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Einleitung:
Trendverlag bringt mit "Hot
Dogs Hot Girls - Der heiße Kampf ums Fastfood Imperium" ein etwas anderes
Wirtschaftssimulationsspiel auf den deutschen Markt. Der Spieler soll in dem
Spiel vom einfachen Würstchenbudenbesitzer zum Fastfood-Mogul aufsteigen.
Wir konnten uns das exklusive PC-Spiel jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine
Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Bevor wir uns auf die heißen Girls und in den Alltag eines Fastfoodlokals
stürzen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel
installiert und gestartet wurde, erblickt der Spieler das Hauptmenü. Hier
befinden sich die Menüpunkte "Neues Spiel", "Spiel laden" und Optionen. Wie
gewohnt können wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen
vornehmen. Besteht ein vorhandener Spielstand, so kann der Spieler diesen
unter dem Menüpunkt "Spiel laden" aktivieren. Am Anfang bleibt uns
allerdings keine andere Wahl, als ein neues Spiel zu starten. Nachdem wir
auf den gleichnamigen Punkt geklickt haben, erblicken wir ein weiteres Menü.
Der Spieler kann nun aus den folgenden Spielarten wählen: Kampagne, Szenario
und Tutorial. Um die Steuerung und das Spielprinzip kennen zu lernen, sollte
jeder erst einmal das Tutorial durchspielen. In diesem Übungsbereich wird
uns alles in kleinen Schritten beigebracht und so lernt man das Spiel, die
Steuerung und die diversen Menüs schnell kennen. Hat der Spieler den
Übungsbereich abgeschlossen, so kann er ohne Bedenken in die eigentlichen
Spielmodis wechseln. Hot Dogs Hot Girls hält drei amerikanische Großstädte
für unsere unternehmerischen Bestrebungen bereit: New York, L.A. und
Seattle. Unter Szenario kann der Akteur nun unterschiedliche Szenarien
durchspielen. Wir spielen dabei bestimmte vorgegebene Situationen in jeweils
nur einer einzigen Stadt. Etwas umfangreicher ist der Kampagnenmodus. Hier
erstreckt sich ein Spiel über mehrere Städte. Wir schließen eine Kampagne
erfolgreich ab, wenn wir in drei Städten in Folge der erfolgreichste
Fastfood-Unternehmer sind. Hierbei haben die Resultate in den einzelnen
Städten eine Auswirkung auf den Spielverlauf in den anderen Städten.
Außerdem erschließen wir uns nach und nach den Zugang zu speziellen
Gegenständen, welche in zukünftigen Spielen weiter verwendet werden können.
Bevor es richtig losgeht, bestimmt der Spieler noch, welchen
Persönlichkeitstyp er als Fastfodd-Tycoon haben möchte. Unsere Wahl
(Personal, Mode oder Kaufmann) hat vielfältige Auswirkungen. Zum Beispiel
erhalten wir hierdurch mehr oder weniger Startkapital oder es ändert sich
Menge und Kosten der verfügbaren Kleidung. Auch die Beziehungen zu unserer
Belegschaft und die daraus folgende Produktivität werden durch unsere Wahl
beeinflusst. Nachdem wir dann noch den Schwierigkeitsgrad eingestellt haben,
kann es endlich in das eigentliche Spiel gehen. Jede Stadt besteht aus
mehreren Stadtvierteln wie z.B. Bankenviertel, Wohnviertel oder
Industrieviertel. Je nachdem, wo wir nun eine Bude eröffnen, müssen wir die
Kunden anders ansprechen. Wer zuviel nackte Haut im Geschäftsviertel zeigt,
wird die Kunden eher abschrecken. Etwas anders sieht es am Strand oder in
Industrievierteln aus, wo so etwas gerne gesehen wird.
