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Legend: Hand of God - Review (PC)

Wertung:
87 %

Einleitung:

Action-Rollenspiele gibt es auf dem PC wie Sand am Meer. Viele Titel wie Diablo, Sacred oder Titan Quest setzten immer neue Maßstäbe. Jetzt kommt ein neuer Genrevertreter auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das PC-Action-RPG Legend: Hand of God. Schon im Vorfeld sorgte das groß angekündigte Cinematic Combat Systems für Aufsehen. Orks, Oger, Trolle, Goblins und alle anderen Monster bekommen nun endlich einen heldenhaften Kampf. Wir konnten das neuste Anaconda-Spiel jetzt genauer unter die Lupe nehmen. Ob das Game die hohen Erwartungen erfüllen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Legend: Hand of God kommt natürlich nicht ohne eine Story aus. Als der Held, ein junger Adept des Ordens der Bewahrer der Heiligen Flamme, kurz vor seiner Aufnahme in den Orden steht, ereignen sich schreckliche Dinge. In der Nacht seiner letzten Prüfung wird das Portal, welches der Orden hütete, geöffnet. Durch das Tor strömen Dämonen, vernichten den Orden und verwüsten das Land. Nur mit Hilfe der Hand Gottes, einem mächtigen Amulett, können die Dämonen besiegt werden. Gemeinsam mit einer vorlauten Lichtelfe als Gefährtin macht sich der Held auf, das legendäre Artefakt zu finden und das Portal auf ewig zu versiegeln. Bevor wir in das Abenteuer starten, wollen wir allerdings ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erscheint ein stimmungsvolles und gut inszeniertes Intro. Hierdurch wird die Story passend eingeleitet. Im Anschluss starten wir mit unserem spielbaren Charakter in das Spiel. Das oben schon erwähnte Cinematic Combat System, dass flüssigere und dadurch auch realistischere Kämpfe ermöglicht, ist nicht das einzige Innovative in dem Spiel. Direkt am Anfang fällt gleich unser leuchtender und vor allem sprechender Cursor auf. Wir lenken nämlich unsere Spielfigur mit einer Lichtelfe. Es ist Luna die neben witzigen Sprüchen auch nützliche Hinweise von sich gibt. Hinzu kommt, dass sie durch ihr erleuchtendes Erscheinen die Umgebung aufhellt. Gesteuert wird recht genretypisch. Mit der Maus klicken wir an die Stelle, an die unsere Spielfigur sich begeben soll. Alle anderen Aktionen, wie einen Eingang benutzen oder eine Treppe hinauf gehen, wird ebenfalls mit einem Klick getätigt. Mit der rechten Maustaste greifen wir dann auftauchende Feinde mit speziellen Attacken an und mit der mittleren Maustaste können wir die Kamera drehen bzw. zoomen. Geht Ihr mit der Maus auf ein Monster, so werden gleich sein Name, die Monsterklasse und die Lebensenergie angezeigt. Hierdurch können wir unseren Gegner sofort einschätzen. Durch die vielen Kämpfe oder durch erledigen von Quests erhält unser Held dann obligatorische Erfahrungspunkte. Je stärker der Gegner ist, desto mehr Erfahrungspunkte bekommen wir. Ab einer bestimmten Anzahl an Punkten erreicht eine Figur dann die nächst höhere Erfahrungsstufe.

Nach jedem Level Up bekommen wir fünf Punkte, die auf die vier Attribute Stärke, Geschick, Konstitution und Intelligenz verteilt werden. Welche Werte wir steigern, bleibt natürlich komplett uns überlassen. Hinzu kommt dann noch, pro Aufstieg ein Punkt für den Talentbaum. Hier kann man dann aus fünf Pfaden des Ordens der Heiligen Flamme zwei für sich auswählen. Hierdurch entwickelt sich die Klasse unseres Charakters. So entsteht zum Beispiel aus dem Pfad des Kriegers und des Magiers der Kampfmagier. Aus unseren Attributen, Talenten und den verwendeten Ausrüstungsgegenständen errechnen sich außerdem sekundäre Werte wie Schaden, Angriff, Leben, Mana, Magiewiderstand, Giftwiderstand, Rüstung, Ausweichen, Blocken und so weiter. Wir gehen nun auf die Suche nach den drei verschollenen Artefakten. Dazu müssen wir mit unserem Helden diverse Aufträge und Nebenquests erledigen. Diese erhalten wir oftmals durch Gespräche, die wir mit freundlich gesinnten CPU-Figuren führen. Damit wir den Überblick behalten, gönnt uns der Hersteller ein Questlog. Hier könnt Ihr alle Quests ansehen, die noch nicht erledigt sind. Immer wieder gibt es andere Aufgaben die aber schlussendlich zum gleichen Ergebnis führen: Umgebung erkunden und fiese Monster erledigen. Dabei kann es selbstverständlich passieren, dass unser Charakter Schaden nimmt. Schlimmstenfalls segnet er auch mal das Zeitliche, was allerdings nicht wirklich schlimm ist. In der virtuellen Welt sind überall magische Steine aufgestellt, die als erneuter Startpunkt dienen. Hinzu kommen Runen die es uns erlauben, riesige Distanzen in wenigen Augenblicken zu überbücken. Genretypisch gibt es in dem Spiel auch unzählige Gegenstände wie nützliche Items, Rüstungen oder Waffen. Damit rüsten wir dann unseren Charakter aus. Überflüssige Gegenstände darf man außerdem in der Stadt bei Händlern verkaufen oder falls das eigene Geld reich, nützlichere Items kaufen. So agieren wir nun durch die Spielwelt, führen diverse Gespräche, nehmen einen Auftrag nach dem anderen an, kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern, leveln unseren Charakter immer weiter auf, treiben einen regen Handel mit unzähligen Objekten und folgen der recht ansprechenden Story.

