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Galactic Civilizations 2 - Review (PC)

Wertung:
86 %

Einleitung:

Vor gut drei Jahren kam das Spiel Galactic Civilizations auf den deutschen Markt. Schon damals konnte das Spiel viele Genrefans überzeugen. Mit Galactic Civilizations 2 kommt nun der Nachfolger des rundenbasierten Strategiespiels in den Handel. Wieder dürfen wir uns in den Weltraum begeben. Dort schlüpfen wir in die Rolle eines Herrschers, der ein weit reichendes interstellares Imperium aufbauen soll. Wir konnten jetzt das neuste Koch Media-Spiel testen. Ob sich das Spiel für Strategiefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich kommt so ein Spiel nicht ohne eine Story aus. Wir schreiben das Jahr 2225. Getrieben von ihrem ewigen Machthunger hat sich die Menschheit im Weltall ausgebreitet. Die Eroberungskämpfe wüten unvermindert weiter. Die Menschen greifen nach der Vormacht über die anderen Rassen der Galaxie. Natürlich haben diese ihre eigenen Pläne für den Kosmos. Unter diesen neuen Feinden ist auch das gefürchtete Imperium der Drengin, die vor nichts halt machen, um die Menschen und ihre Verbündeten auszulöschen. Aber nicht einmal die Drengin ahnen, welche Schrecken noch in den Weiten des Weltalls lauern... Wir sollen nun Technologie, Diplomatie, Kolonisierung und Angriffs-Krieg gekonnt einsetzen, um ein weit reichendes interstellares Imperium aufzubauen. Bevor wir in das eigentliche Spiel einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde, erblicken wir erst einmal das Hauptmenü. Hier finden wir die Menüpunkte "Neues Spiel", "Spiel fortsetzen", "Spiel laden", "Kampagne", "Metaverse", "Optionen" und "Tutorial". Wie gewohnt kann der Spieler unter Optionen alle spielrelevanten Einstellungen vornehmen und unter "Spiel fortsetzen" sein letztes Spiel weiter spielen. Wollt Ihr einen bestimmten Spielstand aktivieren, so geht einfach in den Bereich "Spiel laden". Am Anfang sollte jeder erst einmal das Tutorial durchgehen. In diesem Bereich wird uns die Steuerung näher gebracht. Dazu können wir englischsprachige Videos ansehen, die mit deutschen Texten alles Wichtige erklären. Kommen wir nun zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum einen der Modus Metaverse. In diesem Bereich darf man ein Sandbox-Spiel mit einem festgelegten Regelsatz spielen. Das Ergebnis kann online übermittelt werden. Die meisten werden sich allerdings für den Kampagne-Modus interessieren. Hier warten zahllose Missionen auf uns, in denen die Geschichte der Dread Lords erzählt wird. Daneben gibt es noch ein normales Einzelspieler Sandbox-Spiel. Dieses aktivieren wir über den Menüpunkt "Neues Spiel". Am Anfang muss der Spieler erst einmal festlegen, wie groß die Galaxie ist, wen er spielen möchte und wer seine Gegner sein sollen. Bei der Größe der Galaxie gibt es übrigens 6 Abstufungen, die von "Winzig" bis "Gigantisch" reichen.

