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Einleitung:
Der Kult um Hello Kitty hat
schon lange Deutschland erreicht. Vor allem weibliche Fans konnten sich für
das rosa Kätzchen begeistern. Diese durften sich vor allem auf
Fanartikel wie Taschen, T-Shirts oder Hello-Kitty-Toaster stürzen. Es war
wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Katzenlady auch auf Konsole und
PC sehen lässt. Jetzt ist es endlich soweit, denn über Empire Interactive
kommt das Xplosiv Premium-Spiel Hello Kitty Roller Rescue auf den deutschen
Markt. Das Action-Adventure-Spiel erscheint übrigens auf PC, PS2, Xbox und
Gamecube. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2-Version testen. Ob
sich das Spiel für Katzenliebhaber lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Wie bei solchen Spielen üblich ist auch bei Hello Kitty Roller Rescue eine
Story vorhanden. Der böse König Block und seine üblen tollpatschigen Truppen
vom Planeten Block haben Sanrio Town, die glücklichste kleine Stadt auf der
Welt, überfallen. Allein Hello Kitty und ihr Freund, der leicht launische
Pinguin Badtz-Maru und seine Alienverteidigungs-Bratpfanne stellen sich
ihnen entgegen ... jetzt liegt es an uns, Hello Kittys rosafarbene Roller
Skates anzuziehen und der Gefahr entgegenzurollen, denn wir müssen Sanrio
Town und Hello Kittys Freunde und Familie retten! Wir schlüpfen natürlich in
die Haut von Hello Kitty. Der Spieler
bestreitet die Abenteuer allerdings nicht allein, sondern er wählt einen der
anderen Charaktere als unterstützenden Mitstreiter aus. Selbstverständlich
gibt es viele bekannte Figuren in dem Spiel. Hello Kitty Roller Rescue
beinhaltet über zwanzig liebenswerte Sanrio Town-Charaktere einschließlich
Cinnamoroll, Melody und Keroppi. Bevor wir aber in das Abenteuer starten,
gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier können wir zum einen ein
bestehendes Spiel laden oder ein neues Spiel starten. Nachdem ein neues
Spiel gestartet wurde, dürft Ihr Euch erst einmal ein einführendes Intro
ansehen. Hier wird die Story passend eingeleitet. Anschließend dürfen wir
mit Hello Kitty durch die konterbunte Welt laufen. Vor einer Mission
gelangen wir allerdings erst einmal zu Hello Kitty´s Haus. Dort werden am
Anfang hilfreiche Texte eingeblendet, die das Spiel und die Steuerung
erklären. Im Anfangsbereich treffen wir auch andere Charaktere, mit denen
wir reden können. Es gibt hier sehr hilfreiche Figuren. Sie erlauben uns ein Spiel
zu speichern, uns neu auszurüsten oder ein Optionsmenü aufzurufen. In
diesem dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen.
Nachdem wir genug vom Haus gesehen haben, begeben wir uns zum Ausgang und zu
den einzelnen Missionen. Wir sehen nun eine Karte, in der wir die einzelnen
Levels anwählen können. Entweder wählen wir ein schon absolviertes Level -
um unsere Punkte zu verbessern - oder wir gehen in die nächst mögliche Mission. Wahlweise können wir dann noch einen Partner
bestimmen, der mit uns kämpft. Dieses geht allerdings erst ab Level 4, denn
wir müssen erst einmal viele unserer
Freunde retten. Einige davon werden anschließend unsere Partner,
nachdem wir ihnen geholfen haben.
Sind wir nun mit allen
Vorbereitungen fertig, so können wir endlich in ein Level gehen. Hier sollen
wir nun eine Mission erfüllen. Schaffen wir diese, so erhalten wir eine
Wertung, die davon abhängt, wie gut wir uns in der Mission verhalten haben.
Natürlich kann auch eine Mission scheitern. Dieses geschieht, wenn Hello
Kitty ihre Lebenspunkte verbraucht hat oder wenn wir das Ziel der Mission
nicht erfüllen. Nachdem wir nun in einen Spielabschnitt angekommen sind,
erblicken wir den Spielbildschirm. Hier werden uns nützliche Infos wie die
Äpfel-Lebenspunkte-Leiste von Kitty und ihrem Partner, die Anzahl der
gesammelten Münzen oder das Missionsradar angezeigt. Außerdem gibt es eine
Sternanzeige. Normalerweise fallen Energiesterne von besiegten Gegnern ab.
Wenn wir diese aufheben, füllen wir die Sternleiste auf. Ist diese voll, so
kann Hello Kitty Spezialangriffe wie Wirbelwind oder Liebesstrahlung
ausführen. Natürlich gibt es viele Gegenstände in dem Spiel.
Münzen zum Beispiel versorgen uns mit nötigen Dollars. Mit diesen können wir
neue Ausrüstungsgegenstände kaufen. Überall in den Leveln liegen außerdem
verschiedene Kisten herum, die wir zerschlagen dürfen. Manchmal gibt es auch
hier nette Extras. Metallkisten dagegen kann man nicht zerstören. Diese
dienen einzig allein dazu um höher gelegene Orte zu erreichen. Nehmen wir
mal Schaden, so füllen wir Hello Kitty´s Lebensleiste an Kuchenmaschinen -
gegen Geld - wieder auf. Das gleiche gilt für Apfelbäume, die Äpfel für
unsere Leiste hergeben, wenn wir diese schlagen. Brauchen wir mal eine
Brücke, so nutzt die schlaue Katze einfach einen morschen Baum. Schnell
umkippen und schon können Hindernisse überwunden werden. Überall in den
Levels sich dann noch Briefkästen versteckt, die ebenfalls wichtige
Informationen enthalten. So erfahren wir z.B. wo sich versteckte Gegenstände
befinden. In dem Spiel gibt es auch verschlossene Türen. Um die benötigten
Schlüssen zu bekommen, müssen wir meistens einfach nur herumstehende Gegner vermöbeln. Daneben gibt es noch
Gegenstände für
unsere Partner. Hierdurch verbessern sich deren Fähigkeiten. Treffen wir auf
eine Bombe, so können wir diese aufnehmen und werfen. Gegner sind hierdurch
schnell erledigt. Das gleiche gilt für die Ananaskanone, mit der wir
ebenfalls starke Feinde schnell besiegen können. So agieren wir nun durch die
einzelnen Levels, lösen kleinere Rätsel, finden viele Objekte und kämpfen
gegen unzählige Gegner.
