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Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time - Review (NDS/Wii)

Wertung:
85 %/76 %

Einleitung:

Seit vielen Jahren zählt die Final Fantasy-Reihe mit zu den bekanntesten und erfolgreichsten Spielserien. Fast jedes Videospielsystem wird in regelmäßigen Abständen mit diversen Ablegern verwöhnt. Aktuell bringt Square Enix Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time für Nintendo DS und Wii auf den deutschen Markt. Diesmal mit einer kleinen Besonderheit, denn man kann das Spiel systemübergreifend spielen. Wir konnten uns in den letzten Tagen beide Versionen ausgiebig ansehen. Ob sich eine Anschaffung lohnt, erfahrt Ihr in unserem Test.

 

Zum Spiel:

Da sich das Spiel auf beiden Versionen grundlegend gleicht, wollen wir in unserem Review die NDS und die Wii-Version gleichzeitig besprechen. Wie bei Final Fantasy-Spielen üblich kommt auch Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time nicht ohne eine Story aus. In unserem Heimatdorf werden die Bewohner mit 16 Jahren erwachsen und müssen sich dieses Status in einer Prüfung als würdig erweisen. So wagen auch wir uns an unserem 16. Geburtstag tief in den Wald vor und strecken Scharen von Monstern nieder, die sich auf uns stürzen. Nach dem Kampf gegen ein riesiges Ungetüm gelangen wir zu einer Quelle, an der wir auf Sherlotta treffen … und einen riesigen Kristall. Als Belohnung für die bestandene Volljährigkeitsprüfung überreicht Sherlotta uns einen kleinen Kristall. Zurück im Dorf freuen wir uns auf das Fest zu unseren Ehren, doch dann bricht ein dort lebendes Mädchen plötzlich zusammen. Eine Bestimmung des Dorfes statuiert, dass seine Bewohner den anliegenden Wald nicht verlassen dürfen. Doch um dem kranken Mädchen zu helfen, entscheiden wir uns, unsere vertraute Umgebung hinter uns zu lassen. Das erste Mal betreten wir die weite Welt dort draußen und erfahren, dass die Krankheit, die das Mädchen im Dorf befallen hat, eigentlich längst als besiegt galt und dass Kristalle schon vor vielen Jahrhunderten aus unserer Welt verschwunden sind. Mehr wollen wir jetzt nicht verraten. Bevor das Abenteuer allerdings startet, müsst Ihr erst einmal einen Charakter erstellen. Dabei dürfen wir aus acht Charaktertypen frei wählen. Unterschieden wir hierbei in die Typen Clavats, Yukes, Selkies und Liltys. Jeweils eine weibliche oder männliche Form wird uns angeboten. Jedes Volk unterscheidet sich natürlich ein wenig von den anderen. Die Clavats sind z.B. sehr geübt im Umgang mit dem Schwert, während Yukes sich ausgezeichnet aufs Zaubern verstehen. Je nach Volk unterscheidet sich außerdem die anfängliche Ausrüstung, auf den Inhalt des Abenteuers hat die Charakterwahl jedoch keinen Einfluss. Habt Ihr Euch für einen Charakter entschieden, müsst Ihr diesem noch einen passenden Namen geben. Im Anschluss wird das Spiel durch einen kleinen Film stimmungsvoll eingeleitet. Kommen wir nun zum Gameplay. Gespielt wird in einer frei begehbaren 3D-Welt. Grundlegend wird das Spiel in drei Bereiche aufgeteilt. Auf einer Weltkarte kann unsere Spielfigur zu den einzelnen Orten und Städten gehen. Dann gibt es die vielen Ortschaften und das Kampfterrain. Spielrelevante Sachen dürft Ihr untersuchen und vorhandene Figuren ansprechen. Diese geben nicht nur wichtige Informationen, sondern sie haben auch oft kleine Aufgaben für uns. Daneben kann unsere Spielfigur noch springen und hängen. Das war noch nicht alles. Im Wasser dürfen wir noch tauchen und mit einem Tastendruck können Zauber ausgesprochen werden. Objekte hebt Ihr zusätzlich auf bzw. Ihr hebt sie hoch um sie an anderer Stelle wieder hinzustellen. Das wird zum Beispiel benötigt um kleinere Rätsel im Spiel zu lösen. In dem Rollenspiel gibt es auch vieles was wir einsammeln sollen. Gegner lassen z.B. Objekte fallen, wenn sie das Zeitliche segnen. Außerdem gibt es unzählige Kisten, in denen wir nette Sachen finden. Im Einzelspielermodus kann man daneben noch einen Charakterwechsel vollziehen. Zur besseren Orientierung gönnt man uns eine nette Karte, wodurch man eigentlich immer weiß, wohin man als nächstes soll. Relevante Orte wie Ein- und Ausgänge werden separat angezeigt.