Eine ähnlich große Vielfalt gibt es auch bei den Zivilisationen. Gleich zehn Rassen stehen zur Auswahl, die alle eigene Stärken und Schwächen besitzen. Daneben kann der Spieler aber auch eine eigene Rasse erstellen. Sobald wir uns entschieden haben, über welche Zivilisation wir herrschen möchten und wer unsere Gegner sind, beginnt das Spiel. Der Akteur startet nun mit einer Heimatwelt, einem Kolonie- und einem Erkundungsschiff. Mit dem Kolonieschiff kann man dann neue Welten besiedeln - um die Bevölkerung, unseren Einfluss und unsere militärische Macht zu vergrößern. Jeder Planet der Galaxis ist einzigartig, aber einige sind besser als andere. Wir müssen dafür sorgen, dass sich unsere Zivilisation die besten Planeten sichert, um unseren Erfolg zu gewährleisten. Das eigentliche Spiel läuft nun rundenweise ab. Wir müssen uns selbstverständlich in einer Spielrunde um viele Dinge kümmern. Neben dem Planetenmanagement soll der Spieler auch die Galaxie erkunden, mit anderen Rassen Handel betreiben und diverse Raumschiffe koordinieren. Die Planeten sind dabei nicht nur der Lebensraum unserer Bevölkerung, sondern auch eine wichtige Basis zur Eroberung der Galaxis. Je nach Beschaffenheit des Planeten, darf der Spieler dort diverse Bauwerke errichten. Diese haben dann Auswirkungen auf die Bereiche Militär, Ökonomie, und Forschung. Je besser unser Militärbereich ist, desto schneller können wir Raumschiffe fertigen. Durch eine bessere Ökonomie kann der Spieler außerdem zügiger bauen und durch eine gesteigerte Forschung werden schneller Technologien verfügbar. Natürlich dürfen wir auf einem Planeten die Prioritäten ändern, um bestimmte Bereiche nach vorne zu bringen. Allerdings geschieht dieses zu Lasten der anderen Bereiche. Im Mittelpunkt stehen wie immer unsere Raumschiffe und deren technologischer Stand. Am Anfang stehen nur ein paar vorgefertigte Raumschiffe zur Auswahl. Später kann man dann eigene - aus einem Baukastensystem - zusammenstellen. Dabei hat der Hersteller auf eine große Vielfalt gesetzt. Von Waffen, Panzerung, Schilde über Triebwerke bis hin zu Sensoren ist alles vorhanden. Mit neu erforschten Technologien erweitern wir unsere Möglichkeiten und so entstehen immer mächtigere Raumgleiter. Mit diesen erkunden wir nun die riesige Galaxie.

Wie schnell wir neue Gebiete erforschen, hängt natürlich auch von dem Entwicklungsstand ab. Erst mit guten Triebwerken können unsere Raumschiffe weite Strecken zügig überbrücken. Dann werden wir endlich eine Karte unserer Galaxie erhalten, auf der Sonnensysteme genauso eingezeichnet sind wie Anomalien, Handelsrouten und Grenzen zu anderen Reichen. Selbstverständlich werden wir mit den Nachbarn in Kontakt treten und demzufolge auch Kämpfe austragen. Damit wir einen großen Schutz haben, sollten wir später nur noch mit Flottenverbänden reisen. Kommt es dann zu einer Auseinandersetzung, können wir mit mehreren Schiffen besser gegen unsere Angreifer bestehen. Das liegt vor allem daran, dass bei einem Kampf die Angriffs- und Verteidigungswerte verglichen werden. Die anschließende Schlacht - mit diversen Raumschiffen wie Zerstörern, Kanonenschiffe oder Transportern - kann sich der Spieler dann in einem Video ansehen. Leider darf er nicht in die eigentliche Schlacht eingreifen. Krieg wird selbstverständlich nicht nur im Weltraum geführt, denn hat eine Nation Invasionseinheiten entwickelt, so kann diese dann auch Planeten auf unterschiedlichen Arten erobern. Auch hier dürfen wir übrigens nur die grobe Taktik vorgeben. Der Forschungsbereich ist ein wichtiger Punkt in diesem Spiel und so werden wir es mit einem äußerst umfangreichen Technologiebaum zu tun bekommen - der in allen möglichen Bereichen Weiterentwicklungen zulässt. Der Spieler muss natürlich nicht alles entwickeln. Oftmals ist es sogar ratsamer sich zu spezialisieren. Wie immer wird die Forschung nur möglich sein, wenn auch die Finanzen stimmen. Geld erhalten wir vor allem durch unsere Planetenbewohner, die fleißig Steuern zahlen. Hinzu kommen diverse Bauwerke und Handelsraumschiffe, die ebenfalls Einkünfte einbringen. Ein weiterer wichtiger Bereich in dem Spiel ist die Diplomatie. Selbst unsere Diplomaten sorgen dafür, dass bei uns die Kasse klingelt. Außerdem handeln sie noch Friedens- oder Allianzverträge aus. Nützlich ist ebenfalls die Spionage. Durch unterschiedliche Geheimdiensttätigkeiten kann man sich einen nützlichen Wissensvorsprung verschaffen. Haben wir genug von einer Rasse, so dürfen wir auch mit einem anderen Volk spielen. Da jede Nation andere Vorteile hat, wird sich ein ganz anderes Spiel entwickeln.

