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Einleitung:
Das GameBoy Advance-Spiele
nicht viel Geld kosten müssen, zeigt THQ mit dem Spiel Kong: King of
Atlantis. Für gerade einmal 19,99 Euro kommt das Spiel auf den deutschen
Markt. Wir
konnten uns das Jump-n-Run-Spiel jetzt näher ansehen. Ob das GBA-Spiel neben
dem Preis noch weitere Vorzüge hat, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Wie bei solchen üblich, ist auch bei Kong: King of Atlantis eine Story
vorhanden. Kong ist ein Riesenaffe, dessen Tod bislang eine Legende war und
dessen Wiedergeburt ein wohl behütetes Geheimnis ist. Durch die Verwendung
von Kongs DNA konnte ein identischer Riesenaffe erzeugt werden, der die
gleichen gigantischen Kräfte besitzt. Aber nun wird eine uralte Prophezeiung
wahr und die versunkene Stadt Atlantis taucht wieder aus dem Meer auf! Sie
wird von der bösen Königin Reptilla beherrscht, die Kong zum König von
Atlantis machen will, um ihn zu versklaven und für ihre Zwecke zu benutzen.
Einer der Helden des Spiels, Jason, versucht Kong von der Boshaftigkeit
Reptillas zu überzeugen, um Atlantis und Kong zu retten, doch die
Vorstellung König zu sein, ist für Kong sehr verlockend. In dem Spiel werden
wir nicht nur mit einer Spielfigur agieren. Wir schlüpfen bei dem
Jump-n-Run-Spiel gleich in drei Rollen - Jason, Kong und Lua. Jeder
Charakter trägt einen wesentlichen Teil zur Rettung von Kongs Inseln und
Atlantis bei. Jede Spielfigur hat außerdem ganz speziellen Moves und
Angriffe, um das Böse zu besiegen. Zum einen wäre da Jason, ein junger und
heißblütiger Abenteurer, der stets bereit ist sein Leben für seine Freunde
zu riskieren. Er liebt Computer, Wissenschaften und schmackhafte
Ananas-Pizzas. Mit ihm können wir unterschiedliche Bewegungen ausführen.
Neben Laufen, Klettern und Kriechen kann diese Spielfigur auch diverse
Angriffe ausführen. Sind wir in der Nähe eines Gegenstandes, wie z.B. eines
Hebels, so kann Jason diesen auch benutzen. Außerdem kann der Held über
diverse Hindernisse und Gefahren springen. Besonders starke Gegner haut er
mit seinen Spezialmoves weg. Einen Aufwärtshaken kann er genauso ausführen,
wie einen Fußfeger oder einen Cyber-Angriff. Jasons tierischer Pendant ist
Kong. Grundlegend führt er die gleichen Bewegungen wie Jason aus. Der
kräftige Kerl kann natürlich auch diverse Schläge ausführen. Seine
Spezialmoves sehen allerdings ein wenig anders aus, denn er nutzt den
Bodenstampfer oder Erdbeben um Gefahren aus dem Weg zu räumen. Wird er
wütend, so haut er sich auf die Brust und fängt an zu brüllen. Hierdurch
wird er dann noch aggressiver. Die letzte Spielfigur ist Lua, eine exotische
Frau die auf Kongs Insel geboren und aufgewachsen ist. Als ihre Eltern bei
einem Laborversuch ums Leben kamen, entschließt sich Dr. Jenkins und die
anderen Bewohner auf Kongs Insel, sich gemeinsam um das Mädchen zu kümmern.
Dank ihrer schamanischen Abstammung hat Lua außergewöhnliche Fähigkeiten.
Sie kann u.a. in Dunkelheit sehen und diverse Bewegungen ausführen. Wie die
anderen beiden Spielcharaktere hat auch Lua spezielle Moves wie den
Boden-Angriffssprung oder Trittangriff. Der Spieler muss nun mit allen drei
Spielfiguren spielen. In dem Side-Scrolling-Adventure sollen wir die
unterschiedlichen Fähigkeiten einsetzen um Atlantis zu retten. Dabei müssen
wir viele unterschiedliche Aufgaben bewältigen wie Gegner bekämpfen, Objekte
suchen oder Verbündete retten. Genretypische Sprungeinlagen sind außerdem
genauso vorhanden wie kleine Rätsel.
