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Everlight: Elfen an die Macht - Review (PC)

Wertung:
85 %

Einleitung:

Point & Click-Adventurefans können sich aktuell wirklich nicht beklagen. In den letzten Monaten kam ein Adventure nach dem anderen auf den deutschen Markt. Die Konkurrenz ist groß, denn fast jedes Spiel kann gute Bewertungen abstauben. Jetzt kommt ein neues Game in den Handel. Es handelt sich dabei um das The Games Company-Spiel Everlight: Elfen an die Macht. Wir konnten das neuste Silverstyle-Spiel jetzt ausgiebig testen. Ob sich das PC-Adventure nicht nur für eisenharte Genrefans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

So ein Spiel kommt natürlich nicht ohne eine anständige Story aus. Im Mittelpunkt steht der Außenseiter Melvin, der kein leichtes Leben hat. Unser kleiner Held betritt zu Beginn des Spiels einen eigenartigen Kerzenladen und wird von dem wundersamen Besitzer Mr. Teeth auf eine magische Reise geschickt, auf der er seine Ängste besiegen und Magie erlernen soll. Ein Fingerschnippen später findet sich Melvin in einer mittelalterlichen Stadt wieder. Als erstes befreit er aus einem Käfig die Elfe Fenny, die ihn fortan als spirituelle Führerin begleitet. Eigentlich soll sie seine Suche mit Rat und Tat unterstützen, treibt ihn aber die meiste Zeit mit spitzen Bemerkungen in den Wahnsinn. Rasch stellt Melvin fest, dass die Bewohner der mittelalterlichen Stadt ein Problem haben: Sie sind verflucht. Bei Nacht treiben sie die seltsamsten und verwerflichsten Dinge, an die sie sich am nächsten Tag nicht einmal mehr erinnern können. Es soll nun Melvins Aufgabe sein, die Stadt von ihrem Fluch zu befreien. Gleichzeitig muss er dabei unter Beweis stellen, dass er seine Ängste besiegen kann. Melvin macht sich daran, nach den Ursachen des Problems zu suchen und findet rasch heraus, dass in der Vergangenheit der Stadt ein dunkles Geheimnis lauert. Eine Zeitmaschine müsste man haben, dann könnte man rasch mal nachschauen, was eigentlich los ist - in einer magischen Stadt ist das ein lösbares Problem. Zusammen mit dem Bibliothekar, der bei Nacht zum manischen Erfinder mutiert, macht sich Melvin kurzerhand an den Bau eines solchen Geräts. Mehr wollen wir jetzt nicht verraten, schließlich sollen noch viele Überraschungen übrig bleiben. Bevor wir in das Abenteuer starten, wollen wir allerdings erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erscheint das obligatorische Hauptmenü. Hier finden wir die Punkte "Neues Spiel", "Spiel laden" und "Einstellungen". Wie immer dürft Ihr unter zu letzt genannten Punkt die spielrelevanten Optionen einstellen. Ist ein Spielstand vorhanden, so darf man diesen unter Spiel laden aktivieren. Am Anfang bleibt uns natürlich nichts anderes übrig, wie ein neues Spiel zu starten. Nachdem Ihr auf den gleichnamigen Punkt geklickt habt, muss der Akteur den Schwierigkeitsgrad einstellen. Dieser bezieht sich auf die Hilfestellungen, die wir in dem Spiel erhalten. Neben der Stufe leicht, mittel und schwer kann man das Game auch mit unbegrenzter Hilfe durchspielen. Somit dürfte jeder Spieler eine angemessene Herausforderung finden. Im Anschluss starten wir in die phantastische Welt von Everlight.

Das ganze wird genretypisch durch ein gut inszeniertes Intro inkl. deutscher Sprachausgabe eingeleitet. Nun schlüpft der Spieler in die Haut des kleinen Helden. Diesen steuern wir mit der Maus durch die nett gestalteten Umgebungen. Damit das Absuchen der Gegenden nicht zur Qual wird, gönnt uns der Hersteller diverse Hilfen. Man kann sich mit einer Taste alle Ausgänge, Objekte oder Orte anzeigen lassen. Hinzu kommt Fennys Tagebuch, indem wir jede Menge Hilfen zu bevorstehenden Rätseln finden. Selbstverständlich müsst Ihr diese Hilfestellungen nicht benutzen. Schließlich sollen erfahrene Genrekenner genauso viel Spaß haben wie blutige Anfänger. Das Gameplay ist so wie man es erwartet. Mit der Maus suchen wir die Umgebung nach wichtigen Objekten ab. Treffen wir auf einen mehr oder weniger nützlichen Gegenstand, so ändert sich die Mausanzeige. Spielrelevante Utensilien sackt sich unser Held schnell ein und verstaut diese im Inventar. Hier kann man sich alles in aller Ruhe ansehen, diese gegebenenfalls kombinieren und an den dafür vorgesehenen Stellen verwenden. Selbstverständlich lässt Melvin immer wieder witzige Sprüche ab, die einen wunderbar unterhalten. Hin und wieder treffen wir außerdem auf andere Charaktere, mit denen wir reden können. Die Dialoge laufen im Multiple-Choice-Verfahren ab. Sobald sich das Gespräch bis zum entsprechenden Punkt entwickelt hat, erhalten wir mehrere Sätze zur Auswahl, die wahlweise aktiviert werden sollen. Je nach angeklickten Satz entwickeln sich die Gespräche ein wenig anders und so bekommt der Spieler das Gefühl, als wenn er den Verlauf beeinflussen könnte. Die Gespräche sollte man immer wieder führen, denn oftmals erhalten wir wichtige Hinweise oder Aufgaben. Die anstehenden Rätsel muss der Akteur dann meistens mit eingesammelten Gegenständen oder durch logische Handlungen lösen. Eine Besonderheit bei dem Spiel sind die Tageszeitwechsel. Einige Aufgaben sind nur an bestimmten Tageszeiten lösbar. Zum Glück könnt Ihr zu jeder Zeit einen Tag- und Nachtwechsel durchführen. Somit muss man nicht lange warten um eine Aufgabe zu bewältigen. Diese sind übrigens sehr logisch und so kann man gut nachvollziehen, warum unser Held etwas erledigen muss. So agieren wir nun durch die gut 60 detaillierten Locations, suchen diese nach nützlichen Gegenständen ab, reden mit interessanten Charakteren, lösen ein Rätsel nach dem anderen und folgen der recht ansprechenden Story.

