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Einleitung:
Spieler die HipHop und
Graffiti mögen, sollten jetzt Ihr Sparschwein plündern, denn Atari bringt
das Spiel Getting Up: Contents under Pressure auf den deutschen Markt. Um
für das Streetstyle-Epos ein Höchstmaß an Authentizität sicherzustellen,
arbeitet Atari mit keinem Geringeren als Szene-Legende und Mode-Schöpfer
Marc Ecko zusammen. Dieser hat bereits vor sieben Jahren mit den Planungen
des Spieleprojekts begonnen. Der Design-Pionier, der bereits verschiedene
Hip-Hop-Labels zum Erfolg führte, war als kreativer Kopf maßgeblich an der
Story und der Charakter-Entwicklung beteiligt. Weitere Rap- und
Graffiti-Größen, wie Rap-Stars Talib Kwell und Eric B. & Rakim, standen dem
einzigartigen Spieleprojekt Pate. Wir konnten jetzt das neuste Xbox-Spiel
testen, dass übrigens auch auf Playstation 2 und PC erscheint. Ob sich eine
Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Wie bei solchen Spielen üblich, ist auch bei Getting Up: Contents under
Pressure eine Story vorhanden. In der Millionenmetropole New Radius haben
wir nur ein Ziel vor Augen: Wir wollen ganz nach oben und der "All City
King" werden! Trane lautet der Name des Hauptdarstellers und das ist auch
der Graffiti-Tag, welcher bald an jeder Häuserwand steht. Rivalisierende
Gangs und das Gesetz haben es auf Trane und seine Freunde abgesehen. Wie
nicht anders zu erwarten schlüpfen wir in die Rolle von Trane, der eine
teuflische Verschwörung aufdeckt. Nach einem einstimmenden Intro erblicken
wir erst einmal das Hauptmenü, wo der Spieler ein bestehenden Spielstand
laden oder ein neues Spiel starten kann. Anschließend folgt das
Spielinfo-Menü, wo wir die Menüpunkte "Missionsauswahl", "Black Book",
"Freischaltbares", "Optionen" und "Statistik" finden. Wie gewohnt kann man
unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Die Statistiken
für das aktuelle Profil darf man dann unter gleichnamigen Menüpunkt
einsehen. Hier werden uns unsere bisher gesammelten Rep, fertig gestellte
Graffiti, Bonus-Ziele, absolvierte Freeform-Herausforderungen, geschossene
Legenden-Fotos und gefundene Geheimnisse gezeigt. Unter "Freischaltbares"
finden wir außerdem noch Konzeptkunst, Filme und Beat Down-Arenen.
Allerdings benötigen wir dafür genügend Rep (Ruhm) und daher sollten wir uns
erst einmal in das eigentliche Spiel stürzen. Dieses aktivieren wir unter
Missionsauswahl. Bevor wir nun in eine Mission starten, kann der Spieler
noch sein Black Book vorbereiten. Hier darf der Akteur die Pieces und Tags
für die nächste Mission auswählen. Anschließend folgt ein kleiner Film, der
die Story vorantreibt. Diese Movies werden übrigens mit deutschen
Synchronsprechern gezeigt. Wir durchstreifen nun mit der Spielfigur Trane
die Viertel der Stadt und sprayen die Taggs der anderen Sprayer zu.
Selbstverständlich sollen wir auch unsere Sticker überall verteilen und die
Graffitis der Legenden für unser Black-Book fotografieren. Von diesen
Graffitis lernen wir natürlich einiges und so können wir im späteren
Spielverlauf immer aufwendigere und schönere Motive auf die diversen
Untergründe sprühen. Um ein Bild zu malen, stellen wir uns vor die zu
besprühende Fläche und drücken die rechte Schultertaste. Mit einem weiteren
Tastendruck fängt Trane an zu sprühen. Der Spieler muss natürlich noch mehr
machen. Wir steuern mit dem linken Ministick die Hand unserer Spielfigur.
