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Einleitung:
Mit Kingdom Under Fire:
Heroes kommt der lang erwartete Nachfolger des erfolgreichen Action-RTS Hits
Kingdom Under Fire: The Crusaders auf den deutschen Markt. Wie beim
Vorgänger kommandiert der Spieler Hunderte von Krieger in erbitterten
Schlachten, erschlägt Feinde mit der eigenen Klinge und schart eine mächtige
Militärtruppe um sich. Das Sequel Kingdom Under Fire: Heroes erscheint
wieder einmal nur für die Xbox. Besitzer anderer Konsolen müssen leider in
die Röhre schauen. Wir konnten jetzt die fertige Version des Deep
Silver-Spiels testen. Ob sich Kingdom Under Fire: Heroes nicht nur für Fans
des Vorgängers lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Das Spiel Kingdom Under Fire: Heroes spielt zur gleichen Zeit wie sein
Vorgänger. Natürlich ist auch diesmal eine Story vorhanden. Nachdem eine
Kleinstadt in der Nähe der östlichen Grenze Hironeidens von einer
unbekannten Armee gebrandschatzt wird, bricht ein schrecklicher Krieg aus.
In diesem stehen sieben Helden im Mittelpunkt. Jeder Krieger hat dabei seine
eigene Kampagne. Der Spieler schlüpft in Kingdom Under Fire: Heroes
natürlich in die Haut dieser sieben charismatischen Helden. Jeder dieser
Charaktere hat dabei seinen eigenen Kampfstil, Missionen und Story. Bevor
wir loslegen dürfen, gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier
erblicken wir die Menüpunkte Optionen, Mehrspieler und Einzelspieler. Wie
gewohnt dürfen wir bei Optionen alle spielrelevanten Einstellungen
vornehmen. Kommen wir nun zu dem wichtigsten Spielmodus. Unter Einzelspieler
stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Zum einen dürfen wir ein neues
Spiel starten. Hier muss der Spieler dann einen Helden aussuchen. Am Anfang
stehen Ellen, Walter und Leinhart zur Verfügung. Rupert, Morene, Cirith und
Urukubarr kann man erst später anwählen, wenn die drei vorhergehenden
Szenarien abgeschlossen sind. Daneben darf man auch ein benutzerdefiniertes
Spiel starten. Hier kann sich nun jeder ein Spiel nach Maß basteln. Egal
welche Kampagne Ihr wählt, grundlegend ist das Spielprinzip immer das
gleiche - besiege die feindliche Armee und rette die eigenen Leute.
Beginnen sollten wir mit Ellen. Hier wird am Anfang die Steuerung und das
Spielprinzip gut erklärt. Begleitet wird das ganze übrigens mit Sprach- und
Texteinspielungen, sodass wir nicht grundlos auf unsere Gegner einschlagen. In unserer ersten Mission agieren wir erst einmal mit einer
Infanterieeinheit, welche selbst Neueinsteiger nicht überfordern dürfte. Wie
Kenner des Vorgängers schon wissen, wird es bei einer Truppe nicht bleiben.
Später stoßen weitere hinzu, die andere Fähigkeiten besitzen. Dabei sind
Bogenschützen, Kavallerie, Pioniere und Paladine genauso vorhanden wie
Sturmreiter. Spielt Ihr später die dunkle Legion oder die Elementarwesen
kommen ganz andere Einheitentypen hinzu, die noch einmal ganz anders zu
spielen sind. Dabei hat jede Truppe unterschiedliche Vor- aber auch
Nachteile. Bogenschützen sollten z.B. nie in einem Nahkampf geraten. Nachdem
wir die erste Mission bewältigt haben, gelangen wir auf die Weltkarte. Hier
können wir - nach
jeder Mission - die Truppenfähigkeiten verbessern,
Offiziere wechseln und so weiter. Außerdem dürfen wir ein Schloss oder Lager
betreten. Im Lager bzw. Burg
angekommen stehen mehrere Möglichkeiten zur Auswahl. Unter Operationen wird
nicht nur die Story weitergeführt, sondern wir erhalten auch noch neue
Aufträge. Daneben gibt es weitere Orte die wir besuchen sollten. Die
Kaserne ist einer der wichtigsten Plätze in der Stadt. Die Truppen können
hier hoch gestuft werden, neue Fähigkeiten erwerben, Ausrüstung tauschen
und sogar Aufgaben ändern. In der Taverne hingegen sollen wir Soldaten
belauschen und neue Söldner anwerben. Wollen wir ein Lager verlassen, gehen
wir einfach auf den Punkt Haupttor und schon können wir das nächste Ziel
anwählen.
