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Einleitung:
Auf fast allen
Videospielsystemen ist die Dragon Ball Z-Reihe eine feste Größe. In
regelmäßigen Abständen kommt ein Teil nach dem anderen auf den Markt. Jetzt
ist es mal wieder so weit, denn Atari bringt den neusten Ableger mit dem
Titel Dragon Ball Z: Burst Limit in den Handel. Das neuste Spiel von Namco
Bandai´s beliebter Beat'em Up-Serie wird übrigens exklusiv für Playstation 3
und Xbox 360 kommen. Wir konnten uns jetzt beide Versionen ausgiebig
ansehen. Ob sich das Spiel nicht nur für Dragon Ball Z-Fans lohnt, erfahrt
Ihr in unserem Test.
Zum Spiel:
Bevor wir mit diversen Charakteren und deren brachialen Special Moves gegen
mächtige Gegnern antreten, wollen wir erst einmal ganz von vorne anfangen.
Um eines schon einmal klar zu stellen, beide Versionen sind komplett identisch.
Nachdem wir nun das Spiel gestartet haben, folgt ein einführendes Intro.
Dieses stimmt uns passend auf das Beat´em Up-Spiel ein. Es folgt das
obligatorische Hauptmenü. Unter
Optionen kann man zum einen alle spielrelevanten Einstellungen wie
Steuerung, Bildschirm, Sound oder Datenverwaltung anpassen oder die
Spieldaten betrachten. Zu Beginn sollte jeder in den Tutorial-Bereich
wechseln. Hier wird uns mit kleinen Filmen inkl. englischer Synchronisation
und deutschem Untertitel die Steuerung und das allgemeine Gameplay in
kleinen Schritten erklärt. Kleine Übungseinheiten verfestigen das erlernte
und so kann man recht schnell in das Spiel einsteigen. Wer ein wenig üben
möchte, kann dieses im Trainingsbereich machen. Ihr braucht hier keine Angst
zu haben, dass Ihr evtl. verliert. Alles ist so eingerichtet, dass man
wunderbar die Charaktere und deren Schläge kennen lernen kann. Im Vorfeld
darf man natürlich die Figuren frei bestimmen, die ultimative Auswahl
festlegen, seinen Partner und die Drama Objekte auswählen. Nachdem wir dann
noch den Gegner und die Arena bestimmt haben, brauchen wir nur noch die frei
einstellbaren Kampfeinstellungen vornehmen. Ihr dürft also alles nach Euren
Bedürfnissen festlegen und dann in aller Ruhe trainieren. Wer es ein wenig
anspruchsvoller mag, der sollte in den Modus Herausforderung wechseln. In
diesem Bereich warten verschiedene Aufgaben wie der Überlebensmodus auf uns.
Auch hier darf man fast alles frei bestimmen. Im Vorfeld müssen wir
allerdings erwähnen, dass in den gerade genannten Spielmodis vieles noch
nicht freigeschaltet ist. Erst wenn Ihr das Hauptspiel geschafft habt,
werden neue Kämpfer, Arenen und vieles mehr verfügbar. Das gleiche gilt auch
für die einzelnen Herausforderungen, die ebenfalls erst später zur Verfügung
stehen.
Daneben kann man sich natürlich auch noch mit menschlichen Spielern messen.
Im VS-Modus dürft Ihr Euch bei Spielarten wie Spieler gegen CPU, Spieler
gegen Spieler, CPU gegen CPU oder Online-Kampf so richtig auslassen. Das
Herzstück des Spiels ist allerdings der Modus Z Chronicles. Das ist ein
Kampfmodus voll gepackt mit dramatischer Dragon Ball Z-Action. Hier sollt
Ihr mit vielen unterschiedlichen Charakteren gegen diverse Gegner antreten.
Der jeweilige Kampf wird selbstverständlich immer passend mit einem kleinen
Film eingeleitet, was vor allem Fans der Animeserie erfreuen dürfte. Damit
wirklich jeder Spieler schnelle Erfolge feiern kann, soll man vor einem
Kampf noch den Schwierigkeitsgrad bestimmen. Im Anschluss darf der Kampf
endlich beginnen. Das Gameplay ist so, wie man es von den Vorgängerteilen
kennt. Wirklich neues wird man in dem Spiel also nicht zu sehen bekommen.
Der Hersteller setzt vielmehr auf das altbewährte Kampfsystem. Gekämpft wird
wie immer am Boden oder in der Luft. Der Spieler muss dabei seine Attacken
zum richtigen Zeitpunkt abfeuern und gegnerische Angriffe abwehren. Dazu
stehen uns eine Reihe von Combos und Spezialmoves zur Verfügung. In
bestimmten Situationen dürft Ihr außerdem einen weiteren Charakter zur
Unterstützung herbeirufen, der uns dann zu Hilfe eilt. Mit ihm kann man
teilweise eine drohende Niederlage abwenden. Jede spielbare Figur verfügt
über einzigartige Moves, die den Gegner erzittern lassen. Hinzu kommen recht
gleiche Grundschläge und die bekannten abschießbaren Energiebälle. Wie
gewohnt kann man neben den Angriffen auch seine KI-Anzeige aufladen um
stärkere Moves auszuführen. Außerdem sollt Ihr zuvor ausgesuchte
Drama-Objekte im Kampf einsetzen. Damit das Spiel nicht zur reinen
Klopperorgie verkommt, hat jede Figur eine Ausdaueranzeige. Ihr müsst also
gut überlegen, welche Schläge Ihr wann einsetzt. Drescht Ihr einfach nur
drauf los, so kann sich der Spielverlauf bei höheren Schwierigkeitsstufen
schnell drehen. So kämpfen wir nun mit den unterschiedlichen Figuren gegen
eine Vielzahl von Gegnern, schalten immer neue Sachen frei und schauen uns
die unzähligen kleinen Filme an.
