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Einleitung:
Das Spiele nicht viel Geld kosten müssen
zeigt Atari mit dem Playlogic-Spiel Gene Troopers. Für gerade einmal 19,99
Euro kann man dieses PC-Spiel schon kaufen. Auch die Konsolen Xbox und
Playstation 2 werden eine Version erhalten. Dort kostet das Spiel 29,99
Euro. Wir konnten uns jetzt die PC-Version des First-Person-Shooters
ausgiebig ansehen. Ob das 3D-Action-Spiel nicht nur durch seinen Kaufpreis
überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Natürlich werden wir in dem Ego-Shooter-Spiel nicht grundlos kämpfen. Gene
Troopers katapultiert uns in ein neues Universum. Dieses ist dem größten
Konflikt alle Zeiten ausgesetzt: Eine unbarmherzige Elite-Einheit namens
Gene Troopers (GT) zieht aus, um einen alptraumartigen Auftrag gnadenlos zu
erfüllen: Sämtliche Lebensformen der Galaxis finden, erfassen und sichern!
Denn genetisches Material ist der neue strategische Rohstoff der Zukunft.
Mehr noch: Die Gen-Umwandlungs-Technologie wandelt‚ verwendbare Individuen
in loyale und kräftige GT-Einheiten um. Bevor wir in das Abenteuer starten,
müssen wir allerdings das Spiel erst einmal installieren. Hier kommt dann
auch das erste Problem auf, denn der mitgelieferte CD-Key funktioniert
nicht. Zum Glück hat der Hersteller dieses frühzeitig erkannt und so darf
man auf der Internetseite www.genetroopers.com einen neuen Key generieren
lassen. Käufer die keinen Internetanschluss haben, müssen sich ansonsten
direkt an den Hersteller wenden. Nachdem wir nun das Spiel gestartet haben,
erblicken wir den Startbildschirm. Hier findet der Spieler die Menüpunkte
"Neu", "Laden", "Multiplayer" und "Optionen". Wie gewohnt können wir unter
Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wenn ein Spieler an
einer Mehrspieler-Sitzung von Gene Troppers - im Internet oder Netzwerk
(LAN) - teilnehmen möchte, so muss er dafür in den Bereich Multiplayer
gehen. Hier stehen drei Multiplayer-Modi zur Auswahl. In den Spielarten
Deathmatch, Team Death Match und Capture The Flag kann man nun gegen
menschliche Gegner antreten. Am Anfang werden sich alle Spieler natürlich
auf den Singelplayerbereich stürzen. Ist eine vorher gespeicherte Kampagne
vorhanden, so können wir diese über Laden fortsetzen. Ansonsten muss der
Spieler ein neues Spiel starten. Dieses geschieht über den Menüpunkt "Neu".
Anschließend wählen wir einen passenden Schwierigkeitsgrad aus. Gleich drei
werden angeboten und dieser beeinflusst einige Spieleinstellungen wie z.B.
wie viel Schaden unsere Spielfigur einstecken kann. Das eigentliche Spiel wird durch
ein deutschsprachiges Intro eingeleitet. Wir schlüpfen in die Haut von
Johansson Bridger. Das Video zeigt wie wir und unsere Tochter Mareen
entführt werden. Natürlich sollen wir umgewandelt werden, doch bei diesem
Prozess geht etwas schief und wir wachen als halbfertiger Gene Trooper auf.
Nachdem wir eine Wache niedergeschlagen haben, werden wir erst einmal eine
Art Tutorial durchlaufen. In diesem Bereich wird uns die Steuerung näher
gebracht. Im Anfangsbereich führen wir auch die ersten Gespräche. Bei diesen
Dialogen werden uns eine Reihe von Sätzen bzw. Fragen angeboten, die wir
wahlweise anklicken können. Hierdurch ändert sich dann der Gesprächsverlauf.
