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Hello Kitty Roller Rescue - Review (PS2)

Wertung:
75 %

Einleitung:

Der Kult um Hello Kitty hat schon lange Deutschland erreicht. Vor allem weibliche Fans konnten sich für das rosa Kätzchen begeistern. Diese durften sich vor allem auf Fanartikel wie Taschen, T-Shirts oder Hello-Kitty-Toaster stürzen. Es war wohl nur eine Frage der Zeit, bis sich die Katzenlady auch auf Konsole und PC sehen lässt. Jetzt ist es endlich soweit, denn über Empire Interactive kommt das Xplosiv Premium-Spiel Hello Kitty Roller Rescue auf den deutschen Markt. Das Action-Adventure-Spiel erscheint übrigens auf PC, PS2, Xbox und Gamecube. Wir konnten jetzt die fertige Playstation 2-Version testen. Ob sich das Spiel für Katzenliebhaber lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wie bei solchen Spielen üblich ist auch bei Hello Kitty Roller Rescue eine Story vorhanden. Der böse König Block und seine üblen tollpatschigen Truppen vom Planeten Block haben Sanrio Town, die glücklichste kleine Stadt auf der Welt, überfallen. Allein Hello Kitty und ihr Freund, der leicht launische Pinguin Badtz-Maru und seine Alienverteidigungs-Bratpfanne stellen sich ihnen entgegen ... jetzt liegt es an uns, Hello Kittys rosafarbene Roller Skates anzuziehen und der Gefahr entgegenzurollen, denn wir müssen Sanrio Town und Hello Kittys Freunde und Familie retten! Wir schlüpfen natürlich in die Haut von Hello Kitty. Der Spieler bestreitet die Abenteuer allerdings nicht allein, sondern er wählt einen der anderen Charaktere als unterstützenden Mitstreiter aus. Selbstverständlich gibt es viele bekannte Figuren in dem Spiel. Hello Kitty Roller Rescue beinhaltet über zwanzig liebenswerte Sanrio Town-Charaktere einschließlich Cinnamoroll, Melody und Keroppi. Bevor wir aber in das Abenteuer starten, gelangen wir erst einmal in das Hauptmenü. Hier können wir zum einen ein bestehendes Spiel laden oder ein neues Spiel starten. Nachdem ein neues Spiel gestartet wurde, dürft Ihr Euch erst einmal ein einführendes Intro ansehen. Hier wird die Story passend eingeleitet. Anschließend dürfen wir mit Hello Kitty durch die konterbunte Welt laufen. Vor einer Mission gelangen wir allerdings erst einmal zu Hello Kitty´s Haus. Dort werden am Anfang hilfreiche Texte eingeblendet, die das Spiel und die Steuerung erklären. Im Anfangsbereich treffen wir auch andere Charaktere, mit denen wir reden können. Es gibt hier sehr hilfreiche Figuren. Sie erlauben uns ein Spiel zu speichern, uns neu auszurüsten oder ein Optionsmenü aufzurufen. In diesem dürfen wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Nachdem wir genug vom Haus gesehen haben, begeben wir uns zum Ausgang und zu den einzelnen Missionen. Wir sehen nun eine Karte, in der wir die einzelnen Levels anwählen können. Entweder wählen wir ein schon absolviertes Level - um unsere Punkte zu verbessern - oder wir gehen in die nächst mögliche Mission. Wahlweise können wir dann noch einen Partner bestimmen, der mit uns kämpft. Dieses geht allerdings erst ab Level 4, denn wir müssen erst einmal viele unserer Freunde retten. Einige davon werden anschließend unsere Partner, nachdem wir ihnen geholfen haben.

