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Einleitung:
Seit einigen Jahren sind die Dragonball
Z-Spiele eine feste Größe auf allen
aktuellen Videospielsystemen. Fast jede Plattform erhält in regelmäßigen Abständen
diverse Ableger. Jetzt ist es mal wieder auf Nintendos neustem Handheld
so weit, denn Atari bringt das Spiel Dragonball Z: Goku Densetsu auf
den deutschen Markt. Wir konnten uns jetzt die fertige NDS-Version ein
wenig näher ansehen. Ob sich ein Kauf nicht nur für Dragonballfans
lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.
Zum Spiel:
Dragonball Z: Goku Densetsu ist eine völlig neue, noch nie da gewesene
DBZ-Erfahrung, die das strategische, auf Karten basierende Spielprinzip mit
Rollenspielelementen verbindet. Das Ergebnis ist ein Spiel, das leicht zu
verstehen und doch schwer zu meistern ist. Bevor wir in das Abenteuer
starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel
gestartet wurde, erscheint das Hauptmenü. Hier befinden sich die Bereiche
Story-Modus, Duell und Sammlung. Unter zu letzt genannten Punkt finden wir
nette Extras, die wir im Story-Modus freigespielt haben. Interessant ist
auch der Bereich Duell, der zwei Spielmodis beinhaltet. Da wäre zum einen
das Multi-Karten-Spiel. Hier sind drahtlose Duelle für bis zu 4 Spieler
möglich. Angeboten werden Spielarten wie Fluggerät-Rennen,
Dragonball-Sammlung und Fangen mit Bubbles. Daneben gibt es noch das
DS-Download-Spiel. Es folgt ein Kartenkampf zwischen Son Goku und Vegeta.
Die interessanteste Spielart wird für viele der Einzelspielerbereich sein.
Unter Story Modus erforscht Ihr als einer von vier Dragonball Z-Helden eine
Karte, auf der es vor Gegner nur so wimmelt. Zu Beginn sind zunächst drei
Charaktere verfügbar. Den vierten muss man erst noch freispielen. Wir sollen
hier diverse Gegner schlagen um Erfahrung, Aktionen, Szenarios und Extras zu
erhalten. Sobald wir im Story-Modus einen Spielernamen erstellt haben, kann
das Abenteuer beginnen. Das Spielprinzip ist recht einfach. Mit den Karten -
die Stärkequote, Aktionssymbol und Abwehrquote beinhalten - navigieren wir
auf der Landkarte und kämpfen gegen unterschiedliche Gegner. Die Stärkequote
wird über die Anzahl von Dragonball-Sterne dargestellt. Auf der Landkarte
ist die die Entfernung, die unser Charakter zurücklegen kann. Im Kampf
stehen die Sterne für die Stärke unseres ersten Angriffs. Die Abwehrquote
dagegen wird über eine Zahl dargestellt. Auf der Landkarte ist dies die
Fähigkeit unserer Figur, Gegner auszuweichen. Im Kampf steht die Zahl für
die Stärke unserer Verteidigung, wenn unser Gegner in der aktuellen Runde
angreift. Aktionen werden durch Symbole dargestellt. Ihre Effekte hängen
davon ab, ob Ihr eine Karte auf der Landkarte oder im Kampf einsetzt. Es
wird unterschieden in Angriff, Energie, Training, Umkehr, Einsatz, Event,
Verstecken und Z-Karte.
Wenn zwei oder mehr Karten dasselbe Stärke-, Abwehr-
oder Aktions-Symbol haben, kann der Spieler sie zusammen einsetzen, um so
starke Angriffs- oder Verteidigungskombos auszuführen. Im Story-Modus könnt
Ihr die entsprechenden Kombokarten-Fähigkeiten übrigens freispielen.
Daneben gibt es noch Powerkombos. Damit kann man
sich auf der Landkarte weiter bewegen oder
den Gegner im Kartenkampf leichter besiegen.
Mit einer Abwehrkombo dagegen könnt Ihr einen Gegenspieler auf der
Landkarte besser ausweichen oder Euch im Kampf effektiver gegen Angriffe
verteidigen. Als letztes gibt es noch die Aktionskombos. Damit kann man
sich weiter bewegen wie der Gegner, ausweichen oder in einem Kampf die
Chance erhöhen, den Gegner zu besiegen. Das
ganze klingt jetzt ein wenig kompliziert, allerdings geht das Spielprinzip
recht schnell ins Blut über.
