber. Ansonsten erblicken wir
nur vereinzelten Effekten wie eine Explosion und kleinere Animationen. Auch
die Übersichtskarte ist eher zweckmäßig. Ihren Sinn erfüllt sie aber recht
gut. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Hauptsächlich lauscht
Ihr einer sich ständig wiederholenden Musik. Hinzu kommen kleinere
Ingamegeräusche. Ganz nett ist selbstverständlich die eingebaute Physik. Die
Objekte bewegen sich realistisch und so kann man gut nachvollziehen, was sie
machen. Die Steuerung ist grundsätzlich in Ordnung. Auch wenn es hin und
wieder zu Ungenauigkeiten beim anklicken kommt, wird man schnell mit der
Lenkung klar kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr angenehm. Am Anfang
kann man recht schnell die gestellten Aufgaben lösen. Mit der Zeit zieht
dann der Schwierigkeitsgrad an und man muss schon mehr Gehirnschmalz
aufwenden um die Rätsel zu knacken. Das motiviert aber auch, denn irgendwie
möchte man immer weiter kommen. Nett sind außerdem die vielen
unterschiedlichen Hilfsobjekte die uns immer neue Möglichkeiten eröffnen.
Fasst man nun alles zusammen, so kann man trotz einer recht einfachen
Technik grundlegend zufrieden mit der technischen Seite sein.
Fazit:
Logic Machines ist ein nettes Knobelspiel, das allerdings nicht das Genre
revolutioniert. Was wir hier zu sehen bekommen, hat man schon in vielen
anderen Spielen gesehen. Dennoch lohnt sich ein Kauf, denn dank eines
wirklich fairen Anschaffungspreises bekommt man für unter 20 Euro jede Menge
Spielspaß. Über 85 Levels warten nur darauf von uns gelöst zu werden. Da
viele Hilfsobjekte vorhanden sind, macht das Knobeln auch zu späteren
Zeitpunkten noch Spaß. Auch der langsam ansteigende Schwierigkeitsgraf
motiviert einen, immer wieder weiter zu spielen. Man wird sehr langsam an
das Spiel herangeführt und so werden auch Anfänger kaum Frustmomente
erleben. Genrekenner werden am Ende auch ein wenig gefordert. Nett wäre
natürlich noch gewesen, wenn man einen Editor bekommen hätte. Dann dürfte
man auch selber nette Levels basteln. Leider gönnt man uns nur die
vordefinierten Levels, die leider nach zwei bis drei Tagen erledigt sind.
Man sollte aber auch nicht zu viel von so einem preisgünstigen Spiel
erwarten. Da das Preis-Leistungsverhältnis recht gut und das Gameplay sehr
spaßig ist, können wir ohne Probleme einen Kauf befürworten. Erwartet jetzt
aber nicht zu viel von dem Spiel.
Features:
- 85 herausfordernde Level mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad
- Erschaffe antike Maschinen auf Basis von physikalischen Naturgesetzen
- Löse die unterschiedlichsten Aufgaben mit Hilfe über 30 verschiedener
Gegenstände
- Eine Reise durch die Zeit bis zu den vergessenen Pyramiden
- Teste dein Denkvermögen im Adventure-Modus und in der "Herausforderung der
Götter"
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