Ihr müsst drauf achten, dass unser Bild vollständig ist und dass die Farben
gleichmäßig aufgetragen werden. Nasen oder andere Fehler sollte der Spieler
vermeiden, denn ansonsten gibt es Punktabzug.
In den Levels sollen wir natürlich diverse Missions-Aufgaben lösen. So muss
unsere Spielfigur Lieferwagen mit Taggs verschönern, Sticker in Kellerräume
kleben oder einen Zug voll sprühen. Immer wieder treffen wir bei unseren
Aktionen auf Motive von Konkurrenten, die wir zu bomben müssen. Diese lassen
sich das nicht ohne weiteres gefallen und so sind handgreifliche
Auseinandersetzungen an der Tagesordnung. Das sind bei weitem nicht die
einzigen Widersacher. Auch die Streifenbullen (CCK) haben es auf uns
abgesehen. Die Cops werden übrigens oftmals von Passanten herbeigerufen,
wenn diese uns entdecken. Daneben gibt es noch weitere Personen, die es
nicht gerne sehen, dass wir Objekte verschönern. Hierdurch wird der Spieler
ständig gegen irgendwelche Typen kämpfen, die sogar mit Waffen auf uns
zugehen. Zum Glück können wir diverse Schlag- und Tritt-Kombos ausführen,
die sich im weiteren Spielverlauf verbessern. Hinzu kommen unblockbare
Spezialschläge. Diese sind natürlich schwerer anzusetzen, wie normale Moves.
Leichter fällt einem das Benutzen von Waffen wie Holzbalken, Autobatterien
oder Baseballschlägern. Gegnerische Angriffe dürfen wir natürlich auch
blocken und nehmen wir doch einmal Schaden, so heilen wir diesen mit diversen
Heilpacks. Wer keine Lust auf Prügeleien hat, kann teilweise solche
Konflikte durch schleichen umgehen. Wirklich kampflos werdet Ihr aber nicht
durch das Spiel kommen. Natürlich müssen wir noch mehr machen. Unsere
Spielfigur verfügt über außergewöhnliche Kletterfähigkeiten, wodurch wir
fast überall hinauf- oder heruntersteigen können. Diese Fähigkeiten zeigen
wir auch auf fahrenden Zügen. Hier wird es oftmals sehr hektisch zugehen, denn wir
müssen nicht nur Taggs auftragen, sondern auch noch Streckensignalen
ausweichen. Das Spiel selber gibt am Anfang sehr gute Hilfestellungen, denn
wir durchlaufen in den ersten Missionen so eine Art Tutorial. Hier wird uns
in aller Ruhe die Steuerung und das Spiel erklärt. Grundlegend wird dann
noch alles durch kleine Filmeinspielung eingeleitet. Leider weiß der Spieler
anschließend nicht immer, was er erledigen soll. Wirklich schlimm ist dieses
aber nicht, denn das lädt uns förmlich dazu ein, ein Level zu erkunden. Das
sich dieses lohnt, wird schnell klar, sobald die ersten Geheimnisse entdeckt
werden. So stürzen wir uns nun in die vielen unterschiedlichen Levels, wo
wir als Trane immer wieder andere Aufgaben erledigen müssen. Diese sind
nicht nur vielfältig, sondern auch interessant und abwechslungsreich.
Technik:
Die Grafik von Getting Up: Contents under Pressure kann voll überzeugen. Das
fängt bei unserer Spielfigur bzw. den Charakteren an. Diese sehen nicht nur
gut aus, sondern sie wurden auch toll animiert. Hinzu kommen detailreiche
Hintergründe und abgefahrene Graffitis. Außerdem werden wir ein geniales
Menü zu sehen bekommen, das uns sehr dynamisch durch das Spiel leitet. Der
Sound bewegt sich auf einem ähnlich hohen Niveau. Neben stimmungsvollen Hip
Hop-Soundtracks werden wir auch realistische Soundeffekte zu hören bekommen.