Die Stadtteile haben aber noch weiteren Einfluss auf das Spiel. In manchen
Gegenden sind Überfälle an der Tagesordnung und so wird man schnell um sein
hart erarbeitetes Geld gebracht. Da hilft nur noch das schmieren der
ansässigen Mafia. Diese fiesen Gesellen bringen - gegen entsprechende
Bezahlung - weitere Vorteile mit sich. Stören einen z.B. die Konkurrenten,
so kann man auch Schlägertrupps anheuern. Allerdings sollte der Spieler
nicht sein ganzes Geld in solche Aktivitäten stecken, schließlich muss auch
einiges in unser Restaurant investiert werden. Diverse Upgrades stehen
hierfür zur Auswahl, die unseren Laden nach vorne bringen. So kann man
später sogar eine zweite Theke oder eine hauseigene Küche eröffnen. Damit
unser Schnellimbiss bekannt wird, kann der Spieler außerdem diverse
Werbekampagnen starten. Hierdurch locken wir neue Kunden an, die noch mehr
Geld in unsere Kassen spült. Wie der Name es schon vermuten lässt, handelt
es sich bei Hot Dogs Hot Girls nicht nur um ein trockenes
Wirtschaftssimulationsspiel. Im Mittelpunkt jeder Imbissbude stehen die
Hotgirls. Diese kann man nicht nur einstellen, sondern zusätzlich auch
passend einkleiden. Knappe Klamotten sorgen schnell für mehr Umsatz.
Außerdem werden durch bestimmte Kleidungstücke nette Fähigkeiten aktiviert.
Allerdings ist nicht jedes Mädel dazu bereit, knappe Klamotten zu tragen.
Handeln wir gegen ihren Willen, sinkt schnell die Moral und dementsprechend
auch die Arbeitskraft. Ganz hilflos sind wir allerdings nicht, denn ihre
Gemütslage können wir mit diversen Geschenken wieder aufpäppeln. Außerdem
werden die Girls durch Weiterbildungsmaßnahmen immer produktiver. Am Anfang
muss sich der Spieler um wirklich alles kümmern. Zum Glück erlaubt uns das
Spiel weiteres Personal einzustellen. Diese Helfer übernehmen dann zum Teil unsere Aufgaben. Das ist auch ein dringend notweniges Feature, denn wenn erst
einmal ein zweites Restaurant eröffnet ist, kann sich der Spieler nicht mehr um
alles kümmern. Weitere Hilfen kommen noch hinzu. So darf man z.B. beim
örtlichen Lebensmittelhändler Daueraufträge einrichten. Die Waren werden
dann regelmäßig an das Restaurant geliefert. Das Spiel bietet
selbstverständlich noch viel mehr. In Hot Dogs Hot Girls gibt es viele
kleine Minispiele. Diese actionreichen Spiele treten zum Teil mitten im
Spiel auf, wodurch unser Alltag wunderbar aufgelockert wird. Ratten sollen
mal verjagt oder ankommende Räuber vertrieben werden. Selbst Ufos werden wir
in dem Spiel zu sehen bekommen. Außerdem können sich unsere Hot Girls mit
Gästen schlagen. Mit einem Klick auf den Kunden beginnt ein kleiner
Boxkampf, der allerdings auf Dauer zu einem schlechten Ruf führt. Dieser ist
nicht zu verachten, denn ist der Ruf erst einmal versaut, so kommen kaum
noch Kunden in unser Restaurant. Daneben gibt es noch viele nette Extras.
Finden wir diese, so winken zur Belohnung Kleidungsstücke oder Geld.
Technik:
Die Grafik ist eigentlich ganz in Ordnung. Klar hat man schon besseres
gesehen, allerdings darf man bei solchen Spielen nicht zu viel erwarten.
