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G.I. Combat - Episode I: Invasion in der Normandie - Review (PC)

Wertung:
57 %

Einleitung:

Eigentlich sollte das Spiel G.I. Combat schon im Sommer kommen. Nach einigen Verschiebungen ist es jetzt aber endlich soweit und Modern Games bringt das taktische Actionspiel endgültig auf den Markt. Das Spiel stammt von den ehemaligen Close Combat-Entwicklern der mittlerweile unter dem Label Freedom Games arbeiten. Wir hatten jetzt die Gelegenheit das Spiel zu testen. Ob sich eine Anschaffung lohnt erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Natürlich gibt es bei dem Spiel auch eine Story. Am 06. Juni 1944 nahm die Erste Infanterie Division der U.S. Armee an einer der bedeutendsten amphibischen Invasionen der Weltgeschichte teil. Diese Invasion fand an einem langen Abschnitt des "Shale Beach" in der Normandie Frankreichs statt, der als "Omaha Beach" in die Geschichte eingehen sollte. Adolf Hitlers gefürchtete "Atlantische Mauer" sollte unter der militärischen Macht von Amerika, England, Kanada und Frankreich zerbröckeln. Hitlers Nazi-Reich sollte ein Jahr später zerfallen, zermahlen von den westlichen Alliierten und Stalins Roter Armee. G.I. Combat überträgt dem Spieler die Rolle eines Kompanie-Befehlshabers an der Frontlinie um den Kreuzzug zur Befreiung Europas aus Hitlers teuflischen Klauen anzuführen. GI Combat ist ein 3D Echtzeit Strategiespiel. In einem Kampf kann der Spieler bis zu 120 Männer, eingeteilt in Infantrietruppen, Geschütze, Fahrzeuge und Panzer kontrollieren und führen.

Nachdem das Spiel installiert und gestartet wurde gelangt der Spieler in das Hauptmenü, wo er neben den Optionen auch die Punkte Szenario Editor, Multiplayer, Training und Spiel starten findet. Mit dem Missionseditor lassen sich eigene Karten und Schlachtszenerien erstellen. Über den Multiplayermodus kann man über LAN oder Internet Spiele austragen.
Grundlegend ist erst einmal anzuraten das jeder das Grundtraining absolviert. Das Training beinhaltet eine Reihe von Trainingskursen, welche die grundlegende Kameraführung, das Kommandointerface und die Kampftaktik schulen sollen. Im mitgelieferten Handbuch soll man hierzu einige Informationen finden. Eine echte Hilfestellung ist dieses Handbuch aber nicht. So muss man sich mit der Handbuch auf der CD auseinander setzen was ein wenig schade ist, denn im Spiel nützt dieses wenig um mal schnell was nachzuschlagen.

Kommt der Spieler mit der Steuerung zurecht kann er sich in das eigentliche Spiel begeben. Als erstes erblickt er das Szenarioauswahlmenü. Hier dürfen diverse Einstellungen vorgenommen werden. Darunter auch die Szenarienauswahl. Der Szenarioauswahlbildschirm beinhaltet fünf Hauptfelder. So hat der Spieler die Möglichkeit aus bereits vorhandenen Schlachten, Operationen, Kampagnen oder gespeicherten Spielen das passende auszuwählen. Eine Schlacht ist hierbei ein einzelnes Gefecht zwischen deutschen und amerikanischen Streitkräften. Dieser findet auf einer einzelnen Karte statt. Die Einheiten auf beiden Seiten werden von Kampfbeginn an vorgeschrieben. Eine Operation dagegen ist der Kampf zwischen zwei Kampfgruppen auf zwei oder drei zusammenhängenden Karten. Operationen beinhalten normalerweise zwei oder drei Gefechte. Eine Kampagne besteht dagegen aus vier oder mehr Karten mit unterschiedlichen Bodenbeschaffenheiten, die einige Aufgaben und Einsätze zur erfolgreichen Beendigung erfordert. Daneben kann man auch wählen, ob man auf der deutschen oder auf der amerikanischen Seite spielen möchte. Natürlich darf der Schwierigkeitsgrad ebenfalls bestimmt werden. Nach den Einstellungen beginnt nun endlich das eigentliche Spiel.

