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Einleitung:
Fans von knobellastigen
Spielen können sich freuen, denn Q Entertainment - Entwickler von Lumines
(PSP) und Meteos (NDS) - bringt mit Gunpey einen weiteren musikalischen
Puzzlespaß auf den deutschen Markt. Das Spiel basiert auf dem
Konzept der Nintendo-Designer-Legende Gunpei Yokoi und wurde für die beiden
Handhelds Nintendo DS und Sony PlayStation Portable (PSP) optimiert. Wir
konnten uns jetzt beide Versionen ausgiebig ansehen. Ob sich das Spiel für
Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Obwohl das grundlegende Spielprinzip bei beiden Version recht gleich ist,
gibt es doch kleinere Unterschiede. Fangen wir daher erst einmal ganz von
vorne an. Da wäre zum einen der Menübildschirm von der PSP-Version. Dort
findet der Spieler die Menüpunkte Schnellstart, Einzelspieler
(Herausforderung, Einzel-Skin, Doppel-Skin, Gunpey 10x10), Zeitattacke,
VS-Modus und Optionen. Unter zu letzt genannten Punkt kann man alle
spielrelevanten Einstellungen anpassen. Viel interessanter sind natürlich
die unterschiedlichen Spielmodis. Der schnellste Weg zu einer
Einzelspieler-Partie ist der Schnellstart. Etwas anspruchsvoller sind die
vier Spielarten Herausforderung, Einzel-Skin, Doppel-Skin und Gunpey 10x10
(doppelt so breites Spielfeld) die wir unter Einzelspieler finden. Wer den
spielerischen Druck erhöhen möchte, kann sich auch in den Modus Zeitattacke
versuchen. Hier jagen wir so viele Felder wie möglich in wahlweise 60, 90
oder 120 Sekunden hoch. Wer lieber mit Freunden spielt, darf dieses unter
VS-Modus machen. Dazu stehen zwei lokale kabellose Spielmodis zur Auswahl.
Die NDS-Version bietet dagegen die Menüpunkte Gunpey, VS, Extras und
Optionen. Unter Extras darf man z.B. eine Demoversion des Spiels zu einen
Freund schicken, G-Ton - Smooth-Moves in der Galerie ansehen oder eigene
Musik erschaffen bzw. anhören. Natürlich kann man viele dieser Sachen erst
dann machen, wenn erste Erfolge im Spiel eingefahren wurden.
Kommen wir daher zu den eigentlichen Spielarten. Zum einen kann der Akteur
im VS-Modus über die drahtlose DS-Datenübertragung gegen einen Freund
spielen. Dazu braucht man allerdings zwei Versionen dieses Spiels und einen
weiteren Handheld. Am Anfang stürzt man sich selbstverständlich in den
Einzelspielerbereich. Hier warten die Herausforderungen Grenze, Endlos,
Zeitspiel, Stufenspiel und Doppel-Bildschirm auf uns. Das grundlegende
Spielprinzip ist natürlich bei beiden Versionen gleich. Wir sehen ein in
Felder aufgeteiltes Spielfeld. Ziel in Gunpey ist es, dass jeweils eine
komplette horizontale Reihe entsteht. Wir müssen also frühzeitig Linien
verbinden und diese klären. Dabei steigen vom unteren Teil des Bildschirms
immer wieder neue Felder auf. Der Spieler soll jetzt einen Cursor benutzen,
um diese Feder auszutauschen. Dazu ziehen wir diese nach unten und oben, bis
eine Linie über eine horizontale Reihe entsteht. Schaffen wir dieses, so
explodieren die Linien und machen Platz für neue. Dabei ist wirklich
schnelles Handeln angesagt, denn das Spiel findet ein jähes Ende, wenn
unvollständige Linien den oberen Bildschirmrand erreichen.
Gespielt werden dürfen übrigens die Original- oder die Break-Regeln, um
Felder zu klären. Bei den Original-Regeln nehmen leere Felder den Platz der
geklärten Felder ein. Bei Break-Regeln dagegen werden die geklärten Felder
durch die darüber liegenden ersetzt, die einfach herunter fallen. Durch das
verschwinden der Linien erhält der Akteur dann Punkte. Dabei gilt: Je länger
die Ketten, desto gewaltiger sind die Bonuspunkte. Um zu klären kann der
Spieler natürlich verschiedene Techniken anwenden. Da wäre das einfache
Klären, indem man eine Linie über fünf horizontale Felder bringt. Linien die
von der Hauptlinie abweichen, werden ebenfalls geklärt. Die
Zick-Zack-Technik erlaubt uns mehrere verbundene Felder überall auf dem
Bildschirm zu löschen. Wenn eine Linie explodiert, kann man übrigens schnell
zwei weitere Felder verbinden, um diese ebenfalls verschwinden zu lassen.