Gelungen ist auch die deutsche Synchronisation. Vor allem der Rapper Afrob
macht seine Arbeit gut, denn er verleiht unserer Spielfigur eine glaubhafte
Stimme. Mit der Steuerung kann man ebenfalls gut leben. Sehr sicher agieren
wir mit unserer Spielfigur durch die Levels. Klettereinlagen fallen uns
genauso wenig schwer, wie die diversen Kampfeinlagen. Diese sind allerdings
ein wenig träge ausgefallen. Zumindest geht das sprayen leicht von der Hand
und dank einer guten Einführung (am Anfang) wird jeder schnell mit dem Spiel
klar kommen. Das oben schon erwähnte Menü wurde ebenfalls sehr übersichtlich
gestaltet und so findet man sich auch dort sehr gut zurecht. Die Kamera
zeigt alles aus einem guten Blickwinkel. Kommt es dann doch einmal zu einer
schlechten Ansicht, kann man diese manuell nachkorrigieren. Die KI der
Gegner ist mal wieder gewohnt mager. Vor allem im Kampf zeigen sie kaum
Intelligenz. Hin und wieder blocken sie zwar unsere Schläge, aber wirklich
gefährlich werden sie nur, wenn sie mit mehreren auf uns eindreschen. Der
Schwierigkeitsgrad bewegt sich auf einem annehmbaren Niveau. Anfänger aber
auch Profis werden eine passende Herausforderung finden. Fasst man nun alles
zusammen, so kann die technische Seite voll überzeugen.
Fazit:
Getting Up: Contents under Pressure ist ein wirklich tolles und
abwechslungsreiches Spiel. Die Präsentation kann genauso überzeugen wie die
Grafik oder die Charaktere. Hinzu kommen ein gelungenes Leveldesign und
viele unterschiedliche Aufgaben. Immer wieder müssen wir andere Aufträge
erfüllen und so wird das Spiel nie langweilig. Daneben soll der Spieler auch
noch diverse Klettereinlagen meistern, Kämpfe bestehen und sich auf seine
Sprayertätigkeit konzentrieren. Genial sind auch der Sound und die
Synchronisation. Es macht wirklich Spaß den Kommentaren und der Story zu
folgen. Dem Spiel muss man wirklich zugestehen, das es das Genre ein wenig
aufmischt. Endlich kommt ein Spiel auf den Markt, das neue Spielideen
beinhaltet. Wer also etwas andere Action-Adventure-Spiele mag, kann bei
diesem actionreichen Game problemlos zugreifen. Uns hat das Spiel sehr gut
gefallen und daher können wir Getting Up: Contents under Pressure ohne
Bedenken zum Kauf empfehlen.
Features:
- Für die Freiheit: Als Hip-Hopper und Underground-Sprayer Trane erlebst Du
packende Abenteuer im Untergrund von New Radius.
- Für die Kunst: Deine Waffen sind Farben und aufwändige Graffitis. Doch nur
an spektakulären Orten kommen Deine Werke richtig zur Geltung!
- Für die Ehre: Sammle Erfahrung und treffe im Spiel namhafte
Graffiti-Legenden, um von ihnen neue Stile und Techniken zu erlernen!
- Für den Style: Neben Spraydosen erlernst Du die Vorzüge und den Einsatz
anderer Materialien, wie z.B. Aerosole, Farbrollen und Markern.
- Für den Spaß: Eine riesige und frei zu erkundende Metropole steht Dir
offen. Spray wohin Du willst, sooft du willst.
- Für pures Adrenalin: Deine Verfolger sind Dir stets auf den Fersen und
sorgen in den vielfältigen Missionen für permanenten Nervenkitzel!
- Für die Fans: Das Spielerlebnis kombiniert einen revolutionären Genre-Mix
mit dem Namen und der Vision von Marc Ecko, der Mode- und Lifestyle-Ikone
aus New York City.
- Für die Authentizität: Der deutsche Rapper Afrob leiht dem Hauptcharakter
Trane seine Stimme und sorgt für eine rundum gelungene Atmospähre.
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