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Einleitung:
Als das Spiel Geheimakte Tunguska vor gut
zwei Jahren erschien, konnte es viele Adventure-Fans überzeugen. Eine tolle
Präsentation und Grafik waren genauso vorhanden, wie eine ansprechende Story
mit interessanten Wendungen und eine professionelle Synchronisation. Jetzt
bringt Deep Silver und Koch Media endlich den zweiten Teil mit dem Titel
Geheimakte 2: Puritas Cordis auf den deutschen Markt. Wir konnten uns die
fertige PC-Version jetzt ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt
und ob das Game an alte Erfolge anschließen kann, erfahrt Ihr in unserem
Test.
Zum Spiel:
Wie bei Adventurespielen üblich, ist auch bei Geheimakte 2: Puritas Cordis
eine ordentliche Story vorhanden. Die Welt steht am Abgrund. Als Nina
Kalenkow merkt, dass nicht die Natur, sondern ein skrupelloser Geheimbund
namens Puritas Cordis hinter all diesen Katastrophen steckt, ist es fast
schon zu spät. Während ihr Ex-Freund und Wissenschaftler Max bei der
Erforschung uralter indonesischer Tempelanlagen Zeuge der brutalen
Vorgehensweise von Puritas Cordis wird, geht Nina zusammen mit einem
Priester in Frankreich der Frage nach, welche Verbindung es zwischen den
düsteren Prophezeiungen des Geheimbundes und einem unheimlichen Ordensführer
aus dem Mittelalter gibt. Ein dramatischer Wettlauf mit der Zeit beginnt.
Wird es Nina gelingen, die drohende Apokalypse zu verhindern? Bevor wir in
das Spiel einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen.
Nachdem Geheimakte 2: Puritas Cordis installiert und gestartet wurde,
erscheint das Hauptmenü. Hier findet Ihr die Punkte "Neues Spiel", "Spiel
laden", "Cinema" und "Optionen". Unter zu letzt genannten Punkt könnt Ihr
wie gewohnt alle spielrelevanten Einstellungen für Grafik und Sound
anpassen. Nett ist auch der Punkt Cinema. In diesem Bereich kann sich der
Spieler noch einmal die Zwischensequenzen in aller Ruhe anschauen. Bevor Ihr
Euch allerdings die kleinen Filme ansehen könnt, müssen diese im normalen
Spiel freigespielt werden. Ist ein Spielstand vorhanden, so darf
man diesen unter Spiel laden aktivieren. Wir starten notgedrungen zu Beginn
ein neues Spiel, das durch ein gutes Intro passend eingeleitet wird. Auf die
Story gehen wir jetzt nicht näher ein, denn wir wollen nichts vorwegnehmen.
Allerdings können wir jetzt schon verraten, dass die Geschichte packend und
vielschichtig ist.
Schon in der Einleitung werden wir zum ersten Mal mit der
Steuerung konfrontiert. Diese funktioniert sehr genretypisch. Wer übrigens
den ersten Teil gespielt hat, der wird sich sofort heimisch fühlen. Grundlegend
machen wir nämlich alles mit der Maus. Wir erblicken in dem Spiel viele
unterschiedliche 2D-Hintergrundbilder, in denen wir mit unserer Spielfigur
agieren. An mehreren Stellen sind Ausgänge, die uns in andere Bereiche
bringen.
Damit wir nicht das ganze Bild (nach wichtigen Orten) abgrasen müssen, gönnt
uns der Hersteller eine nützliche Hilfefunktion. Drücken wir auf ein Symbol
oder die Leertaste, so werden uns alle relevanten Orte angezeigt. Daneben
gibt es noch einen Computer um Spielstände zu laden oder zu speichern. Sehr
nützlich ist auch das Tagebuch. In diesem werden aktuelle Fortschritte und
wichtige Ereignisse aufgelistet. Das erleichtert nicht nur den
Widereinstieg, sondern manchmal werden wir dort auch wichtige Hinweise
finden. Gesteuert wird dann ausschließlich mit der Maus. Durch einfaches
Klicken auf eine Stelle bewegen wir unsere Spielfigur zu dem gewünschten Ort
hin. Mit unserer Mausanzeige können wir nun auf spielrelevante Punkte gehen.
