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Logic Machines - Review (NDS)

Wertung:
74 %

Einleitung:

Denksportbegeisterte DS-Besitzer dürfen sich freuen, denn ein neuer Genrevertreter kommt auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das exklusive NDS-Spiel Logic Machines. Entwickelt wurde das Game übrigens von City Interactive Germany. Schon beim Kauf kommt die erste kleine Überraschung, denn das Spiel kostet keine 20 Euro. Als Gegenleistung erhaltet Ihr ordentliche und vor allem viele Herausforderungen. Wir konnten das Spiel in den letzten Tagen ausgiebig testen. Ob sich eine Anschaffung für Rätselfanatiker lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Bevor wir unser Gehirn anschmeißen um die diversen Aufgaben zu lösen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem wir das Spiel gestartet haben, erscheint das obligatorische Hauptmenü mit den Punkten Abenteuer, Herausforderung, Erfolge und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen anpassen. In dem Bereich Erfolge kann man dagegen sehen, welche Aufgaben man geschafft hat. Über goldene Hieroglyphen wird uns angezeigt, welche Herausforderungen man noch erledigen muss. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum einen der Modus Abenteuer. Hier führt uns ein Fremdenführer durch das alte Ägypten, stellt knackige Rätsel in diversen Szenarien und gibt ganz nebenbei sein umfangreiches Wissen über das antike Ägypten preis. Eine sengende Wüste, ein mächtiger Dschungel, ein antiker Tempel und vieles mehr erwartet uns auf unserem Weg. Ihr müsst nun in dem Spiel viele unterschiedliche Rätsel lösen um Eure Reise im Anschluss fortzusetzen. Schaffen wir eine Aufgabe, so gibt es Punkte und der nächste Wegpunkt steht zur Verfügung. Übrigens dürfen wir einzelne Levels auch überspringen. Damit der Einstieg recht leicht fällt, durchlaufen wir zu Beginn ein Tutorial, dass uns ausreichend das Spiel und die Steuerung erklärt. Daneben dürft ihr Euch auch noch bei den Götterherausforderungen versuchen. Vier mächtige Gottheiten fordern uns hier heraus. Allerdings müssen diese Herausforderungen durch den Abenteuermodus freigespielt werden. Kommen wir nun zum Gameplay. Sämtliche Aktionen im Spiel lassen sich mit dem Nintendo DS-Touchpen auf dem Touchscreen steuern. Wir können auch die Knöpfe und Tasten des DS verwenden, um in den Menüs zu navigieren. Im oberen Bildschirm wird uns die Aufgabe in einem festen Bild präsentiert. Im unteren Screen wird dagegen ein vergrößerter Bildausschnitt gezeigt, den wir frei verschieben können. Bei Logic Machines sollen nun über 85 knifflige Rätsel im Setting des alten Ägyptens durch logisches Denken und unter Berücksichtigung physikalischer Gesetze gelöst werden. Das heißt, dass meistens Kugeln durch ein Bild gebracht werden müssen. Vordefinierte Gegenstände wie Bretter, weitere Kugeln, Schleudern, Bomben, Zahnräder, Treibriemen, Beamfelder usw. sollen so ausgenutzt werden, dass nach einer physikalischen Abfolge das Ziel erreicht wird. Damit wir ein Problem lösen können, gönnt man uns ein Inventar, das die unterschiedlichen Hilfsobjekte beinhaltet. Insgesamt gibt es gut 30 verschiedene Gegenstände, die alle ihre eigenen Eigenschaften haben. Jeder dieser Objekte wird natürlich ausgiebig erklärt und so kann man gut einschätzen, wozu man diese braucht. Der Gamer baut nun die Gegenstände in das Rätselbild ein um das vorgegebene Ziel zu erreichen. Wollen wir ein Hilfsmittel verwenden, so berühren wir das Objekt und ziehen es auf den Bildschirm. Nun können wir den Gegenstand (z.B. Brett oder Seil) platzieren und gegebenenfalls ausrichten. Meinen wir dann, dass alles stimmt, so wird die Mechanik aktiviert und wir können uns in aller Ruhe ansehen was passiert. Funktioniert etwas nicht oder haben wir uns total verschätzt, so halten wir die Vorschau an und überdenken unsere Lösung. Nachdem wir die Objekte neu platziert haben, wird der nächste Versuch gestartet. Das machen wir dann solange, bis die Aufgabe gelöst ist. Ihr seht schon, dass das bekannte Versuch und Irrtum-Prinzip hauptsächlich zum tragen kommt. So stellen wir uns den herausfordernden Aufgaben, nutzen die vielen Objekte um individuell auf unsere Lösung zu kommen.

