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Godzilla Save The Earth - Review (Xbox)

Wertung:
73 %

Einleitung:  

Godzilla dürfte eigentlich jeder aus unzähligen Filmen kennen. Es war nur eine Frage der Zeit bis ein Spiel mit der Riesenechse erscheint. Ende 2002 war es dann endlich so weit. Über Atari kam das Spiel Godzilla - Destroy all Monsters Melee für die Xbox und Gamecube auf den Markt. Nach gut zwei Jahren kommt ein weiteres Gozilla-Spiel in Deutschland raus. Es handelt sich dabei um das Kampfspiel Godzilla Save The Earth. Dieses Spiel wird diesmal für die Playstation 2 und Xbox erhältlich sein. Wir konnten die fertige Xbox-Version jetzt testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Nachdem das Spiel gestartet wurde dürfen wir uns erst einmal ein nettes Intro ansehen. Anschließend landen wir im Hauptmenü. Hier erblickt der Spieler die Menüpunkte Action, Versus, Melee, Survival, Challenges, Purchase Items, Gallery, Options und Profiles. Wundert Euch nicht über die englischen Menüpunkte. Leider wurde uns keine deutsche Übersetzung spendiert. Zumindest liegt ein deutsches Handbuch bei. Kommen wir nun zu den einzelnen Menüpunkten zurück. Bei den Optionen können wir wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Hinzu kommen die Profiles die wir neu erstellen, löschen oder laden dürfen. In der Galerie kann sich der Spieler die Original-Grafiken und Bilder der klassischen Monster ansehen, die in diesem Spiel mit der Zeit auftauchen. Bei Purchase Items kaufen wir dann neue Monster, Städte und Galeriegegenstände. Bezahlt wird mit den Punkten aus dem Actionspiel. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten wie dem Action-Modus. Hier müsst Ihr gegen diverse Monstern kämpfen. Der Akteur erhält Punkte, wenn er Militärfahrzeuge zerstört, Gegner in kürzestmöglicher Zeit K.O. schlägt und so viele G-Zellen wie möglich findet. Daneben gibt es noch den Duell-Modus, wo ein bis zwei Spieler gegeneinander oder gegen einen CPU Gegner kämpfen. Beim Nahkampfmodus stellen wir uns einem Nahkampf über mehrere Runden. Hier kann jeder alleine oder in zwei Mannschaften antreten. Gleich vier Monster kämpfen bei dieser Spielart auf einmal. Punkte erhalten die Akteure für Niederschläge, K.O.-Schläge, Combos und für ihre Gesundheitswerte. Der Spieler, der die festgelegte Zahl an Runden gewinnt oder am Ende einer K.O.-Runde die meisten Punkte hat, wird zum Nahkmapf-Champion gekürt. Eine nette Spielvariante ist der Überlebensmodus. Hier sollen wir versuchen, so viele Gegner wie möglich K.O. zu schlagen, bevor die eigene Gesundheitsleiste verbraucht ist.

Als letztes darf sich jeder auf den Challenge-Modus stürzen. Bei dieser Spielart stehen zwei Spielmodis zur Auswahl. Zum einen das Schiffe versenken. Mit diversen Objekten muss der Spieler vorbeifahrende Schlachtschiffe zerstören. Außerdem können wir uns auch in der Spielart Vorillium-Basketball beweisen. In drei Minuten sollt ihr so viele Körbe wie möglich werfen. Beides sind nette Minigames die eine gewisse Zeit Spaß machen. Egal welchen Spielmodus Ihr nun aussucht, irgendwann beginnt der Kampf. In der Regel sucht Ihr erst einmal ein Monster als Eure Spielfigur aus. Zur Auswahl stehen immer nur die Spielfiguren die aktuell freigeschaltet sind. Das gleiche gilt für die Arenen. Anschließend kann der Monsterkampf beginnen. Bei den Fights kämpft Ihr in einer netten Arena, in der sich viele zerstörbare Objekte befinden. Schlagt Ihr z.B. auf ein Gebäude ein oder schleudert Ihr einen Gegner in dieses, so zerbricht das Haus in seine Bestandteile. Außerdem kann der Spieler auch Häuser aufnehmen und als Wurfobjekte missbrauchen. Unsere Spielfigur verfügt über diverse Fähigkeiten. Neben Tritten und Schlägen muss auch geblockt werden. Hinzu kommt das unser Monster springen, laufen und (falls es der Charakter zulässt) fliegen kann. Nahkämpfe sind bei dem Spiel genauso möglich wie Distanzangriffe und die berühmten Strahlenkämpfe fehlen genauso wenig wie der Wutangriff. Daneben gibt es noch viele Powerups wie Gesundheit, Luftangriff oder Energie. Jedes Monster hat seine speziellen Resistenzen, wunden Punkte, individuellen Angriffe und Waffen. Somit muss der Spieler jede Spielfigur kennen lernen. Nur so wird er die richtige Taktik finden um einen Gegner zu besiegen. Wer in dem Spiel einfach nur drauf losschlägt wird nicht weit kommen.

