|
Einleitung:
Star Trek Fans
können sich freuen, denn über Activision kommt ein weiteres Spiel mit der
Lizenz zum beamen auf den Markt. Diesmal handelt es sich um den Ego-Shooter
Star Trek: Elite Force II, das einen ähnlichen Erfolg haben soll, wie die
anderen Star Trek Spiele - die sich fast alle sehr gut verkaufen konnten.
Dieses Spiel ist der direkte Nachfolger von Star Trek Voyager: Elite Force
das vor knapp drei Jahren von Raven Software auf den Markt kam.
Zum Spiel:
Natürlich benötigt ein Star Trek Spiel auch eine Story die dort anfängt, wo
die Fernsehserie Star Trek Voyager aufhört. Die Voyager ist endlich wieder
zurückgekehrt. Unter der Besatzung befinden sich auch Alex Munro und das
Hazard Team. Diese bilden eine Spezialeinheit die mit zu dem besten zählt
was die Sternenflotte aufzubieten hat. Nun sollen sie wieder gefährliche
Missionen gegen die Föderationsfeinde bewältigen. Zum Vorgängerteil hat sich
einiges geändert, denn die Mängel wurden fast komplett beseitigt. Ein
Kritikpunkt war damals das der Einzelspieler-Modus zu kurz war. Kein Wunder
das diese Kritik damals aufkam, wenn man nach ein paar Stunden schon den
Abspann sah. Diesmal ist aber alles anders. Star Trek: Elite Force II ist
jetzt ein reinrassiger Shooter das langen Spielspaß bietet und permanente
Action verspricht.
In gut zwölf Missionen soll der Spieler in mehreren Teilmissionen
unterschiedliche Aufgaben bewältigen. Dafür darf er rund 14 verschiedene
Gegenstände benutzen - darunter auch den obligatorischen Tricorder, Phaser
und diverse Waffen. Der Tricorder wird nicht nur zum scannen eingesetzt,
sondern der Spieler markiert in späteren Missionen damit auch Ziele die dann
bombardiert werden. Daneben könnt Ihr nicht nur Föderationswaffen, sondern
auch noch Knarren der Klingonen oder Romulaner benutzen. Die meisten Waffen
verfügen neben der Primärfunktion auch noch über einen Sekundärmodus - was
bei Egoshooter Spielen ja nichts Neues ist. Wie Ihr das schon aus der Serie
kennt, wird mal wieder gegen diverse Feinde gekämpft. Diesmal müssen
Klingonen und Romulaner genauso besiegt werden wie die kollektivhandelnden
Borg. Daneben wird der Spieler aber auch neue Rassen zu sehen bekommen,
genauso wie die obligatorischen Zwischen- und Endgegner. Hauptsächlich müsst
Ihr in den Missionen vor allem Gegner abschießen die in Massen auftauchen.
Daneben gibt es aber auch noch diverse Jump&Run Einlagen, sowie kleine
Rätsel um z. B. verschlossene Türen zu öffnen.
In den meisten Missionen agiert der Spieler alleine aber trotzdem kommt es
recht häufig vor das die eigene Figur mit anderen Teamkollegen zusammen
arbeitet. Diese werden dann vom Computer gesteuert. Die Spielorte sind sehr
abwechslungsreich und so könnt Ihr in einem Level sogar auf dem Rumpf der
Enterprise agieren. Eines der wichtigsten Ausrüstungsgegenstände ist der
Tricorder. Mit diesem Gerät kann der Spieler Schwachstellen in Wänden
lokalisieren. Durch den Einsatz des Phaser wird so ein Durchgang erschaffen.
Aber auch Schalter werden mit Hilfe des Tricorders betätigt. Im gesamten
Spielverlauf bekommt der Spieler zu jeder Zeit hilfreiche Informationen
eingespielt - die alles erklären. Da manche Level recht düster sind hat der
Hersteller zusätzlich ein Nachtsichtgerät spendiert. Wer nach zahlreichen
Einsätzen genug von den Einzelspielermissionen hat kann sich in den
Multiplayermodus stürzen. Hier könnt Ihr die obligatorischen Spielarten
Deathmatch und Capture the Flag spielen, genauso wie den Specialties-Modus
wo unterschiedliche Charakterklassen auf spezielle Karten kämpfen.
