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Einleitung:
Mit Happy Feet lässt Midway
die Pinguine tanzen. In dem Spiel zum gleichnamigen Film von Warner Bros.
geraten die süßen Frackträger trotz der Kälte in schweißtreibende Abenteuer.
Das Spiel selber wird übrigens für PC, Playstation 2, Wii, Nintendo DS und
Game Boy Advance erscheinen. Wir konnten uns jetzt die fertige PS2-Version
ein wenig genauer ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Fans des Animationsfilms
lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Wie bei solchen Spielen üblich, kommt auch Happy Feet nicht ohne eine
Rahmenhandlung aus. Für einen Pinguin hat der kleine Mumble ein sehr
außergewöhnliches Talent. Während seine Artgenossen zumeist eher unbeholfen
über das Eis watscheln, ist er ein begabter und leidenschaftlicher Stepper.
Doch auch der talentierteste Tänzer fängt mal klein an, und ohne das
richtige Taktgefühl liegt er schnell mit dem Schnabel im Schnee. Mit
spielerischem Können fegen die Pinguine aber schon bald im richtigen
Rhythmus über das eisige Parkett. Bevor wir uns in das Spiel stürzen,
erscheint erst einmal das Hauptmenü. Hier findet der Spieler die Menüpunkte
"Neues Spiel", "Spiel laden", "Familien Modus", "Optionen" und "Extras". Wie
üblich, darf man unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen
und unter Spiel laden einen gesicherten Spielstand aktivieren. Nette Extras
findet man dann noch unter gleichnamigen Menüpunkt. Hier kann der Gamer sich in den freigeschalteten Spielen noch einmal so richtig auslassen. Außerdem bekommt
Ihr hier die netten Filmausschnitte ein weiteres mal zu sehen. Allerdings müssen wir zuerst
das normale Spiel durchspielen - um alle Extras zugänglich zu machen. Wer
nicht gerne alleine vor dem Bildschirm sitzt, sollte es mal mit dem Familien
Modus versuchen. Hier warten die drei Mehrspielarten Bauch rutschen, Tanzen und
Schwimmen auf Euch. Je nach
Spielmodus müssen wir zusammen oder gegeneinander Aufgaben bewältigen. Zu
Beginn werden sich alle natürlich in das eigentliche Hauptspiel stürzen.
Dieses startet man über den Menüpunkt "Neues Spiel". Nachdem Ihr den
Schwierigkeitsgrad festgelegt habt, erscheint ein einführender Film inkl.
deutscher Sprachausgabe. Dieser leitet das Spiel passend ein und so starten
man nicht grundlos in das Abenteuer. Diese eingespielten Filme werden wir
übrigens zwischen den Levels immer wieder erblicken. Hierdurch wird alles
gut zusammengehalten und der Spieler ordentlich motiviert, weiter zu
spielen.
Wir schlüpfen nun in die Haut des kleinen Helden Mumble. Auf ihn
warten kleine Minispiele, die hauptsächlich aus Tanzaufgaben, kleine
Rennen oder Taucheinlage bestehen.
Man merkt recht schnell, dass dieses Spiel vor allem jüngere Spieler
anspricht. Die Aufgaben sind relativ einfach und so wird kaum ein Akteur
größere Probleme bekommen. Damit der Einstieg leicht fällt, wird jedes Spiel
auch noch passend erklärt. Wirklich kompliziert sind diese Disziplinen
allerdings nicht. Zum einen wäre da das Tanzspiel. Im richtigen Moment gilt
es, die angezeigte Taste auf dem Steuerkreuz zu drücken. Etwas schwieriger
ist das Rennen unter Wasser. Hier sollen wir mit unserer Spielfigur
durch Luftblasen, kleine Strudel oder andere Objekte schwimmen und
gefährlichen Fallen ausweichen. Beim Bauch rutschen jagt man dagegen mit dem
Pinguin eine vorgegebene Strecke herunter. Hindernissen weicht unser
tierischer Held gekonnt aus und dabei lassen wir einsammelbare Extras nicht
aus dem Auge. Hinzu kommen noch kleine Sprünge, die verhindern, dass wir ein
Objekt rammen. Das war es dann auch schon. Aus diesen Grundelementen wird
das komplette Spiel gebildet. Natürlich variieren die Aufgaben durch ihre
Ziele und den Schwierigkeitsgrad voneinander.
Mal liegt das Ziel des Spiels darin, Objekte wie Noten einzusammeln und ein
anderes Mal soll der kleine Held so schnell wie möglich ans Ziel kommen.
