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Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs - Review (PS2)

Wertung:
91 %

Einleitung:

In Japan und den USA konnte Dragon Quest VIII sehr große Erfolge feiern. Kein Wunder, denn die Rollenspielreihe zählt schon seid Jahren mit zu den kommerziell erfolgreichsten Spieleserien. Dank Koch Media kommen nun auch deutsche Spieler in den Genuss dieses Spiels. Entwickelt wurde das Square Enix-Spiel übrigens von Level 5. Wir konnten uns Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs jetzt näher ansehen. Ob sich das Spiel für Rollenspielfans lohnt, erfahrt Ihr in unserem Review.

 

Zum Spiel:

Das Rollenspiel kommt natürlich nicht ohne eine Story aus. Vor langer, langer Zeit wurde ein Zepter mit unglaublichen magischen Kräften erschaffen. Viele Jahre vergingen, in denen es wohl behütet in einem königlichen Schloss schlummerte. Doch dann erschien der böse Narr mit dem Namen Dhoulmagus. Er brach das Siegel, dass das Zepter beschützte, und erweckte so dessen furchterregenden Kräfte. Ein furchtbarer Fluch legte sich über das Königreich. Die Zeit blieb stehen und verzauberte Dornenranken umschlossen das Schloss und alle seine Bewohner. Der König und die Prinzessin wurden von der abscheulichen Magie in seltsame Kreaturen verzaubert. Nur eine Person konnte dem Fluch unversehrt entkommen: Unser Held. Und so beginnt unsere Aufgabe, das verwunschene Königreich wiederherzustellen und seine unglückseligen Einwohner zu retten. Der Spieler schlüpft dabei in die Rolle des namenlosen Helden, einem sympathischen kleinen Burschen mit rotem Kopftuch und knallgelbem Gewand. Bevor wir nun in das Abenteuer starten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen. Nachdem das Spiel gestartet wurde, erblickt der Spieler ein kleines Menü. Hier dürfen wir ein bestehendes Spiel fortsetzen oder ein neues starten. Nachdem wir nun ein neues Spiel gestartet haben, muss der Akteur seinen Namen eingeben. Anschließend leitet ein ansprechender Film die Story ein. Wir übernehmen nun die Rolle des einfachen Wachmannes, der mit seiner Truppe loszieht um das Königreich zu retten. Recht schnell treffen wir auf wichtige Charaktere wie Yangus, Jessica und Angelo. Das Spiel selber ist sehr linear aufgebaut und so werden wir permanent einem vorgegebenen Handlungsstrang folgen. Auf unserer Reise lernen wir natürlich viele Städte und Dörfer kennen. Hier erfahren wir viel über den Verbleib des Bösewichts Dhoulmagus. Außerdem treffen wir viele unterschiedliche Charaktere, mit denen wir uns unterhalten können. Diese Gespräche laufen entweder mit englischer Sprachausgabe und deutschem Untertitel oder bei unrelevanteren Personen mit reinen Texteinblendungen ab. Wie bei solchen Spielen üblich sind die Städte auch ideale Orte, wo man neue Ausrüstungen bzw. Objekte kaufen oder verkaufen kann. Außerdem erhalten wir hier unsere Aufträge, die uns in abwechslungsreiche Quests führen. Neben vielen kleinen Gegnern werden wir in diesen Missionen auch öfters mal dicke Endgegner treffen, die um einiges schwerer zu besiegen sind. Daneben müssen wir noch durch eine interessant gestaltete Welt reisen. Hier wird der Spieler genretypisch alle paar Meter von feindlich gesinnten Gegnern gestoppt. Jetzt werden wir mit dem allseits bekannten Kampfsystem konfrontiert. Gekämpft wird sehr überschaubar mit einem kleinen Menü. Hier finden wir Befehle wie Angreifen, Fliehen, Verjagen oder Taktik. Nachdem wir einen Befehl wie Angriff ausgewählt haben, erscheint ein neues Menü mit weiteren Befehlen. Diese können wir nun anwählen um die Monster anzugreifen, zu verzaubern oder um besondere Fähigkeiten und Gegenstände einzusetzen.