Sind wir nun mit allen Vorbereitungen fertig, so können wir endlich in ein Level gehen. Hier sollen wir nun eine Mission erfüllen. Schaffen wir diese, so erhalten wir eine Wertung, die davon abhängt, wie gut wir uns in der Mission verhalten haben. Natürlich kann auch eine Mission scheitern. Dieses geschieht, wenn Hello Kitty ihre Lebenspunkte verbraucht hat oder wenn wir das Ziel der Mission nicht erfüllen. Nachdem wir nun in einen Spielabschnitt angekommen sind, erblicken wir den Spielbildschirm. Hier werden uns nützliche Infos wie die Äpfel-Lebenspunkte-Leiste von Kitty und ihrem Partner, die Anzahl der gesammelten Münzen oder das Missionsradar angezeigt. Außerdem gibt es eine Sternanzeige. Normalerweise fallen Energiesterne von besiegten Gegnern ab. Wenn wir diese aufheben, füllen wir die Sternleiste auf. Ist diese voll, so kann Hello Kitty Spezialangriffe wie Wirbelwind oder Liebesstrahlung ausführen. Natürlich gibt es viele Gegenstände in dem Spiel. Münzen zum Beispiel versorgen uns mit nötigen Dollars. Mit diesen können wir neue Ausrüstungsgegenstände kaufen. Überall in den Leveln liegen außerdem verschiedene Kisten herum, die wir zerschlagen dürfen. Manchmal gibt es auch hier nette Extras. Metallkisten dagegen kann man nicht zerstören. Diese dienen einzig allein dazu um höher gelegene Orte zu erreichen. Nehmen wir mal Schaden, so füllen wir Hello Kitty´s Lebensleiste an Kuchenmaschinen - gegen Geld - wieder auf. Das gleiche gilt für Apfelbäume, die Äpfel für unsere Leiste hergeben, wenn wir diese schlagen. Brauchen wir mal eine Brücke, so nutzt die schlaue Katze einfach einen morschen Baum. Schnell umkippen und schon können Hindernisse überwunden werden. Überall in den Levels sich dann noch Briefkästen versteckt, die ebenfalls wichtige Informationen enthalten. So erfahren wir z.B. wo sich versteckte Gegenstände befinden. In dem Spiel gibt es auch verschlossene Türen. Um die benötigten Schlüssen zu bekommen, müssen wir meistens einfach nur herumstehende Gegner vermöbeln. Daneben gibt es noch Gegenstände für unsere Partner. Hierdurch verbessern sich deren Fähigkeiten. Treffen wir auf eine Bombe, so können wir diese aufnehmen und werfen. Gegner sind hierdurch schnell erledigt. Das gleiche gilt für die Ananaskanone, mit der wir ebenfalls starke Feinde schnell besiegen können. So agieren wir nun durch die einzelnen Levels, lösen kleinere Rätsel, finden viele Objekte und kämpfen gegen unzählige Gegner.

 

Technik:

Es gibt natürlich viele Spiele die eine bessere Grafik haben. Trotzdem wird eine nette und vor allem kunterbunte Optik gezeigt, die gut zu dem Spiel bzw. zu Hello Kitty passt. Leider sehen die Texturen etwas verwaschen aus und ein paar Details mehr - in den Spielabschnitten - hätten auch nicht geschadet. Die Spielfiguren wirken außerdem sehr klobig und so bewegen sie sich auch. Der verwendete Stil dürfte Kinder aber ansprechen. Der Sound ist leider etwas mager ausgefallen. Am besten gefällt uns noch die passende Musik, die das Geschehen wunderbar untermalt. Ansonsten werden wir nur quiekende Töne zu hören bekommen. So etwas wie Sprachausgabe gibt es leider nicht. Dafür werden wir aber deutsche Texte zu sehen bekommen. Es wäre wirklich nett gewesen, wenn die Figuren passende Stimmen bekommen hätten. So würden auch kleinere Kinder dem Spiel besser folgen können. Die Steuerung ist recht einfach. Unsere Spielfigur lenken wir sicher durch die Levels und alle Aktionen werden direkt ausgeführt. Viel können wir aber nicht mit unserer Figur machen. Neben springen, ducken und laufen kann man eigentlich nur noch Angriffe ausführen. Ein Problem gibt es dann noch mit der Kamera. Diese müssen wir immer wieder nachjustieren. Vor allem wenn Gegner kommen, wird es dadurch ein wenig hektisch. Kleine Kinder könnten außerdem ein wenig überfordert werden. Schließlich sollen sie gleichzeitig lenken, kämpfen, die Kamera ausrichten und diverse Aktionen und Sprünge ausführen. Die KI ist wie immer sehr mager. Die knuddeligen Feinde sind eigentlich ein willkommenes Futter für unsere Katze. Das bringt uns nun zum Schwierigkeitsgrad. Dieser ist sehr einfach ausgefallen. Kinder und Genreneulinge werden also angemessen gefordert. Fasst man alles zusammen, so kann die Technik leider nicht ganz überzeugen. Es gibt kleinere Kritikpunkte die das Gameplay empfindlich stören.

