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Kaan - Barbarian`s Blade - Review (PC)

Wertung:
62 %

Einleitung:

Hack´n Slay bzw. Jump & Run Fans die Comic´s mögen können nun schon einmal ihre Hände reiben, denn über den Publisher Dreamcatcher kommt das Spiel Kaan - Barbarian´s Blade auf den deutschen Markt. Ab Juni dürfen sich schon einmal PC Spieler freuen, bevor ab September sich dann auch die Playstation 2 User bereit machen können. Für beide Parteien wird das Spiel zum kleinen Preis angeboten. Die PC-Version kostet gerade mal 29,95 Euro während Playstation 2 Besitzer ebenfalls nur 34,95 Euro für das Spiel hinblättern müssen. Ob sich das Geld für das Spiel lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel

Das Reich Asaquan wird durch die finsteren Armeen des bösen Hexers Tothum Siptel bedroht. Die Hauptstadt und deren Bewohner müssen unter diese Plage leiden und nur einer kann dagegen etwas machen und die Königin Xithana retten - der Barbar Kaan. Nachdem die Königin befreit wurde erfährt Kaan die Vorgeschichte und das die Feinde den Stein der Hoffnung geraubt haben. Dieser Stein muss unbedingt zurückgeholt werden um das Reich zu retten.

Die Story erfährt der Spieler durch deutsche Texte die immer wieder eingeblendet werden. Sprachausgabe und comictypische witzige Einlagen findet man so gut wie gar nicht in diesem Spiel. Leider denn so wirkt die Story wie ein nötiges Übel um einen Grund zu finden gegen die Feinde vorzugehen. Der Spieler schlüpft nach der ersten Einleitung in die Rolle des Barbaren Kaan. Optisch wird das Spiel und die Figuren in einem netten Comicstil präsentiert und dieser Stil setzt sich dann in den Bereichen fort, wo immer wieder die Story weitererzählt wird. Mit der Spielfigur Kaan könnt Ihr nun springen, zwei unterschiedliche Angriffe ausführen und eine Sturmattacke tätigen. Übrigens darf mit der Tastatur aber auch mit einem Pad gesteuert werden. Wenn Gefahr droht kann der Held sich auch noch ducken oder hinter seinem Schild verstecken. Das Schild kann aber noch viel mehr, denn es wehrt zusätzlich Pfeile oder andere Angriffe ab. Mit der Zeit stehen dem Helden auch weitere Waffen und Schilde zur Verfügung die sich darin unterschieden, das Ihr damit andere Angriffe aber auch zusätzliche Aktionen wie weitere Sprünge ausführen könnt. Zusätzlich kann Kaan auch magische Spezialattacken machen. Die wichtigste Handlung ist aber das normale Schlagen was in verschiedenen Combos ausgeführt werden soll. Je mehr Combos der Spieler schafft desto mehr Punkte bekommt er in dem Spiel.

Der Spieler wird die Schlagaktion in dem Spiel am häufigsten ausführen. Nicht nur bei Gegnern wird dieses eingesetzt, sondern auch bei diversen Kisten, Fässer usw. die teilweise extra Items freigeben. Daneben bietet das Spiel auch Jump & Run Einlagen, da der Held diverse Fallgruben, Speerfallen oder Flammen überwinden muss. Die Gegner sind recht vielfältig und so bekommt Ihr es mit Rittern, Skeletten aber auch Käfern zu tun. Leider sind die Feinde keine richtigen Gegner da sie keine wirkliche KI besitzen. Des Weiteren tauchen sie einfach auf und verschwinden genauso schnell wieder, wenn die Spielfigur ein paar Meter weg geht. Nachdem sie erscheinen greifen sie ohne jede Taktik an. Oft genug kommt es dann auch noch vor das sie einfach stehen bleiben und als Futter für den Barbar dienen. Wirkliche Kämpfe kommen so kaum zustande.

Ab und so muss die Spielfigur auch mal einen Schaden hinnehmen der durch die Feinde aber auch durch Stürze verursacht wird. Wenn die Lebensenergieleiste sinkt kann der Spieler diese aber recht schnell wieder aufbauen, indem er Items einnimmt wie Äpfel, Fische usw., die auftauchen wenn Gegenstände wie Kisten zerschlagen werden. Zusätzlich lohnt sich das zerstören der Kisten, weil zusätzlich Schildsymbole auftauchen. Diese bringen am Levelende weitere Bonuspunkte ein. Wenn ein Level beendet wird kommt aber noch mehr. Die Zeit wird angezeigt die der Spieler benötigt hat um das Level zu beenden, die Anzahl der getöteten Gegner und die Anzahl der Combos. Anschließend könnt Ihr Euch in einer Arena beweisen, wo ein Massenkampf ansteht. Hier soll Kaan so viele Gegner wie möglich schlagen um dann zusätzliche Ausrüstungsgegenstände zu bekommen.