Auf dem Spielfeld findet Ihr außerdem besondere
Objekte, Gesundheits-Regeneratoren und freispielbare Extras. Wenn der
Spieler einem Gegner auf der Landkarte begegnet, wird seine Stärkequote mit
der Abwehrquote der Karte verglichen, die wir eingesetzt haben. Wenn die
Werte gleich sind, kommt es zum Kampf. Eine Gesundheitsanzeige gibt es auch
noch. Hiermit wird die Gesundheit dargestellt, über die unser Charakter
verfügt. Je mehr Treffer er einstecken muss, desto weiter senkt sich die
Leiste. Wenn die Anzeige null erreicht, hat man den Kampf verloren. Außerdem
haben wir eine Erfahrungsanzeige, die sich mit der Zeit füllt. Bei jedem
Stufenaufstieg erhält unser Charakter weitere Gesundheitspunkte, neue
Fähigkeiten oder andere Fertigkeiten. Wenn eine Figur eine neue Stufe
erreicht, kann er eine Dyna-Kapsel auswählen, die seine Fähigkeiten
verbessert. Irgendwann ist es dann endlich soweit und es kommt zum direkten Duell
zweier Figuren. In
einem Kartenkampf wählt der Spieler eine der erhaltenen Karten oder Kartenkombo aus und deckt sie dann auf. Der Spieler mit der höchsten
Stärkequote gewinnt die Runde und kann die Aktion seiner Karte ausführen.
Wenn unser Gegner die Runde gewinnt und einen Angriff startet, wird seine
Stärkequote mit unserer Abwehrquote verglichen. Je größer unsere Abwehr dann
ist, desto weniger Schaden steckt man ein. Der erste Spieler, der seine
Gesundheit vollständig verloren hat, verliert den Kampf. So spielen wir nun
geschickt unsere Karten aus um die Karten unseres Gegenspielers zu schlagen
und bauen durch die kleinen Rollenspielelemente unseren Charakter immer
weiter auf.
Technik:
Die Grafik ist für so ein Spiel ganz in Ordnung - auch wenn nicht alles
Perfekt ist. Wir werden zum einen eine
etwas karge Landkarte zu sehen bekommen, die leider nur wenige Details
aufweist. Bis auf die Figuren, kleinen Objekten und mageren Animationen wird
kaum etwas gezeigt. Hinzu kommen die nett gestalteten Spielkarten, die alle
wichtigen Informationen beinhalten. Daneben gibt es noch die opulenteren Kampfszenen. In den Zwischensequenzen wird das Kampfgeschehen
ein wenig zeitgemäßer dargestellt, damit das Spiel nicht in eine dröge
Tauschorgie ausartet. Dennoch vermisst man insgesamt eine etwas dynamischere
Grafik. Viel zu oft werden nur einfache Bilder gezeigt, die einen nicht
unbedingt vom Hocker hauen. Außerdem erblicken wir gut sortiere Menüs, in
denen man sich schnell zurecht findet. Der Sound bewegt sich auf einem
ähnlichen Niveau. Neben diversen Ingamegeräuschen werden wir auch einer
stimmungsvollen Musik lauschen. Mit der Steuerung wird jeder sehr schnell
klar kommen. Über die Knöpfe oder dem NDS-Touchpen kann man alle Aktionen
sicher ausführen und so wird jeder direkt in das Spielgeschehen eintauchen
können. Der Schwierigkeitsgrad ist ebenfalls recht angenehm. Grundsätzlich
liegt es an unserem Geschick, wie die Duelle ausgehen.
Fazit:
Dragonball Z: Goku Densetsu wird Fans der Serie und vor allem Trading
Card-Games-Fetischisten bestimmt gefallen. Das Gameplay ist sehr einfach und
durch die vielen Karten und Kombinationsmöglichkeiten gibt es immer etwas Neues zu
entdecken. Nett ist auch die Kombination aus strategischem Kartenspiel mit
Rollenspiel-Elementen. Es macht wirklich viele Stunden Spaß, die Duelle
auszufechten und seinen Charakter dabei aufzubauen. Allerdings war es das dann auch
schon. Gerade bei der technischen Seite hätte man sich ein wenig mehr
gewünscht. Die recht starren Bilder und drögen Animationen sind leider nicht
mehr zeitgemäß. In der heutigen Zeit erwarten man doch ein wenig mehr von
so einem Vollpreisspiel. Wer allerdings auf recht einfach gestrickten
Spiele steht und nichts gegen Trading Card-Games hat, der darf bei
Dragonball Z: Goku Densetsu gerne zuschlagen.
Features:
- Originalgetreues und farbenfrohes Universum
- Es gibt Hunderte von einzigartigen mächtigen Karten und Kombinationen zu
entdecken.
- Rundenbasiertes Rollenspiel unter Verwendung eines Kartensatzes
- 30 bis 40 Episoden der Serie sind spielbar (über 30 Stunden Spielspaß)
- Der Spieler kämpft mit strategischen Kartenkombinationen und erlebt
erbitterte Kämpfe im Manga-Stil.
- Man kann die Eigenschaften seines Charakters (Ki-Stoß, Kamehameha usw.) in
Minispielen verbessern.
- Es gilt, weitere Karten zu entdecken und unterschiedliche Gegner zu
schlagen, um neue Abschnitte der Geschichte frei zuschalten.
- Außerdem ermöglicht das Spiel drahtlose Duelle für bis zu 4 Spieler und
enthält einen Game-Sharing-Modus.
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