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FlatOut: Head On - Review (PSP)

Wertung:
87 %

Einleitung:  

Mittlerweile ist die FlatOut-Reihe eine feste Größe auf vielen Videospielsystemen. Basierend auf dem preisgekrönten Xbox-360-Rennspiel FlatOut Ultimate Carnage kommt jetzt über Empire Interactive ein Ableger für Sonys PSP auf den deutschen Markt. Es handelt sich dabei um das actionreiche Rennspiel FlatOut: Head On. Wir konnten uns die fertige Version jetzt genauer ansehen. Ob sich eine Anschaffung nicht nur für Raser und Adrenalinjunkies lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Erfreulicherweise ist FlatOut: Head On sehr umfangreich, wodurch Ihr Euch über Tage mit dem Spiel beschäftigen könnt. Da wäre zum einen der Karrieremodus. Hier müssen wir uns in unterschiedlichen Herausforderungen wie Derby, Straße oder Rennen beweisen. Nett ist auch der Carnage-Mode, wo 36 verschiedene Aufgaben darauf warten, von uns gemeistert zu werden. Die Vielfalt ist auch reichhaltig, denn vom Bombing-Run bis hin zum Dummy-Weitwurf ist alles vorhanden. Ihr habt richtig gelesen. Wie schon bei den Konsolenversion sitzt auch bei FlatOut: Head On kein Mensch hinter dem Steuer. Wieder einmal fahren wir mit einem Crash-Test-Dummy die diversen Rennen. Interessant ist auch der Destruction-Modus, wo der Spieler andere Fahrzeuge zu Schrott fahren muss. An einen Einzeleventbereich hat der Hersteller dann auch noch gedacht. Bei dieser Spielart dürft Ihr alle Einzelaufgaben separat angehen. Ein idealer Ort um gerade am Anfang zu üben. Das war bei weitem noch nicht alles. FlatOut: Head On bietet neben den vielen unterschiedlichen Spielmodis auch viele Fahrzeuge. Mit den gut 40 Vehikeln dürfen wir uns auf den ebenso vielen Strecken voll auslassen. Einen Tuningbereich gibt es ebenfalls. Bastler können hier in aller Ruhe an ihren Fahrzeugen herumschrauben und so aus einem stink normalen Wagen eine Rennmaschine machen. Dazu braucht Ihr allerdings Geld, das erst einmal verdient werden muss. Das die Autos so richtig in Fahrt kommen, liegt auch daran, dass man einen Boost aktivieren darf. Mit diesem beschleunigen wir unseren Wagen dermaßen, dass man förmlich über die Strecke fliegt. Allerdings dürfen wir den Turbo nicht unendlich einsetzen, da sich dieser mit der Zeit verbraucht. Das Rennspiel hebt sich nicht nur durch den großen Spielumfang von der Konkurrenz ab. Hinzu kommt eine tolle Physik-Engine bei den Unfällen. Überall kracht und scheppert es, wenn wir mit unserem Rennboliden anecken. Dabei gehen nicht nur andere Fahrzeuge zu Bruch, auch die Umgebung muss unter unseren Fahrkünsten leiden. Durch diese optischen Anreize macht es noch mehr Spaß, Unfälle zu provozieren und dementsprechend actionreich ist das Gameplay. Damit die Rennen spannend bleiben, fahren wir im Einzelspielermodus gegen sieben andere Autos. Diese verhalten sich, dank einer ansprechenden KI, sehr realistisch und fair. Frustmomente wird es also kaum geben. Allerdings ist der Schwierigkeitsgrad recht anspruchsvoll. Nicht jede Aufgabe bzw. Rennen wird man beim ersten Anlauf schaffen. Allerdings stört das nur wenig, denn die Events laufen so spannend und spaßig ab, dass man gerne einen weiteren Versuch startet. Erwähnen müssen wir auch noch, dass der mehr oder weniger beliebte Gummibandeffekt auch hier vorhanden ist. Gegnerische Fahrzeuge bleiben immer in unserer Nähe, egal ob wir Unfälle bauen oder das Feld anführen. Hierdurch kann es notgedrungen leicht passieren, dass ein Rennen erst auf der Zielgeraden entschieden wird. Eine kleine Unaufmerksamkeit und schon ist alle Mühe umsonst gewesen. So fahren wir nun ein Rennen nach dem anderen, zeigen unser Können bei den vielen unterschiedlichen Events, besorgen uns viele PS starke Vehikel, die wir aufbauen können und lassen es auf dem Handheld so richtig krachen.