Irgendwann ist es dann soweit und wir müssen in eine Schlacht eingreifen.
Meistens werden wir gleich mit mehreren Truppenteilen agieren. Diese lassen
sich jeweils einzeln lenken und mit Formationsbefehlen neu anordnen. Der
Spieler muss nun die einzelnen Truppen taktisch klug einsetzen. Kommt die
Gruppe mit unserem Hauptcharakter in direkte Konfrontation, so dürfen wir
selber kämpfen. Allerdings sollten wir nie die anderen Truppenteile aus dem
Auge verlieren. Unser ausgesuchter Charakter kann natürlich besonders stark
zuschlagen. Neben normale und starke Attacken verfügt er auch über
Spezialangriffe. Hinzu kommt, dass wir diverse Combos ansetzen können.
Feindliche Angriffe sollten wir selbstverständlich blocken bzw. kontern.
Wird es dann mal eng, kann der Spieler zusätzlich einen Offizier
herbeirufen. Die ganze Zeit sollte man auf die Lebensleisten der
Truppen achten. Hier sehen wir wie stark eine Einheit dezimiert wurde. Also
müssen wir oftmals von unserem kämpfenden Spielcharakter zu einem anderen
Truppenteil wechseln, um dort neue Befehle zu geben. Sind diese Aktionen
abgeschlossen kehren wir schnell wieder zu unserem Helden zurück und kämpfen
weiter. Ist dann eine Auseinandersetzung gewonnen, marschieren wir zu dem
nächsten wichtigen Punkt auf dem Schlachtfeld. Setzen wir unsere
Truppenteile gekonnt ein, wird jeder Gegner schnell besiegt sein. Trotz der vielen
strategischen und planerischen Inhalten kommt die Action nicht zu kurz und
so werden selbst lange Auseinandersetzungen nur selten langweilig. So
agieren wir nun mit unserem Helden und seinen Truppen durch die
unterschiedlichen Schlachten. Dabei werden wir viele verschiedene Aufgaben
bewältigen müssen. Wer mag kann außerdem ein Mehrspielerduell wagen. Dank Xbox-Live darf jeder - über den Online-Modus -
gegen andere menschliche
Spieler kämpfen. Hier stehen dann Spielarten wie z.B. Helden-Kampfmodus
oder Truppen-Kampfmodus zur Auswahl.
Technik:
Die Grafik kann eigentlich voll überzeugen. Dabei sieht die Umgebung genauso
gut aus wie die Spielfiguren. Hier hat der Hersteller ganze Arbeit
geleistet. Nur die Bodentexturen könnten schärfer aussehen. Wirklich störend
ist dieses allerdings nicht. Dafür gibt es großzügige Wälder, weite Felder
und jede Menge unterschiedlicher Figuren zu sehen. Hinzu kommen gut gemachte
Animationen - die realistisch wirken. Einzig die Weltkarte hätte ein wenig
opulenter aussehen können. Das Gameplay wird dadurch aber nicht negativ
beeinflusst. Vielmehr halten wir uns auch auf dem Schlachtfeld auf und hier
geht die Post so richtig ab. Massen von Kriegern, Monstern und
Ungetümen warten nur darauf von uns besiegt zu werden. Hin und wieder müssen
wir mal ein paar Ruckler hinnehmen. Kein Wunder bei der hohen Anzahl an
Figuren. Die gesamte Präsentation ist ebenfalls in Ordnung. Die
Filmsequenzen werden allerdings nur in Echtzeitgrafik eingespielt. Hinzu
kommt eine gute deutsche Synchronisation. Damit wären wir auch schon beim
Sound angekommen. Die Ingame-Geräusche lassen kaum Wünsche offen, denn zu
jedem Zeitpunkt wird ein passender Ton eingespielt. Über die fetzige
Rockmusik kann man sich streiten. Viele würden bestimmt einen anderen Musikstil
bevorzugen. Sicher ist zumindest das die Musik das Spiel noch einmal
aufheizt. Etwas problematisch ist die Kamera. Da wir diese selber ausrichten
sollen, werden wir in den Schlachten oftmals die Orientierung verlieren.