Technik:
Bei der technischen Seite gibt es wenig auszusetzen. Wir werden eine tolle
Cel-Shading-Grafik erblicken. Alles sieht wie bei der Zeichentrickserie aus.
Fans von der Animeserie werden also voll auf ihre Kosten kommen. Alles wurde
liebevoll gezeichnet und so sehen die Hintergründe genauso ansprechend aus,
wie die bekannten Charaktere. Toll sind auch die geschmeidigen Animationen
der Figuren, die sich wie in der Fernsehvorlage bewegen. Hinzu kommen
selbstverständlich deren bekannte Moves und die typischen Körperhaltungen.
An diverse Effekte hat der Hersteller ebenfalls gedacht. Nach einer
gelungenen Combo werden wir ein wahres Feuerwerk auf dem Bildschirm
erblicken.
Erstklassig ist auch die Präsentation. Immer wieder werden kleine
motivierende Filme eingespielt. Auf einem ähnlichen Niveau bewegt sich der
Sound. Passend eingespielte Ingamegeräusche sind genauso vorhanden, wie eine
stimmungsvolle Musik. Den englischen Synchronsprechern kann man ebenfalls
gut zuhören. Die Stimmen passen wirklich gut zu den Figuren. Dadurch kann
man schon mal darüber hinwegsehen, dass keine deutsche Sprachausgabe
angeboten wird. Allerdings darf man alles über deutsche Texte nachlesen.
Ansprechend ist auch die Kamera. Diese hat grundlegend alles im Blick. Der
Schwierigkeitsgrad ist dank vieler unterschiedlicher Stufen sehr angenehm.
Hier wird wirklich jeder Spieler ausreichend nach seinem Leistungsstand
gefordert. Die Steuerung ist ebenfalls sehr einfach. Die einzelnen
Funktionen wurden gut auf das Pad gelegt und die Figuren machen genau das,
was wir von ihnen verlangen. Hinzu kommt ein hilfreiches Tutorial, das im
Vorfeld alles gut erklärt. Fasst man nun alles zusammen, so kann man mit der
Technik sehr zufrieden sein.
Fazit:
Dragon Ball Z: Burst Limit bietet genau das, was man von dem Spiel erwartet.
Viele unterschiedliche Spielarten sind genauso vorhanden, wie viele bekannte
Charaktere und Moves. Das spaßige Kampfsystem geht einem leicht von der Hand
und so entstehen schnell spannende und bildgewaltige Kämpfe. Natürlich
revolutioniert das Game nicht die Spielserie. Der Hersteller setzt viel mehr
auf bekannte Kost. Die Kämpfe sind schnell und spannend und
dank eines tollen Grafikstils fühlt man sich so, wie in der Fernsehserie. Außerdem wird
man durch die vielen freischaltbaren Sachen und die unzähligen Filme immer
wieder motiviert, weiter zu spielen. Toll ist auch, dass man durch den
großzügig einstellbaren Schwierigkeitsgrad, das Spiel nach seinen
Fähigkeiten anpassen darf. Somit werden Anfänger genauso gefordert wie
Genrekenner. Wer genug von CPU-Kämpfen hat, kann sein Können auch gegen
andere menschliche Spieler unter Beweis stellen. Egal, ob offline gegen
einen Freund oder online gegen unbekannte Spieler, die Fights machen auch
hier jede Menge Spaß. Mögt Ihr also die Dragon Ball Z-Reihe oder einfach nur
spaßige Beat´em Up-Spiele so könnt Ihr ohne Bedenken bei Dragon Ball Z:
Burst Limit zuschlagen. Uns hat das neuste Atari-Spiel wirklich gut gefallen
und daher können wir beide Versionen zum Kauf empfehlen.
Features:
- DBZ Burst Limit ist die ultimative HD-Erfahrung!
- Cell-Shading lässt das Geschehen noch besser aussehen als der Anime
- Die nahtlose Verknüpfung vom Spiel und der Anime-Story macht das Spiel
authentischer als jedes DBZKonsolenspiel zuvor.
- 5 Spielmodi: Z Chronicles, Vs. off- und online, Trials, Tutorial und
Training
- 21 einzigartige Charaktere (35 inklusive Verwandlungen / 91 inklusive der
verschiedenen Kostüme)
- 5 unverwechselbare Arenen (26 inklusive Wetter- und Umweltveränderungen)
- Ca. 300 Anime-Zwischensequenzen (mit Szenen der original Animes!)
- Auf Budokai basiertes und aktualisiertes Kampfsystem
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