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Keepsake - Review (PC)

Wertung:
84 %

Einleitung:

Klassische Point & Klick-Adventure-Spiele sind bei vielen Spielern sehr beliebt. Leider werden immer weniger gute Spiele für den PC veröffentlicht. Neues Futter für wartende Genrefans kommt jetzt von dem Entwicklungsstudio Wicked Studios. Es handelt sich dabei um das Spiel Keepsake. Diesmal steht ein Mädchen - mit dem Namen Lydia - im Mittelpunkt einer mysteriösen Story. Wir konnten uns das Spiel jetzt näher ansehen. Ob sich Keepsake für Adventure-Fans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie bei solchen Spielen üblich, ist auch bei Keepsake eine Story vorhanden. Wir schlüpfen in dem Spiel in die Haut der aufgeweckten Lydia. Sie freut sich schon seid langem auf ihren ersten Schultag in der Dragonvale Akademie - einer legendären Magierschule. Allerdings verläuft der erste Tag nicht wie erwartet. Wo Hunderte von Mitschülern hätten sein sollen, ist keine Menschenseele zu finden. Eigentlich sollten wir unsere Freundin Celeste am Eingang treffen, aber auch sie ist verschwunden. Unsere Neugierde verwandelt sich schnell in Sorge, als wir etwas entdecken, was wir das letzte Mal vor langer Zeit gesehen haben: eine alte Puppe, ein Andenken, das wir unserer Freundin vor acht Jahren geschenkt hatten. Als wir die Puppe aufheben, werden wir von seltsamen Visionen heimgesucht. Sind diese Visionen der Schlüssel zu dem geheimnisvollen Verschwinden der Schüler? Bevor wir in das Abenteuer starten, fangen wir erst einmal ganz von vorne an. Nachdem das Spiel gestartet wurde, durchlaufen wir ein ansprechendes Tutorial. Dieses bringt uns die Steuerung in kleinen Schritten bei. Anschließend dürften eigentlich keine Fragen mehr aufkommen. Nach der Einleitung kommen wir am Haupttor der Akademie an. Da die Tür verschlossen ist, untersuchen wir die Umgebung und finden einen merkwürdigen Mechanismus. Schnell lösen wir das erste Geheimnis und das große Portal öffnet sich. Wir gehen nun in die Schule und treffen dort auf einen Drachen. Naja zumindest hält er sich für einen. Nachdem wir den Ungläubigen auf den Irrtum hingewiesen haben, sieht er schnell ein, dass etwas passiert ist. Aber warum wurde er in einen Wolf verwandelt? Viele Fragen und vorläufig keine Antworten. Da beide Spielfiguren nach Antworten suchen, schließen sie sich zu einem Team zusammen. Von jetzt an wird gemeinsam versucht, das Geheimnis der Akademie zu lösen. Was recht beschaulich beginnt, entwickelt sich schnell zu einer mysteriösen und vor allem bedrückenden Story. Das geheimnisvolle Schulgebäude allein sorgt schon dafür, dass eine düstere Stimmung aufkommt. In typischer Point & Klick-Manier untersuchen wir nun die Umgebungen. Der Cursor verändert sich sofort, wenn wir Bereiche abtasten, die eine Aktion zulassen. Entweder können wir zu bestimmten Stellen gehen, das Bild wechseln, Objekte untersuchen oder Gegenstände benutzen.

Da der Hersteller viele Details in die fast realistisch aussehenden Umgebungen gepackt hat, darf der Spieler jeden Bereich gründlich absuchen. Das macht man eigentlich recht gerne, denn die einzelnen Bereiche sehen wirklich eindrucksvoll aus. Fast fotorealistische Hintergründe bringen uns immer wieder ins staunen. Selten hat ein Spiel in so einer Pracht geglänzt. Neben den Gebäuden, Statuen, Pflanzen und weiteren Details gibt es jede Menge Maschinen. Diese laden uns immer wieder zum Rätseln ein. Damit kommen wir schon zu einem Hauptbestandteil in diesem Spiel. Immer wieder soll der Akteur diverse Rätsel lösen. Diese sind zum Teil recht einfach. Allerdings gibt es auch sehr schwierige Aufgaben. Um diese zu lösen müssen wir oftmals diverse Informationen oder Objekte beschaffen und natürlich unser Gehirn anstrengen. Einen Schwerpunkt hat der Hersteller auf mechanische Rätsel gelegt. Hier wird oftmals logisches Denken verlangt. Normalerweise werden uns genügend Hilfestellungen angeboten um die Geheimnisse zu lösen. Kommen wir nicht weiter, so dürfen wir ein Hilfesystem in Anspruch nehmen. Hinzu kommen gute Tipps von unserem vierbeinigen Begleiter, der auch mal witzige Sprüche ablässt. Treffen wir auf Personen so können wir natürlich mit diesen reden. Uns werden dabei unterschiedliche Fragestellungen angeboten, die wir wahlweise anklicken können. Hierdurch erhalten wir ebenfalls wichtige Hinweise. Daneben sammeln wir auch noch diverse Gegenstände, die wir in unserem Inventar ablegen. Bei Bedarf werden diese automatisch an den richtigen Stellen angewendet. Wir müssen also nicht jedes Objekt an jeder Stelle des Spiels ausprobieren. So agieren wir nun durch die großen Räume und Außenanlagen, erforschen alles Mögliche, holen uns Informationen ein, lösen unzählige Rätsel und kommen langsam hinter das Geheimnis der Akademie. Das Spiel wird dabei durch eine nette Story und atmosphärische Stimmung zusammengehalten. Die Spielzeit beträgt ca. 12 bis 15 Stunden. Die meiste Zeit davon werden wir mit Rennen verbringen, denn oftmals befinden sich wichtige Gegenstände oder Informationen in weit entfernten Räumen. Allerdings ist das ja nichts Neues in diesem Genre.

