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Einleitung:
Egoshooter zählen ohne
Zweifel mit zu den beliebtesten und erfolgreichsten Spielen auf dem PC.
Jeden Monat buhlen unzählige Titel um die Gunst der Spieler. Jetzt bringt
Atari einen neuen Genrevertreter auf den deutschen Markt. Es handelt sich
dabei um das Spiel Instinct: Die Hölle von Yanggang. Wir konnten uns die
fertige PC-Version jetzt sehr genau ansehen. Ob sich eine Anschaffung für
angehende Kriegsveteranen lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Ganz ohne Grund werden wir auch in Instinct nicht in den Kampf geschickt.
Der Spieler begibt sich in die Hölle von Yanggang. Wir befinden uns als
Soldat einer US Eliteeinheit zwischen den Fronten. Als am 9. September 2004
ein Kampfhubschrauber in der Bergregion Yanggang in Nord-Korea abstürzt,
überleben nur drei Elitesoldaten des Federal Security Service die
Katastrophe. Knapp dem Tod entronnen ahnen wir nicht, dass in dem geheimen
Militärkomplex, auf den wir bei unserer Flucht stoßen, eine noch weit
größere und tödlichere Gefahr lauert - eine Gefahr jenseits aller
menschlicher Vorstellungskraft. Bevor wir allerdings unsere Waffe
durchladen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem Ihr das
Spiel installiert und gestartet habt, erscheint das Hauptmenü mit den
Punkten "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Einstellungen". Unter zu letzt
genannten Punkt kann man die obligatorischen Optionen für Grafik, Sound,
Steuerung und das Spiel einstellen. Wer einen Spielstand besitzt, darf
dieses außerdem über Spiel laden aktivieren. Alle anderen starten ein neues
Spiel. Bevor wir allerdings die erste Waffe durchladen, muss noch der
Schwierigkeitsgrad bestimmt werden. Gleich drei unterschiedliche Stufen
bietet uns das Game an und so sollte für jeden Spieler eine angemessene
Herausforderung dabei sein. Es folgt ein kleines Intro. Dieses leitet die
Story mit kleinen Bildern und deutschen Stimmen etwas dürftig ein. Im
Anschluss starten wir in unsere erste Mission. Das Gameplay ist relativ
einfach. Gespielt wird in der Egoperspektive. Wir können unseren Charakter
genretypisch frei lenken und kleinere Hindernisse mit einem Sprung
überwinden. Ankommende Feinde erledigt unser Held mit seinen Waffen. Diese
nehmen wir u.a. im Spiel auf. Das Gleiche gilt für die jeweils passende
Munition.
Das war selbstverständlich noch nicht alles, was wir in dem Spiel finden. An
dafür vorgesehene Stellen hat uns der Hersteller Medipacks spendiert,
wodurch man verloren gegangene Lebensenergie wieder auflädt. Zwischen den
Waffen kann der Spieler natürlich frei wechseln. Das Waffenarsenal bietet
alles was das Egoshooterfanherz sich wünscht. Von einer Schlagwaffe, über
Pistole, Shotgun, diversen Automatikwaffen bis hin zu Granaten, Snipergewehr
und Spezialwaffen ist alles vorhanden. Hinzu kommen dann immer wieder
levelfeste Sonderwaffen - wie festinstallierte Maschinengewehre, die sich
z.B. auf Lastwagen befinden. In regelmäßigen Abständen schickt uns das Spiel
auf solche Fahrzeuge, wo wir eigentlich nur eins machen: Ankommende Gegner
niedermähen. Ist so ein Spielabschnitt beendet, geht es zu Fuß weiter. Die
Levels selber sind recht gradlinig aufgebaut. Meistens gibt es nur einen Weg
den wir folgen müssen. Verschlossene Türen öffnet unser Held mit einem
Tastendruck. Es gibt allerdings auch blockierte Durchgänge. Um diese zu
öffnen, müsst Ihr passende Schalter finden. Ist ein Durchgang dann frei, geht
es gleich weiter und so ist man ständig mit irgendeiner Aufgabe beschäftigt.
Das ganze wird dann noch immer wieder durch kleine Sequenzen zusammengehalten. So
erkunden wir nun die sehr linearen Levels nach nützlichen Items, lösen
kleinere Rätsel, erledigen unzählige Gegner mit unseren diversen Waffen und
genießen kleine Actionpassagen, die das Spielgeschehen immer wieder
auflockern.
Technik:
Die Technik fällt leider etwas mager aus. Das fängt schon mit der Grafik an.