Daneben kann unsere Truppe auch fliehen. Dieses gelingt allerdings nicht immer und werden wir anschließend von den Gegnern angegriffen, haben die Feinde einen nicht zu verachtenden Angriffsvorteil. Monster kann der Spieler übrigens auch verscheuchen. Diese Strategie wirkt allerdings nur bei den Monstern, die schwächer sind als unsere Gruppe. Als letztes kann man noch den Menüpunkt Taktik wählen. Es erscheint dann eine Liste von Taktiken, die sowohl einem Individuum als auch der ganzen Gruppe zugewiesen werden können. Die Gruppenmitglieder werden unsere Anweisung dann automatisch nach eigenem Ermessen ausführen. In den rundenbasierten Kämpfen kann sich der Spieler selbstverständlich auch durch diverse Items heilen oder verteidigen. Ihr merkt schon, dass dieses Kampfsystem sehr einfach ausgefallen ist. Wer jetzt glaubt, dass dadurch das Spiel schnell beendet ist, der täuscht sich gewaltig. Die Kämpfe sind recht hart und nur mit der richtigen Taktik werden wir weiter kommen. Außerdem überleben wir die Kämpfe oftmals nur mit diversen Items und Heiltränken. Diese finden wir zum Glück überall in den Levels. Geht uns doch einmal ein wichtiges Objekt aus, so kann man den Gegenstand schnell beim nächsten Händler einkaufen. Sterben irgendwann mal alle Partymitglied, so geht die Welt nicht gleich unter, denn in der nächsten Kirche wird die Truppe wieder zum Leben erweckt. Einzig unser Goldvorrat halbiert sich und so wird jedes ableben zum schmerzhaften Erlebnis. Durch die vielen Auseinandersetzungen erhalten unsere Streiter obligatorische Erfahrungspunkte, die uns anschließend Levelaufstiege einbringen. Daher ist es nicht verkehrt unzählige Kämpfe auszutragen. Wer damit nichts anfangen kann, wird ein kleines Problem bekommen, denn das Spiel besteht zum größten Teil aus diesen Auseinandersetzungen. Allerdings muss man auch erwähnen, dass diese Kämpfe sehr viel Spaß machen. Das liegt zum einen an dem einfachen Kampfsystem. Außerdem wird man förmlich süchtig danach, seine Fähigkeiten, Ausrüstungen und Magiekünste zu verbessern. Das geschieht übrigens automatisch, denn jede Figur erhält nach einem Aufstieg direkt die klassentypischen Fähigkeiten. Uns wird allerdings nicht alles aus der Hand genommen. Weiterhin sind wir zuständig für die Waffenfähigkeiten. Hierdurch erhalten wir dann auch unterschiedliche Spezialangriffe. Welche wir erhalten, liegt daran, welcher Waffengattung wir angehören. Zur Auswahl stehen Schwerter, Speere, Schlagringe oder Bumerang. Damit wir uns in dem Spiel gut zurecht finden, hat uns der Hersteller eine nette Kartenfunktion spendiert. Der Spieler muss die nützlichen Karten allerdings immer erst finden. Entdecken kann man selbstverständlich noch viel mehr, denn viele Schatzkisten sind in den Levels versteckt. Außerdem darf der Spieler auch Gebäude inkl. Schränke durchsuchen. Dabei finden wir nicht nur Objekte, sondern auch einzigartige Rezepte. Durch diese kann man dann geheime Waffen, Gegenstände und Rüstungen herstellen. Daneben gibt es noch Spielkasinos und diverse Minispiele. So agieren wir nun durch die wunderbar abwechslungsreiche Welt, kämpfen gegen eine Vielzahl von Gegnern und bauen unsere Charaktere immer weiter auf.