Neben einer netten Stadtansicht werden wir auch gute Innenansichten von
Restaurants zu sehen bekommen. Toll ist auch die Vielfalt in den Städten,
wodurch diese sehr lebendig wirken. Natürlich dürfen wir auch gut
modellierte und animierte Charaktere bewundern. Vor allem bei den Hot Girls
hat sich der Hersteller angestrengt. Besonders gut zur Geltung kommen diese
übrigens durch die möglichen Kameraschwenks. Schade ist allerdings, dass
sich viele kleine Fehler eingeschlichen haben. So kommt es schon einmal vor,
dass die Bedienung erst einmal eine extra Runde dreht, bevor sie einen
Kunden bedient. Außerdem werden öfters mal Aktionen, wie das Reinigen eines
Objektes, in der Luft ausgeführt. Wirklich störend sind diese kleinen Fehler
natürlich nicht. Es sieht halt nur ein wenig unschön aus. Der Sound kann
leider nicht mit der Grafik mithalten. Neben einer genretypischen Musik
werden wir so gut wie nichts anderes zu hören bekommen. Wird doch einmal
etwas eingespielt, bestehen diese Töne oftmals aus Endlosschleifen.
Allerdings kennt man das ja von solchen Spielen. Die Steuerung ist sehr
einfach ausgefallen. Spätestens nach dem Tutorial hat man die diversen
Aktionsmöglichkeiten erlernt. Das liegt natürlich auch an den gut
angeordneten Menüs. Selbst bei den übersichtlichen Statistiken wird man kaum
den Überblick verlieren. Der Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls sehr angenehm,
denn kaum ein Spieler wird vor wirklich unlösbaren Aufgaben gestellt. Fasst
man nun alles zusammen, so kann die technische Seite insgesamt überzeugen.
Fazit:
Hot Dogs Hot Girls ist endlich mal ein etwas anderes
Wirtschafts-simulationsspiel. Lobend hervorheben muss man das Spiel
allerdings nicht nur wegen den nett anzusehenden Girls. Neben einem wirklich
ansprechenden Wirtschaftsteil, gönnt uns der Hersteller auch viele
interessante Minispiele. Diese lockern das Geschehen immer wieder auf. Dabei
kommt der Humor nicht zu kurz. Trotz dieser netten
Extras wird der Kern des Spiels nicht aus dem Auge verloren. Nur wenn unser
Unternehmen floriert, werden wir erfolgreich sein. Klar setzt der Hersteller
auch auf sexy Girls. Die gutaussehenden Mädels sind aber wirklich nur ein
nettes Extra und so kann man das Spiel bei weitem nicht auf diese
reduzieren. Wer also aktuell ein witziges Wirtschaftssimulationsspiel sucht,
der darf bei Hot Dogs Hot Girls gerne zuschlagen.
Features
- Erobern Sie die Fastfood Welt in New York, Seattle und LA (in 3D Ansicht)
- Jede Stadt und ihre Distrikte (Zentrum, Wohn-, Gewerbe-, Industriegebiet,
Küsten/Hafendistrikt und Vororte) gehorchen eigenen Marktgesetzen
- Mehrere Spielmodi: Kampagnen Modus in drei Städten, Quick Start Kampagne,
einzelne Städte spielbar in 5 coolen Szenarien, plus unterschiedliche
Spielverläufe durch Auswahl eines Unternehmertyps
- 6 integrierte Actionspiele
- Komplexe Simulation: Erwerben Sie Immobilien, rekrutieren Sie Ihre
Belegschaft aus unterschiedlichen Persönlichkeiten, kümmern Sie sich um
Finanzmanagement und den Mob. Gewinnen Sie Kunden durch eine passende
Strategie
- Level Ups von Shops und des Personals, Erschließen von Bonus-Gegenständen
- 3 Schwierigkeitsgrade, einfache Bedienung, kontextabhängige Hilfefunktion
und ein Tutorial
- Reichlich Katastrophen und andere Ereignisse
- Gehen Sie shoppen und bestimmen Sie den Dresscode Ihrer Girls - streng
kundenorientiert, versteht sich
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