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Haegemonia: Legions of Iron - Review (PC)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Ein neues Echtzeitstrategiespiel kommt mit Haegemonia in den Handel. Das Spiel von dem Imperium Galactica Erfinder Digital Reality verspricht ein ganz und gar unabhängiges Spiel, das neben einen Singleplayer auch einen Multiplayermodus beinhaltet. Nun kann jeder in Haegemonia: Legions of Iron aufbrechen um das Weltall zu erkunden, Kolonien zu verwalten und das Sonnensystem vor allen möglichen Bedrohungen und Feinden beschützen.

 

Zum Spiel:

Der Lebensraum auf der Erde wird in einer nicht weit entfernten Zukunft immer knapper. Aus diesem Grund beschließt die Menschheit nach neuen Lebensräumen wie dem Mond oder dem Mars Ausschau zu halten. Schon nach einiger Zeit sind über 1 Mrd. Menschen im Weltall um es zu besiedeln. Mit den Jahren kommt es immer wieder zu Spannungen zwischen der Erde und den Kolonien. Dieser Konflikt endet in einem Krieg. Viele erbitterte Schlachten sind die Folge und als wenn das nicht genug wäre wollten Außerirdische in dieser Zeit den ersten Kontakt, der allerdings nicht gerade freundlich abläuft. Um nun nicht unterzugehen müssen sich die Menschen zusammenschließen um gemeinsam gegen den neuen Feind vorzugehen. Aus diesem Grund wird die 'Eiserne Legion' gegründet, welche der unbekannten Bedrohung Herr werden soll.

Bevor der Spieler nun gegen die bösen Aliens vorgehen kann, muß er die heimischen Konflikte beenden. Insgesamt fünf Kampagnen mit je sechs Missionen gibt es in Haegemonia. Zu Beginn steht nur der Feldzug der Erde und des Mars zur Verfügung. Löst Ihr eine Kampagne, werden weitere Einsätze zugänglich. Diese Wahl hat später keinen Einfluss auf das Spiel, da es nur die Einführungskampagnen sind die später zusammenlaufen. Man kann sie als Training verstehen um mit dem Spiel klar zu kommen. Dabei ist die Seite der Erde die einfachere und die Seite des Mars kann für Fortgeschrittene angesehen werden. Im Spiel selber helfen nützliche Tipps durch die ersten Missionen und mit der Zeit erklärt sich das Spiel von selbst. Am Anfang des Spiels kümmert Ihr Euch noch um einen kleinen Mond, der kaum Eure Pflege bedarf, da auch genügend Ressourcen vorhanden sind. Zurücklehnen kann man sich aber trotzdem nicht denn der Spieler muß sich um das Wohlbefinden und die Moral der Bevölkerung kümmern. Genauso wichtig ist auch die Forschung die weiter betrieben werden muß.

In der Forschung liegt die Zukunft und diese darf nicht vernachlässigt werden. Haegemonia setzt sehr stark auf diesen Bereich, denn es kann über Sieg oder Niederlage entscheiden. In dem Spiel gibt es rund 200 unterschiedliche Erfindungen die zu erforschen sind. Es sind nicht alle unbedingt wichtig und welche Richtung der Spieler einschlägt bleibt auch ihm überlassen. Er soll selber entscheiden welche Waffentechnologie, Zusatzmodulen usw. er noch besser ausbauen möchte oder ob er nicht doch auf eine neue Militärbasis setzt. Dabei muß man aber beachten das die Forschungspunkte begrenzt sind und wer sich für einen Bereich entschließt kann nicht mehr in andere, nun verschlossene Erfindungen im Forschungsbaum vordringen.

Um nun im Weltall herumzufliegen stehen unterschiedliche Raumschiffe zur Verfügung. Anfangs sind es nur ein paar kleine Jäger, die für die bestehenden Aufgaben wie Eskorten oder Verteidigung völlig ausreichen. Nach allen Entwicklungen kann der Spieler auf bis zu 40 unterschiedliche Schiffe zurück greifen, die vom kleinen Jäger bis hin zu gigantischen Raumkreuzer reichen. Das größte Raumschiff ist aber nicht unverwundbar denn es kann immer noch vernichtet werden. Wichtig bei dem Spiel ist die Strategie, denn mit der richtigen können viel stärkere Gegner geschlagen werden. So kann der Spieler entscheiden, ob vorzugsweise auf das Waffensystem, den Antrieb oder den Rumpf geschossen werden soll. Die Schwächen der einzelnen Raumschiffe werden so ausgenutzt. Das gilt in der Offensive aber auch in der Defensive. Neben den Angriffen auf Raumschiffe können auch Kolonien attackiert werden - was allerdings nicht alle Fluggeräte schaffen. Zusätzlich kann der Akteur Planeten, Stationen oder auch Einheiten noch Helden zuteilen, welche die Effizienz steigern und die Strategie verbessern. Diese Helden lernt Ihr durch Ereignisse in der Story kennen oder sie bieten sich für Geld selber an. Alle Einheiten gewinnen im Laufe des Gefechts oder nach Erreichen der Einsatzziele an Erfahrung und verbessern somit ihre Werte. Aber auch durch bloße Anwesenheit können die Kommandeure die Eigenschaften der Truppen verbessern, was zum Teil Siegentscheidend sein kann. Technologien nehmen übrigens ebenso Einfluß auf die Truppen.