 

Technik:

Bei Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs werden wir eine erstklassige Cell-Shading-Grafik zu sehen bekommen. Neben der detaillierten Welt wird der Spieler auch noch toll modellierte und animierte Charaktere erblicken, die sich geschmeidig in der Umgebung bewegen. Der Hersteller zeigt viel Liebe zum Detail und so hält man sich sehr gerne in den einzelnen Levels auf. Selbst bei dem Charakterdesign der Monstern kann man nicht meckern. Immer wieder müssen wir gegen sehr abstruse Wesen kämpfen, die natürlich über spezielle Fähigkeiten verfügen. Der Sound bewegt sich auf einem ähnlichen Niveau. Ansprechende Ingamegeräusche sind genauso vorhanden, wie eine stimmungsvolle Musik. Hinzu kommen professionelle englische Synchronsprecher. Natürlich dürfen wir alles über deutsche Texte nachlesen. Kommen wir nun zur Kamera. Diese dürfen wir frei drehen und mit einem Tastendruck wird die Ansicht direkt hinter unserer Spielfigur gesetzt. Hierdurch haben wir stets alles im Blick. Mit der Steuerung wird jeder sofort klar kommen. Das liegt zum einen an den sehr übersichtlichen und einfachen Menüs und zum anderen an der direkten Charakterlenkung. Schon nach wenigen Minuten hat man alle Funktionen raus und so kann der Spieler direkt in das Spielgeschehen einsteigen. Die KI der Gegner ist so, wie man es aus solchen Rollenspielen kennt. Wirklich intelligent verhalten sie sich nicht. Allerdings kennt man das ja von solchen Spielen. Fast man nun alles zusammen, so kann die technische Seite voll überzeugen.

 

Fazit:

Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs ist ein wirklich fantastisches Game. Wer gerne japanische Rollenspiele spielt, wird mit diesem Spiel einfach nur glücklich werden. Das einfache aber dennoch fordernde Kampfsystem kann genauso überzeugen, wie die vielen unterschiedlichen Gegner. Hinzu kommen eine nette Spielwelt und sympathische Charaktere. Dank einer interessanten Story und einem hochmotivierenden Aufbausystem wird man kaum von dem Spiel loskommen. Auch beim Sound und der Grafik kann man nicht meckern. Es macht einfach nur Spaß durch die netten Levels zu streifen. Vor allem macht man dieses immer wieder gerne, da es an jeder Ecke etwas zu erkunden gibt. Nett ist auch noch, dass Anfänger aber auch Genrekenner gleichermaßen gefordert werden. Durch eine einfache Steuerung und Menüführung wird jeder sofort in das Spiel einsteigen können und so scheitert man höchsten an den etwas giftigen Gegnern. Mit der richtigen Taktik und ein wenig Übung ist aber jede Aufgabe lösbar und so wird kein Spieler über- oder unterfordert werden. Wer also gerne simple aber dennoch fordernde japanische Rollenspiele mag, kann gerne zu diesem Topgame greifen. Uns hat Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs sehr gut gefallen und daher können wir das Spiel wirklich jedem ans Herz legen.

 

Features:

- Unverwechselbarer visueller Stil (Charakter- und Monsterdesign von Akira Toriyama, dem Schöpfer von Dragon Ball)
- Angriffe, Zaubersprüche und Spezialfertigkeiten werden erstmals komplett in detaillierter 3D-Grafik dargestellt
- Bombastischer Soundtrack, aufgenommen vom Tokyo Metropolitan Symphony Orchestra
- Tadellose PAL-Umsetzung (50Hertz, Vollbild)

 

 

 

Screenshots:
 
 
 

Wertungsbox:

Dragon Quest: Reise des verwunschenen Königs (PS2)

 Dragon Quest - Die Reise des verwunschenen Königs
EUR 59,99
Bei GAME WORLD bestellen
Grafik: 90 %  
Sound: 88 %  
Bedienung: 94 %  
Singleplayer: 89 %  
Multiplayer:   --  %  
Spielspaß: 95 %  
Gesamtwertung:  91 %  


 

 

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