Technik:
Die Grafik ist nicht sonderlich gut ausgefallen. Es sind zwar viele
unterschiedliche Bereiche vorhanden, allerdings sehen die Hintergründe etwas
detailarm aus. Dabei muss man allerdings ein wenig unterscheiden, denn die
Außenbereiche sehen nicht so schlimm aus wie die Innenlevels. Hier erblicken
wir meistens recht einfallslose Wände mit wenigen Objekten. Zumindest werden
wir ein paar kleine Effekte zu sehen bekommen. Nett ist auch, dass wir die
Zeit im Spiel anhand der Position von Sonne und Mond ablesen können. Mit den
Figuren kann man gerade noch so leben. Sie sind leider nicht sonderlich gut
modelliert worden. Die Animationen wirken außerdem etwas steif und träge.
Zumindest dürfen wir mit den Spielfiguren viele unterschiedliche Moves
ausführen. Der Sound ist etwas besser ausgefallen. Diverse Soundeffekte sind
genauso vorhanden wie nette Musikstücke. Der Spieler wird allerdings immer
wieder die gleichen Lieder hören, denn es sind nur ein paar Soundtracks
vorhanden. Das gleiche gilt für die Soundeffekte. Immer wieder hören wir die
gleichen Geräusche, die mit der Zeit langweilig werden. Die Steuerung ist
leicht erlernt aber auch ein wenig ungenau. Nicht immer werden wir sicher
mit unseren Spielfiguren durch die Levels agieren. Ebenso ist die KI
der Gegner sehr bescheiden. Wirklich intelligente Handlungen wird man
von ihnen nicht sehen. Diese stürmen immer wieder direkt auf uns zu und so
sind sie ein gefundenes Fressen für unsere Helden. Mit dem
Schwierigkeitsgrad wird jeder Spieler klar kommen. Alle Aufgaben kann
man spätestens nach ein paar Versuchen lösen und so werden sich vor allem
Anfänger mit dem Spiel anfreunden können. Genrekenner dagegen werden kaum
eine wirkliche Herausforderung finden. Fasst man alles zusammen, so kann die
Technik nicht wirklich überzeugen. Es gibt leider viele Kritikpunkte die das
Gameplay stören.
Fazit:
Ein wirklicher Meilenstein ist Kong: King of Atlantis bei weitem nicht.
Allerdings muss man auch den Anschaffungspreis sehen. Für gerade einmal
19,99 Euro kann man das Spiel schon kaufen. Es macht auch teilweise Spaß,
dass man gleich mit drei Spielfiguren spielt. Allerdings unterscheiden sich
die Charaktere nur im Aussehen und in ihren Spezialfähigkeiten voneinander. Etwas
störend ist auch noch, dass dieses Spiel nicht übersetzt wurde. Zumindest
liegt dem Spiel eine deutsche Anleitung bei, die alles Wichtige erklärt.
Eine bessere Technik wäre dann genauso nett gewesen, wie mehr Vielfalt und
eine etwas längere Spielzeit. Schon nach wenigen Stunden sehen geübte
Spieler das Spielende. In der heutigen Zeit erwartet man doch ein
wenig mehr von einem Spiel. Zumindest ist das Preis-Leistungsverhältnis
angemessen. Wirklich empfehlen kann man das Spiel aber nur Jump-n-Run-Fanatikern die aktuell nicht viel Geld für ein GBA-Spiel ausgeben
wollen. Sie sollten aber nichts gegen ein simples und technisch
mittelmäßiges Spiel haben.
Features:
- Alle drei Hauptfiguren (Kong, Jason und Lua) sind spielbar
- Jeder der drei Charaktere besitzt individuelle Attacken und spezielle
Bewegungen
- Vielfältige Aufgaben: Gegner bekämpfen, Verbündete retten und besondere
Objekte in einer Vielzahl von Levels mit vier herausfordernden Stationen
suchen
- Die Zeit im Spiel lässt sich an der Position von Mond und Sonne ablesen
- Die geschickte Verbindung von Musik und Soundeffekten intensiviert das
Spiel-Erlebnis von Kong: King of Atlantis
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