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Final Fantasy III - Review (NDS)

Wertung:
85 %

Einleitung:  

Eine der bekanntesten und beliebtesten Rollenspiel-Serien ist ohne Zweifel die Final Fantasy-Reihe. Seid fast 20 Jahren können sich Genrefans auf diese Games stürzen. Allerdings wurden nicht alle Teile bei uns veröffentlicht. Eines der wohl interessantesten Spiele kommt jetzt über Koch Media in den deutschen Handel. Es handelt sich dabei um das Square Enix-Spiel Final Fantasy III. Dieses erscheint exklusiv für Nintendo DS. Wir konnten uns die fertige Version jetzt genauer ansehen. Ob sich eine Anschaffung für FF-Fans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Bevor wir in die virtuelle Welt von Final Fantasy III einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel eingelegt und gestartet wurde, dürfen wir entweder ein bestehendes Spiel laden oder ein neues Game beginnen. Nachdem wir unseren Namen eingegeben haben, kann das Abenteuer beginnen. FF III wird komplett in 3D gespielt. Dabei werden beide Bildschirme in das Geschehen mit eingebunden. Insgesamt gibt es drei Bildschirme. Zum einen das Gelände, wo im oberen Screen die Weltkarte und im unteren die jeweiligen Orte inkl. unserer Spielfigur dargestellt werden. Daneben gibt es noch die Menüs. Hier kann man sein Inventar einsehen, Ausrüstungen an- oder ablegen und andere Einstellungen vornehmen. Der Kampfbildschirm wird außerdem angezeigt, wenn Ihr Gegner im Gelände oder in Ereignissen begegnet. Das grundlegende Spielprinzip hat sich selbstverständlich nicht geändert. Wir werden immer noch rundenbasierte Zufallskämpfe austragen. Hier kann man in aller Ruhe seine Taktik überlegen und Aktionen wie Angriff, Magie, Verteidigung, Items, Rüsten, sich bewegen oder Fliehen ausführen. Schließlich sollen wir die vielen Gegner nicht nur mit einer Waffe angreifen. Unsere Mitstreiter müssen geheilt, Items verteilt und Magie eingesetzt werden. Hinzu kommen die obligatorischen Spezialangriffe. Steht unsere Aktion fest, wird diese dann vollautomatisch von unserer Spielfigur ausgeführt. Im Anschluss kann unser Gegner eine Aktion ansetzten, auf die wir in der nächsten Runde reagieren. Ist ein Feind dann geschlagen, gibt es die genretypischen Erfahrungspunkte, Geld sowie Items. Letztere kann man selber nutzen oder bei Händlern zu Geld machen. Hierdurch ergibt sich ein reger Handel. In Waffen-, Rüstungs- und Zauberläden warten natürlich unzählige Objekte auf uns.

Berufe gibt es auch in dem Spiel. Zu Beginn starten wir als Freiberufler in das Abenteuer. Im Laufe des Spiels kommen dann neue Berufe wie z.B. Krieger, Magier, Mönch, Waldläufer, Ritter, Gelehrter, Dragoon, Beschwörer, Barde oder Hexer hinzu. Jede Ausrichtung hat selbstverständlich andere Vor- aber auch Nachteile und so sollte man sich gut überlegen, welchen Beruf man auswählt. Natürlich darf jeder unserer vier Partymitglieder einen Job ergreifen oder zu einem anderen wechseln - um sich so zu spezialisieren. Hierzu müssen wir allerdings sagen, dass nur eine gute Mischung Vorteile bringt. Dass unsere Gruppe funktionieren muss, werden Spieler schnell in den hammerharten Dungeons feststellen. Wer hier versagt, wird schnell das Hauptmenü wieder sehen. Da das Speichersystem bei dem Spiel nicht sonderlich gut ausfällt, sind Frustmomente vorprogrammiert. Schaffen wir es doch gegen die unzähligen Monster zu bestehen, wartet am Ende eines Dungeons der obligatorische Bossgegner auf uns. Ist dieser besiegt, heißt das noch lange nicht, dass wir Ruhe haben. Fehlt z.B. ein Teleporterzauber muss das ganze Gebiet noch einmal durchquert werden. Erst wenn wir Heil an der Oberfläche ankommen, dürfen Erfolge gespeichert werden. Frisch ausgerüstet und erholt starten wir nun in das nächste Abenteuer. Die einzelnen Aufträge bekommen wir übrigens von den NPC, die wir überall in dem Spiel treffen. Mit diesen werden dann ausführliche Gespräche geführt. Um an die unterschiedlichen Orte auf der Welt zu kommen, kann unsere Gruppe auch Transportmittel wie Cids Luftschiff, die Enterprise, ein Faltkanu oder Chocobos benutzen. Hierdurch erreichen wir weit entfernte Orte sehr schnell. So erforschen wir nun die riesige Welt, sprechen mit diversen Leuten, verfolgen die Story der vier jungen Helden Luneth, Arc, Redia und Ingus - die mal wieder die Welt retten sollen, kämpfen unzählige Male gegen diverse Gegner, nehmen Berufe an,
handeln mit Items und entwickeln unsere Charaktere immer weiter.

