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Fatal Inertia - Review (Xbox 360)

Wertung:
74 %

Einleitung:

THQ bringt mit Fatal Inertia einen Arcade-Racer ganz im Stil der WipeOut-Serie auf den deutschen Markt. Der Spieler schlüpft in dem Spiel in die Rolle eines Rennfahrers der Zukunft, der diverse Rennen bestreiten soll. In dem Science-Fiction-Racer sollen wir nicht nur Wettkämpfe gewinnen, sondern auch mit unterschiedlichen Waffen gegnerische Fahrzeuge behindern. Erscheinen wird das Game übrigens für Playstation 3 und Xbox 360. Wir konnten uns die fertige Version für Microsofts Next-Gen-Konsole ausgiebig ansehen. Ob sich das Rennspiel für alle Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Fatal Inertia ist ein futuristisches Rennspiel, indem diverse Gleiter um den Sieg kämpfen. Bevor wir allerdings in die Wettkämpfe einsteigen, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Wie üblich gelangt der Spieler nach einem einführenden Intro in das Hauptmenü des Spiels. Hier findet man die Menüpunkte Einzelspieler, Mehrspieler, Werkstatt und Optionen. Wie nicht anders zu erwarten war, könnt Ihr unter zu letzt genannten Punkt alle spielrelevanten Einstellungen für die Anzeige, Steuerung bzw. Ton vornehmen und das Profil bestimmen. Außerdem dürft Ihr Euch die Erfolge in aller Ruhe ansehen. In der Werkstatt darf man außerdem ein Auge auf die freigeschalteten Fahrzeuge werfen. Diese muss man sich allerdings erst einmal verdienen. Das bringt uns auch schon zu den eigentlichen Spielarten. Da wäre zum einen der Mehrspielerbereich. Über einen geteilte Bildschirm, Xbox Live oder Systemlink könnt Ihr hier gegen andere menschliche Spieler antreten. Bevor Ihr allerdings Euer Können unter Beweis stellt, sollte jeder ausgiebig den Einzelspielerbereich durchspielen. Dieser wird in die drei Bereiche "Schnelles Rennen", "Karrieremodus" und "Training" unterteilt. Im Übungsmodus werden uns das Spiel und die Steuerung in kleinen Schritten beigebracht. Hier lernen wir die Lenkung genauso gut kennen, wie die Waffen oder die Rennarten. Haben wir die praktischen Übungen absolviert, kann man ohne Bedenken ein schnelles Spiel starten. Bei dieser Spielart darf der Akteur alles frei einstellen und ein Rennen ganz nach seinem Geschmack generieren. Wir dürfen wirklich alles selber bestimmen. Der Schwierigkeitsgrad bzw. die Liga in der wir starten, ist genauso frei wählbar, wie die Veranstaltung, Umgebung, Strecke oder Wetterbedingungen. Der interessanteste Spielmodus ist ohne Zweifel der Karrieremodus. Hier nehmen wir an unterschiedlichen Turnieren teil und versuchen diese zu gewinnen. Wir starten dabei in der Anfängerliga. Schaffen wir diese, so folgen später die Fortgeschrittene- und die Elite-Liga. Jede dieser Ligen ist dann noch unterteilt in unterschiedliche Serien. Am Anfang muss man selbstverständlich einen zur Verfügung stehenden Gleiter aus der Werkstatt aussuchen. Jedes dieser Vehikel hat andere Eigenschaften und dementsprechende Vor- aber auch Nachteile. Anhand von Balken erkennt der Spieler schnell, welches Fahrzeug die beste Geschwindigkeit, Beschleunigung, Fahr- & Bremsverhalten, Gewicht oder Stärke hat.

Egal welche Spielart wir nun auswählen, irgendwann beginnt endlich ein Rennen. Die Steuerung ist recht genretypisch. Mit einer Taste wird jeweils beschleunigt und gebremst. Hinzu kommt ein Button für das Zurücksetzen auf die Piste und die rückwärtige Kamera. Über die Schultertasten können wir außerdem die Primär- und Sekundärwaffen einsetzen oder Schub nach rechts bzw. links geben. Mit Hilfe des linken analogen Sticks wird das Vehikel horizontal und vertikal gelenkt und über das Digitalkreuz sollt Ihr die Waffen wählen. Wahlweise darf man außerdem die Kamera ändern, einen Boost einsetzen oder Seitwärtsrollen ausführen - um z.B. Angriffen auszuweichen. Die Rennen finden an unterschiedlichen Orten statt. Canyon sind genauso vorhanden wie Wälder, Sümpfe oder Eiswüsten. An einem Wettkampf nehmen immer 8 Gleiter teil, die vorgegebene Wegpunkte abfliegen müssen. Auf der Strecke befinden sich Waffenlager. Fliegt Ihr mit Eurem Gleiter über diese, so erhält man diverse Objekte. Man muss diese nutzen oder verwerfen um neue aufzunehmen. Außerdem hat jede Waffe eine Primär- und Sekundärfunktion. Natürlich gönnt uns der Hersteller viele unterschiedliche Objekte. Offensive Waffen wie Magnete, Magnetbomben, Raketen, Rauchbomben oder Kraftwellen sind genauso vorhanden, wie die defensiven Waffen Kraftfelder, EMP oder Zeitverzögerer. Außerdem gibt es noch ein Kabel, das gleich mehrere Funktionen hat. Zum einen können wir uns dadurch fahrerische Vorteile verschaffen. Hinzu kommt die Möglichkeit, dass wir uns mit dem Seil an ein anderes Fahrzeug hängen. Mit unserem fahrerischen Können, den unterschiedlichen Objekten und ein wenig Taktik versucht Ihr nun ein Rennen erfolgreich abzuschließen. Selbstverständlich gibt es auch unterschiedliche Rennarten. Im Kampfrennen ist wirklich alles erlaubt um als erstes die Ziellinie zu überqueren. Interessant ist aber auch der Modus Magnet Mayhem, indem es keine Waffenlager gibt. Dafür hat jedes Fahrzeug unendlich viele Magnete. Bei Geschwindigkeitsrennen gibt es ebenfalls keine Waffen, sondern nur Objekte die einen beschleunigen. Sehr interessant ist auch das Ausscheidungsrennen. Bei dieser Spielart scheidet jede Runde ein Fahrzeug aus. Nach sieben Runden fährt somit nur ein Fahrzeug über die Ziellinie.