Neben dem Krieg muß sich der Spieler auch noch um die Heimatfront kümmern. Dort wollen die Siedler trotz der Konflikte glücklich leben und außerdem braucht Ihr noch Geld um alles zu finanzieren. Dazu gibt es zwei Möglichkeiten: Zum einen können Steuern auf einem bewohnten Planeten erhoben werden. Je höher der Steuersatz dabei ist, desto größer ist jedoch die Chance, dass die Einwohner irgendwann rebellieren und Ihr die Kontrolle über den Planeten verliert. Neben den Steuern könnt Ihr eine Minenstation bauen und diese zum Ressourcenabbau zu einem passenden Asteroiden schicken. Um die Zufriedenheit sicher zu stellen kann der Spieler aber auch auf den Planeten Gebäude errichten oder Ackerland anlegen. Man sieht schon an diesen Beispielen wie viele Möglichkeiten das Spiel bietet und trotz dieser großen Vielfalt wird es kaum unübersichtlich. 

Außer dem Singleplayer-Modus gibt es noch einen Mehrspieler-Modus. Hier kann der Spieler in klassischen Modi wie Gefecht oder Szenario gegen andere Mitspieler antreten. Zusätzlich bietet Haegemonia auch noch einen Kooperativ-Modus - wo Spieler die ganze Kampagne zusammen durchstehen können. 

 

Technik:

Schon bei den ersten Blicken erkennt man das Haegemonia richtig gute Optik zu bieten hat. Grund dafür ist die völlig neue Walke-Engine von Digital Reality. So wird der Spieler u.a. geniale Planeten mit einer Atmosphäre oder eine blendende Sonne zu sehen bekommen. Diese Engine verwendet übrigens auch Grafikeffekte wie Vertex-Shader oder T&L. Daneben bekommt ihr auch noch detaillierte Raumschiffe und Stationen zu sehen. Dank des LOD-Systems werden auch kleinere Rechner auf die Optik nicht verzichten müssen, denn es ermöglicht den Detailgrad abhängig von der Sichtweise zu bestimmen. Nahe Objekte werden so detailliert dargestellt und dafür entfernte Objekte nicht. Zu einer guten Grafik gehört auch ein guter Klang. Das Spiel kann eine tolle Soundkulisse aufweisen, denn die Musik sorgt alleine schon für eine ordentliche Stimmung. Wenn es zum Kampf kommt wird die Musik angepaßt und mit den normalen Ingamegeräuschen entsteht ein fast realistisches Spielgefühl. Auch die Steuerung ist ausgereift, auch wenn man sich ein wenig an das steuern der Raumschiffe gewöhnen muß.

 

Fazit:

Haegemonia kann wirklich überzeugen denn es hat alles was ein gutes Strategiespiel benötigt. Die Mischung aus Aktion und Verwaltung stimmt und trotz der vielen Kolonien - in den unterschiedlichen Sonnensystemen - wird es nicht unübersichtlich. Es macht sogar richtig Spaß immer wieder neue Orte zu gestalten und zu verwalten. Kommt es dann zum Kampf wird es richtig spannend, denn durch die Zufallsereignisse sind die Schlachten sehr abwechslungsreich. Kleine Abzüge mußten wir leider doch vornehmen, da die sehenswerten Schlachten wenig interaktiv sind - einfach das Ziel anklicken und fertig. Rundum ist das Spiel aber eine geniales Genremix aus Aufbausimulation und Strategiespiel das mit einer tollen Grafik und Atmosphäre viele begeistern wird.

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Haegemonia: Legions of Iron (PC)

 
 Haegemonia - Legions of Iron
EUR 41,99
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Grafik: 90 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 82 %  
Singleplayer: 84 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 85 %  
Gesamtwertung:  86 %  

Systemanforderungen: 

- Prozessor Pentium > 600 MHZ
- RAM 128 MB
- Grafikkarte 32 MB
- LAN-Unterstüzung (optional)
- Online-Unterstützung (option.)
- System WIN 98
- System WIN ME
- System WIN 2000
- System WIN XP


 

 

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