 

Technik:

Die optische Seite steht bei solchen Spielen nicht wirklich im Mittelpunkt. Das gilt auch für Galactic Civilizations 2. Es wurde eine eher praktische und unspektakuläre Grafik gewählt, die allerdings das Gameplay gut unterstützt. Zumindest haben wir durch eine frei zoombare Kamera alles im Blick. Leider werden wir auch bei den Effekten kein Grafikfeuerwerk erleben. Bis auf ein paar netten Explosionen wird kaum etwas gezeigt. Ein wenig entschädigt wird der Spieler durch vielfältig gestaltete Planeten und Raumschiffe. Mit den Menüs kann man ebenso gut leben. Diese sind nicht nur gut sortiert und übersichtlich, sondern sie wurden auch mit vielen kleinen Extras versehen. Dank eines netten Videotutorials wird man außerdem recht schnell mit der Steuerung klar kommen. Allerdings wären ein paar praktische Übungen ganz hilfreich gewesen. Recht praktisch ist dann noch die Tatsache, dass zahlreiche Menüs mit wenigen Mausklicks erreichbar sind. Hinzu kommen diverse Informationen, die man ein- und ausblenden kann. Gefallen hat uns auch der Sound. Die passende Science-Fiction-Musik klingt genauso gut wie die Ingamegeräusche. Toll ist auch die künstliche Intelligenz. Dank eines einstellbaren Schwierigkeitsgrades werden Anfänger genauso gefordert wie Genrekenner. Fasst man nun alles zusammen, so kann man grundlegend mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Natürlich muss man solche Spiele mögen. Wer mit Science-Fiction-Strategiespielen nichts anfangen kann, sollte lieber die Finger von diesem Spiel lassen. Alle anderen werden ein tolles Game erhalten, das über Wochen fesseln kann. Natürlich gibt es auch ein paar Punkte die stören. Zum einen wünscht man sich mehr Handlungsmöglichkeiten beim Kampf. Dieses hat uns der Hersteller leider nicht gegönnt und so dürfen wir nur - bei den etwas unansehnlichen Schlachten - zuschauen. Nett wäre auch eine etwas zeitgemäßere Grafik gewesen. Dennoch reicht das gezeigt aus, um das Gameplay gut zu unterstützen. Selbstverständlich bietet das Spiel auch viele positive Punkte, so dass die negativen Bereiche kaum ins Gewicht fallen. Dank großer Handlungsfreiheit und verschiedener Siegbedingungen, kann man sich so richtig in dem Spiel auslassen. Es liegt wirklich an uns, wie sich unsere Nation entwickelt. Ein großer Technologie- bzw. Forschungsbaum lässt tolle Spezialisierungen zu und durch die unterschiedlichen Rassen wird so viel Vielfalt angeboten, dass sich auch ein erneutes durchspielen lohnt. Dank guter Gegner-KI wird man sich außerdem über Wochen mit dem Spiel beschäftigen können. Dabei muss der Spieler kein Profi sein. Da man recht viel anpassen kann, werden auch Genreneulinge mit dem Spiel gut zurecht kommen. Uns hat das Spiel gut gefallen und so können wir Galactic Civilizations 2 ohne Bedenken zum Kauf empfehlen.

 

Features:

- Jeder Planet verfügt über ureigene Bedingungen und Eigenschaften, die Ihnen zahlreiche neue Wege ermöglichen, Ihr Imperium zu vergrößern
- Der verbesserte Kampfmodus erleichtert das Planen und Ausführen strategischer Schlachten
- Erstklassige KI. Eines der besten KI-Systeme, die je für ein Strategiespiel entwickelt wurden, steckt in Gal Civ II
- Einzigartige Planeten in einem abwechslungsreichen Universum

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Galactic Civilizations 2 (PC)

 
 Galactic Civilizations 2

EUR 35,95
Bei Amazon bestellen

Grafik: 78 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 89 %  
Singleplayer: 87 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  86 %  

Systemanforderungen:

Minimum:

- Betriebssystem: Windows 98/2000/ME/XP
- Arbeitsspeicher: ab 256 MB RAM
- 800 MHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- 32 MB DirectX 9.0 c kompatible Grafikkarte


Empfohlen:

- Betriebssystem: Windows 98/2000/ME/XP
- Arbeitsspeicher: 512 MB RAM
- 1,8 GHz Pentium od. 100% kompatibler Prozessor
- 128 MB DirectX 9.0 c kompatible Grafikkarte

 


 

 

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