|
Einleitung:
In
den letzten Jahren haben sich die Mechspiele immer größerer Beliebtheit
erfreut. Leider wurde die Xbox bis jetzt nur mäßig mit Spielen aus diesem
Genre beglückt. Diese Situation wird nun ein wenig gebessert. Aus dem Haus
Rage kommt ein neues Mechspiel auf dem Markt. Es handelt sich dabei um das
Spiel Gun Metal. Dieses ist ein Mech-Shooter das mit vielen Levels und
einigen Extras erscheint. Seid den Spielen Incoming und Expendable steht
Rage für schnörkellose Action das mit einer feinen Grafik ausgestattet
ist. Ob es bei diesem Spiel ebenso gemacht wurde, erfahrt ihr im
nachfolgendem Bericht.
Zum
Spiel:
Die
Story ist schnell erzählt. Nach einer kriegerischen Eskalation ist die
Erdbevölkerung gezwungen, auf den Planeten Helios auszuwandern. Dort sorgt
ein globaler Senat mit einem internationalen Sicherheitskorps für Frieden.
Natürlich kann es nicht lange friedlich bleiben. Die Helios werden von
einer feindlichen Armee angegriffen, die den Planeten übernehmen wollen. Um
gegen die feindliche Armee bestehen zu können, wird ein Projekt mit dem
Namen "Gun Metal" bewilligt, das einen Multi-Mech zur Folge hat.
Um den Mech zu steuern werden spezielle Piloten benötigt und genau dort
greift der Spieler ein.
Das
Spiel gestaltet sich ähnlich einfach wie die Story. Der Spieler schlüpft
in die Rolle der Piloten die den Havoc steuern, um dann alles zu vernichten
was nach einem Feind aussieht. Diese greifen oft Gebäude oder Einheiten an
die der Spieler oftmals beschützen muß. Dabei wird es dem Akteur leicht
gemacht den Mech zu steuern. Feuern, Waffenauswahl, Rollen drehen usw. sind
nach ein paar Minuten ins Blut übergegangen und die Gegner können
vernichtet werden. Der besondere Effekt des Spiels ist, das der Spieler den
Mech von einer Bodeneinheit in eine Flugeinheit verwandeln kann. Mit einem
Knopfdruck verwandelt sich der Mech in einen Jet und man kann diesen mit
neuen Möglichkeiten gegen seine Feinde einsetzen.
Vor
den einzelnen Missionen wird der Spieler in jede Schlacht eingewiesen.
Meistens muß der Spieler Erdlinge oder Gebäude beschützen. Dieses wird
durch Auto-Targetting vereinfacht sodas kaum Fehltreffer zustande kommen.
Natürlich werden Munition usw. im Kampf verbraucht sodas der Mech öfters
zur Tank-Station aufbrechen muß um seine Reserven oder Panzerung aufzufüllen.
Diese liegen oftmals weit weg vom Schlachtfeld, sodas es zu Problemen kommen
kann, wenn man zu großzügig mit seiner Munition umgeht und zu viel Zeit
beim Aufladen braucht. Schnelles aufladen ist dabei sehr wichtig da man
ansonsten evtl. zu spät zu den beschützenden Einheiten zurückkehrt. In
der Mission wird über Sprachausgabe erklärt, was man als nächstes machen
muß. Auf einem kleinen Radar werden markante Punkte nochmals dargestellt.
Nach Erfüllung alle Teilaufgaben ist eine Mission beendet. Falls man
scheitert beginnt das Level von vorne.
Technik:
Die
Havocs sind eigentlich recht gut gestaltet. Ganz im Gegenteil zu der
Umgebungsgrafik. Diese besticht durch platte Texturen die nur selten Objekte
beinhaltet. Dafür wird die Umsetzung von Boden zu Flugkämpfen gut
gestaltet. Kämpfe am Boden und in der Luft machen gleichviel Spaß. Die
Explosionen sind durchschnittlich gelungen. Sie sind zwar vorhanden aber sie
kommen nicht an die Klasse von z.B. Halo heran.
Der
Sound kommt eigentlich recht gut rüber, auch wenn sie ein wenig
gewohnheitsbedürtig ist. Dafür ist eine deutsche Sprachausgabe vorhanden,
die allerdings wenig Stimmung in das Spiel einbringt. Soundeffekte wie
Explosionen oder das abfeuern von Waffen klingen ein wenig blechern aber
nicht unrealistisch.
Fazit:
Das
Spiel hat höhen und tiefen. Grundsätzlich wird es wohl vor allem Mechfans
in den Bann ziehen können. Unterschiedliche Aufgaben und Level werden für
einige Spielstunden Spaß bereiten. Vor allem die Umsetzung zwischen Boden
und Flugaktionen machen richtig Spaß. So wurde das Spiel nebenbei zu einer
Flugsimulation gemacht. Leider wurde das Spiel technisch nur mäßig gut in
Szene gesetzt. Gerade in der Optik hätte man mehr machen können. Die
Steuerung ist sehr leicht gestaltet sodas gerade Neueinsteiger schnell in
das Spiel rein kommen. Mechfans werden es evtl. zu einfach finden. Die KI
der Gegner ist leider auch nur mittelmäßig. Oft genug passiert es, das man
neben einer feindlichen Einheit steht, und diese immer noch auf ein Gebäude
oder eine andere Einheit feuert. Wenn man aber sieht das zur Zeit nur wenig
Mechspiele auf dem Markt sind, kann man über die kleinen Fehler hinwegsehen.
|