Konsolen-World: Onlinemagazin für Konsolen- und PC-Spiele

 
- Spiele-Charts
- Wertungen
          Onlinecounter:
   Home / Startseite                                                                                                     Favoriten hinzufügenStartseite machen

Aktuell:
- Aktuelle News







Gene Troopers - Review (PC)

Wertung:
67 %

Einleitung:

Das Spiele nicht viel Geld kosten müssen zeigt Atari mit dem Playlogic-Spiel Gene Troopers. Für gerade einmal 19,99 Euro kann man dieses PC-Spiel schon kaufen. Auch die Konsolen Xbox und Playstation 2 werden eine Version erhalten. Dort kostet das Spiel 29,99 Euro. Wir konnten uns jetzt die PC-Version des First-Person-Shooters ausgiebig ansehen. Ob das 3D-Action-Spiel nicht nur durch seinen Kaufpreis überzeugen kann, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich werden wir in dem Ego-Shooter-Spiel nicht grundlos kämpfen. Gene Troopers katapultiert uns in ein neues Universum. Dieses ist dem größten Konflikt alle Zeiten ausgesetzt: Eine unbarmherzige Elite-Einheit namens Gene Troopers (GT) zieht aus, um einen alptraumartigen Auftrag gnadenlos zu erfüllen: Sämtliche Lebensformen der Galaxis finden, erfassen und sichern! Denn genetisches Material ist der neue strategische Rohstoff der Zukunft. Mehr noch: Die Gen-Umwandlungs-Technologie wandelt‚ verwendbare Individuen in loyale und kräftige GT-Einheiten um. Bevor wir in das Abenteuer starten, müssen wir allerdings das Spiel erst einmal installieren. Hier kommt dann auch das erste Problem auf, denn der mitgelieferte CD-Key funktioniert nicht. Zum Glück hat der Hersteller dieses frühzeitig erkannt und so darf man auf der Internetseite www.genetroopers.com einen neuen Key generieren lassen. Käufer die keinen Internetanschluss haben, müssen sich ansonsten direkt an den Hersteller wenden. Nachdem wir nun das Spiel gestartet haben, erblicken wir den Startbildschirm. Hier findet der Spieler die Menüpunkte "Neu", "Laden", "Multiplayer" und "Optionen". Wie gewohnt können wir unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen. Wenn ein Spieler an einer Mehrspieler-Sitzung von Gene Troppers - im Internet oder Netzwerk (LAN) - teilnehmen möchte, so muss er dafür in den Bereich Multiplayer gehen. Hier stehen drei Multiplayer-Modi zur Auswahl. In den Spielarten Deathmatch, Team Death Match und Capture The Flag kann man nun gegen menschliche Gegner antreten. Am Anfang werden sich alle Spieler natürlich auf den Singelplayerbereich stürzen. Ist eine vorher gespeicherte Kampagne vorhanden, so können wir diese über Laden fortsetzen. Ansonsten muss der Spieler ein neues Spiel starten. Dieses geschieht über den Menüpunkt "Neu". Anschließend wählen wir einen passenden Schwierigkeitsgrad aus. Gleich drei werden angeboten und dieser beeinflusst einige Spieleinstellungen wie z.B. wie viel Schaden unsere Spielfigur einstecken kann. Das eigentliche Spiel wird durch ein deutschsprachiges Intro eingeleitet. Wir schlüpfen in die Haut von Johansson Bridger. Das Video zeigt wie wir und unsere Tochter Mareen entführt werden. Natürlich sollen wir umgewandelt werden, doch bei diesem Prozess geht etwas schief und wir wachen als halbfertiger Gene Trooper auf.