 

Technik:

Die technische Seite ist wirklich erstklassig. Selten hat man auf dem kleinen Handheld eine so imposante Grafik gesehen. Wir agieren in einer üppig ausgestatteten Spielwelt, die viele Details aufweist. Die Dungeons selber sehen natürlich ein wenig trist aus, aber das kennt man ja von solchen Spielen. Daneben werden wir noch tolle Sequenzen und gut modellierte Spielfiguren erblicken. Diese wurden sogar nett animiert und so sieht man ihnen gerne zu. Zahllose Effekte lassen dann noch den Bildschirm oftmals erbeben. Das ganze wird selbstverständlich mit einer zeitgemäßen Soundkulisse abgerundet. Die Kampfgeräusche passen genauso zum Spiel, wie die stimmungsvolle Musik. Insgesamt wird also eine tolle Atmosphäre erschaffen, die einen sofort an den Bildschirm fesselt. Leider wird die Toptechnik durch lange Ladezeiten erkauft, die mit der Zeit nerven. Die Features des NDS wurden ebenfalls gut in das Spiel eingebunden. So werden zum einen beide Bildschirme genutzt. Hinzu kommt eine einfache und sehr intuitive Steuerung, die sofort ins Blut übergeht. Das agieren mit dem Touchpen funktioniert auf Anhieb und so kann jeder direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Wirklich hart ist leider der Schwierigkeitsgrad. Nicht nur das Gegner alles von uns abverlangen, auch das Speichersystem lässt einige Wünsche offen und so sind Frustmomente vorprogrammiert. Trotz kleiner Kritikpunkte kann man mit der technischen Seite aber voll zufrieden sein.

 

Fazit:

Grundlegend kann man mit Final Fantasy III sehr zufrieden sein. Das Rollenspiel ist nicht nur sehr umfangreich, sondern es hat auch eine Topgrafik und Präsentation. Die herausfordernden Kämpfe können genauso überzeugen, wie das motivierende Job-System. Dank einer einfachen Steuerung kann auch jeder direkt in das Spiel einsteigen. Durch die nette Story, Intros und die vielen erforschbaren Gegenden wird man wirklich gut motiviert weiter zu spielen. Allerdings gibt es auch ein paar Punkte die stören. Da wäre zum einen der heftig ansteigende Schwierigkeitsgrad. Nur wer gut ausgerüstet und hochgelevelt ist, wird gegen die harten Gegner bestehen können. Hinzu kommt das Problem der Speicherpunkte. Einen Spielstand sichern kann man leider nur auf der Weltkarte und so werden wir oftmals ein Dungeon mehrmals durchspielen. Wirklich nervig ist auch das Zufallskampfsystem. Alle paar Schritte wird der Spieler auf Gegner treffen. Was am Anfang noch ganz lustig ist, wird mit der Zeit echt langweilig. Hierzu muss man allerdings sagen, dass altgediente FF-Fans dieses aus anderen Teilen schon kennen. Wer damit leben kann, wird ein tolles Rollenspiel auf Nintendos neustem Handheld bekommen. Das Suchtpotenzial ist wirklich enorm und so kann man sich - trotz kleinerer Frustmomente - wunderbar mit dem Spiel beschäftigen. Uns hat Final Fantasy III wirklich gut gefallen und daher können wir eine klare Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Komplett überarbeitete Grafik, neue Spielelemente, erweiterte Story
- Unterstützung für Stylus-Steuerung und Wireless Mail
- 60+ Stunden Spielzeit

 

 

 

Screenshots:
 
 
 
 
 
 
 

Wertungsbox:

Final Fantasy III (NDS)

 
 Final Fantasy III
EUR 44,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 92 %  
Sound: 89 %  
Bedienung: 81 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 82 %  
Gesamtwertung:  85 %  



 

 

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