Allerdings ändert es nichts an der Tatsache, dass wir immer das Gleiche
machen. Nachdem ein Minispiel beendet ist, erscheint eine Auswertung bzw.
Statistik mit dem jeweils erreichten Spielergebnis. Ihr könnt die einzelnen
Aufgaben übrigens auf Bronze, Silber oder Gold schaffen. Schafft Ihr eine Aufgabe mal nicht, so
ist das nicht sonderlich schlimm. Nach jedem Spiel wird eine Karte
eingeblendet, die es uns ermöglicht, zuvor gespielte Levels noch einmal
anzugehen. Haben Ihr keine Lust dazu, dann begebt Euch einfach in den
nächsten Spielabschnitt und führt die Story fort. Dieser wird dann wieder
passend durch einen kleinen Film eingeleitet.
Technik:
Bei der Technik gibt es nur wenig auszusetzen. Die Grafik z.B. ist sehr
ordentlich. Die Hintergründe wurden gut gestaltet und kleine Effekte
erfreuen unser Auge. In den Levels gibt es zwar wenige Details, aber das
stört nur wenig. Allerdings
müssen wir auch erwähnen, dass sich die Spielabschnitte sehr ähneln und so
wird insgesamt nicht viel gezeigt. Ordentlich entschädigt werden wir
zumindest durch die vielen kleinen Filme. Diese halten das Spiel
wirklich gut zusammen. Hinzu
kommen gut modellierte und animierte Figuren, denen man gerne zusieht.
Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Neben ein
paar Ingamegeräuschen werden wir auch einer netten Musik lauschen. Hinzu
kommen professionelle deutsche Synchronsprecher, die den Charakteren Leben
einhauchen. Die Steuerung ist kinderleicht. Das liegt zum einen daran, dass
wir nicht viel machen können. Bei jedem Spiel wird der Akteur nur ein paar Tasten
nutzen und so wird niemand überfordert. Außerdem wird alles passend
erklärt und so kann man direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Die Kamera
hat ebenfalls alles im Blick. Bei jeder Aktion wird ein guter Blickwinkel
angeboten und so verlieren man nie den Überblick. Der Schwierigkeitsgrad ist
- dank unterschiedlicher Einstellungen - ebenfalls sehr angenehm. Allerdings
ist das Spiel, selbst auf der schwierigsten Stufe, recht einfach und so werden wohl nur jüngere Spieler
ihren Spaß haben.
Fazit:
Midway bringt mit Happy Feet
eine kindgerechte Filmumsetzung
auf den deutschen Markt. Hier wird auch klar die Zielgruppe liegen, denn
wirklich anspruchsvoll ist dieses Game nicht. Alle Aufgaben lassen sich mit
ein wenig Übung sofort meistern und so werden erfahrene Spieler schnell das Pad zur Seite legen. Jüngere Gamer dagegen, bekommen mit den drei
Spielarten ein nettes Beiwerk zur tollen Präsentation. Die Filme sind das
eigentliche Highlight in dem Spiel und so werden sich wohl nur wahre
Filmjunkies für das Game begeistern können. Es ist wirklich Schade,
dass Happy Feet nicht mehr Spielinhalte bietet. Hinzu kommt, dass das
eigentliche Hauptspiel relativ kurz ist. Nach ein paar Stunden kann man sich
nur noch auf Rekordjagd begeben oder sich mit dem Mehrspielermodus
beschäftigen. Da man aber auch hier immer wieder das Gleiche macht, geht die Motivationskurve
schnell nach unten. Happy Feet bietet eindeutig zu wenig und so können wir
das Game eigentlich nur eisenharten Filmfans ans Herz legen.
Features:
- Es stehen drei verschiedenen Spielmodi mit unterschiedlichen Inhalten zur
Verfügung: Lernen Sie mit dem kleinen Mumble das Steppen, Begleiten Sie ihn
bei seinen spannenden Verfolgungsjagden mit den hungrigen Leopardenseehunden
und helfen Sie ihm bei seinen nervenaufreibenden Rutschpartien durch das
ewige Eis der Antarktis.
- Viele Charaktere aus dem Film vorhanden: Hoher Wiedererkennungswert für
Besucher des Kinofilms. Treffen Sie Gloria, Loveace und all die anderen
bekannten Helden wieder.
- Umfangreicher Soundtrack mit allen bekannten Musikstücken aus dem Film und
weitern Musikhighlights: Einzigartiger Mix aus Rock-, Pop-, Disko- und
Hip-Hop-Liedern.
- Kindgerechte Story mit liebvollen Pinguinen als Hauptcharakteren
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