Nachdem wir eine Wache niedergeschlagen haben, werden wir erst einmal eine Art Tutorial durchlaufen. In diesem Bereich wird uns die Steuerung näher gebracht. Im Anfangsbereich führen wir auch die ersten Gespräche. Bei diesen Dialogen werden uns eine Reihe von Sätzen bzw. Fragen angeboten, die wir wahlweise anklicken können. Hierdurch ändert sich dann der Gesprächsverlauf. Übrigens dürfen wir befreundete Charaktere zu jeder Zeit ansprechen. Wir agieren nun alleine oder mit Begleitern in den unterschiedlichen Levels. Unsere Hauptaufgabe ist natürlich das erledigen von Außerirdischen. Dabei werden wir tatkräftig von der attraktiven Keysha, dem Außerirdischen Al und dem Cyborg Trigger unterstützt. Wie bei solchen Spielen üblich, dürfen wir auf ein reichhaltiges Waffenarsenal zurückgreifen. Neben Faustfeuerwaffen und diversen Gewehren, sind auch reichlich Sprengwaffen vorhanden. Im Spielverlauf werden wir so über 17 unterschiedliche Waffen kennen lernen. Hinzu kommt ein Greifhandschuh. Dieser zählt zur Standardausrüstung der GT´s. Sie sind Hightech-Instrumente, die von der Bio-Energie des GT-Gewebes versorgt werden. Mit ihnen können Objekte bewegt und manipuliert werden. Später kann man mit diesem Ausrüstungsgegenstand sogar Feinde töten. Das bringt uns nun zu dem Thema GT-Skills und -Fähigkeiten. Getötete Feinde geben Genecodes ab, die unsere Spielfigur aufsammeln kann. Hierdurch erhalten wir DNA-Punkte mit denen wir unsere Fähigkeiten ausbauen können. Allerdings sammeln auch Feinde die DNA ein. Es ist also nicht immer garantiert, dass wir die DNA-Kugeln erwischen. Mit den Punkten können wir im Menü Upgrade GT-Skills oder -Fähigkeiten kaufen. Hierdurch regenerieren wir uns schneller, halten mehr Schaden aus oder lernen den Todesgriff mit dem Greifhandschuh. Mit Bio-Energie können wir auch unsere visuelle Wahrnehmung verbessern und Nachtsicht erlernen. Außerdem gibt es noch die Kampfansicht, den Kampfrausch, Neuronen-Drift, Bio-Energie-Schild und die Globalwelle. Mit der Zeit werden wir durch die Erweiterungen zur echten Kampfmaschine. So agieren wir nun durch die unterschiedlichen Levels, lösen kleinere Aufgaben, führen hilfreiche Gespräche, erledigen eine Vielzahl von Gegnern und bauen unseren Charakter immer weiter auf.

 

Technik:

Die Technik hat gute aber auch schlechte Seiten. Kommen wir erst einmal zur Grafik. Diese ist nicht sonderlich gut ausgefallen. Unscharfe Texturen sind leider genauso vorhanden wie etwas karge Levels. Diese wirken sehr trist. Außerdem hat der Hersteller mit den Farben nicht gespart und so sehen alle Levels sehr bunt aus. Auch die Spielfiguren wirken etwas armselig. Hier hätte man bei weitem mehr machen können. Hinzu kommen steife Bewegungen, wodurch die Figuren sich nicht gerade realistisch durch die Levels bewegen. Zumindest hat der Hersteller einige Licht- und Schatteneffekte eingebaut, die allerdings genauso unspektakulär aussehen wie die diversen Effekte und Explosionen. Man muss klar sagen, dass man in der heutigen Zeit doch ein wenig mehr von einem Spiel erwartet. Allerdings darf man den Anschaffungspreis nicht vergessen. Viel mehr kann man bei diesem Preis wohl nicht erwarten. Allerdings ist nicht alles schlecht bei dem Spiel. Gene Troopers nutzt die Havok Physik-Technology, die unter anderem schon in Half-Life 2 für Furore sorgte. Hierdurch können wir viele Objekte realistisch bewegen. Der Sound ist ein wenig besser ausgefallen wie die Grafik. Eine passende Musik begleitet das Geschehen und ansprechende deutsche Synchronsprecher wurden ebenfalls engagiert. Etwas dürftiger sieht es dann bei den Waffengeräuschen aus. Diese kommen etwas mager rüber. Auch bei den übrigen Soundeffekten hat man schon besseres gehört. Mit der Steuerung wird jeder schnell klar kommen. Wir bewegen uns sehr sicher durch die Levels und dank eines einführenden Tutorial inkl. Hilftexten wird man schnell in das Spiel rein kommen. Die KI ist eine wahre Katastrophe. Die CPU-Figuren haben die Intelligenz nicht gepachtet und so stehen sie hauptsächlich dumm in der Gegend herum. Entdecken sie uns doch, so stürmen sie gradlinig auf uns zu. So etwas wie in Deckung gehen oder Fliehen kennen sie gar nicht. Selbst wenn ein Mitstreiter neben ihnen umkippt, warten sie seelenruhig ab, bis sie uns sehen oder selber beschossen werden. Hierdurch wird man also nicht wirklich gefordert. Nur wenn Massen an Gegnern auftauchen, muss sich ein Spieler wirklich anstrengen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die technische Seite leider nicht überzeugen. Trotz guter Ansätze überwiegen die negativen Bereiche.