Allerdings gibt es auch kaum eine Lösung für dieses Problem, denn bei der
Schlachtfeldgröße und den vielen Gegnern kann man kaum eine feste oder
intelligente bzw. automatische Kameraeinstellung erwarten. Zumindest hat uns
der Hersteller eine kleine Zoomfunktion gegönnt. Gewohnt mager ist die KI
der Gegner ausgefallen. Zwar laufen diese auch mal weg oder greifen in
Massenschlachten mehrere Gegner an, aber grundlegend sind sie kein großes
Problem für einen geübten Spieler. Besser ist da schon die Steuerung. Mit
der Lenkung wird jeder klar kommen. Allerdings braucht der Spieler eine
gewisse Eingewöhnungszeit, um mit allen Truppenteilen sicher umzugehen.
Fasst man alles zusammen, so kann man mit der Technik grundlegend zufrieden
sein.
Fazit:
Kingdom Under Fire: Heroes ist noch actionlastiger wie der Vorgänger.
Trotzdem kommen Strategen nicht zu kurz. Schließlich sollen die unterschiedlichen Truppen richtig
eingesetzt werden. Mit dem Helden kann der Spieler dann zeigen, was er so drauf
hat. Mit gekonnten Combos und Spezialangriffen lassen wir feindliche Truppen
schnell alt aussehen. Allerdings darf man die eigenen Truppenteile nicht aus
dem Auge verlieren - sonst gewinnt man zwar ein Gefecht, aber die Schlacht
geht dennoch verloren. Der Hersteller hat es außerdem noch geschafft, dass
wir uns während der gesamten Spielzeit nicht langweilen. Zum einen liegt das
an der interessanten Story und zum anderen an den unterhaltsamen Schlachten.
Neben Heerscharen von unterschiedlichen Gegner werden auch bizarre Kreaturen
nach Eurem Leben trachten. Neben dem Schlachtfeld muss sich der Spieler
ebenfalls um seine Truppen kümmern. Schließlich sollen diese bestens
vorbereitet in das nächste Gefecht gehen. In jedem Bereich werdet Ihr also
etwas zu tun bekommen. Man sieht schon das dieses Spiel mehr ist, wie ein
einfaches Hack´n´Slay-Spiel. Wer dann genug vom Singleplayermodus hat,
darf sich zusätzlich in den Mehrspielerbereich stürzen. Wer also
Actionspiele genauso gerne mag wie Strategiespiele, darf bei diesem Spiel
sofort zugreifen. Das gleiche gilt für Fans von Kingdom under Fire: The
Crusaders. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir Kingdom
Under Fire: Heroes ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.
Features:
- Direktes Erlebnis eines Fantasy-/Mittelalterschlachtfelds als
Kriegsgeneral.
- Besiegen Sie Ihre Feinde mit eleganten Combos, Spezialfähigkeiten und
Zaubersprüchen.
- Kommandieren Sie Hunderte von Soldaten mit Ihrer eigenen Strategie zum
ultimativen Sieg.
- Schlachten epischen Ausmaßes mit über 3.000 Soldaten auf einem
Schlachtfeld. Es werden bis zu 200 Soldaten auf dem Bildschirm dargestellt.
- Realistisch detaillierte Spielfiguren (Hauptspielfiguren = 5.000 Polygone,
große Einheiten = 10.000 Polygone)
- Über 50 Kampagnemissionen sowie Zufalls- und benutzerdefinierte Missionen
verfügbar (über 50 Stunden Spielzeit).
- Unterschiedliche Missionstypen: ultimativer Krieg, Burgbelagerung,
Erkundung von Fallen, usw.; 3 verschiedene Live-Spielmodi:
4-Spieler-Truppenkampf, 6-Spieler-Heldenkampf und Invasionsmodus.
- Sehen Sie anderen oder sich selbst beim Spielen zu und lernen Sie daraus:
im Zuschauer- bzw. Wiederholungsmodus.
- Über 35 verschiedene Truppentypen mit unterschiedlichen Fähigkeiten
(Soldaten, Bestien, Drachen, Katapulte, usw.).
- Das bei jedem Kampf gewonnene Gold und die Erfahrungen können zum
Ausbilden von Truppen und für den Kauf neuer Ausrüstung eingesetzt werden.
- Intuitive Oberflächen und optimierte Schwierigkeitsgrade ermöglichen ein
Spielerlebnis ohne Frust.
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