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Legendary - Review (PS3)

Wertung:
71 %

Einleitung:

Wer schon immer einmal gegen Werwölfe und andere Fabelwesen kämpfen wollte, der hat jetzt die Gelegenheit dazu. Atari veröffentlicht mit Legendary einen Ego-Shooter der uns genau diese Monster vorsetzt. Entwickelt wurde das Game von Spark Unlimited, die bekannt wurden durch Turning Point: Fall of Liberty. Erscheinen wird das Game übrigens für Xbox 360, PS3 und PC. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 3-Version ausgiebig testen. Ob sich das Spiel für Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie nicht anders zu erwarten war, kommt auch Legendary nicht ohne eine Story aus. Der Mensch steht nicht mehr an der Spitze der Nahrungskette - jetzt sind wir die Beute! Tief im staubigen Keller eines New Yorker Museums liegt das berüchtigtste Artefakt der griechischen Mythologie: die Büchse der Pandora. Als der Kunstdieb Charles Deckard den Auftrag erhält, die Büchse zu stehlen, öffnet er sie aus Versehen und befreit mythische Kreaturen, von denen man bisher dachte, sie seien reine Erfindung. Jetzt beherrschen gigantische Greifen den Himmel, ausgehungerte Werwölfe lauern in den Straßen und Deckard wurde mit einem Siegel gebrandmarkt, das das Geheimnis zur Rettung der Menschheit birgt. Mit der Unterstützung einer paramilitärischen Geheimtruppe muss er es schaffen, das Tor zwischen der Realität und der Welt der Mythen zu versiegeln, bevor die Menschheit durch die Zähne und Klauen der Legenden ein grausames Ende findet. Bevor wir gegen die Monster antreten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet und die erforderlichen Spieldaten installiert wurden, erscheint das Hauptmenü. Angeboten werden die Punkte Einzelspieler, Multispieler, Steuerung, Optionen und Abspann. Unter Optionen darf der Gamer nun alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Unter anderem kann man hier auch den Schwierigkeitsgrad (Leicht/Normal/Schwer) anpassen. Leichte Einstellungen bei der Lenkung dürft Ihr außerdem bei Steuerung vornehmen. Verfügt Ihr über eine Netzwerkverbindung, so könnt Ihr auch ein Mehrspielerspiel wagen. Erwartet aber hier nicht zu viel, denn bis auf wenige Karten und einer Spielvariante wird nichts anderes angeboten. Die meisten werden sich allerdings zu Beginn auf den Einzelspielermodus stürzen. Bevor dieser beginnt, erscheint ein weiteres Menü. Zum einen dürft Ihr Euch hier die Vorgeschichte ansehen. Mit einfachen Bildern und deutscher Sprachausgabe werden nette Infos gezeigt. Wer mag, der kann sich daneben noch unter PDA aufgenommene Objekte, Monster, Ziele, Ausrüstung und Informationen anschauen. Allerdings werdet Ihr erst im späteren Spielverlauf hier fündig werden.

Starten wir also endlich in das Abenteuer. Nachdem Ihr den Schwierigkeitsgrad bestimmt und die Helligkeit eingestellt habt, wird das Game passend durch ein Intro eingeleitet. Nach dem einführenden Film schlüpft der Spieler in die Rolle des Helden Deckard. Da das große Chaos im Museum ausbricht, müssen wir als erstes aus dem Gebäude entkommen. Jetzt lernen wir durch ein kleines Tutorial die Steuerung ausgiebig kennen. Selbstverständlich herrscht draußen keine Ruhe und so schnappen wir uns eine Waffe um gegen die Monster anzutreten. Gespielt wird in bekannter Ego-Shooter-Manier. Mit diversen Waffen wie Pistole, Maschinengewehr, diversen anderen Tötungswerkzeugen und Granaten wird alles niedergemetzelt, was uns vor die Nase rennt. Ihr trefft auf diverse Fabelwesen wie Werwölfe oder Golem. Daneben werden wir es aber auch mit menschlichen Gegenspielern wie Söldnern zu tun bekommen. Zum Glück können wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Das war allerdings noch nicht alles. Neben unseren normalen Waffen können wir noch eine mysteriöse Macht nutzen. Hierdurch sammeln wir Energie von Gegnern auf, um unsere Wunden zu heilen. Außerdem nutzt der Held Schockwellen um Schwachstellen der Gegner anzugreifen. Agiert wird dann in recht linearen Levels, die uns immer vorgeben, wohin wir als nächstes sollen. In den Abschnitten schickt uns nun der Hersteller die diversen Feinde auf den Hals. In regelmäßigen Abständen tauchen dann auch gigantische Monster wie ein Schrott-Golem auf, die um einiges widerspenstiger sind. Mit der richtigen Taktik schafft man aber auch diese Probleme aus der Welt. Daneben müssen wir noch ab und zu ein paar Schalter drücken und kleine Rätsel bewältigen. Wirklich schwer sind diese nicht. Das kommt auch dadurch zustande, dass wir eine nützliche Wegfindung haben. Drücken wir auf die L3-Taste, so wird uns die Richtung unseres nächsten Ziels direkt angezeigt. Das war es dann auch schon. Viel mehr werdet Ihr in dem Game nicht machen. So rennen wir nun durch die Spielabschnitte, kämpfen gegen diverse Fabelwesen, genießen die geskripteten Ereignisse und folgen der Story und den Filmeinspielungen.