 

Technik:

Das Kampfspiel der Monster, Aliens und nervigen Menschen findet jeweils in begrenzten Arenen statt. Als Schauplätze dienen Städte, Inseln und Häfen. Jede Örtlichkeit weist jeweils andere Objekte auf, die sich fast alle zerstören lassen. So findet Ihr in Städten Hochhäuser und Fabriken, während in Häfen auch mal Schiffe auftauchen. Wir missbrauchen in einem Kampf wirklich alles. Dementsprechend sehen die Landschaften nach einem Fight auch aus. Obwohl wir viele Effekte und Explosionen zu sehen bekommen kann die Grafik nicht ganz überzeugen. Vor allem bei den Texturen hätte man sich mehr gewünscht.
Häuser bestehen leider nur aus großflächigen Wänden, die dementsprechend klobig wirken. Zumindest sehen die Monster ganz gut aus und die ganze Zeit umkreisen uns Hubschrauber und andere Vehikel. Die Animationen sind eigentlich ganz gut gelungen. Die Monster bewegen sich so, wie man es aus den Filmen schon kennt. Allerdings sind sie auch genauso ungelenk wie in den B-Movies. Das Geschehen wird mit vielen Soundeffekten, original Monsterschreie und Umgebungsgeräusche begleitet. Hierdurch entsteht ein angemessenes Ambiente. Mit der Kamera kann man zufrieden sein. Alles wird aus einer guten Perspektive gezeigt und selbst in der größten Hektik verliert man seine Spielfigur nie aus dem Auge. Außerdem können wir die Blickrichtung nachjustieren. Schnell kommt man auch mit der Steuerung klar. Schon nach wenigen Minuten hat jeder die Grundschläge drauf.

 

Fazit:

Das Spiel hat gute aber auch schlechte Seiten. Nett ist vor allem, dass man in den Arenen fast alles zerstören darf. Hierdurch entstehen sehr actionreiche und vor allem spektakuläre Kämpfe. Der Hersteller hat sogar viele bekannte Monster und Filmeffekte in das Spiel eingebaut. Kämpft man gegen eine Kreatur, so wird unsere Spielfigur - wie in den Filmen - von Hubschraubern und anderen Fahrzeugen beschossen. Die Kämpfe laufen auch nicht immer gleich ab. Da jede Figur Stärken aber auch Schwächen hat, muss man sich immer wieder umstellen. Schade, dass die Grafik nur mittelmäßig ist. Vor allem die Texturen und die Details könnten besser sein. Die Figuren bewegen sich außerdem etwas steif und ungelenk. Man kann aber damit noch leben. Hinzu kommen gute Soundeffekte und Monsterschreie. Hört man diese, erkennt man sofort um welche Kreatur es sich handelt. Auch wenn Godzilla Save The Earth insgesamt nichts Außergewöhnliches bietet, kann es für eine bestimmte Zeit unterhalten. Allerdings sollte man Godzilla und die Filme auch mögen. Hinzu kommt ein gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Beat´em Up-Fanatiker werden allerdings kaum gefordert. Alle anderen erhalten ein etwas anderes und vor allem spaßiges Beat´em Up Spiel. Erwartet aber nicht zu viel.

 

Features:

- Retten sie die Erde in diesem weltumspannenden Adventures
- Kämpfen sie als Space Godzilla™, Mothera™, Megaguis™ oder einer der anderen 15 beinhalteten Mega-Monster
- Kämpfe sie mit vier Freunden gleichzeitig.
- Nach bestandenen Missionen werden geheime Monster freigeschaltet.
- Werfen sie Wolkenkratzere, Züge, Panzer,… und natürlich ihre Feinde.
- Vernichten sie mit ihren Mega-Kräften ganze Städte
- Werden sie der Beste in den verschiedenen Challenge-Modi.

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 

Wertungsbox:

Godzilla Save The Earth (Xbox)

 
 Godzilla: Save the Earth
EUR 29,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 70 %  
Sound: 75 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 72 %  
Multiplayer: 74 %  
Spielspaß: 72 %  
Gesamtwertung:  73 %  



 

 

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