Übrigens dürfen wir befreundete Charaktere zu jeder Zeit ansprechen. Wir
agieren nun alleine oder mit Begleitern in den unterschiedlichen Levels.
Unsere Hauptaufgabe ist natürlich das erledigen von Außerirdischen. Dabei
werden wir tatkräftig von der attraktiven Keysha, dem Außerirdischen Al und
dem Cyborg Trigger unterstützt. Wie bei solchen Spielen üblich, dürfen wir
auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Neben Faustfeuerwaffen
und diversen Gewehren, sind auch reichlich Sprengwaffen vorhanden. Im
Spielverlauf werden wir so über 17 unterschiedliche Waffen kennen lernen.
Hinzu kommt ein Greifhandschuh. Dieser zählt zur Standardausrüstung der GT´s.
Sie sind Hightech-Instrumente, die von der Bio-Energie des GT-Gewebes
versorgt werden. Mit ihnen können Objekte bewegt und manipuliert werden.
Später kann man mit diesem Ausrüstungsgegenstand sogar Feinde töten. Das
bringt uns nun zu dem Thema GT-Skills und -Fähigkeiten. Getötete Feinde
geben Genecodes ab, die unsere Spielfigur aufsammeln kann. Hierdurch
erhalten wir DNA-Punkte mit denen wir unsere Fähigkeiten ausbauen können.
Allerdings sammeln auch Feinde die DNA ein. Es ist also nicht immer
garantiert, dass wir die DNA-Kugeln erwischen. Mit den Punkten können wir im
Menü Upgrade GT-Skills oder -Fähigkeiten kaufen. Hierdurch regenerieren wir
uns schneller, halten mehr Schaden aus oder lernen den Todesgriff mit dem
Greifhandschuh. Mit Bio-Energie können wir auch unsere visuelle Wahrnehmung
verbessern und Nachtsicht erlernen. Außerdem gibt es noch die Kampfansicht,
den Kampfrausch, Neuronen-Drift, Bio-Energie-Schild und die Globalwelle. Mit
der Zeit werden wir durch die Erweiterungen zur echten Kampfmaschine. So
agieren wir nun durch die unterschiedlichen Levels, lösen kleinere Aufgaben,
führen hilfreiche Gespräche, erledigen eine Vielzahl von Gegnern und bauen
unseren Charakter immer weiter auf.
Technik:
Die Technik hat gute aber auch schlechte Seiten. Kommen wir erst einmal zur
Grafik. Diese ist nicht sonderlich gut ausgefallen. Unscharfe Texturen sind
leider genauso vorhanden wie etwas karge Levels. Diese wirken sehr trist.
Außerdem hat der Hersteller mit den Farben nicht gespart und so sehen alle
Levels sehr bunt aus. Auch die Spielfiguren wirken etwas armselig. Hier
hätte man bei weitem mehr machen können. Hinzu kommen steife Bewegungen,
wodurch die Figuren sich nicht gerade realistisch durch die Levels bewegen.
