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Galactic Civilizations - Review (PC)

Wertung:
83 %

Einleitung:

Master-of-Orion-III könnte jetzt einen echten Konkurrenten bekommen, denn ein neues viel versprechendes Spiel erscheint auf dem deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das Strategiespiel Galactic Civilizations. Wir hatten jetzt die Möglichkeit die deutsche Version zu testen. Ob sich das Spiel mit dem Mix aus Wirtschaftssimulation und Strategie lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Wir schreiben das Jahr 2178, aber die Geschichte beginnt eigentlich 50 Jahre früher. Denn das ist der Zeitpunkt, an dem die Menschen erstmalig in Kontakt mit einer außerirdischen Spezies treten. Die schwachen Signale einer arceanischen Forschungsdrohne werden von Sensoren in Australien aufgefangen. Es dauerte nicht lange bis anschließend eine einfache Form des Kontaktes zwischen Erde und Arcea hergestellt wird. Seid tausenden von Jahren senden verschiedenste Zivilisationen mit Hilfe von Stargates Sonden durch die Galaxie. Die Menschen erkannten die Wichtigkeit dieser Technik und versuchten diese nicht nur zu adaptieren, sondern auch zu verbessern. Und so entwickelten sie den Hyperdrive. Mit Hilfe dieser Technologie konnten endlich erste Kolonie- und Forschungsschiffe gebaut werden und der Weltraum stand der Kolonialisierung offen. Das war der Anfang des interstellaren Zeitalters - bekannt auch als Galactic Civilizations. Nun beginnt ein spannendes Wettrennen um Planeten, Ressourcen und neue Technologien.

Die Erde ist der Ausgangspunkt von Euch. Es existieren zwar noch fünf andere Rassen aber die sind nicht anwählbar, so dass wir die Menschen spielen müssen. Bevor das Spiel nun beginnt dürfen wir erst einmal eine Grundgesinnung aus acht Parteien wählen - die alle Vor- aber auch Nachteile haben. Manche können besonders gut handeln, haben aber einen schlechten Ruf. Andere besitzen dagegen einen ausgezeichneten Ruf sind aber bei militärischen Aktionen absolute Nieten. Welche Ihr nun nehmt ist wohl davon abhängig was für eine Spielart Ihr bevorzugt. Neben den Grundwerten kann der Spieler noch weitere Fähigkeitspunkte in mehreren Stufen hinzufügen. Jede hat dabei wieder bestimmt Auswirkungen und reichen von Population über Spionage bis hin zur Wirtschaft. Gerade am Anfang sollte der Spieler besonders darauf achten, dass er diese vernünftig verteilt, denn es wirkt sich zu Spielbeginn am deutlichsten aus. Was Ihr genau machen solltet müsst Ihr schon selber herausfinden, denn eine dicke Anleitung dazu gibt es in dem Spiel nicht. Daneben darf man auch noch die Gegner bestimmen. Dabei reicht die Bandbreite von freundlichen Aliens bis hin zu fast unbesiegbaren Monstern. Diese Einstellung ist ebenfalls wichtig, da der Schwierigkeitsgrad bei Galactic Civilizations generell recht hoch ist.

Wir beginnen mit einem Schiff so wie einem Aufklärer. Die letzteren sind recht schnell und erkunden sehr gut die Umgebung. So können recht zügig Kontakte zu anderen Parteien geknüpft werden. Mit dem Kolonieschiff fliegen wir in ein Sonnensystem mit einem Planeten das Leben ermöglicht und gründen eine Kolonie. Nun müssen mit den vorhandenen Ressourcen zwei Projekte aufgebaut werden. Zum einen eine Militärbasis was weitere Schiffe ermöglicht und einem zivilen Projekt für die Bevölkerung. Bevor nun eine Runde beendet wird sollten wir uns noch um die Forschung kümmern. Hier haben wir unzählige Möglichkeiten um unsere Zivilisation nach vorne zu bringen. Von Handel über Militär bis hin zu Wirtschaft ist alles möglich. Fans dieses Genre werden sich wohl sofort wohl fühlen, denn es ist fast genauso wie in anderen Spielen aus diesem Bereich. Ist eine Sache erforscht erhält der Spiele ein Extra und neue Möglichkeiten für die Forschung.