 

Technik:

Das Spiel bietet rund 18 verschiedene Levels die recht altertümlich aufgebaut sind. Leider sind die Level recht detailarm dargestellt. Zwar wurden auch mal ein paar kleine Spinnen platziert die Kaan zertreten kann und Pflanzen schmücken die Flächen aber das war es dann auch schon. Vor allem versteht man kaum, warum Kaan nicht einfach durch ein paar Blätter laufen kann. Nein er bleibt hängen und darf herum laufen um weiter zu kommen. Die Texturen sehen auch nicht viel besser aus. Zwar wird das Spiel in einen feinen Comicstil präsentiert, aber wenn man sich z.B. Wände genau ansieht fragt man sich, warum nicht mehr gemacht wurde. Zumindest bewegen sich die Figuren recht ansehnlich was ein wenig entschädigt. Kleine Effekte wie Flammen usw. lockern die Optik dann auch noch ein wenig auf. Unverständlich bleibt aber, warum das Spiel bei dieser Optik ab und zu ruckelt. Nicht viel besser ist der Sound. Viel bekommt Ihr nämlich nicht zu hören. Eintönige Musik und leichte Kampfgeräusche sind die einzigen Töne die eingespielt werden. Zumindest klingen diese recht gut. Da noch nicht einmal eine Stimme die Story erzählt wird auch kein schönes Ambiente vermittelt und so müsst Ihr recht unmotiviert in das nächste Level gehen. Ein weiterer Kritikpunkt ist die KI der Gegner. Sie ist eigentlich überhaupt nicht vorhanden da die Feinde einfach nur direkt auf Kaan zugehen. Anschließendes Tastenhauen reicht aus um diese dann zu besiegen. Positiv fällt zumindest die Steuerung auf die recht gut gelungen ist.

 

Fazit:

Der größte Vorteil von Kaan - Barbarian´s Blade ist wohl der Preis. Für gerade mal 30 Euro kann sich jeder das Spiel zulegen. Viel mehr dürfte das Spiel auch nicht kosten denn es wird nicht allzu viel geboten. Der Comicflair kann noch überzeugen und selbst die Sprungeinlagen, die Waffen und die Arenen machen eine weile Spaß. Die meiste Zeit muss der Spieler aber unmotivierte Gegner besiegen und Kisten zerlegen was auf Dauer recht eintönig ist. Da die KI der Gegner sehr gering ist kommt nur mal Spannung auf, wenn Fallen überwindet werden müssen. Eine Motivation durch die Story wird dann ebenfalls nicht geboten, da Ihr diese nur per Text nachlesen könnt. Zumindest ist eine Story vorhanden und so geht der Spieler nicht ganz ohne Grund auf Hack´n Slay Tour. Technisch ist das Spiel ebenfalls nicht am Puls der Zeit. Zwar wird ein netter Comicstil gezeigt der sich aber nicht durch Vielfalt auszeichnet. Mittelmäßige Texturen gepaart mit wenig Details sind einfach zu wenig um Spieler aus der Reserve zu locken, besonders wenn das Spiel dann auch noch ruckelt. Kurzzeitig macht das Spiel zumindest Spaß und wer nicht viel Geld für ein Spiel ausgeben möchte wird bei Kaan - Barbarian´s Blade genau richtig sein. Spieler die ein anspruchsvolles Hack´n Slay bzw. Jump & Run Spiel suchen werden wenig Spaß an diesem Spiel finden. Da das Spiel ab 6 Jahre ist dürfte es auch nur bei den jüngeren Spielern ein dankbares Publikum finden.

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Kaan - Barbarian`s Blade (PC)

 
 Kaan - Barbarian´s Blade
EUR 27,45
Bei Amazon bestellen

Grafik: 54 %  
Sound: 66 %  
Bedienung: 78 %  
Singleplayer: 59 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 55 %  
Gesamtwertung:  62 %  

Systemvoraussetzungen PC:

- Windows XP/2000/ME/98/95
- 500-MHz-CPU
- 64 MB RAM 
- 3D-Grafikkarte mit 32 MB
- 600 MB Festplatte
- 8x CD-Rom


 

 

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