 

Technik:

Mit der Technik kann man eigentlich ganz zufrieden sein. Wir fliegen durch viele unterschiedliche Landschaften, die diverse Details zeigen. Toll schimmernde Wasserflächen sind genauso vorhanden, wie eine üppige Vegetation. Nett ist auch, dass das Geschwindigkeitsgefühl gut rüberkommt. Setzen wir z.B. einen Boost ein, so fliegt die Umgebung förmlich an unserem Gleiter vorbei. Diese wurden übrigens ordentlich modelliert. Hinzu kommen viele kleine Effekte, Licht- & Schattenspiele und unterschiedliche Wetterbedingungen. Allerdings gibt es auch ein paar Sachen wie Pop-ups oder nervige Ruckler die stören. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der Sound. Ingamegeräusche wie Triebwerkgedröhne oder diverse Waffeneffekte klingen recht authentisch. Hinzu kommt eine stimmungsvolle Musik, die einen wunderbar begleitet. Leider gibt es keine Sprachausgabe oder Funksprüche während des Rennens. Hierdurch würde noch mehr Stimmung aufkommen. Mit der Kamera kann man gut leben. Eigentlich haben wir zu jeder Zeit alles im Blick. Etwas verbesserungswürdig ist eigentlich nur die Streckenführung. Es kommt leider immer wieder vor, dass man eine Kurve nicht sieht. Somit muss man die Piste schon auswendig kennen, um ohne Unfälle ans Ziel zu kommen. Etwas nervig ist außerdem, dass wir oft an Objekten hängen bleiben. Hierdurch wird das flüssige Gameplay oftmals gestört. Ansonsten klappt die Steuerung aber gut. Die Vehikel reagieren sehr direkt auf unsere Anweisungen und selbst das Einsetzen der Waffen klappt auf Anhieb. Auch wenn es ein paar störende Punkte gibt, kann man insgesamt mit der technischen Seite zufrieden sein.

 

Fazit:

Fatal Inertia ist ein ordentlicher Arcade-Racer. Viele unterschiedliche Strecken und Gleiter erfreuen das Genrefanherz. Hinzu kommen viele effektvolle Waffen, die unendlich viele taktische Möglichkeiten offen lassen. Etwas schade ist allerdings, dass man in den Rennen oft an Objekten hängen bleibt. Gerade Anfänger werden Probleme bekommen. Das liegt zum Teil auch daran, dass man nicht immer sieht, wo es auf der Strecke weiter geht. Erst wenn man ein Rennen mehrmals bestritten hat, wird man unfallfrei die Ziellinie überschreiten. Die Rennen selber machen natürlich sehr viel Spaß. Rasant fegt man über die Pisten, führt schnelle Flugmanöver aus und behindert seine Kontrahenten
so oft es geht mit den heiß umkämpften Waffen. Gerade die Rennen gegen menschliche Gegner binden einen stundenlang am Bildschirm. Aber auch allein kann man sich eine ganze Zeit lang mit dem Spiel beschäftigen. Wer also schnelle und vor allem actiongeladene Science-Fiction-Racer mag, mit kleinen Performanceproblemen bzw. unübersichtlichen Strecken leben kann, der darf gerne zum nächsten Händler eilen. Insgesamt hat uns Fatal Inertia recht gut gefallen und daher können wir allen Genrefans eine Kaufempfehlung aussprechen.

 

Features:

- Unterschiedliche Landschaften in hochauflösender HD Grafik (Canyon, Wälder, Sümpfe, Eiswüsten)
- Viele futuristische Waffen, die Gegner ausschalten
- Der Levelaufbau und die einsammelbaren Objekte ermöglichen immer neue Strategien
- Renngleiter können individuell lackiert werden

 

 

 

Screenshots:
 
 

Wertungsbox:

Fatal Inertia (Xbox 360)

 
 Fatal Inertia
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen

Grafik: 72 %  
Sound: 70 %  
Bedienung: 74 %  
Singleplayer: 73 %  
Multiplayer: 78 %  
Spielspaß: 76 %  
Gesamtwertung:  74 %  


 

 

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