 

Fazit:

Hello Kitty Roller Rescue kann man natürlich nur gut spielen, wenn man auch die kleine Katze mag. Wer mit dem Stil überhaupt nichts anfangen kann, sollte lieber die Finger von dem Spiel lassen. Leider muss man auch festhalten, dass dieses Spiel spielerisch nur wenig zu bieten hat. Bis auf diverse Kämpfe und sammeln unterschiedlicher Objekte muss ein Spieler kaum etwas anderes machen. Hinzu kommt eine aufgesetzte Story. Diese ist wohl nur vorhanden, damit wir nicht grundlos durch die Levels laufen. Trotzdem kann das Spiel bei jüngeren Spielern ankommen. Das liegt vor allem an dem netten Ambiente und den knuddeligen Figuren. Nett ist auch, dass wir durch das Sammeln von Münzen nette Extras wie Galerien, Musik und Animationen freischalten können. Das gleiche gilt für die Kostüme und Waffen, die wir erhalten, wenn wir bestimmte Bedingungen erfüllen. Der Hersteller spendiert Käufern auch noch ein nettes Extra. Jeder Packung von Hello Kitty - Roller Rescue liegen exklusive Hello Kitty-Aufkleber bei, die sonst nicht im Handel erhältlich sind. Fans werden sich darüber bestimmt freuen. Eisenharten Hello Kitty-Fans kann man das Spiel also zum Kauf empfehlen. Allerdings sollten die Erwartungen nicht zu hoch sein. Spielerisch sowie technisch ist das Action-Adventure-Spiel leider nur Mittelmaß. Daher kann man das Spiel auch nicht jedem Spieler ans Herz legen. Zumindest stimmt aber das Preis-Leistungsverhältnis, denn Hello Kitty Roller Rescue kann man schon für unter 30 Euro erwerben. Wer also ohne die kleine Katze nicht leben kann, sollte schnell ein paar Euro zusammenkratzen und zum nächsten Händler eilen. Ein paar Stunden kann das Spiel auf jedenfall unterhalten.

 

Features:

- Im Spiel treten die berühmte Hello Kitty und Badtz-Maru als Hauptcharaktere auf.
- Mehr als 20 weitere beliebte Sanrio-Charaktere.
- Kitty kann in den verschiedenen Leveln unterschiedliche Partner wählen, die ihr helfen.
- Sammle spezielle Münzen, um neue Optionen zu kaufen. Du kannst so Galerien, Musik und Animationen freischalten.
- Du kannst neue Kostüme und Waffen freispielen, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt werden.
- Sanrio Town ist mit vielen farbenfrohen Details dargestellt, und du musst unbedingt überall nach deinen Sanrio-Lieblingscharakteren Ausschau halten.
- Werde zu Cube Kitty, wenn du bestimmte Waffen einsetzt.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Hello Kitty Roller Rescue (PS2)

 
 Hello Kitty - Roller Rescue
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 74 %  
Bedienung: 72 %  
Singleplayer: 75 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  75 %  


 

 

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