Der Spieler darf diverse Truppenteile steuern. Die Truppen sind unterschiedlich ausgestattet. So gibt es Mörser, Maschinengewehre, Flammenwerfer, Panzerabwehrgeschütze und diverse Fahrzeuge. Aus der Vogelperspektive sieht der Spieler naturgetreue Landschaften, die nach Satellitenbildern der Originalschauplätze modelliert worden sind. Während eines Kampfes darf der Spieler so bis zu 120 Männer kontrollieren, eingeteilt in Infanterietruppen und/oder Geschütze, Fahrzeuge und Panzer. Die Einheiten sind aber nicht nur willenlose Wesen. Geraten die Soldaten in gefährliche Situationen so handeln sie eigenständig, gehen in Deckung und erwidern das Feuer. Wird die Gefahr größer so werden sie ängstlich, verweigern Befehle oder ziehen sich zurück. Im schlimmsten fall geben sie sogar auf. Mit den Einheiten erobert oder verteidigt der Spieler die Schlüsselstellungen in gut 25 Szenarien, die entweder einzeln oder in verknüpften Kampagnen gespielt werden können. Das Gelände indem eine Schlacht stattfindet bietet einige Unterschiede. So gibt es Hecken und Buschwerk genauso wie Gebäude, Wälder, Felder, Gartenmauern, Sandsäcke, Zäune, Schützengräben und Obstgärten. Dieses Gelände muss der Spieler nun für sich nutzen um die Schlacht zu gewinnen. Daneben gibt es auch noch eine Detailansicht der Soldaten und individuellen Statistiken. Ein Spiel kann beendet werden, indem eine Partei gewinnt oder weil die Zeit abgelaufen ist. Ist letzteres der Fall wird die Punktzahl von allen geschlagenen Einheiten und eroberten Gebieten gezählt. Der Spieler mit der höchsten Punktzahl siegt.

 

Technik:

Mit der Steuerung kann man bei G.I. Combat evtl. noch leben. Mit Hilfe der Maus werden die Kamera und die aktuelle Perspektive eingestellt. Sie ist zwar ein wenig gewohnheitsbedürftig aber mit der Zeit kommt man mit dieser einigermaßen zurecht. Ansonsten wird sehr viel mit der Tastatur gemacht. Schlechter schneidet bei dem Spiel die Grafik ab. Die Truppen wurden nicht gerade gut animiert und durch mittelmäßige Texturen wirkt alles ein wenig künstlich. Zusätzlich belastet die Kamera das Spielvergnügen. Diese macht das Spiel sehr unübersichtlich. Vor allem, weil die Einheiten sich in den Texturen verlieren. Ständig muss man dann noch die Perspektive neu justieren um die Soldaten wieder zu finden. Nach ein paar Minuten beginnt dann das große Chaos. Dadurch wird zum Teil auch der hohe Schwierigkeitsgrad erklärt, weil der Spieler so gut wie nie den Überblick behält. Zumindest werden viele unterschiedliche Einheiten geboten die sich recht realistisch verhalten. Das reicht aber nicht aus um die technischen Mängel auszugleichen. Technisch ausgereift ist das Spiel bei weitem nicht und so stört dieser Mangel vor allem das Gameplay.

 

Fazit :

Das größte Problem bei dem Spiel ist wohl die unausgereifte Technik. Vor allem, weil man durch die Kamera schnell den Überblick verliert. Ansonsten kann man weder den Sound noch die Grafik hervorheben. Optisch ist das Spiel bei weitem nicht mehr am Puls der Zeit. Zusätzlich gehen die Truppen in den Texturen schnell unter, so dass man sie oft aus den Augen verliert - was zum Teil auch an der Kamerasteuerung liegt. Wenn man das Spiel mit Freunden spielt kommt wenigstens ein wenig Spielspaß auf. Ebenfalls schwach fällt das Handbuch aus. Dieses besteht gerade einmal aus sechs Seiten. Will man mehr über das Spiel erfahren muss man das Handbuch auf der CD durchlesen. Viele Hilfen bietet es leider auch nicht. So werden gerade Genreanfänger schnell Probleme bekommen und die Lust verlieren. Schade eigentlich, weil die Idee des Spiels recht gut ist. Wenn G.I. Combat technisch nur besser umgesetzt worden wäre hätte man ein gutes Spiel für sein Geld bekommen. So kann man das Spiel nur Strategiefanatiker empfehlen die sich nicht von der schlechten Technik abschrecken lassen. Zumindest bekommen diese viele Einheiten und Waffen geboten.

 

Features:

- Dutzende historische und hypothetische Szenarien, die es zu bestehen gilt, startend mit dem D-Day in Omaha Beach, über den Ausbruch Patton's bis hin zur Operation Cobra
- Exakte Darstellung von Waffen und Munition (MP-40, Thompson...)
- 60 verschiedene Infanterie-Einheiten mit individueller Darstellung der Soldaten-Modelle;
- Über 40 bewaffnete Fahrzeuge und Artillerie (Jumbo Sherman, Mark V Panther...)
Kampagnen mit Zufallsereignissen (z.B. unerwartete Verstärkung,...)
- Multiplayer-Modus über LAN oder Internet
- Inklusive Missionseditor um eigenen Karten und Schlachtszenarien zu erstellen
- Landschaften basierend auf Satellitenbildern der Original-Schauplätze

 

 

Screenshots:

Wertungsbox:

G.I. Combat - Episode I: Invasion in der Normandie (PC)

 
 G.I. Combat - Episode 1
EUR 39,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 56 %  
Sound: 63 %  
Bedienung: 51 %  
Singleplayer: 52 %  
Multiplayer: 64 %  
Spielspaß: 55 %  
Gesamtwertung:  57 %  

Mindestanforderungen:

- P III 500 MHz
- Win 95/98/ME/2000/XP
- 128 MB RAM
- 3D-Grafik (32 MB)
- 8x CD-Rom Laufwerk
- DirectX 8.x oder höher

 

 

 

 

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