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Kill Switch - Review (PC)

Wertung:
75 %

Einleitung:

In einer Welt am Rande eines globalen Konflikts steht Ihr an der vordersten Front. Im Gegensatz zu anderen Spielen sollt Ihr keinen Krieg verhindert, sondern einen beginnen. Bei dem Namco-Spiel Kill Switch handelt es sich um ein Third-Person-Action-Shooter. Nach der Konsolen-Version kommt nun auch endlich der PC Ableger auf den Markt. Auf dem Computer muss das Spiel sich allerdings gegen eine Vielzahl von Konkurrenzprodukten durchsetzen. Wir konnten nun die fertige PC-Version testen. Ob das Spiel das Potenzial zum Hit hat oder ob es in der breiten Masse der Spiele untergeht erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Leider ist eine Story so gut wie nicht vorhanden. Ihr werden oftmals nur in Missionen geworfen die eigentlich immer gleich ablaufen. Der Spieler schlüpft bei Kill Switch in die Rolle eines hochspezialisierten und feuerspritzenden Soldaten mit einer dunkler Vergangenheit. Über 15 Missionen führen Euch an weltweite Schauplätze wie den Mittleren Osten, das kaspische Meer oder Nordkorea. Wie in solchen Spielen üblich könnt Ihr bei den Aufträgen auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Maschinenpistolen sind genauso vorhanden wie Schrotflinten oder diverse Granaten. Neben der Third-Person-Perspektive kann der Spieler zusätzlich in eine Zoomansicht umschalten. Ziele lassen sich so oftmals leichter treffen. Wir laufen jetzt aber nicht nur ballernd durch die Levels. Vielmehr muss der Spieler taktisch vorgehen und mögliche Deckungen geschickt ausnutzen. Mauern aber auch Autos sollen in unserer Taktik genauso einbezogen werden wie Kisten oder Säulen. Mit einem Mausklick lehnt sich unsere Spielfigur an einem Objekt an und aus der Deckung können wir die Gegner dann angreifen. Dieses ist um einiges sicherer, als wenn wir frontal auf unsere Feinde zulaufen. Möchten wir allerdings wie Rambo Gegner erledigen, so dürfen wir das auch machen. Allerdings ist diese Vorgehensweise um einiges schwieriger als wenn wir aus einer sicheren Deckung agieren. Hinzu kommt eine geringere Trefferrate. So kämpft Ihr nun gegen einen Gegner der sich recht Intelligent verhält. Eine weitere Schwierigkeit kommt auf, da sich unser Held nicht viele eigene Treffer erlauben kann. Schon nach wenigen Schüssen sinken wir zu Boden. So ist größte Vorsicht angesagt damit wir den nächsten Abschnitt erreichen. Erfolgreich bestehen wir die Levels eigentlich nur, wenn wir taktisch klug vorgehen und unsere Waffen geschickt einsetzen. Außerdem sollte jede Deckung genutzt werden. Aktionen wie Blindfeuern schützen unser Leben zusätzlich. Der Spieler agiert nun in den unterschiedlichen Missionen um die ewig gleichen Ziele zu erledigen. Eine gewisse Zeit kann das Spiel aber trotz der einseitigen Aufgaben fesseln. Zwar wird man nicht viele unterschiedliche Aktionen ausführen aber das Gameplay aus Action und Taktik stimmt. Leider wird diese Spielart aber mit der Zeit langweilig. Ein wenig mehr Abwechslung hätte dem Spiel wirklich gut getan. Außerdem vermisst man einen Mehrspielermodus der das Gameplay ein wenig verlängern würde. Dieser ist dann aber nicht vorhanden und so ist Kill Switch schon nach wenigen Stunden durchgespielt. Schade ist dann auch noch das die Spielabschnitte sehr linear aufgebaut sind. Verlaufen könnt Ihr Euch also nicht.

 

Technik:

Ungeübten Spielern wird der hohe Schwierigkeitsgrad Probleme bereiten. Wer schnell frustriert ist wird Kill Switch nicht lange spielen. Ein paar Sorgen macht dann auch noch die automatische Kamera. Wir können aber neben der Vogelperspektive auch nötige Blickwinkel frei einstellen. Trotzdem kommt es gerade in hektischen Situationen vor, dass wir den Überblick verlieren. Leichte Verzögerungen im Spiel sorgen dann auch noch dafür das wird ab und zu unnötig sterben. Die Steuerung geht leicht von der Hand. Mit der Maus und der Tastatur hat man fast alles im Griff. Optisch wird dann leider nur Mittelmaß geboten. Die verwaschenen Texturen sehen leider nicht immer gut aus, was aber durch die netten Effekte und Lichtspielereien überblendet wird. Im späteren Spielverlauf werdet Ihr dann eine bessere Grafik zu sehen bekommen. Der Sound kann überzeugen. Waffengeräusche werden genauso gut wiedergegeben wie die Umgebungsgeräusche. Außerdem dürft Ihr guten Synchronsprechern lauschen. Fasst man alles zusammen so ist das Spiel technisch ganz ordentlich gelungen. Fans des Genres werden mit den kleinen Macken gut leben können.

 

Fazit:

Kill Switch hat positive aber auch negative Punkte. Gefallen kann das Feature mit der Deckung. Dieser Bereich ist wirklich gut gelungen. Die Aktionen gehen hier leicht von der Hand und nach wenigen Minuten nutzt man automatisch jedes Objekt was nützlich erscheint. Auch die deutsche Lokalisierung und der Sound sorgen dafür, dass ein gutes Ambiente geschaffen wird. Mit Maus und Tastatur lässt sich das Spiel auch annehmbar steuern. Leider ist aber nicht alles Perfekt. Vor allem die fast nicht vorhandene Story hätte besser sein können. So wird man recht unmotiviert in die einzelnen Missionen geschickt. Die Aufträge reißen einen dann auch nicht vom Hocker, da man immer wieder das gleiche machen muss. Besser hätte auch die Optik ausfallen können. Man sieht sehr stark, dass dieses Spiel eigentlich für die Konsolensysteme bestimmt war. Der PC bzw. der Monitor fordert doch mehr von einem Game. Leider ist Kill Switch dann auch noch sehr kurz ausgefallen. Die wenigen Aufträge können vor allem am Anfang überzeugen. Leider ändert das aber nichts an dem einseitigen und sehr linearen Gameplay. So entwickelt sich das Spiel zu einem kurzzeitigen Vergnügen. Wer also Actionspiele mit Stealtheinlagen mag wird für wenige Stunden Spaß bekommen.

 

Features:

- Third-Person-Ansicht und realistische Animationen
- Abwechslungsreiche Schauplätze mit 6 umfassenden Missionen und über 15 Levels
- Special-Moves und Deckungsmanöver durch Offensive-Cover-System sind möglich
- Komplexe KI
- Umfangreiches, feuerstarkes Waffenarsenal

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Kill Switch (PC)

 
 Killswitch
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 69 %  
Sound: 80 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 74 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  75 %  

Mindestanforderungen:

- Win 98 / ME / 2k / XP

- 64 MB RAM (128 MB für Win 2k & XP)

- 900 MB Festplattenplatz

- GeForce 2 Grafikkarte

- DX9 Soundkarte

- Tastatur

- Maus

 

 

 

 

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