 

Technik:

Optisch sieht das Spiel richtig gut aus. Viele realistische Hintergründe laden einen immer wieder zum verweilen ein. Allerdings gibt es ein paar Punkte die stören. So wird z.B. der Schatten von unserer Spielfigur einfach oval auf dem Boden geworfen. Hinzu kommt, dass die Zwischensequenzen stark komprimiert wurden. Dadurch sehen sie nicht sonderlich gut aus. Nett wäre auch gewesen, wenn ein paar Animationen mehr in den Hintergründen eingebaut wären. Alles würde dann noch realistischer aussehen. Trotz einiger Kritikpunkte ist die Grafik dennoch gelungen. Durch die Umgebungen wir außerdem eine sehr düstere Stimmung erzeugt. Hierdurch bewegt man sich gerne durch die vielen unterschiedlichen Bereiche. Die Figuren wurden ebenfalls ganz gut modelliert. Allerdings hätten ein paar Details mehr nicht geschadet. Auch die Animationen hätten besser ausfallen können. Die Figuren bewegen sich viel zu steif durch das Spiel. Das Gameplay wird hierdurch allerdings kaum negativ beeinflusst. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Die Musik ist unauffällig und trägt kaum zur Stimmung bei. Daneben gibt es noch ein paar Soundeffekte, die passend eingestreut werden. Erfreulicherweise dürfen wir zusätzlich guten deutschen Synchronstimmen lauschen. Mit der Kamera kann jeder zufrieden sein. Diese zeigt eigentlich alles aus einem optimalen Blickwinkel. Die Steuerung ist auch noch sehr einfach. Symbole verraten uns immer was für Aktionsmöglichkeiten offen stehen und selbst das bewegen der Spielfigur klappt sofort. Mit den übersichtlichen und gut angeordneten Menüs kommt man ebenso schnell klar. Der Schwierigkeitsgrad reicht von leicht bis schwer. Dabei steigt dieser nicht kontinuierlich an. Wir werden also immer wieder einfache und schwere Aufgaben bewältigen müssen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik - trotz kleinerer Macken - sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Keepsake ist ein wirklich gutes Point & Klick-Adventure. Allerdings gibt es auch ein paar Kritikpunkte: Wirklich störend sind die langen Laufwege, die wir immer wieder absolvieren müssen. Hierdurch wird das Spiel grundlos in die Länge gezogen. Etwas lebendiger hätten die Hintergründe auch aussehen können. Alles ist hier viel zu starr eingebaut und so glänzen die Umgebungen nur durch das realistische Aussehen. Zumindest wird durch das gelungene Setting eine düstere und vor allem beklemmende Stimmung erzeugt. Es gibt natürlich auch ein paar Punkte die uns sehr gut gefallen haben. Zum einen sind unzählige originelle Rätsel vorhanden, die Genrefans sofort ansprechen. Nett ist auch, dass wir ausreichend Hilfe in dem Spiel bekommen, so dass Frustmomente kaum aufkommen. Kommen wir wirklich nicht mehr weiter, so brauchen wir nur die Hilfe anzufordern und schon erhalten wir einen sehr guten Hinweis. Allerdings verleitet dieses auch dazu, dass wir viel zu früh Tipps anfordern. Das eigentliche Spielprinzip kann man hierdurch leicht zerstören. Zumindest bleibt es uns überlassen, wie wir die Aufgaben lösen wollen. Nett sind auch die Story und die guten Synchronsprecher. Diese motivieren uns immer wieder weiter zu spielen. Auch unser ewiger Begleiter Zak trägt viel zur Belustigung bei. Fasst man nun alles zusammen, so spricht das Spiel jeden Adventurefan sofort an. Wer also aktuell ein ansprechendes und vor allem rätsellastiges Spiel sucht, muss bei Keepsake einfach zugreifen. Uns hat das Spiel sehr gut gefallen und daher können wir dieses Point & Klick-Adventure ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Das Spiel fordert mit abwechslungsreichen Rätseln eher die Fantasie als die Geschicklichkeit heraus.
- Vollanimierte 3D-Charaktere aus 5000+ Polygonen sowie dynamische Licht- und Schatteneffekte.
- Modernste Grafikengine, viele interaktive Dialoge, spezielles Active-Hint-System bei dem Hilfe auf Abruf bereit steht.
- Viele Detailebenen sorgen für eine sehr gute Qualität sowohl auf älteren als auch auf High-End-Computern.
- Professioneller digitaler Soundtrack mit atmosphärischen 3D-Soundeffekten.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Keepsake (PC)

 
 Keepsake
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 85 %  
Sound: 83 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 80 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  84 %  

Systemanforderungen:

- Win 2000/ME/XP
- PIII 1000 MHz
- 256 MB RAM
- 4x CD-Rom//DVD-ROM-Laufwerk
- 1,4 GByte Festplattenspeicher
- Sprache: deutsch
- Handbuch: deutsch

 

 

 

 

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