 

Technik:

Erwartet bei der Grafik nicht zu viel von Logic Machines. Wir werden meistens karge Bilder zu sehen bekommen, die nur wenige Objekte beinhalten. Allerdings ist das bei solchen Spielen normal. Man gönnt uns zumindest im unteren Screen etwas detailliertere Gegenstände und auch beim betrachten der Objekte kommt ein kleiner 3D-Effekt recht gut rüber. Ansonsten erblicken wir nur vereinzelten Effekten wie eine Explosion und kleinere Animationen. Auch die Übersichtskarte ist eher zweckmäßig. Ihren Sinn erfüllt sie aber recht gut. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Hauptsächlich lauscht Ihr einer sich ständig wiederholenden Musik. Hinzu kommen kleinere Ingamegeräusche. Ganz nett ist selbstverständlich die eingebaute Physik. Die Objekte bewegen sich realistisch und so kann man gut nachvollziehen, was sie machen. Die Steuerung ist grundsätzlich in Ordnung. Auch wenn es hin und wieder zu Ungenauigkeiten beim anklicken kommt, wird man schnell mit der Lenkung klar kommen. Der Schwierigkeitsgrad ist sehr angenehm. Am Anfang kann man recht schnell die gestellten Aufgaben lösen. Mit der Zeit zieht dann der Schwierigkeitsgrad an und man muss schon mehr Gehirnschmalz aufwenden um die Rätsel zu knacken. Das motiviert aber auch, denn irgendwie möchte man immer weiter kommen. Nett sind außerdem die vielen unterschiedlichen Hilfsobjekte die uns immer neue Möglichkeiten eröffnen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man trotz einer recht einfachen Technik grundlegend zufrieden mit der technischen Seite sein.

 

Fazit:

Logic Machines ist ein nettes Knobelspiel, das allerdings nicht das Genre revolutioniert. Was wir hier zu sehen bekommen, hat man schon in vielen anderen Spielen gesehen. Dennoch lohnt sich ein Kauf, denn dank eines wirklich fairen Anschaffungspreises bekommt man für unter 20 Euro jede Menge Spielspaß. Über 85 Levels warten nur darauf von uns gelöst zu werden. Da viele Hilfsobjekte vorhanden sind, macht das Knobeln auch zu späteren Zeitpunkten noch Spaß. Auch der langsam ansteigende Schwierigkeitsgraf motiviert einen, immer wieder weiter zu spielen. Man wird sehr langsam an das Spiel herangeführt und so werden auch Anfänger kaum Frustmomente erleben. Genrekenner werden am Ende auch ein wenig gefordert. Nett wäre natürlich noch gewesen, wenn man einen Editor bekommen hätte. Dann dürfte man auch selber nette Levels basteln. Leider gönnt man uns nur die vordefinierten Levels, die leider nach zwei bis drei Tagen erledigt sind. Man sollte aber auch nicht zu viel von so einem preisgünstigen Spiel erwarten. Da das Preis-Leistungsverhältnis recht gut und das Gameplay sehr spaßig ist, können wir ohne Probleme einen Kauf befürworten. Erwartet jetzt aber nicht zu viel von dem Spiel.

 

Features:

- 85 herausfordernde Level mit ansteigendem Schwierigkeitsgrad
- Erschaffe antike Maschinen auf Basis von physikalischen Naturgesetzen
- Löse die unterschiedlichsten Aufgaben mit Hilfe über 30 verschiedener Gegenstände
- Eine Reise durch die Zeit bis zu den vergessenen Pyramiden
- Teste dein Denkvermögen im Adventure-Modus und in der "Herausforderung der Götter"

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Logic Machines (NDS)

 
 Logic Machines
EUR 19,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 70 %  
Sound: 67 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 76 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 78 %  
Gesamtwertung:  74 %  

 


 

 

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