 

Technik:

Bei der Technik gibt es kaum wirkliche Kritikpunkte. Wir agieren zum einen in einer schönen Landschaft, die viele Details und eine üppige Vegetation aufweist. Viele nett anzusehende Effekte sind genauso vorhanden, wie tolle Licht- und Schattenspiele. Hinzu kommt, dass die Figuren gut animiert und modelliert wurden. Allerdings wird die Grafikpracht recht schnell beendet, wenn wir näher heranzoomen. Jetzt werden matschige Texturen sichtbar. Der Sound bewegt sich auf einem guten Niveau. Die stimmungsvolle Musik nervt selbst nach mehreren Stunden nicht und durch diverse Ingamegeräusche wird ein ordentliches Ambiente erschaffen. Sehr professionell sind auch die deutschen Synchronsprecher, die ihre Arbeit wirklich gut machen. Die Steuerung ist ebenfalls kinderleicht. Zu jeder Zeit werden unsere Aktionen sicher ausgeführt und selbst mit den übersichtlichen Menüs kommt jeder sofort klar. Der Schwierigkeitsgrad ist leider etwas heftig ausgefallen. Allerdings ist dieser nicht unfair. Man braucht halt nur bestimmte Stärken um z.B. einen Bossgegner zu besiegen. Außerdem bietet das Spiel drei unterschiedliche Schwierigkeitsgrade an. Haben wir das Spiel auf normal beendet, so kann man das Abenteuer noch einmal in einer etwas schwierigeren Variante versuchen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite voll überzeugen.

 

Fazit:

Legend: Hand of God ist ein wirklich ordentliches Actionrollenspiel. Es revolutioniert zwar nicht das Genre, dennoch kann es für viele Stunden sehr gut unterhalten. Das Aufbauen macht jede Menge Spaß, die Gegner sind immer wieder eine Herausforderung und genügend zu entdecken gibt es in dem Spiel auch noch. Hinzu kommen genretypische Rollenspielelemente und eine nette Story. Das Gameplay selber ist allerdings simpel: Aufträge abholen, Umgebung erkunden, Gegner erledigen und die eigene Figur aufbauen. Hier hätte man sich ein wenig mehr Abwechslung gewünscht. Allerdings wurde alles in eine nette Grafik gepackt und durch die vielen witzigen Dialoge taucht man recht schnell in das Spiel ein. Auch der Widerspielwert ist durch die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade und die verschiedenen Kombinationen bei den Charakterklassen recht hoch. Wer also aktuell ein gutes Action-RPG sucht, der sollte Legend: Hand of God nicht beim Händler verstauben lassen. Uns hat das Game wirklich gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Action-Rollenspiel im Fantasy-Setting
- Atemberaubende 3D-Grafik dank der eigens für Action-Rollenspiele entwickelten Master Engine
- Lichtelfe als Mauscursor/dynamisches Beleuchtungssystem
- Cinematic Combat System

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Legend: Hand of God (PC)

 
 LEGEND - Hand of God
EUR 42,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 90 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  87 %  

Systemanforderungen:

- Betriebssystem: Windows XP oder Windows Vista
- Prozessor: Intel Pentium 4 mit 2 GHz oder vergleichbarer Prozessor
- Arbeitsspeicher: 1024 MB RAM
- Festplattenspeicher: 4 GB freier Festplattenspeicher
- Grafikkarte: ATI X1600 oder NVIDIA GeForce 6600 oder besser
- Soundkarte: DirectX 9.0c-kompatible Soundkarte
- DirectX: DirectX Version 9.0c (enthalten) oder höher

 


 

 

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