Zumindest hat der Hersteller einige Licht- und Schatteneffekte eingebaut,
die allerdings genauso unspektakulär aussehen wie die diversen Effekte und
Explosionen. Man muss klar sagen, dass man in der heutigen Zeit doch ein
wenig mehr von einem Spiel erwartet. Allerdings darf man den
Anschaffungspreis nicht vergessen. Viel mehr kann man bei diesem Preis wohl
nicht erwarten. Allerdings ist nicht alles schlecht bei dem Spiel. Gene
Troopers nutzt die Havok Physik-Technology, die unter anderem schon in
Half-Life 2 für Furore sorgte. Hierdurch können wir viele Objekte
realistisch bewegen. Der Sound ist ein wenig besser ausgefallen wie die
Grafik. Eine passende Musik begleitet das Geschehen und ansprechende
deutsche Synchronsprecher wurden ebenfalls engagiert. Etwas dürftiger sieht
es dann bei den Waffengeräuschen aus. Diese kommen etwas mager rüber. Auch
bei den übrigen Soundeffekten hat man schon besseres gehört. Mit der
Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Wir bewegen uns sehr sicher durch
die Levels und dank eines einführenden Tutorial inkl. Hilftexten wird man
schnell in das Spiel rein kommen. Die KI ist eine wahre Katastrophe. Die
CPU-Figuren haben die Intelligenz nicht gepachtet und so stehen sie
hauptsächlich dumm in der Gegend herum. Entdecken sie uns doch, so stürmen
sie gradlinig auf uns zu. So etwas wie in Deckung gehen oder Fliehen kennen
sie gar nicht. Selbst wenn ein Mitstreiter neben ihnen umkippt, warten sie
seelenruhig ab, bis sie uns sehen oder selber beschossen werden. Hierdurch
wird man also nicht wirklich gefordert. Nur wenn Massen an Gegnern
auftauchen, muss sich ein Spieler wirklich anstrengen. Fasst man nun alles
zusammen, so kann die technische Seite leider nicht überzeugen. Trotz guter
Ansätze überwiegen die negativen Bereiche.
Fazit:
Das Spiel hätte wirklich gut werden können. Allerdings scheitert dieses an
der mittelmäßigen Technik. Vor allem grafisch erwartet man in der heutigen
Zeit doch ein wenig mehr von einem Ego-ShooterSpiel. Allerdings ist nicht
alles schlecht in dem Spiel. Die Physik-Engine macht genauso viel Spaß, wie
das Aufbauen unserer Fähigkeiten. Auch die effektvollen Waffen können
überzeugen. Der Hersteller hat hier ein reichhaltiges Waffenarsenal
eingebaut. Nett ist auch die deutsche Sprachausgabe und das wir kleinere
Gespräche führen dürfen. Wir werden also nicht grundlos kämpfen müssen. Wer
dann vom Singleplayermodus genug hat, darf auch gegen menschliche Spieler im
Mehrspielermodus antreten. Diese Auseinandersetzungen machen zumindest ein
wenig mehr Spaß, wie das Kämpfen gegen die wirklich dummen CPU-Figuren.
Etwas peinlich ist auch das Problem mit den CD-Key. Spieler werden hierdurch
erst einmal etwas überrascht. Nur wenn sie selber nachforschen, erfahren
sie, dass dieses Problem vom Hersteller erkannt und durch eine Website
beseitigt wurde. Wirklich empfehlen kann man das Spiel leider nur den
Spielern, die aktuell einen schmalen Geldbeutel haben. Für wenig Geld
bekommen Käufer ein nettes Egoshooterspiel mit RPG-Skill-System, dass für
eine gewisse Zeit unterhalten kann. Viel mehr darf man wohl nicht erwarten,
wenn ein Spiel gerade einmal 20 Euro kostet. Alle anderen sollten vor einem
Kauf erst einmal ein Probespiel wagen, damit sie keine Enttäuschung erleben.
Features:
- Einzigartig: Entdecken Sie sechs unterschiedliche Welten mit neuartigen
Kreaturen, Raumschiffen, Fahrzeugen, Architektur und realistischer Physik.
- Heldenhaft: Entwickeln Sie Ihren eigenen Helden mit dem RPG-Skill-System
und statten ihn nach Ihren Wünschen aus!
- Spannend: Die epische Geschichte wartet mit zahllosen Planeten-Bewohnern
und Team-Gefährten auf! Action bis zur letzten Sekunde!
- Feurig: Unterschiedliche Waffen, Zeitlupen-Effekte (Bullet-Time) und die
realistisch-geniale Physik von HAVOK® Technology sorgen für ein
unvergessliches Spielerlebnis!
- Gegeneinander: Pfeilschnelle Mehrspieler-Duelle mit Death-Match- und
Team-Match-Modi werde Sie und Ihre Freunde vor dem Bildschirm fesseln!
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