 

Technik:

Die technische Seite braucht sich nicht hinter anderen Adventuresspielen zu verstecken. Wir werden zum einen eine zeitgemäße Grafik erblicken. Wir agieren in vielen unterschiedlichen vorgerenderten Hintergründen, die sehr viele Details zeigen. Schöne Licht- und Schattenspiele sind genauso vorhanden, wie kleine Animationen. Hinzu kommen nett modellierte und animierte Figuren, die wunderbar in das Szenario passen. Leider sind die Bewegungen unserer Spielfigur ein wenig hölzern ausgefallen. Wirklich schlimm ist dieses aber nicht. Toll ist auch, dass man uns unterschiedliche Tageszeiten gönnt. Sehr angenehm ist ebenfalls das Inventar. Dieses ist sehr übersichtlich und so kommt man schnell damit klar. Das bringt uns auch schon zur Steuerung, die sich am Genre orientiert. Mit der Maus kann man alle Aktionen sicher ausführen und so wird jeder sehr schnell in das Spielgeschehen einsteigen können. Nützlich sind auch die unterschiedlichen Hilfefunktionen. Je nachdem was man gerade benötigt, darf man passende Hilfen aktivieren. Hinzu kommt ein Tagebuch, dass weitere Hinweise zu aktuellen Aufgaben auflistet. Hierdurch ergibt sich ein sehr angenehmer Schwierigkeitsgrad. Anfänger aber auch Genrekenner werden immer eine passende Herausforderung finden. Vorbildlich ist ebenfalls der Sound. Neben einer stimmungsvollen Musik werden jede Menge Soundeffekte eingespielt. Sehr professionell sind auch die deutschen Synchronstimmen, die den Charakteren Leben einhauchen. Es entstehen immer wieder witzige Situationen bzw. Gespräche, die einen zum schmunzeln bringen. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der Technik sehr zufrieden sein.

 

Fazit:

Everlight: Elfen an die Macht ist ein wirklich ansprechendes Point & Click-Adventure. Der Hersteller hat an wirklich alles gedacht und so erleben Genrefans ein erstklassiges Spiel. Die Story packt einen von Anfang an und lässt einen auch bis zum Ende nicht mehr los. Wahrend des ganzen Spiels werden witzige Dialoge abgespielt, die einen immer wieder zum Lachen bringen. Hinzu kommen logische Rätsel, die einen kaum überfordern. Wisst Ihr dann doch nicht mehr weiter, so könnt Ihr auf zahlreiche Hilfen zurückgreifen. Frustmomente wird es also in dem Spiel kaum geben. Das agieren in der Welt macht ebenfalls jede Menge Spaß, denn in den detailreichen Locations gibt es jede Menge zu entdecken. Allerdings muss man auch erwähnen, dass es bis auf den Tag-/Nachtwechsel kaum etwas Neues gibt. Das Spiel orientiert sich klar an der Konkurrenz. Wer also auf klassische Adventurespiele steht, logische Rätsel und witzige Gespräche mag, der darf dieses Game nicht liegen lassen. Uns hat das Spiel wirklich gut gefallen und daher können wir Everlight: Elfen an die Macht jedem Genrefan ans Herz legen.

 

Features:

- Abwechslungsreiche Story in Fantasy-Setting
- Einmaliges Rätsel-Design durch Tag- und Nachtidentitäten der Charaktere
- Tag- und Nachtwechsel jederzeit auslösbar
- Detaillierte 2D-Hintergründe mit animierten Objekten
- Quest-Tagebuch mit mehrstufiger Rätselhilfe
- Realistische Szenenausleuchtung und Lichteffekte
- Jederzeit auslösbare Tag- und Nachtwechsel mit völlig konträren Tag- und Nachtpersönlichkeiten der Charaktere
- Vierdimensionale Zeitreiserätsel
- Innovatives Quest-Tagebuch mit Highscore-Anzeige und variabler Rätselhilfe

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Everlight: Elfen an die Macht (PC)

 
  Everlight: Elfen an die Macht
EUR 38,95
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Grafik: 82 %  
Sound: 84 %  
Bedienung: 88 %  
Singleplayer: 85 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 87 %  
Gesamtwertung:  85 %  

Systemanforderungen:

- Windows® XP/Vista
- CPU: Pentium 4, 2.0 GHz
- Arbeitsspeicher: 512 MB
- Festplattenspeicher: 2 GB
- Grafikkarte: 64 MB DirectX®-kompatibel
- Soundkarte: DirectX®-kompatibel

 

 

 

 

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