Technik:
Es gibt natürlich viele Spiele die eine bessere Grafik haben. Trotzdem wird
eine nette und vor allem kunterbunte Optik gezeigt, die gut zu dem Spiel
bzw. zu Hello Kitty passt. Leider sehen die Texturen etwas verwaschen aus
und ein paar Details mehr - in den Spielabschnitten - hätten auch nicht
geschadet. Die Spielfiguren wirken außerdem sehr klobig und so bewegen sie sich auch.
Der verwendete Stil dürfte Kinder aber ansprechen. Der Sound ist leider
etwas mager ausgefallen. Am besten gefällt uns noch die passende Musik, die
das Geschehen wunderbar untermalt. Ansonsten werden wir nur quiekende Töne
zu hören bekommen. So etwas wie Sprachausgabe gibt es leider nicht. Dafür
werden wir aber deutsche Texte zu sehen bekommen. Es wäre wirklich nett
gewesen, wenn die Figuren passende Stimmen bekommen hätten. So würden auch
kleinere Kinder dem Spiel besser folgen können. Die Steuerung ist recht
einfach. Unsere Spielfigur lenken wir sicher durch die Levels und alle
Aktionen werden direkt ausgeführt. Viel können wir aber nicht mit unserer
Figur machen. Neben springen, ducken und laufen kann man eigentlich nur noch
Angriffe ausführen. Ein Problem gibt es dann noch mit der Kamera. Diese
müssen wir immer wieder nachjustieren. Vor allem wenn Gegner kommen, wird es
dadurch ein wenig hektisch. Kleine Kinder könnten außerdem ein wenig
überfordert werden. Schließlich sollen sie gleichzeitig lenken, kämpfen, die
Kamera ausrichten und diverse Aktionen und Sprünge ausführen. Die KI ist wie
immer sehr mager. Die knuddeligen Feinde sind eigentlich ein willkommenes
Futter für unsere Katze. Das bringt uns nun zum Schwierigkeitsgrad. Dieser
ist sehr einfach ausgefallen. Kinder und Genreneulinge werden also
angemessen gefordert. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik leider
nicht ganz überzeugen. Es gibt kleinere Kritikpunkte die das Gameplay
empfindlich stören.
Fazit:
Hello Kitty Roller Rescue kann man natürlich nur gut spielen, wenn man auch
die kleine Katze mag. Wer mit dem Stil überhaupt nichts anfangen kann,
sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen. Leider muss man auch
festhalten, dass dieses Spiel spielerisch nur wenig zu bieten hat. Bis auf
diverse Kämpfe und sammeln unterschiedlicher Objekte muss ein Spieler kaum
etwas anderes machen. Hinzu kommt eine aufgesetzte Story. Diese ist wohl nur
vorhanden, damit wir nicht grundlos durch die Levels laufen. Trotzdem kann
das Spiel bei jüngeren Spielern ankommen. Das liegt vor allem an dem netten
Ambiente und den knuddeligen Figuren. Nett ist auch, dass wir durch das
Sammeln von Münzen nette Extras wie Galerien, Musik und Animationen freischalten können. Das gleiche gilt für die Kostüme und Waffen, die wir
erhalten, wenn wir bestimmte Bedingungen erfüllen. Der Hersteller spendiert
Käufern auch noch ein nettes Extra. Jeder Packung von Hello Kitty - Roller
Rescue liegen exklusive Hello Kitty-Aufkleber bei, die sonst nicht im
Handel erhältlich sind. Fans werden sich darüber bestimmt freuen.
Eisenharten Hello Kitty-Fans kann man das Spiel also zum Kauf
empfehlen. Allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein.
Spielerisch sowie technisch ist das Action-Adventure-Spiel leider nur
Mittelmaß. Daher kann man das Spiel auch nicht jedem Spieler ans Herz legen.
Zumindest stimmt aber das Preis-Leistungsverhältnis, denn Hello Kitty Roller
Rescue kann man schon für unter 30 Euro erwerben. Wer also ohne die kleine
Katze nicht leben kann, sollte schnell ein paar Euro zusammenkratzen und zum
nächsten Händler eilen. Ein paar Stunden kann das Spiel auf jedenfall
unterhalten.
Features:
- Im Spiel treten die berühmte Hello Kitty und Badtz-Maru als
Hauptcharaktere auf.
- Mehr als 20 weitere beliebte Sanrio-Charaktere.
- Kitty kann in den verschiedenen Leveln unterschiedliche Partner wählen,
die ihr helfen.
- Sammle spezielle Münzen, um neue Optionen zu kaufen. Du kannst so
Galerien, Musik und Animationen freischalten.
- Du kannst neue Kostüme und Waffen freispielen, wenn bestimmte Bedingungen
erfüllt werden.
- Sanrio Town ist mit vielen farbenfrohen Details dargestellt, und du musst
unbedingt überall nach deinen Sanrio-Lieblingscharakteren Ausschau halten.
- Werde zu Cube Kitty, wenn du bestimmte Waffen einsetzt.
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