 

Technik:

Die Grafik haut einen leider nicht vom Hocker. Wie schon erwähnt agieren wir in sehr linearen Spielabschnitten, die leider keine hochauflösenden Texturen aufweisen. Zumindest hat der Hersteller an viele Details gedacht. Ganz nett sind dann auch die fest eingebauten Ereignisse, die ein wenig Schwung in das Spiel bringen. Auch das es überall rumort und wackelt bringt ein wenig Stimmung in die Missionen. Das lenkt dann auch ein wenig von den spärlich texturierten Monstern ab, die wirklich nicht sonderlich gut modelliert wurden. Einzig die fetten Zwischengegner kommen ein wenig besser rüber. Ansonsten erblickt Ihr noch vereinzelte Effekte, Feuer und kleinere Licht- und Schattenspiele. Der Sound hat uns dagegen besser gefallen. Eigentlich werden wir immer etwas zu hören bekommen. Schreie, Klopfgeräusche oder das Zischen von Dampf treibt uns hin und wieder den Schweiß auf die Stirn. Etwas fetter hätten allerdings die Waffen klingen können. Ansprechend ist auch, dass wir deutsche Sprecher zu hören bekommen. Diese machen ihre Arbeit recht gut. Die Steuerung ist sehr einfach. Da sich das Spiel am Genre orientiert, wird jeder Gamer recht schnell mit der Lenkung klar kommen. Da wir dann noch ein kleines anfängliches Tutorial durchlaufen, startet man ohne lange Einarbeitungszeit in das Game. Unsere Aktionen lassen sich grundlegend sicher ausführen und auch das Zielen klappt auf Anhieb. Etwas nervig ist leider, dass wir immer wieder irgendwo hängen bleiben. Der Schwierigkeitsgrad ist außerdem recht ausgewogen. Da dieser frei einstellbar ist, wird jeder Gamer eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch ein paar Kritikpunkte die stören.

 

Fazit:

Legendary hätte ein wirklich gutes Spiel werden können. Die Grundidee mit den Fabelwesen ist nett und auch die fest eingebauten Ereignisse und Filme lassen einen gerade zu Beginn recht motiviert in das Spiel einsteigen. Allerdings flacht die Motivationskurve recht schnell ab, denn wir machen eigentlich immer das gleiche. Ankommende Feinde werden mit recht unspektakulären Waffen erledigt und unser Forscherherz schlägt auch nicht gerade höher, wenn wir durch die linearen Levels rennen. Hinzu kommt dann noch eine eher mittelmäßige Grafik, die keinen in der heutigen Zeit begeistert. Wirklich schlecht ist das Spiel aber nicht, allerdings erwartet man gerade im Ego-Shootergenre einiges mehr. Wer mit den diversen Kritikpunkten leben kann und gerne mal Fabelwesen abknallen möchte, der darf ruhig zuschlagen. Erwartet aber nicht zu viel von dem Spiel, denn ansonsten werdet Ihr einen Kauf bereuen.

 

Features:

- Ego-Shooter-Erlebnis epischen Ausmaßes
- Dynamische Umgebungen zerfallen, Wolkenkratzer stürzen ein und die Menschheit geht unter.
- Kämpfe gegen wilde Werwölfe, furchterregende Greifen und andere gefährliche Kreaturen
- Menschliche Einheiten, die die Büchse unter ihre Kontrolle bringen wollen, bilden eine zusätzliche Bedrohung in Kämpfen und verleihen dem Spiel eine weitere Dimension.
- Eine Vielzahl von Feinden - einige sind riesige Giganten, die über zehn Stockwerke groß sind!
- Im Mehrspieler-Modus können Feinde mit Feuerkraft oder mit den Zähnen und Klauen der Monster-K.I. vernichtet werden.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Legendary (PS3)

 
 
Legendary

EUR 57,95
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Grafik: 72 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 70 %  
Multiplayer: 68 %  
Spielspaß: 64 %  
Gesamtwertung:  71 %  


 

 

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