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Gore (PC)

Wertung:
74 %

Einleitung:

 Aus dem Haus Cryo ist für den PC ein neuer Egoshooter erschienen. Es handelt sich dabei um das Spiel "Gore" was übersetzt (geronnenes) Blut bedeutet. Gerade in der heutigen Zeit dürfte so ein Titel in Verbindung mit einem Egoshooter für Diskussionen sorgen.

 

Zum Spiel:

Die Story ist schnell erzählt. Im 21. Jahrhundert sind die Städte der Erde nur noch ein Trümmerhaufen die von Terrorbanden beherrscht werden. In dem Bestreben, die Macht wiederzugewinnen, hat die Regierung einen äußerst fortschrittlichen Kampftrainingssimulator, namens Gore, entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Kampfsimulator der die Situation auf der Strasse nachstellt und so die Polizeikräfte für den besonders harten Einsatz vorbereiten soll. Das Ziel des Spielers ist nun mit allen möglichen Waffen gegen die Terrorristen, Datendiebe oder sonstige böse Strolche anzutreten und diese zu besiegen.

Das Spiel ist aufgeteilt in einen Singleplayer- und einem Multiplayermodus. Im Singleplayermodus stehen 17 Solokampagnen zur Verfügung. Meistens muß der Spieler von Punkt A nach Punkt B kommen. Einziges Hindernis sind die massig auftretenden Gegner die man niederstrecken muß um weiter zu kommen.

Um dieses Ziel zu erreichen kann man auf ein reiches Waffenarsenal zurückgreifen. Dabei beeinflußt das Gewicht der Waffe die Mobilität des Spielers. Zur Verfügung stehen Waffen wie Messer, Granaten, Pistole, Schrotflinte, Pump Gun, Doppelte Handfeuerwaffe, Raketenwerfer, C4 Sprengstoff, G4-Gas-Sprengstoff, Vierläufige Flinte, Minimaschinengewehr, Scharfschützengewehr, Sturmgewehr, Flammenwerfer und Fleischersäge. Im Spiel sammelt der Spieler Munitionspakete um die einzelnen Waffen wieder aufzufüllen. Zur eigenen Heilung nimmt man die obligatorischen Medipacks auf. Desweiteren kann man seine Figur auch mit Kopfpanzerung oder Körperpanzerungen schützen. Natürlich wirken sich eigene Verletzungen auch auf die Beweglichkeit der Figur aus. Am Stamina Meter ist zu erkennen, wie fit der Charakter ist. Sinkt der Wert, so kann sich die Figur nur noch langsam bewegen.

Die Gegnervielfalt hält sich leider ein wenig in Grenzen. Oft tauchen die gleichen abgeschossenen Gegner wenig später wieder auf. Auch über die KI der Gegner kann man streiten. Die Gegner gehen kaum mal in Deckung aber dafür treffen sie gut, wenn die eigene Figur bemerkt wird. Im Kampf selber fließt Blut und durch Waffen wie der Meatsaw können sogar Körperteile abgetrennt werden. Übertriebene Blutfontänen untermalen das ganze geschehen.

Im Mehrspielermodus kann man aus den Spielarten Deathmatch, Team-Deatchmatch und Capture the Flag aussuchen. Bei allen Spielarten können Powerups zerstört werden, sodas munitionssuchende Spieler kurz vor dem ersehnten Item ins leere laufen.

Das Spiel beinhaltet acht unterschiedliche Charakter-Klassen mit speziellen Fähigkeiten (Stamina, Geschwindigkeit, etc.), die vor allem in Mehrspieler-Modus für leicht differenzierte Kämpfe sorgen.  Bei den Kämpfen funktioniert das in Deckung gehen hervorragend, sprich: Wenn man sich hinter einer Kiste duckt, so ist man tatsächlich vor den Projektilen geschützt, insofern die Kiste dem Beschuss standhält. Der Waffenwechsel geht schnell von der Hand, aber dafür dauert das Nachladen der Waffen etwas lange.

 

Technik:

Das Spiel basiert auf der AMP 3D Engine. Die Arenen können dank der virtuellen Ausmaße überzeugen die aber leider wegen der Grau-in-Grau Texturen etwas langweilig wirken. Die Figuren bewegen sich ein wenig unrealistisch und sehen ein wenig undetailliert aus. Der Sound ist angemessen. Neben der "normalen" Soundkulisse gesellen sich noch die Inkörpergeräusche unseres Kämpfers dazu, welches aus dem Atem und dem Herzschlag besteht, die sich beide nach oben schrauben je erschöpfter unser Held ist.

Sehr gut gelungen ist dafür die Steuerung. Schon ab dem ersten Level kommt man wunderbar damit zurecht, welche frei konfigurierbar ist und sich so belegen lässt, wie man es aus anderen Shootern gewohnt ist.

 

Fazit:

Das Spiel kann sich in die große Reihe der Egoshooter gut einordnen. Die Einzelspieler-Kampagne dauert leider nicht gerade lange. Geübte Spieler werden damit schon nach vier bis fünf Stunden durch sein. Ebenfalls kann man die unterschiedlichen Einsätze bemängeln, die nicht gerade abwechslungsreich gestaltet worden sind. Dafür machen die Mehrspieler-Gefechte um so mehr Freude. In Verbindung mit der leicht von der Hand gehenden Steuerung entsteht so ein Gameplay das zu fesseln versteht. Die differenzierten Trefferzonen können ebenfalls begeistern, auch wenn das massiv eingesetzte Blut nicht jedermanns Sache sein dürfte. Generell ist "Gore" nichts für schwache Nerven oder Minderjährige, da an Brutalität nicht gespart wird. Rundum versteht das Spiel aber den Spieler in seinen Bann zu ziehen. Shooterfans werden sich freuen.

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

Gore (PC)

 
 Gore
EUR 29,99
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Grafik: 77 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 77 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer: 77 %  
Spielspaß: 74 %  
Gesamtwertung:  74 %  

Systemanforderungen:

  • Hersteller: Cryo / Modern Games

  • Multiplayer: ja, LAN  oder Internet

  • Benötigtes System: Windows 95/98/ME/2000/NT4/XP

  • Processor Pentium II Athlon 350 or better

  • Ram 64mb or better

  • TNT 2 Typ or GeForce Typ

  • OpenGL-kompatible Videokarte inkl. Vollständig DirectX 8.1 kompatibel

  • Hard Disk 700mb


 

 

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