Wir bewegen nun unsere Spielfigur frei in der virtuellen Welt. Diese sollen wir nach netten Sachen absuchen oder mit Charakteren reden. In den Außenbereichen kommen dann noch diverse Kämpfe hinzu, die in Echtzeit ablaufen. Unser Charakter hat mehrere Möglichkeiten um Gegner zu besiegen. Da wären zum einen die normalen Attacken mit der Waffe. Durch einfachen Knopfdruck kann man physische Angriffe ausführen. Dank diverser Attacken wie Sprung-, Hebe-, Wurf-, Tritt-, Hängeangriff oder Aufspießen dürfte jeder Gegner schnell besiegt sein. Daneben gibt es noch den Fokusangriff. Diese Angriffe brauchen allerdings MP. Nett sind auch die Zauber, die ebenfalls Magiepunkte benötigen. Der Spieler kann hier diverse Zauber benutzen. Hitzebasierte Angriffszauber sind genauso vorhanden, wie kältebasierte oder elektrizitätsbasierte. Hinzu kommen TP-Regeneration, Wiederbelebung oder heilende Zustandsveränderungen. Dabei muss der Gamer beachten, dass jeder Gegner andere Schwächen hat. Manche Feinde sind anfälliger auf Kälteangriffe, während andere eher die Hitze nicht mögen. Bei den Auseinandersetzungen nimmt unsere Spielfigur auch Schaden. Zum Glück kann man aber Verletzungen heilen oder Zustandsveränderungen mit einem passenden Mittel behandeln. Ist ein Gegner dann besiegt, so gibt es nette Belohnungen. Diese findet man auch in Schatzkisten oder man darf diese bei Händlern in den Ortschaften kaufen. Objekte bzw. Items gibt es übrigens sehr viele in dem Spiel. Man gönnt uns viele unterschiedliche Waffen, Kopfbedeckungen, Rüstungen, Accessoires, Skizzen, Materialien, Edelsteine, Potion, Äther, Proviant, Tropfen, Kugeln, Phönixfeder und so weiter. Witzig sind auch die Rubbellose mit denen man einen netten Bonus bekommt. In den Städten kann man noch mehr machen, wie nur neue Objekte kaufen. In der Stadt gibt es auch noch einen Mogry, der im Auftrag der Gilde Missionen vermittelt. In der Werkstatt darf man zusätzlich Bestellungen aufgeben und die dafür notwendigen Skizzen und Materialien erwerben. Wir modifizieren hier unsere Waffen oder wandeln Ausrüstungen in Edelsteine um. In einer Rüstungskammer lagert Ihr übrigens Eure Gegenstände. Schließlich kann man nicht alles mit sich herumschleppen. Rollenspieltypische Sachen wie Levelaufstiege und unsere Statuswerte gibt es ebenfalls. Seine Werte schaut man sich in aller Ruhe in separaten Menüs an. Unseren Charakter rüsten wir noch mit vorhandenen Gegenständen und Waffen aus und in einem separaten Menü gibt man den Mitspielern Verhaltensbefehle. Außerdem gönnt man uns eine Chronik. In diesen tagebuchartigen Aufzeichnungen werden alle wichtigen Ereignisse festgehalten. Wir sehen also sehr schnell, was aktuell zu tun ist. Neben den Einzelspielerbereich, gibt es auch noch die Möglichkeit eine Mehrspielerpartie zu spielen. Via DS-Datenübertragung oder Nintendo Wi-Fi Connection dürfen zum ersten Mal bis zu vier Nintendo DS und Wii-Spieler gleichzeitig durch das Abenteuer streifen. Es gibt nun zahlreiche Missionen, die entweder gemeinsam (KOOP) oder gegeneinander (VS) bestritten werden können.