Es erscheinen unterschiedliche Symbole, die uns gut anzeigen, was wir machen
können. So nimmt der Akteur herumliegende Gegenstände auf, spricht mit
anderen Personen oder untersucht Orte. Das genretypische Inventarsystem darf
selbstverständlich nicht fehlen. Hier werden alle wichtigen Gegenstände
reingepackt. Die Objekte kann man nun nochmals untersuchen, miteinander
kombinieren oder an dafür vorgesehene Orte verwenden. Rätsel spielen
ebenfalls eine wichtige Rolle in dem Spiel. Immer wieder werden wir vor
kniffligen Aufgaben gestellt. Dabei sind es nicht nur Inventarrätsel, die wir
lösen sollen. Viele unterschiedliche andere Aufgaben warten ebenfalls
darauf, von Euch gemeistert zu werden. Die Probleme sind meistens sehr logisch
aufgebaut. Mit ein wenig Gehirnschmalz lässt sich fast jede Aufgabe
bewältigen. Wer dennoch nicht
weiter kommt, der darf auf zahlreiche Hilfen wie Tipps oder Helfer
zurückgreifen. Im Mittelpunkt des Spiels steht - die aus dem ersten Teil
bekannte Schönheit - Nina. Max ist ebenfalls wieder vorhanden und so müssen
wir öfters mal zwischen den beiden Hauptcharakteren wechseln. Hinzu kommen
Nebenfiguren, die ebenfalls von uns gespielt werden und die uns bei unseren
Problemen helfen. Die unterschiedlichen Handlungsstränge laufen am Ende wie
immer zu einem großen Finale zusammen. Aber auch im Spiel wird die Spannung
ständig hoch gehalten. Dafür sorgen schon die vielen eingespielten Filme.
Sehr unterhaltsam sind auch die vielen witzigen Dialoge. So untersuchen wir
nun mit unseren Spielfiguren die diversen Umgebungen, sammeln alle
nützlichen Gegenstände ein, kombinieren diese, lösen Aufgaben und Rätseln,
führen unzählige Gespräche und folgen der spannenden Story.
Technik:
Mit der technischen Seite kann man voll zufrieden sein. Da wäre zum einen
die Grafik. Wir agieren in detailreichen und hoch aufgelösten Hintergrundbildern,
die ständig neue Orte zeigen. Lichtspielereien erfreuen hier genauso unser
Auge, wie die vielen gut modellierten Figuren. Allerdings muss man wieder
einmal deren Animationen bemängeln. Anständig entschädigt werden wir dafür mit toll inszenierten Sequenzen, die
stimmungsvoll die Story vorantreiben. Der Sound ist mal wieder erstklassig.
Neben einer stimmigen Musik lauschen wir auch vielen deutschen
Synchronsprechern. Vor allem die Hauptcharaktere wurden toll vertont und so
hört man den Gesprächen sehr gerne zu. Die Steuerung ist so, wie man es
kennt. Wir agieren grundsätzlich mit der Maus. Das Spiel orientiert sich
dabei am Genre und so wird jeder sehr schnell mit dem Spiel klar kommen.
Sehr nützlich ist auch die Hilfefunktion im Spiel, die alle spielrelevanten
Orte sofort sichtbar macht. Der Schwierigkeitsgrad ist mehr als fair. Durch
die Hilfefunktionen wird man schnell weiter kommen und da dann noch alle
Aufgaben logisch aufgebaut sind, kann man eigentlich jede knifflige
Situation schnell lösen. Fasst man nun alles zusammen, so gibt es kaum etwas
an der Technik auszusetzen.
Fazit:
Geheimakte 2: Puritas Cordis erfüllt genau unsere Erwartungen. Die Story ist
zum einen sehr interessant und spannend. Außerdem wir diese durch eine tolle
Präsentation immer wieder stimmungsvoll vorangetrieben. Auch die nett anzusehende Grafik und die tollen
Synchronsprecher können überzeugen. Hinzu kommen eine sehr einfache
Steuerung und viele unterschiedliche Rätsel. Hier gibt es kaum etwas
auszusetzen. Einzige Kritikpunkte sind eigentlich nur die etwas dürftigen
Animationen der Figuren und die etwas kurze Spielzeit. Aber das kennt man ja
von solchen Adventurespielen. Der Humor kommt ebenfalls nicht zu kurz. Immer
wieder werden flotte Sprüche abgefeuert, die einen zum Schmunzeln bringen.
Wer also ansatzweise Point & Click-Adventurespiele mag, der wird an diesem
tollen Genrevertreter kaum vorbei kommen. Gamer die den ersten Teil mochten,
werden sowieso bei dem neusten Ableger zuschlagen. Uns hat das Game sehr gut
gefallen und daher können wir Geheimakte 2: Puritas Cordis jedem Genrefan
ans Herz legen.
Features:
- Komfortable Steuerung mit innovativer, optionaler Rätselhilfe Snoop Key®
- Professionelle Sprecher, bekannt aus Film & Fernsehen
- Vier zum Teil kooperativ spielbare Charaktere
- Spektakuläre Grafik, filmreife Cutscenes, Vulkanausbrüche, Erdbeben,
Tsunamis...
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