 

Fazit:

Das Spiel hätte wirklich gut werden können. Allerdings scheitert dieses an der mittelmäßigen Technik. Vor allem grafisch erwartet man in der heutigen Zeit doch ein wenig mehr von einem Ego-ShooterSpiel. Allerdings ist nicht alles schlecht in dem Spiel. Die Physik-Engine macht genauso viel Spaß, wie das Aufbauen unserer Fähigkeiten. Auch die effektvollen Waffen können überzeugen. Der Hersteller hat hier ein reichhaltiges Waffenarsenal eingebaut. Nett ist auch die deutsche Sprachausgabe und das wir kleinere Gespräche führen dürfen. Wir werden also nicht grundlos kämpfen müssen. Wer dann vom Singleplayermodus genug hat, darf auch gegen menschliche Spieler im Mehrspielermodus antreten. Diese Auseinandersetzungen machen zumindest ein wenig mehr Spaß, wie das Kämpfen gegen die wirklich dummen CPU-Figuren. Etwas peinlich ist auch das Problem mit den CD-Key. Spieler werden hierdurch erst einmal etwas überrascht. Nur wenn sie selber nachforschen, erfahren sie, dass dieses Problem vom Hersteller erkannt und durch eine Website beseitigt wurde. Wirklich empfehlen kann man das Spiel leider nur den Spielern, die aktuell einen schmalen Geldbeutel haben. Für wenig Geld bekommen Käufer ein nettes Egoshooterspiel mit RPG-Skill-System, dass für eine gewisse Zeit unterhalten kann. Viel mehr darf man wohl nicht erwarten, wenn ein Spiel gerade einmal 20 Euro kostet. Alle anderen sollten vor einem Kauf erst einmal ein Probespiel wagen, damit sie keine Enttäuschung erleben.

 

Features:

- Einzigartig: Entdecken Sie sechs unterschiedliche Welten mit neuartigen Kreaturen, Raumschiffen, Fahrzeugen, Architektur und realistischer Physik.
- Heldenhaft: Entwickeln Sie Ihren eigenen Helden mit dem RPG-Skill-System und statten ihn nach Ihren Wünschen aus!
- Spannend: Die epische Geschichte wartet mit zahllosen Planeten-Bewohnern und Team-Gefährten auf! Action bis zur letzten Sekunde!
- Feurig: Unterschiedliche Waffen, Zeitlupen-Effekte (Bullet-Time) und die realistisch-geniale Physik von HAVOK® Technology sorgen für ein unvergessliches Spielerlebnis!
- Gegeneinander: Pfeilschnelle Mehrspieler-Duelle mit Death-Match- und Team-Match-Modi werde Sie und Ihre Freunde vor dem Bildschirm fesseln!

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Gene Troopers (PC)

 
 Gene Troopers
EUR 19,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 64 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 76 %  
Singleplayer: 62 %  
Multiplayer: 68 %  
Spielspaß: 60 %  
Gesamtwertung:  67 %  

Systemanforderungen: 

- Win 98SE/ME/2000/XP
- PIV mit 1,8 GHz
- ATI Radeon 8500/Geforce 3
- DirectX 9.0c
- 4 GB Festplattenspeicher
- 256MB Ram
- DVD-ROM-Laufwerk
- Sprache: deutsch
- Handbuch: deutsch

 


 

 

Copyright © 1999 - 2017 Konsolen-World.de - Disclaimer / Impressum / Kontakt