Ist der Anfang erst einmal geschafft zeigt das Spiel sein ganzes Potenzial. Mit dazu beitragen kann die KI die hier wirklich beeindruckend ist. Die Gegner sind hart aber fair. Irgendwann kommen wir dann auch mal in den Genuss unsere Diplomatie bzw. den Handel einzubringen. So können wir nun nette Tauschgeschäfte durchführen, die uns neue Erfindungen einbringen. Das interessante bei Galactic Civilizations ist, das wir verschiedene Kombinationsmöglichkeiten beim Verhandeln haben und somit werden die Möglichkeiten um einiges erweitert. So bringen wir dann in vielen Spielstunden unsere Zivilisation nach vorne. Ein Spiel dauert ca. 25 Stunden, was zwar nichts außergewöhnlich ist aber es reicht durchaus aus. Wenn ein Spiel dann mal abgeschlossen ist können wir gleich mit dem nächsten beginnen, denn dank vieler Einstellmöglichkeiten und intelligenten Gegnern macht ein erneutes Spiel genau so viel Spaß wie das erste. Mit einigen Erfahrungen klappt nun auch alles besser. Profis werden zwar am Anfang keine großen Probleme bekommen aber Anfänger sei gesagt, dass man einiges beachten muss um erfolgreich zu sein. Mit der Zeit macht dann der recht hohe Schwierigkeitsgrad auch Genreneulinge nichts mehr aus.

 

Technik:

Was spielerisch ein Glanzstück darstellt verblasst bei der Optik. Zwar können wir mit einer hohen Auflösung spielen aber das nützt nichts, denn wir bekommen eine sehr verpixelte 2D Optik geboten. Auch mit den Animationen sieht es hier nicht viel besser aus, denn es sind so gut wie keine vorhanden. Zumindest sehen die Menüs passabel aus - was die gesamte Grafik dann wieder nach vorne bringt. Wenn dann doch mal eine 3D-Szene kommt wird es nicht unbedingt besser. Dazu kommt eine Sprachausgabe die zwar in deutscher Sprache ist aber nicht gerade motivierend klingt. Dafür überzeugt das Spiel bei der Bedienung. Alles ist recht gut angeordnet und jeder Spieler kommt sehr schnell mit allen Funktionen zurecht. So ist ein schneller Einstieg möglich und auch nach Stunden wird das Spielen nicht zur Qual. Insgesamt ist die Grafik zwar nicht mehr zeitgemäß, dafür aber zweckdienlich. Wichtige Ereignisse werden dann durch ein entsprechendes Video gezeigt.

Der Sound dagegen ist recht solide. Soundtracks werden dezent im Hintergrund abgespielt und so nerven sie auch nicht nach stundenlangen daddeln. Nur die Kampfgeräusche bei den Schlachten sind weniger gut gelungen. Insgesamt kann man wohl sagen das Galactic Civilizations technisch nicht unbedingt zeitgemäß ist aber dank einer guten Bedienung und so gut wie keinen Bugs hebt das Gameplay diese Schwächen locker auf. Nur Grafikfetischisten werden wohl auf ein geniales Gameplay verzichten da die Optik nicht das bietet was man heute gewohnt ist. Ein Vorteil hat das ganze aber, denn das Spiel läuft schon auf kleineren Rechnern ab 600 MHz.

 

Fazit:

Dank einem sehr guten Gameplay, interessanten Handels- und Diplomatiemöglichkeiten und einem sehr üppigen Technologiebaum kann das Spiel mit anderen Genrevertretern locker mithalten. Leider wird wenig neues geboten, so das man eigentlich alles kennt was man in diesem Spiel sieht. Auch der Einstieg ist nicht gerade einfach und vor allem Anfänger könnten ihre Probleme bekommen. Optisch wird das Spiel auch nicht gerade zeitgemäß präsentiert aber das macht nicht so viel aus, da genug spielerisches Potenzial in Galactic Civilizations steckt. Leider wird der Spieler nicht in den Genuss kommen gegen andere zu spielen. Galactic Civilizations hat leider keine Internetfunktion, so dass spannende Onlinespiele ausbleiben. Wer dieses Genre mag kann ohne überlegen zuschlagen. Es wird so viel Spielspaß geboten, dass keiner eine Anschaffung bereut. Einzig Personen die ein Grafikfeuerwerk bei einem Spiel sehen wollen kann man Galactic Civilizations nicht nahe legen. Alle anderen sind zu einer heißen Strategieschlacht eingeladen.

 

 


Wertungsbox:

Galactic Civilizations (PC)

 
 Galactic Civilizations
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 78 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 91 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 89 %  
Gesamtwertung:  83 %  

Systemanforderungen:

-Windows 98/Me/2000/XP
-PIII 600 MHz CPU
-128 MB RAM
-600 MB Hard Disk Space
-DirectX 8.1 kompartible Grafikkarte mit 8 MB Speicher

 


 

 

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