 

Technik:

Grundsätzlich kann man mit der technischen Seite bei beiden Versionen gut leben. Da wäre zum einen die Grafik. Wir agieren in einer kunterbunten Welt, die viele Details zeigt. Nette Animationen in der Umgebung sind genauso vorhanden, wie viele unterschiedliche Locations. Immer wieder agieren wir in anderen Welten, was sehr viel Spaß macht. Nett sehen auch die Charaktere aus, die allerdings etwas steif durch die Levels laufen. An diverse Effekte, vor allem bei den Kämpfen hat der Hersteller auch noch gedacht. Optisch kommt die DS-Version um einiges besser rüber. Das soll nicht heißen, dass die Wii-Version wirklich schlecht ist. Vielmehr bewegt sich die Handheldversion auf einem viel höheren Niveau, da die Hardware nicht so leistungsstark ist wie die Wii-Konsole. Man hätte sich bei der Wii-Konsole ein wenig mehr gewünscht. Hier wird aber nur eine Grafik gezeigt, die sich auf dem NDS-Niveau bewegt. Auch das mit der Fenstertechnik ist auf dem DS-Handheld etwas eleganter gelöst. Dort hat man zwei separate Bildschirme. Bei der Wii-Version muss man dagegen mit nebenliegenden Bildschirmen leben. Hierdurch wir das eigentliche Spielfenster künstlich verkleinert. Nicht wirklich elegant. Der Sound bewegt sich auf einem vergleichbaren Niveau. Eine stimmungsvolle Final-Fantasy typische Musik verwöhnt unser Ohr, genauso wie viele passen eingespielte Ingamegeräusche. Eine wirkliche Sprachausgabe ist leider nicht vorhanden. Nur hin und wieder erklingen englische Synchronsprecher bei den Übergängen. Der Rest läuft dann über Bildschirmtexte ab. Auch hier hat uns das NDS-Spiel besser gefallen. Die Soundqualität ist beim Wii-Spiel sehr gering. Die Steuerung ist bei beiden Games recht einfach. Die Tastenbelegung macht bei beiden Systemen Sinn und geht auch schnell ins Blut über. Schon nach wenigen Stunden hat man die Lenkung verinnerlicht und so kann man sich recht schnell in das Abenteuer stürzen. Der Schwierigkeitsgrad ist recht einfach. Eigentlich gibt es nur selten Gegner die einen zum Schwitzen bringen. Hinzu kommt eine eher dürftige KI. Die Gegner verhalten sich leider nicht intelligent.

 

Fazit:

Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time ist ein gelungenes Rollenspiel, dass auf beiden Systemen Spaß macht. Neben rollenspieltypische gibt es in dem Spiel auch viele adventuretypische Spielinhalte. So müssen häufig Schalterrätsel gelöst werden um weiter zu kommen. Aber auch das Aufbauen und Ausrüsten der eigenen Figur macht jede Menge Spaß. Viele Items und Erweiterungen laden hier zum experimentieren ein. Ganz nett ist auch die Story, die einen schnell am Bildschirm bindet. Spaßig sind ebenfalls die actionlastigen Kämpfe. Da man auch hier viel variieren kann, gibt es unzählige Möglichkeiten um einen Gegner zu besiegen. Hin und wieder gönnt man uns auch härtere Bossgegner, die nur mit der richtigen Taktik zu besiegen sind. Das systemübergreifende Spiel mit beiden Versionen ist auch eine nette Sache. Schließlich kann man so mit Freunden gemeinsam in das Abenteuer starten. Auch wenn uns die NDS-Version einen Tick besser gefallen hat, kann man dennoch beide Versionen zum Kauf empfehlen. Wer die Wahl hat, der sollte allerdings ganz klar zur Handheld-Version greifen. Hier stimmt einfach alles. Die Wii-Version hat leider einige Schwächen beim Sound und bei der Grafik.

 

Features:

- Unterhaltsames Final-Fantasy-Abenteuer für bis zu 4 Spieler auf Wii und/oder DS!
- Verschmelzung von Single- und Co-op-Multiplayer (lokal oder über WiFi-Conn.)
- Actionreiche Kämpfe und knifflige Rätsel in intelligent designten 3D-Levels

 

 

 

Screenshots NDS:
Screenshots Wii:

Wertungsbox:

Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time (NDS)

 
  Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time
EUR 35,96
Bei Amazon bestellen

Grafik: 84 %  
Sound: 86 %  
Bedienung: 85 %  
Singleplayer: 83 %  
Multiplayer: 85 %  
Spielspaß: 84 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Wertungsbox:

Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time (Wii)

 
  Final Fantasy Crystal Chronicles: Echoes of Time
EUR 44,96
Bei Amazon bestellen

Grafik: 68 %  
Sound: 72 %  
Bedienung: 80 %  
Singleplayer: 81 %  
Multiplayer: 83 %  
Spielspaß: 70 %  
Gesamtwertung:  76 %  




 

 

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