Daneben gibt es noch Techniken wie doppelte Verarbeitung oder Kette. Ihr
sehr schon, dass es viele Möglichkeiten gibt, um an das gewünschte Ziel zu
kommen. Jede Aktion hat übrigens direkten Einfluss auf den Sound, so dass
mit ein wenig Übung sogar ganz eigene Gunpey-Soundtrack entstehen. Neben
einer etwas anderen Optik und den handheldtypischen Steuerungen gibt es bei
beiden Versionen auch kleine spielerische Unterschiede. So kann man bei der
PSP im Challenge-Modus bis zu 40 dynamische Skins sammeln. Beim
gleichzeitigen "mixen" von zwei Skins und den zugehörigen Sounds im
Double-Skin-Modus wird jeder Spieler zum Gunpey-DJ. Spieler der DS-Version
verfügen dagegen über ganz spezielle Attacken, wodurch ihre Gegner zeitweise
aus dem Spiel fliegen. Ausgestattet mit Soundpaketen dürfen sie auch ihr
musikalisches Talent in ihren ganz eigenen Kompositionen unter Beweis
stellen. So stürzen wir uns nun in die unterschiedlichen Spielmodis und
versuchen so viele Punkte wie möglich einzusammeln.
Technik:
Die technische Seite haut einen natürlich nicht wirklich vom Hocker.
Allerdings muss man auch bedenken, dass es sich hierbei um ein Puzzle- bzw.
Knobelspiel handelt. Solche Games zeigen nur selten optische Highlights. Die
Grafik ist bei beiden Versionen sehr solide. Dabei kann die NDS-Version ein
wenig mehr überzeugen, da hier viele bunte Hintergründe unser Auge erfreuen.
Der Sound ist bei beiden Spielen recht gut. Der Beat und Klang der Musik
passen zum Spiel und so hört man diesen gerne zu. Außerdem
werden immer mehr Sound-Sets freigeschaltet, wenn wir im Spielgeschehen
voranschreiten. Das motiviert zusätzlich weiter zu spielen. Hinzu kommen
nette Ingamegeräusche die alle Aktionen passend untermalen. Die Steuerung
funktioniert bei beiden Spielen recht ordentlich. Über die Knöpfe der PSP
kann man alle Aktionen sicher ausführen. Etwas komfortabler ist natürlich
die Lenkung bei der DS-Version. Hier muss man Gunpey mit dem Touchscreen und
dem Touchpen spielen. Hinzu kommen Aktionen über die normalen Tasten. Schon
nach wenigen Minuten kommt jeder damit klar und so kann man direkt in das
Spielgeschehen einsteigen. Der Schwierigkeitsgrad ist recht ordentlich. Vor
allem in späteren Spielen kommt man ordentlich ins Schwitzen.
Allerdings kann jeder mit ein wenig Übung schnelle Erfolge einfahren. Fasst
man nun alles zusammen, so kann die Technik bei beiden Version grundlegend
überzeugen.
Fazit:
Gunpey ist auf beiden Handhelden ein nettes Spiel für zwischendurch. Für
viele Stunden kann das Knobelspiel ambitionierte Spieler gut unterhalten.
Der lange Spielspaß kommt u.a. durch
die vielen unterschiedlichen Spielmodis
zustande. Nett ist außerdem der Sound, der sich
unserer Spielweise anpasst. Trotz vieler guter Ansätze ist das Knobelspiel
aber nicht viel mehr, wie ein netter Zeitvertreib. Wirklich revolutionieren
wird Gunpey das Genre der Puzzlespiele nicht. Dafür ist das grundlegende
Gameplay einfach zu abgenutzt. Hinzu kommt eine zweckmäßige und
unspektakuläre Optik. Wer allerdings gerne solche Spiele spielt, wird mit
beiden Versionen viel Spaß haben. Ein gewisses Suchtpotenzial muss man dem
Spiel einfach zusprechen. Müssten wir uns für eine Version entscheiden, so
würden wir doch das NDS-Spiel nehmen. Hier gibt es einfach mehr graphische
Spielereien. Hinzu kommt eine intuitive Steuerung, die sofort ins Blut
übergeht. Dennoch kann man auch die PSP-Version allen Genrefans ans Herz
legen.
Features:
- Unzählige Puzzles sorgen für monatelangen Rätsel- und Knobelspaß
- Der Beat und Klang der Musik paßt sich immer der Spielweise an!
- Je weiter Sie im Spielgeschehen voranschreiten, desto mehr Sound-Sets
werden freigeschaltet.
- Mehr und mehr Variationen ergeben sich aus der Kombination von
Instrumenten und "Music-Patterns".
- Gunpey ist die ultimative Symbiose zwischen stylistischer Grafik und
unverkennbarem Sound
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