Wir agieren in den oben schon erwähnten sehr gradlinigen Levels. Diese
wurden zwar nett gestaltet, allerdings kommen sie an aktuellen Genregrößen
nicht heran. Oft erblickt der Spieler nur öde Gänge die mit verwaschenen
Texturen überzogen wurden. Hinzu kommt, dass wir kaum etwas zerstören
können. Zerschießen wir z.B. eine Kiste, so zerfällt diese in wenigen groben
Bruchstücken, die dann noch frei schwebend in der Luft verharren. Andere
Objekte wie Tische oder Schränke sind wenig beeindruckt, wenn wir mit roher
Waffengewalt vorgehen. Zumindest gönnt uns der Hersteller immer wieder
Fässer, die durch ihre Explosion Gegner ins Jenseits schicken. Hierdurch
kann man eine Übermacht schnell ausschalten. Ganz gut haben uns dann auch
noch die Gasflaschen gefallen, die erst einmal durch Druckverlust anfangen
herumzuwirbeln, bevor sie explosionsartig den Weg frei räumen. Die Gegner
selber wurden leider dürftig modelliert und animiert. Viel zu steif agieren
sie durch die Levels. Ein wenig werden wir dann durch kleinere Effekte wie
Explosionen oder Licht- und Schattenspielen entschädigt. Nicht viel besser
sind die Sequenzen, die oftmals in Spielgrafik die Story vorantreiben. Das
bringt uns schon zum Sound. Die deutschen Sprecher leiern ihre Texte etwas
überzogen runter und irgendwie bekommt man ständig das Gefühl, dass sie
zwanghaft versuchen ihre Stimme zu verstellen. Die Waffen klingen dagegen
so, wie man es erwartet. Hinzu kommt eine fetzige Musik, die uns dynamisch
nach vorne peitscht. Hier gibt es wenig auszusetzen. Die Steuerung
orientiert sich am Genre. Wir können unsere Figur aus der Egoansicht recht
sicher lenken. Alles läuft zwar ein wenig träge ab, aber das stört nur
wenig. Schalter kann man genauso sicher drücken, wie Leitern erklimmen. Das
Wechseln der Waffen funktioniert ebenfalls sehr einfach und so wird jeder Egoshooterfan sich direkt mit der Lenkung zurecht finden. Etwas merkwürdig
ist allerdings, dass wir keine Sprintfunktion haben. Auch das heranzoomen
mit einer Waffen funktioniert nicht und so muss der Spieler weiter entferne
Gegner sehr genau anvisieren. Etwas nervig ist auch noch, dass wir oftmals
ein halbes Magazin auf einen Gegner abfeuern müssen. Selbst wenn der Gegner
direkt vor uns steht, fällt er nur selten nach einem direkten Kopfschuss um.
Die KI der Gegner ist ebenfalls katastrophal. Wirklich intelligente
Handlungen sehen wir von unseren Gegenspielern nicht. Sie stehen oftmals
solange an einer Stelle herum, bis wir sie erledigen. Das bremst sehr stark
das Gameplay. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es doch viele kleine
Kritikpunkte die stören.
Fazit:
Instinct: Die Hölle von Yanggang hinkt leider in vielen Bereich der
Konkurrenz meilenweit hinterher. Die Story ist nicht wirklich interessant
und sie wird auch dürftig erzählt. Hinzu kommt eine etwas veraltete Grafik. Der größte Kritikpunkt ist allerdings das Gameplay. Ihr agiert in sehr gradlinigen und unspektakulären Levels. Nur
selten kommen überraschende Momente, die einen am Bildschirm fesseln. Da
helfen auch nicht die immer wieder eingebauten Actioneinlagen weiter.
Außerdem muss der Spieler ständig das Gleiche machen: Levels nach nützlichen
Items absuchen, Schalter betätigen und vor allem Gegner niederstrecken. Das
klappt noch nicht einmal gut, denn es gibt keine klar definierten
Trefferzonen. Oftmals muss man sekundenlang auf einen Feind feuern, bevor er
das Zeitliche segnet. Hinzu kommt die Tatsache, dass die Gegner mehr als
unintelligent handeln. Es ist einfach lachhaft, wenn sie vor einem stehen
und so lange warten, bis wir sie niederschießen. So entwickeln sich keine
spannenden Kämpfe. Nimmt man nun alles zusammen, so wird das Spiel wohl nur
eisenharten Genrefans gefallen. Es gibt leider zu viele Kritikpunkte, die
das Gameplay stören.
Features:
- Ihnen stehen drei verschiedene Charaktere zur Verfügung, um immer tiefer
in die virus-verseuchte Basis einzudringen.
- Intrigen, Liebe, Freundschaft und Verrat, Verschwörungen und ein
dramatisches Finale werden Sie bis zur letzten Sekunde fesseln.
- Eine eigens entwickelte, state-of-the-art 3D Engine sorgt für absolute
Tiefenschärfe sowie dynamische Licht- und Schattenspiele.
- Alle Objekte im Spiel zeigen realistische physikalische Eigenschaften.
- Optimierte Steuerung für das Merc Gaming Keyboard von Ideazon. Mehr
Informationen auf www.ideazon.com
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