Technik:
Optisch kommt das Spiel sehr gut rüber. Ritual Entertainment setzt bei Star
Trek: Elite Force 2 auf die Q3-Grafikengine. Diese wurde dann noch mit
hauseigenen Tools aufgemotzt und so sieht die Grafik um einiges besser aus.
Vor allem die gute Levelarchitektur, detailreiche Texturen und ansprechenden
Animationen können überzeugen. Daneben kann man sich über viele Details
freuen die eingefleischte Star Trek Fans aus der Serie kennen. Auch der
Sound passt sich dem guten Eindruck an. Nette Nebengeräusche kommen genauso
gut rüber wie die Stimmen die gut synchronisiert wurden. Aber auch die
Waffen und Explosionen sehen fast so real aus wie man sie aus den Filmen
kennt. Zusätzlich wird der Spieler mit zahlreichen Ingame-Zwischensequenzen
verwöhnt. Gut gelungen ist auch die Steuerung. Sehr sicher bewegt der
Spieler seinen Charakter durch die Level. Das Zielen, Schießen und Springen
wird genauso sicher ausgeführt wie die Bedienung der Menues. Auch über die
KI der Gegner kann man sich nicht beschweren die sehr charaktertypisch sind.
Rundum ist das Spiel technisch gut gelungen.
Fazit:
Nicht nur Star Trek Fans werden von diesem Spiel begeistert sein. Auch
Spieler die vom Vorgänger enttäuscht waren können wieder problemlos
zugreifen. Neben einer ansprechenden Story wird der Spieler diesmal auch mit
einer guten Grafik, detailreichen Level und einem genialen Sound verwöhnt.
Die Animationen und die Steuerung passen ebenfalls zum insgesamt guten
Eindruck. Rundum ist Star Trek: Elite Force II ein Zukunftsshooter, der sich
vor keinen anderen Spiel aus diesem Genre verstecken braucht. Zusätzlich
kommt hinzu das Star Trek: Elite Force II genauso für Trekkies geeignet ist
wie für Shooterfans. Ein guter Multiplayermodus rundet das Spielvergnügen
ab. Wir können dieses Spiel dadurch ohne schlechtes Gewissen zum Kauf
empfehlen.
Features:
- Neue Schiffe, stärkere Waffen - Nach der Rückkehr der Voyager werden Sie
an Bord der Enterprise stationiert. Zusätzlich zu moderneren Versionen der
bekannten Waffen aus dem ersten Teil bietet Ihnen Star Trek: Elite Force II
ein komplett neues, noch schlagkräftigeres Waffenarsenal.
- Weniger lineare Missionen - Um eine Mission erfolgreich abzuschließen,
können Sie viele verschiedene Taktiken wählen. Gehen Sie Ihren eigenen Weg,
aber machen Sie sich auf alles gefasst. Wenn Sie Kämpfen, werden Sie vor
Herausforderungen anderer Art gestellt …
- Außenmissionen in gewaltigen Spielwelten - Verwickeln Sie Ihre Gegner in
Gefechte auf Schiffshüllen und Planetenoberflächen sowie in Raumstationen,
fremden Städten und Raumschiffen oder sogar in Schwerelosigkeit.
- Nahkämpfe im Mehrspieler-Modus - Machen Sie sich in Mehrspielerpartien wie
dem Holomatch, Team-Holomatch oder Capture-the-Flag mit neuen Nahkampfwaffen
wie dem klingonischen Bat´leth vertraut.
- Verborgene Objekte - Spüren Sie Geheimverstecke auf, die den Ablauf und
Ausgang Ihrer Missionen komplett verändern können.
- Noch mehr Spielspaß - Star Trek: Elite Force II besticht durch weitaus
mehr Spielumgebung und eine bedeutend längere Spielzeit als der
Vorgängertitel. Dank einer verbesserten Version der id-Engine konnte die
Detailgenauigkeit der Charaktere und Wesen noch weiter gesteigert und die
Spielwelten noch spektakulärer dargestellt werden.
|