 

Technik:

Mit der technischen Seite kann man voll zufrieden sein. Da wäre zum einen die wunderschöne Grafik. Die Levels bzw. Strecken besitzen viele Details, die zum Teil zerstörbar sind. Hinzu kommen viele unterschiedliche Umgebungen, die immer wieder unser Auge erfreuen. Ein wahrer Augenschmaus sind allerdings die Effekte bei den Unfällen. Es sieht schon bombastisch aus, wenn Autos zusammenkrachen und spektakuläre Lichteffekte den Bildschirm zum Glühen bringen. Toll kommen auch die Fahrzeuge rüber. Die vielen unterschiedlichen Autos wurden gut modelliert und mit unzähligen Details ausgestattet. Auf einem ähnlich guten Niveau bewegt sich der Sound. Die fetzige Musik untermalt das actionreiche Gameplay erstklassig und neben fetten Crashgeräuschen werden wir auch wuchtige Motoren zu hören bekommen. Die Steuerung ist grundlegend einfach. Die Knöpfe wurden sinnvoll belegt und so kommt man schnell mit den Wagen zurecht. Allerdings bedeutet das noch lange nicht, dass wir die Autos sicher lenken. Diese verhalten sich leider ein wenig schwammig und so ist es nicht gerade einfach - bei höheren Geschwindigkeiten -seinen Wagen in der Spur zu halten. Da aber hierdurch oftmals die tollen Unfälle ausgelöst werden, kann man damit gut leben. Wie oben schon erwähnt muss man auch mit der KI der Gegner und dem Schwierigkeitsgrad zufrieden sein. Das gleiche gilt für die Kamera. Diverse Ansichten zeigen alles aus einer guten und genretypischen Perspektive und so können wir alles perfekt erkennen. Fasst man nun alles zusammen, so kann die Technik voll überzeugen.

 

Fazit:

FlatOut: Head On ist eine erstklassige Portierung der Konsolenversion. Das Rennspiel macht auf Sonys Handheld genauso viel Spaß, wie auf den anderen Systemen. Das liegt nicht nur daran, dass der Umfang ebenso großzügig ausgefallen ist. Bis Ihr wirklich alles gesehen und erledigt habt, werden Tage vergehen. Auch die technische Seite mit der ansprechenden Soundkulisse und der opulenten Grafik haut einen fast vom Hocker. Das gleiche gilt für das motivierende Gameplay. Die Rennen laufen allesamt spannend ab. Hat man erst einmal das Spiel gestartet, so kommt man kaum noch vom Bildschirm los. Etwas schade ist nur, dass kaum Neuerungen gegenüber der Konsolenversion eingebaut wurden. Wirklich schlimm ist das für Neueinsteiger aber nicht. Wer also aktuell ein spaßiges und actionreichen Rennspiel mit einer tollen Grafik sucht, der darf ohne Bedenken bei FlatOut: Head On zugreifen. Selten hat ein Rennspiel auf Sonys PSP so viel Spaß gemacht.

 

Features:

- 36 Carnage-Herausforderungen
- 9 Demolition Derby Arenen mit den Spielmodi Deathmatch und Last Man Standing
- 12 verschiedene Dummy-Stunts wie Darts, Bowling und Ring of Fire FlatOut Championship-Karrieremodus mit über 120 Rennen
- Wireless-Multiplayer für 4 Spieler sowie Minigames und Turniere für bis zu 8 Spieler
- 6 Landschaften, 40 Strecken und 45 einzigartige Automodelle
- 6 freischaltbare Bonusautos wie Schulbus, Truck und FlatMobile

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

FlatOut: Head On (PSP)

 
 Flatout - Head On
EUR 39,99
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Grafik: 85 %  
Sound: 87 %  
Bedienung: 84 %  
Singleplayer: 89 %  
Multiplayer: 86 %  
Spielspaß: 90 %  
Gesamtwertung:  87 %  



 

 

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